maybe... hat geschrieben: @Beatrixe

Mit der gemeinsamen Ebene meinte ich den Umgang miteinander, das sich Mal Zurücknehmen, nicht alles muss 100% so sein wie man es gewöhnt ist. Ich glaube nicht, dass es Beziehungen gibt, die kompromisslos funktionieren.

Getrennte Wohnungen schaffen auch Spielraum für die eigenen Marotten. Wobei, wie Melissa schrieb, eine gewisse Verbindlichkeit vorhanden sein sollte.

Nähe und Distanz jedoch sind Grundbedürfnisse, da muss es passen, sonst wird keiner froh.





Danke für Deine Antwort.

Verbindlichkeit ist für mich sehr wichtig und ganz ohne Kompromisse geht es mit Sicherheit auch nicht.

Dein letzter Satz ist für mich die wichtigste Aussage. Wenn es da nicht passt, dann wird es wirklich schwierig bzw. wie Du schreibst wird keiner froh.
Danke Jonas so sehe ich das auch. 14:46 Uhr.
Bin mir nicht sicher ob du das Ernst meinst, aber ich sehe es genau so, wie du es schreibst.

Für mich ist es pure Utopie zu glauben, dass es gelingen könnte.

In meinem Leben stehen andere Dinge im Vordergrund, die mich froh und zufrieden machen.
In Partnerschaften hatte ich nie die Freiheiten, die ich jetzt habe.
Ich vermisse keinen Partner, der mich ausbremst, für den ich mein Leben umstellen müsste.
-Jemand der meint zu wissen, was gut für mich ist.
-Jemand der weiß (drei Finger auf die Brust), dass er recht hat.
-Jemand der meint seine körperliche Überlegenheit bei jeder Gelegenheit unter Beweis zu stellen.
Ich fühle mich weder einsam noch alleine sondern einfach nur zufrieden.
Mein Lebensmodell, jeder hat seins und das ist ja auch gut so.
paah, Tippfehler kann man auch nicht korrigieren
Eigentlich halte ich mich jetzt für bindungsgeeigneter als früher, weil ich wesentlich besser mit dem Alleinsein zurechtkomme als in meiner Jugend.
Getrenntes Wohnen, damals unmöglich: Er liebt mich nicht!
Heute : kein Problem!
Allerdings weiß ich heute auch ganz genau, welchen Typ Mann ich bevorzuge!
Und das hat nichts mit seiner äußeren Schönheit zu tun!
wenn es für Beide passt = meint man die sind beziehungsfähig!
wenn es für Beide nicht passt = werden die Leute (oder einer von dem Paar) als beziehungsunfähig bezeichnet.
Jonas71 hat geschrieben: .....
Aber alte Menschen, die sich von früher gar nicht kannten, suchen sich im Internet Partner, die "passend" sind wie einen Pullover im Regal des Kaufhauses, einen völlig neuen Partner, das ist absurd.. Das kann doch nur in eine Katastrophe enden.


Nein, keine Katastrophe!
Ich bin froh darüber, es so gemacht zu haben. Bei uns passt nämlich das, was maybe geschrieben hat: Nähe und Distanz jedoch sind Grundbedürfnisse, da muss es passen, sonst wird keiner froh.

Vielleicht habe ich nur Glück gehabt. Oder war mutig.

Allerdings muss ich dazu sagen, dass mein Partner und ich mit den Jahren so geworden sind, wie wir jetzt sind. Vor 30 Jahren hätte es mit uns nicht gepasst.

Alles hat seine Zeit.
barbera hat geschrieben: Ergibt sich nicht der Wunsch nach Zusammenleben von selbst, wenn sich zwei sehr gut verstehen und irgendwann beide das wollen?
Beim Getrenntleben lässt sich die Zeisamkeit doch wunderbar dosieren - je nach Lust und Bedürfnis - lach!

