Es gibt sehr viele pauschale Vorstellungen in unserer Gesellschaft, das dem "typisch Männlichen" zugeordnet wird.
Seien es äussere Merkmale oder "typisch männliche" Eigenschaften.

All dies ändert gar nichts daran, dass nur wir in uns selber fühlen können, was für uns männlich ist. Was uns am Partner anzieht.
Vielleicht ist es ja gerade das, wofür es keine Worte gibt.

Manchmal denke ich auch, beides bedingt sich - die Männlichkeit und die Weiblichkeit.
Ein Mann kann sich nur so männlich fühlen, wie Frau ihm das Gefühl gibt männlich zu sein - und natürlich auch umgekehrt.
Naja, bei einem eher femininen Mann und ein er eher maskulinen Frau wirds dann schon echt schwierig...
Oha,
dann bin ich wohl als Frau mit meinen 1,68 m und 60 kg ein ganzer Kerl.
:D

Und nur das weil ich einen Plan und das reale Leben gepeilt habe?
Shekinah hat geschrieben: Naja, bei einem eher femininen Mann und ein er eher maskulinen Frau wirds dann schon echt schwierig...


oder es knallt die Kiste ..... :wink:
fragola hat geschrieben:
Oran.ge hat geschrieben:
.............
So, ich lasse die Frage jetzt mal offen und freue mich über Beschreibungen der anderen Frauen, wie denn ihr Traummann in der Vorstellung aussieht.


Erst hast du die Frage nach "Männerversteherin" gestellt, jetzt willst du auch noch wissen, wie der "Traummann" aussieht!
Ich verstehe dich im Moment wirklich nicht, warum springst du jetzt von einem Thema zum anderen? *smile*


Liebe fragola,

das ist ganz einfach, -------es ist der Entwicklung, der vorangegangenen Fragestellung und der Kreativität jeden Threads und der User überlassen, wie er momentan verläuft. Ein starres, schematisches Vorgehen ist nicht erwünscht und auch nicht unbedingt zielführend.

Aber diese Frage von dir gehört ja auch wieder in den Bereich Männerversteherin. Du verstehst eben nicht. So weit sind wir dann ja doch nicht vom Thema entfernt.

Einfach mal immer genau lesen und interpretieren. Aber ich weiß natürlich ziemlich genau, dass du mich herausfordern möchtest. :wink:

@all

Insgesamt durch die Bahn alles nachdenkenswerte und gute Beiträge von Euch.

Besonders beeindruckt hat mich die Aussage von:
Dragonfly hat geschrieben:
Manchmal denke ich auch, beides bedingt sich - die Männlichkeit und die Weiblichkeit.
Ein Mann kann sich nur so männlich fühlen, wie Frau ihm das Gefühl gibt männlich zu sein - und natürlich auch umgekehrt.


Mir ist aufgefallen, dass einige (die Tendenz liegt hier bei einigen und nicht bei allen) Frauen -----und das nicht nur bei mir-----,keine starke Schulter zum anlehnen mehr wollen, es ablehnen, wenn man ihnen in den Mantel hilft oder die Tür öffnet, weil ihre Emanzipation darunter leiden könnte. Dabei ist es nichts anderes, als eine höfliche, anerzogene Geste. Und nicht zu vergessen, auch eine Form von Hochachtung.

Ich habe immer noch so eine Art von Beschützerinstinkt in mir. Kann man das eigentlich abstellen?

3/3
@oran.ge. Ich gehöre nicht zu den Einigen. Obwohl ich keine Machos mag, mag ich auch keine femininen Männer, schon gar keine weinenden. In manchen Profilen lese ich, 'ich möchte mit Dir lachen und weinen'. Eine Formulierung, die Ablehnung in mir weckt. Gut, ich weine selbst fast nie, zuletzt vor 11 Jahren und einen nah an Wasser gebauten Mann hatte ich schon und will ich absolut nie mehr.

