Für Lebenspartner gibt es ja so allerlei Begriffe.
Lebensgefährte, Lebensabschnittsgefährte, Freund, Partner....

Wie ich schon gestern in einem Beitrag kurz erwähnte, sagen wir "mein Mann" bzw. "meine Frau". Die uns gut kennen, wissen ja eh, was Sache ist.

Für mich hört es sich immer merkwürdig an, "mein Freund" zu sagen. Klingt irgendwie nach Pubertät.

Wie macht ihr denn das bzw. würdet ihr es handhaben?
Lebensabschnittsgefährte hört sich für mich an, als sei die Beziehung nur eine vorübergehende Episode! In meinen Augen der schlimmste Begriff, den man der/dem Partner/in antun kann!

Wir nutzen Frau, bzw. Mann. Und bei denjenigen die wir gut kennen, stellt sich das Problem nicht, da wir da unsere Vornamen als "Begriff" nutzen.
Der/die LIEBSTE finde ich schön.
Mein Partner bzw. meine Partnerin passt auch.
Mir hatte mal ein Kollege seine Partnerin als "sein Knoppers " vorgestellt.
:shock:
Naja...sie fand das ok.
Wenn mich mein Partner je so vorstellte, wäre meine Rachte fürchterlich 8)
Ento62 hat geschrieben: Mir hatte mal ein Kollege seine Partnerin als "sein Knoppers " vorgestellt.
:shock:
Naja...sie fand das ok.
Wenn mich mein Partner je so vorstellte, wäre meine Rache fürchterlich 8)
Meine Frau
Mein Mann

finde ich richtig, wobei das ‚MEIN‘ nicht Besitz bedeutet, sondern: dazugehörig!

Als Besitz gedacht würde ich ‚mein‘ für dumm halten!
Niemand gehört jemandem, weder der Partner,
noch die Kinder.....!

Nur in Freiheit können sich Gefühle entwickeln...
Mir gefällt der Begriff "Gefährte " sehr gut, ist aber sicher ziemlich unüblich. Was "mein" betrifft stimme ich mit Leonetta voll überein.
Ich würde nie das MEINE bzw. MEIN im Zusammenhang mit dem Menschen der mich in meinem Leben begleitet, als besitzanzeigend verwenden bzw. verstehen. Es sagt für mich aus, dass es sich dabei nicht um irgendeinen Menschen, sondern um einen ganz bestimmten, handelt, der zwar zu mir aber nicht mir gehört.
Mir fällt noch ein, dass mein Liebster mich mal als "die Frau an meiner Seite" vorstellte. Für mal so find ichs gut, gerade, wenn man das Gegenüber nicht wiedersehen wird.

Valentin...Ja, so soll das "mein/meine" gemeint sein. Hat sich ja auch so eingebürgert.
Als wir auf einer Veranstaltung ein paar nette Leute kennenlernten (erst 7 Monate zusammen), stellte mich mein >Herzallerliebster< als seine Frau vor...

War erst ziemlich perplex..., doch dabei ist es bis heute geblieben und ich finde das (inzwischen) völlig in Ordnung... :wink:
ich vermeide das, indem ich meine freunde einfach mit ihrem namen vorstelle
Kann ich gut nachvollziehen, @translation...

Nach meiner Erinnerung ist deine Situation auch etwas anders... :wink:
Es sind eben deine "Freunde"...,
und kein "eheähnliches Verhältnis"... :oops:
Letzen Endes ist es doch genau genommen "Conchita" wie das die anderen Leute interpretieren. Wichtig ist meiner Meinung nach nur, dass die beiden Betroffenen wissen wie sie zu einander stehen.
@Valentin 29.07. 18.22 h

Genau das hat meine Nackenhaare hochstehen lassen, als ein damals guter Bekannter seine Ehefrau bei einer gegenseitigen Vorstellung als 'MEINE' vorgestellt hatte - so als ob er für seine Trophäe um Beifall heischen wollte.

Er hatte es übrigens schwer in dieser fröhlichen Runde.
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