Wer von vornherein jemanden zum Zusammenleben sucht, versucht meiner Meinung nach, jemanden instrumentalisieren zu wollen.
Ich kann mich täuschen, aber ich seh darin ein altmodisches Muster an Abhängigkeit und klassischer Arbeitsteilung.


Auch beim Zusammenleben kann man dosieren. Mein Schatz hat ein eigenes Zimmer, in das er sich immer wieder zurückziehen kann. Alleine schon wegen des Unterschiedes beim TV-Programm :D

Und ich sehe nichts Schlechtes in einem "altmodischen Muster". Gut, die finanzielle Abhängigkeit ist bei uns nicht gegeben, aber die Arbeitsteilung. Ich drinnen, er Technik und draußen. Passt also.

Man kann viel theoretisieren. Letztendlich entscheidet man, wenn jemand in sein Leben tritt.
Genauso ist es, wenn man sich versteht, " gibt es kein Richtig oder Falsch".
Sondern ein gemeinsames Glücklichsein, man muss sich nur finden.
Hilfe, ich glaube, ich bin in meinem "hohen" Alter immer noch blauäugig....
Ist aber kein Problem für mich.
Ich war 23 Jahre lang verheiratet und hatte nach der Scheidung eine 7- jährige und eine 6-jährige Beziehung. Dazwischen war ich immer mal Single, was nicht einfach war, ich es aber ganz gut gewuppt habe.
Die 6-jährige Beziehung ist leider (für mich) im Oktober letzten Jahres sehr traurig beendet worden.
War tief verletzt, was es aber einfacher macht, zu vergessen.

Seitdem hatte ich 3 Dates. Aus diesen ist aus verschiedenen Gründen nichts geworden.

Und doch habe ich immer noch nicht den Mut verloren, einen lieben Mann zu finden, mit dem ich die letzten Jahre verbringen kann. Ob zusammen in einer Wohnung oder in getrennten Wohnungen (was ich nicht kenne, aber versuchen würde, wenn man(n) es wünscht).
Es zählt einfach nur, dass man sich versteht und sich immer wieder aufeinander freut und die gemeinsame Zeit, die einem noch bleibt, schön zu verbringen.
Ich halte mich trotz gescheiterter Beziehungen für beziehungsfähig....Und ich gebe nicht auf, noch einige Frösche zu küssen, bis ein (wenn auch gealterter Prinz) vor mir steht.
Wenn Ihr das auch wollt, seid Ihr Männlein und Weiblein doch einfach mutig! Wer weiß, was das Schicksal bereit hält.....Ist doch auch spannend!
Und wer wirklich keine Beziehung mehr möchte, ist mit dieser Entscheidung sicher auch glücklich.....
Jeder ist seines Glückes Schmied..........
Das Problem ist ja nur, das sich in der virtuellen Welt im allgemeinen und auf Kontaktbörsen im speziellen überwiegend Zombies rumtreiben, die alles mögliche wollen nur nix Reales.

Ausnahmen bestätigen da nur die Regel.
Van Helsing der Zweite muß unbedingt her....
Oh ja - wo ist er?
Ich will ihn beissen.
@Luna, schön geschrieben, könnte von mir sein.
Und einem Zombie, eine furchtbare Bezeichnung, für einen Menschen, ist mir noch nie begegnet!!!!!
Alf_2020 hat geschrieben: Das Problem ist ja nur, das sich in der virtuellen Welt im allgemeinen und auf Kontaktbörsen im speziellen überwiegend Zombies rumtreiben, die alles mögliche wollen nur nix Reales.

Ausnahmen bestätigen da nur die Regel.


ein Zombie ist ein Zombie ...
ein Zombie ist nicht real - wie kann er dann Realität wollen ?

auch wenn wir hier nur "virtuell" miteinander diskutieren - sind wir dennoch Menschen !
@Lollo: Danke.....
Mir ist auch noch kein Zombie begegnet, und ich finde es auch furchtbar, einen Menschen so zu bezeichnen......
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