Ich habe die Vermutung, daß er seit 65
Jahren in seinem Kummer und der Wut suhlt.
Das sind doch vergebene Jahr! :roll:
ich habe zwei Brüder. Bei uns war es so, es drehte sich immer um die Zwei. Ich wurde immer aber wirklich immer in der Hintergrund gestellt. Ich habe es ohne mich zu aufregen, als normal betrachtet, ich vergötterte meine Brüder, sie schützen mich in jeden Lebenslage bis ich 18 wurde. Dann war es aus mit dem Schützen, dann kamen die FRAUEN in ihren Leben. Die Zwei mussten nie etwas im Haushalt machen, aber als sie geheiratet haben, bis heute, MÜSSEN alles tun im Haushalt, auch kochen. Also, es gibt doch Gerechtigkeit, wenn auch etwas später. :D :D :D
Seelchen2013 hat geschrieben: Ich habe die Vermutung, daß er seit 65
Jahren in seinem Kummer und der Wut suhlt.
Das sind doch vergebene Jahr! :roll:


@Seelchen : Anrede in der "dritten Person" im Forum?

Hier könnte die verbleibenden Jahre genutzt werden,
um die weibliche Contenance zu schärfen.

Bitte jetzt nicht gleich wieder persönlich werden und unter die Gürtellinie Bolzen, mein seelisch erSchaden wäre unermesslich, ausserdem würde der
Admin mich wieder sperren.
....ganz so witzig wie die meisten der VorschreiberInnen sehe ich die Situation nicht, wenn in einer Familie ein Geschwisterkind bei der Erziehung ständig bevorzugt behandelt wird, nicht.
Dieses Verhalten der Eltern kann u. U. eine Familie ein Leben lang belasten.

So, jetzt Feuer frei. :wink:


@ werweiss 13
Dieses elterliche Verhalten gibt es garnicht so selten.
Ob das nicht der ganz normale Geschwisterneid ist?

Das ist ein Phänomen der subjektiven Wahrnehmung, dass man immer das Gefühl hat, die anderen würden bevorzugt.

Das haben Brüder oder Schwestern untereinander genauso und ist nichts Neues.
@barbera,

es ist leider nicht nur ein Phänomen der subjektiven Wahrnehmung.
Diadem, vielleicht solltest Du Deine Traumata aufarbeiten damit Du Dir nicht mehr selber im Weg stehst.
Dazu möchte ich mal etwas aus der Elternsicht beitragen:
Meine zweite Tochter fühlte sich stets nicht genug beachtet, und ich hielt sie für ein "Glückskind": Sie war äußerst beliebt , hatte ausgezeichnete Zensuren und sagte dennoch einmal voller Wut zu mir:"Ich werde jetzt eine 5 schreiben, damit ihr mich endlich mehr beachtet! "
Ihre Geschwister waren jeweils sehr schüchtern oder ausgesprochen verträumt.
Um sie machte ich mir daher mehr "Sorgen" und war froh, dass es bei der "in der Mitte" so gut lief.
Eine Fehlannahme, die auch heute noch das Familienleben beeinträchtigt.
Ich bin ein Eizelkind.
Ich musste nicht viel im Haushalt machen.
Ich war aber auf Familien, welche mehrere Kinder hatten, sehr neidisch.
Was hätte ich dafür gegeben, um Geschwister zu haben.
Ich hätte alles im Haushalt gemacht.
Sogar den verhassten Müll weg gebracht.
Bis heute schaue ich auf Großfamilien mit ein bisschen Neid und ich idealisiere sie garantiert.
Wer ist jetzt an meinen längst überwundenen Traumama Schuld?
Frauenerfahrung?

Die Schwester war zu diesem Zeitpunkt noch keine Frau.
Die Mutter wird als stets um die Familie bemüht in der Erinnerung wahrgenommen. Also doch eher eine positive Frauenerfahrung, oder?

Ist es nicht vielleicht doch wieder nur der fadenscheinige Versuch, mit einem sehr negativen Frauenbild ein wenig Aufmerksamkeit zu erhalten?

Ich habe es in meiner Kindheit anders herum erlebt. Das würde ich aber sicher nicht unter der Rubrik "Männererfahrung" verbuchen.
Universum2 hat geschrieben: Diadem, vielleicht solltest Du Deine Traumata aufarbeiten damit Du Dir nicht mehr selber im Weg stehst.

Ab einem gewissen Alter ist in Bezug auf Aufarbeitung Hopfen und Malz verloren. Das ist an den Themen, die @Diadem immer wieder aus der Schublade zaubert, sehr klar zu erkennen.
Was seine Themen in "Partnerschaft & Liebe" zu suchen haben, ist nur schwer nachzuvollziehen!
Ob "Frauenerfahrung", "Künstliche Hüften" oder andere Themen.
Das ist Unterhaltung pur und das auch noch alles kostenlos. :shock:
Nicht nur kostenlos, in einigen Fällen auch noch umsonst :mrgreen:
Milafranzi hat geschrieben: Dazu möchte ich mal etwas aus der Elternsicht beitragen:
Meine zweite Tochter fühlte sich stets nicht genug beachtet, und ich hielt sie für ein "Glückskind": Sie war äußerst beliebt , hatte ausgezeichnete Zensuren und sagte dennoch einmal voller Wut zu mir:"Ich werde jetzt eine 5 schreiben, damit ihr mich endlich mehr beachtet! "
Ihre Geschwister waren jeweils sehr schüchtern oder ausgesprochen verträumt.
Um sie machte ich mir daher mehr "Sorgen" und war froh, dass es bei der "in der Mitte" so gut lief.
Eine Fehlannahme, die auch heute noch das Familienleben beeinträchtigt.


Ja, das ist das Fatale. Diejenigen, die ihren Weg gehen, werden oft weniger beachtet. Man kümmert sich mehr um die Kinder, die - unserer Ansicht nach - mehr unserer Hilfe bedürfen.

Da mein mittlerer Sohn behindert ist, war es für mich auch immer ein Balanceakt, allen gerecht zu werden. Kann kaum gelingen. Aber bisher habe ich von ihnen noch keine negativen Kommentare diesbezüglich gehört.

Bei meinen Geschwistern war es nach drei Mädels der ersehnte "Stammhalter",
der dann alle Aufmerksamkeit bekam, während ich als Älteste "gefordert" wurde.
Nicht zum Nachteil für mich, wie ich es aus heutiger Sicht beurteile.
Ich sehe aber für Diadem Licht am Horizont - spätestens wenn er ins betreute Wohnen zieht, wird sich liebevoll um ihn gekümmert. Sobald er den Notruf drückt, erscheinen hübsche Pflegerinnen von der Wolga und stehen parat :-)))))
cron