Aber ich genieße ganz ungemein die Wertschätzung, die mir gute Umgangsformen suggerieren. Das in den Mantel helfen, Türe aufhalten, das gehen Hand in Hand, das sich Anlehnen können, auch eine Einladung des Mannes bei einem Date, wenn mich ein Mann interessiert (auch wenn ich durchaus meine Zeche selbst bezahlen kann und eine Einladung meinerseits sicher folgt). Zicke ich hier, was vorkommt, ist das der Gradmesser meiner Aversion, es gibt kein zweites Date. Mir bricht kein Zacken aus der Krone, wenn ich so was annehmen und mich darüber freuen kann.
Ein Mann, der das abgestellt hat, wäre ein ungehobelter Klotz und käme für mich nicht in Frage. Und was die Emanzipation betrifft, da hab ich mir mein ganzes Leben lang noch nie Gedanken drüber gemacht, wahrscheinlich, weil ich schon sehr früh sehr selbständig aufgewachsen bin und die leidet sicher nicht darunter, wenn mir ein Mann in den Mantel hilft :)

Möglich, dass es bei den jungen Leuten heute anders ich, bezgl. Tür aufhalten und in den Mantel helfen:-)))
Oran.ge hat geschrieben:
..........
Mir ist aufgefallen, dass einige (die Tendenz liegt hier bei einigen und nicht bei allen) Frauen -----und das nicht nur bei mir-----,keine starke Schulter zum anlehnen mehr wollen, ...............


Eine starke Schulter zum Anlehnen ist ein Traum, könnte sogar mein "Traummann" sein, wenn es sich nicht nur auf das Türaufhalten o. ä. beschränkt.

Ein Mann mit einer starken Schulter ist selbstbewusst, ohne die Schwächen von anderen auszunützen, die starke Schulter ist also nicht auf seinen eigenen Vorteil ausgerichtet, denn das wäre nichts Anderes als Mittel zum Zweck.

Eine starke Schulter beinhaltet bestenfalls Hilfe in fast allen Lebenslagen, auch wenn der Himmel mal gerade grau ist! Da geht es nicht um Finanzielles (dazu kann ich auch zur Bank meines Vertrauens gehen *smile*), es geht um Emotionales, wenn er mit seiner starken Schulter mein Herz und meine Seele berühren kann.

Doch eine starke Schulter beim Mann kann auch mal schwach werden, dann bin ich da und kann helfen, hab' schließlich auch eine starke Schulter!
So einfach ist das! *smile*
Nein ich lasse mir grundsätzlich nicht in den Mantel helfen. Wie auch, ich trage ja auch grundsätzlich keine Mäntel.

Und da für mich weder der Mann noch die Frau auf ein Podest gehört, wie der Ausdruck Gleichstellung ja auch klar aussagt, sind mir solche Bagatellen wirklich Hans was Heiri. Ich bin selbständig und erwarte das auch von einem Mann. Erst dann sind beide gleich gestellt, nämlich auf seinen eigenen Füssen.
Nun sei mal nicht so streng @Shekinah :wink:

Es ist doch nichts anderes als eine höfliche, gut gemeinte Geste. Vom Podest erhebt oder fällt der Mann durch diese Handlung nicht. Wie eine andere, sehr selbstbewußte Userin schreibt, bricht auch "Frau" sich keinesfalls dadurch einen Zacken aus der Krone. Bisher konnte jede dabei noch gut auf ihren eigenen Füssen stehen, ist also nicht aus den Latschen gekippt.

Es sei denn, sie ist vor Verzückung fast in Ohnmacht gefallen....... :lol: :lol: :lol: Scheeeeerz!

Gleichstellung im Bereich der Berufe, vor dem Gesetz, in der Politik oder Gleichberechtigung insgesamt, ist ein ganz anderes Thema und hat mit ablehnen oder annehmen netter Gesten und Höflichkeit nichts gemein.

Ich mag den Unterschied zwischen Mann und Frau, der trotz Gleichstellung, auf den oben erwähnten Gebieten, nicht einfach abhanden kommt. Ich mag es auch, wenn Frauen ihr "Frau sein" geniessen können.
Oran.ge hat geschrieben: Es ist doch nichts anderes als eine höfliche, gut gemeinte Geste. Vom Podest erhebt oder fällt der Mann durch diese Handlung nicht.


