In meiner Kindheit war meine Großmutter die meist grantige Autoritätsperson.
Eine Wiederrede hätten wir uns nie getraut, wir Kinder mußten aufs Wort folgen.
(Dass sie wegen Schmerzen
unleidlich war, verstanden wir
Kinder freilich nicht..)

An einem Abend saßen die Oma, meine Schwester und ich beim Küchentisch.

Meine Oma schälte Äpfel und beobachtete uns hin und wieder
mit ernstem Blick, indem sie über
ihre Brille blickte.

Ich hatte gerade Luft in ein Papiersackerl geblasen,-
getraute mich aber nicht,
es laut 'zusammenzuklatschen!.

Da rief meine Oma:
Das mußt d' 'gach' (schnell) machn!

Ich klatschte daraufhin das Sackerl
fest zusammen!-
Es gab einen ordentlichen Knall!

Meine Oma schreckte sich arg und fiel fast -unter Schimpfen- vom Sessel!

Meine Oma hatte nicht mich gemeint, sondern meine Schwester, die gerade die Haut einer Knackwurst
einschneiden wollte!!! :D

Ich muß jetzt noch lachen, wenn ich an diese Situation denke!
....ich auch, wenn ich mir das so vorstelle :D
das hatte ich gestern schonmal in "schreiben wir" reingeschrieben .......

also ich fands damals lustig ......der betroffene eher weniger :lol: :lol: :lol:

eine nicht erfreuliche "kleckergelegenheit"

wir hatten ja immer tiere, feld-, wald- wiesen- und haustiere .....unter anderem auch eine blaue dogge gero ....ein riese, total lieb ......

ich streunte etwas mit ihm im wald herum ......und wir trafen auf die örtliche feuerwehr, die dort im wald eine übung machte.

sie machten gerade pause und übten mit bier. sassen teils auf baumstämmen, auch auf dem waldboden.

ich stellte mich neben einen bekannten, und wir quatschen etwas, und gero stellte sich daneben und quatsche mit.

und auf einmal ....wie von der tarantel gestochen, sprang der bekannte auf, und ich sah schon, hatte mein süsser gero sein beinchen gehoben und der rücken meines bekannten war nass.

ich musste lachen und lachen, ich glaube, gero auch, aber der bekannte nicht.
der war irgendwie angesäuert .......was mich immer noch mehr lachend machte.

naja, hinterher habe ich mich schon etwas geschämt, und wir zogen dann beide mit hängenden ohren und eingekniffenen schwänzen nach hause. :lol: :lol:
Das kann ich mir gut vorstellen! :-))
Habe gerade auf meinem Handy eine Nachricht erhalten...gelesen..unbewusst im Gehirn angekommen...stutz :shock: ..noch einmal gelesen, und siehe da, es ergab den richtigen Sinn. Ich musste doch über mich selbst lachen und dass hat mir heute morgen gut getan :D
Als ich damals mit meinem jungen Spitz-Mischling
das erste mal spazieren ging,
rief ein kleiner Junge total begeistert aus:
"Oh ein Hu....eine Ka.....eine eine kleine Hundekatze! :lol:
Als Fünfjährige, auch schon als Vierjährige, konnte man mir kleine Aufträge erteilen, ich erledigte sie gerne.
So freute ich mich, als es hieß, dass ich ein Hochzeitsgeschenk ins Nebenhaus tragen und Glückwünsche zur Vermählung überbringen durfte. Anneliese heiratete und ich mochte sie gern.

Mit der Lockenschere hatte man mir Löckchen gebrannt, ein weißes Kleid angezogen und mir eingeschärft, was ich zu sagen hatte.

Ich ging also zu den Nachbarn und weil die Tür offenstand, gleich ins Haus. Drei Stufen hoch und schon war ich da. Als ich dann aber die große Gesellschaft um die riesige Tafel versammelt sah und endlich Anneliese, die Braut, entdeckt hatte, war mir der eingeübte Spruch entfallen. Und so sagte ich, der Braut fest ins Gesicht schauend und gleichzeitig das Geschenk überreichend:
Herzlichen Glückwunsch zum Namenstag!


Ich wusste gleich, dass das falsch war.
Oh, wie peinlich ..... und dann lachte die Gesellschaft auch noch.

Weihnachten und Ostern sind selten, Geburtstag wurde in der kath. Gegend nicht gefeiert, Namenstage dafür umso intensiver. Und die waren mir geläufiger.
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