Liebe Freundinnen und Freunde, wir haben sicherlich in unserem Leben schon so Vieles erlebt, was Stoff für unzählige Romane bieten würde. Sowohl für Liebes- als auch Kriminalromane bzw. für humorvolle aber auch traurige, nachdenkliche und leidvolle Geschichten. Fassen wir doch das Erlebte und das, was wir uns ersehnt haben oder aber das, was an uns glücklicherweise vorbeigegangen ist, zu einer gemeinsamen Geschichte zusammen, die sich für lange Zeit weiterentwicklen kann. Jede(r) könnte dazu einen Beitrag leisten, so dass sich eine Geschichte entwickelt, die immer wieder zu Brüchen und Wendepunkten führt, so wie sicherlich auch unser aller Leben bislang verlaufen ist. Machen Sie mit, schreiben Sie folgenden Plot fort:


Kerstin steckte den Wohnungsschlüssel in das Schloss, um ihre Wohnungstür aufzuschließen. Damit war sie endlich wieder in ihrer Welt angekommen und die zwei Wochen Urlaub, die sie mit Stefan verbringen wollte, um ihre Beziehung wieder zu kitten und das Fundament für eine ewig andauernde Liebe zu legen, ein für alle mal zu Ende, wie auch die Beziehung zu Stefan. Heute wollte sie nichts mehr unternehmen, auch keine Anrufe tätigen, um den Fragen ihrer Bekannten und Familienangehörigen, ob es ein schöner Urlaub gewesen sei, zu entgehen. Sie wollte nur duschen, anschließend vielleicht noch den Trolley leeren, um dann auch schon zu Bett zu gehen. Allein, ohne Stefan, den Arsch. Der würde sich sicherlich heute bei Regina vergnügen, dieser Bitch, die sich in unverfrorener Art an Stefan bei jeder Gelegenheit rangemacht hatte und von der er sich, wie sie erfahren musste, am Strand hatte eincremen lassen, als sie wegen einer Magenverstimmung auf dem Zimmer blieb.

Sie streifte ihre Schuhe ab und schoss sie in die Ecke des Flurs. Plötzlich zuckte Kerstin zusammen. Aus ihrem Schlafzimmer vernahm sie Geräusche, und zwar solcher Art, die sie an die Geräusche erinnern ließ, die sie mit Stefan in den ersten Tagen ihres Urlaubs auch noch gemeinsam erzeugten. Sollte das Geschehene und die daraufhin erfolgte endgültige Trennung mit Stefan sie jetzt etwa kirre machen? Im Nu war sie an der Schlafzimmertür, drückte die Klinke herunter, riss die Tür auf und erstarrte. Das Bild, dass sich ihr bot, war dermaßen surreal, dass es gefühlt um die fünf Minuten dauerte, bis sie wieder atmen konnte.
Kerstin war fassungslos.
Das Bild, das sich ihr da von ihrem geheiligten Bettrefugium bot, übertraf ihre schlimmsten Befürchtungen, die sie nach der Eincremerei dieses bitchigen Luders gehabt hatte.

In ihrem Designerbett mit Bettwäsche aus edler Seide tummelten sich nicht zwei Personen.
Nein - es waren ihrer drei, und sie nahmen keine Rücksicht auf das Zerknüllen und Zerwuzeln ihrer Kissen und Decken.
Da lkugelten doch glatt drei Personen kreuz und quer auf der Liegestatt herum und übten Bockspringen auf ihrem Boxspringbett.

Und die absolute Spitze des Skandals - Stefan vergnügte sich nicht mit zwei Personen des weibliches Geschlechts, sondern eindeutig mit bärtigen und tätowierten Kerlen.
Und offenhörlich gefiel ihm das noch dazu ausserordentlich gut.
Die Geräusche sprachen Bände.
Um alles zu berücksichtigen würde ich schreiben, einer der tätowierten Kerle war dunkelhäutig........
Leg los - erzähl weiter !
Kerstin schlug das Herz bis zum Hals. Was sollte sie jetzt bloß tun? Ohnmacht, Wut, Trauer - ein bitterer Cocktail aus Emotionen vernebelte ihr Denken. Sie glaubte zu schweben, als ihre zitternden Beine sie langsam zurück ins Wohnzimmer trugen, weg von dem surreal anmutenden Geschehen. Doch die Geräusche blieben, wurden sogar immer lauter, je weiter sie sich vom Schlafzimmer entfernte. Und plötzlich, wie aus dem Nichts, fingen die Stimmen in ihrem Kopf wieder an: Kerstin, es ist alles gut...Kerstin, es ist alles gut...Panik stieg in ihr auf. Ihre letzte psychotische Episode war vor einem halben Jahr gewesen. Warum gerade jetzt? Sie tappte zur Bar, holte das erstbeste Glas heraus und füllte es halb mit dem schottischem Single Malt, den ihre Schwester ihr zum Geburtstag geschenkt hatte. Hastig stürzte sie den rauchigen Alkohol hinunter. Als das Glas leer war, fühlte sie sich besser. Die Stimmen waren verschwunden. Kerstin lächelte still. Irgendwo in ihrer Handtasche musste noch ein kleines Briefchen mit Kokain sein...
Ich hoffe, damit habe ich diesem schwachsinnigen Anfang eines Groschenromans eine Wendung gegeben, zu der den "Autoren" nicht mehr viel einfällt.
Aber nette Idee Hauke, wenn Du bloß schreiben könntest...
Kerstin war nun abgefüllt mit Glücksbringern der chemischen Art, nachdem ihr die fleichlichen versagt geblieben waren.
Da klopfte es an der Tür - die junge hübsche Reinigungskraft war, aufgeschreckt durch das urwaldhafte Getöse, alarmiert und wollte nachsehen, ob denn ein Mord oder noch Schrecklicheres geschehen wäre.

Kerstin erkannte sofort den naiven Liebreiz des jungen Wesens und legte tröstend und beruhigend ihre Warme Hand auf die bebende Wange des Mädchens.
Und langsam ließ sie ihre sanften Finger zur geschwungenen Lippe gleiten - Mädchen, wie schön du bist!
Für kurze Momment in ihre Haluzination , Kerstin sah sich als sie ein noch Kind war , sorgenlos und glücklich.

Hat sie Stefan überhaupt verdient ? Lohnt es sich sich so erniedrigen zu lassen und ihren wahren Gefühlen so trampeln zu lassen? Und von Wem , von Stefan ? Kerstin konnte noch , etwas wackelig , im Krankenhaus anrufen , um sich zu vergewissen wann sie Morgen den Nachtdienst hat . Dann warf sie das Päckchen Drogen vom Balkon weg . Sie war entschlossen morgen gut ihren Patienten zu operieren und Stefan zu vergessen.

Die Reinnigungs Dame , die Landgräfin Anna Bella von und zu Hessen , die oft sich als kleine Angestellte verkleidete, war eine sehr kluge und moderne , gebildete Prinzessin der neue Generation , mit Takt und Diplomatie . Sie erkannte sofort Prof. Dr. Kerstin Maria de Burg und Taxis , eine der Besten Chirurgin Europas , was natürlich ehrte dass sie ein Gast in ihren Hotel Fürstenburg war.

Anna Bella war entsetzt , über der Zustand ihres Gastes. Und blieb nachdenklich . Sie wollte Kerstin helfen , und plötzlich hatte ein Plan …….