Auf meinem Podest steht eine Ritterrüstung. Diese ziehe ich an, wenn ich ein Date habe. Ich bin ein Gentleman und weiß, was Drachen wünschen. Als es noch ganz normale Frauen gab, wurde ein galanter Handkuss geschätzt. Heute gibt es bei der Begrüßung ein Shampoo der Marke "Drachenschuppe". Eine eindringliche Demonstration des Streitkolbens erfolgt nur, wenn der Fluchtweg mutwillig blockiert wird. :lol: :wink:
fragola hat geschrieben:
Oran.ge hat geschrieben:
..........
Mir ist aufgefallen, dass einige (die Tendenz liegt hier bei einigen und nicht bei allen) Frauen -----und das nicht nur bei mir-----,keine starke Schulter zum anlehnen mehr wollen, ...............


Eine starke Schulter zum Anlehnen ist ein Traum, könnte sogar mein "Traummann" sein, wenn es sich nicht nur auf das Türaufhalten o. ä. beschränkt.

Ein Mann mit einer starken Schulter ist selbstbewusst, ohne die Schwächen von anderen auszunützen, die starke Schulter ist also nicht auf seinen eigenen Vorteil ausgerichtet, denn das wäre nichts Anderes als Mittel zum Zweck.

Eine starke Schulter beinhaltet bestenfalls Hilfe in fast allen Lebenslagen, auch wenn der Himmel mal gerade grau ist! Da geht es nicht um Finanzielles (dazu kann ich auch zur Bank meines Vertrauens gehen *smile*), es geht um Emotionales, wenn er mit seiner starken Schulter mein Herz und meine Seele berühren kann.

Doch eine starke Schulter beim Mann kann auch mal schwach werden, dann bin ich da und kann helfen, hab' schließlich auch eine starke Schulter!
So einfach ist das! *smile*


@fragola,
Genau so stimmt es auch für mich, ich kann und muss Dir 1000% zustimmen :wink:
Naja, wer mit 10 Jahren den todkranken Vater mitpflegt, der hat möglicherweise einen anderen Blick auf viele Dinge des Lebens. Da rücken ganz einfach wesentlich wichtigere Elemente in den Vordergrund als ein hofieren da und dort und wo auch immer.
Ich hab noch nie eine Frau getroffen, die ich als "Männerversteherin" bezeichnet hätte. Insofern weiß ich nicht recht was das sein soll.

Es gbit aber zahlreiche Frauen, die hervorragend mit Männern zurecht kommen, auf Augenhöhe und ohne Rangunterschied - was gleichzeitig bedeutet, dass die Männer in ihrem Umfeld mit ihnen ebenfalls zurechtkommen.
Falls nicht, bleiben sie nicht lang im Umfeld.

Vom Rollenverhalten sind sie total unterschiedlich - von Kind & Küche bis "Männerberuf" ist alles drin.

Die Frage aber war "was ist typisch Mann?"
Als kleinster gemeinsamer Nenner fällt mir nur das Y-Chromosom ein ... nicht mal beim Eisenbahnspielen sind wir unter uns. :?
@Shekinah, deinen anderen Blick stelle ich nicht in Frage, jedoch kann ich nicht nachvollziehen, was dein Kommentar mit den Themen "Männerversteherin" bzw. "Traummann" zu tun hat.
Jede/r hat in seinem Leben Erfahrungen gemacht, die sehr belastend waren und einen anderen Blickwinkel erzeugt haben, aber man sollte sich selbst nie als Maßstab sehen und andere Blickwinkel herabwürdigen.

In diesem Thread geht es nicht um einen Wettbewerb, wer das größte Päckchen zu tragen hatte, sondern ein ganz klein wenig auch um die Leichtigkeit des Seins, die sich jede/r berwahren sollte, dann ist so manches Päckchen leichter zu (er)tragen!
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