Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, ist die Badehose schuldig.............
Habe noch sechs Geschwister ,meine älteste Schwester und ich als zweitälteste mussten alles im Haushalt machen. Nach uns kamen drei Jungs,sie würden verschont ,sind Buben die mussten nicht spülen oder saugen oder kehren. Es kam noch ein Mädchen aber mit elf Jahren Altersunterschied ,sie war für alles noch zu klein . Zum Schluss nochmal ein Junge - der kleine Prinz :). Ich möchte es trotzdem nicht missen ,könnte dir viel über Geschwistererfahrung berichten :)
Ich schnitt mal meiner Schwester Nachts den kleinen Fingernagel ab auf dem sie so stolz war, ich wachte dann auf und hatte allerdings eine Haarsträhne weniger.
Ich habe später nie darüber nachgedacht ob ich benachteiligt war, es war irgendwie alles selbstverständlich ..........
Zugegeben, meine zwei Töchter wurden in meinem Haushalt doch ein wenig mehr verwöhnt als die Jungs, hauptsächlich von ihrem Vater.
Ich war da doch eher der ausgleichende Teil und habe versucht, jedem gerecht zu werden.

Die Jungs wurden früh gefordert, während die Mädels noch länger
Schonfrist hatten, und eigentlich war es gut so wie es war. Aus allen ist etwas geworden, und beschwert hat sich auch niemand. :wink:
erst mal habe ich jetzt lauthals gelacht über eure wirklich köstlichen und gelungenen Kommentare........aus Frauensicht :D
Aber der "Herzenschmerz" von Diadem ist nicht zu verkennen! :? Klar das Mädchen wurde zu einem "Prinzesschen" gekürt,macht nicht jede Mutter und das ärgert dann die Brüder, wenn sie alles machen sollen,was ihnen .........nicht...gefällt :oops:
Aber Buben können das doch leicht wieder wett machen, indem sie den Schwesterlein irgendwo "den Schuh verstecken"! Ich denke ,das haben die "bösen" Buben sicher gemacht, wird aber nicht verraten...denn erst muß ja mal auf die Tränendrüse gedrückt werden! :cry:

Eltern werden ist nicht schwer,Eltern sein.....dagegen sehr!

Diadem hat soviel Selbstbewußtsein,er will die Damen hier nur ein bisserl auf den "Arm" nehmen und dann rate ich .... bei so schlechten Erfahrungen... sich von Frauen fernzuhalten...die bringen nämlich nur Unglück!!!!!!!!!! :lol:
ThinkRed 14:00

So sehe ich es auch: Unterhaltung pur und das auch noch kostenlos :lol:
So einfach ist das nicht.
Benachteiligte Kinder leiden oft ihr Leben lang unter der Zurückweisung der Eltern und nicht jeder schafft es, diese Verletzungen zu verarbeiten. Ich kenne und bewundere Menschen, die trotz einer schlimmen Kindheit eine echte Herzenswärme entwickelt haben.

Ich habe zwei Beispiele aus meinem Umfeld, beide im Rentenalter, die sich nicht kennen.

Er hat sein mangelndes Selbstbewußtsein (Zurücksetzung gegenüber der Schwester) damit kompensieren wollen, andere stets als fehlerhaft und unzulänglich im Vergleich zu sich hinzustellen. Er ist damit zu einem einsamen Menschen geworden, der nicht einmal Freunde hat.

Sie, einzige Tochter einer Bauernfamilie konnte selbstverständlich nicht studieren, das war einem Bruder vorbehalten, während der andere den Hof übernahm und ihn mit Alkoholismus verlor.
Beruflich war sie die erfolgreichste der Familie, aber auch diejenige, die regelmäßig zum alten Vater fuhr, um ihn zu versorgen.
Selbst längst zu Wohlstand gekommen, hat sie das Testament nach dem Tod des Vaters noch einmal sehr verletzt. Ihr Erbe war mit einer kleinen Summe, die sie zu ihrer Hochzeit vor vielen Jahrzehnten bekommen hatte, abgetan.
Auf ihr rechtmäßiges Erbe hätte sie sicher zugunsten eines bedürftigen Bruders gern verzichtet, sie ist ein sehr freigiebiger Mensch. So aber wurde ihre Zweitrangigkeit noch einmal dokumentiert.
Ihre Unsicherheit versteckt sie im Streben nach Äußerlichkeiten, Markenartikel beispielsweise und viel zu hohe Trinkgelder.

Die Kindheit prägt uns vielleicht mehr, als wir zugeben wollen.
Ich hatte glücklicherweise eine glückliche.
Es ist wie überall im Leben,
Divers von A-Z : Wir waren zu viert , 2 Söhne, 1 Tochter in Fünf Jahren .Dann noch 1 Sohn fünf Jahre nach mir. . Es mussten alle gleich helfen dem Alter entsprechend , ob männlich oder weiblich. Der gross verwöhnte war der jüngst geborene, nicht ich.,,,,, jedoch hatte ich zwischendurch Vorteile als Mädchen.

War es beim abwaschen, Wohnung sauberhalten, Schuhe putzen, Gartenarbeit, Kaninchen füttern, stall ausmisten und und und, Jeden Sanstag , einer nach dem andern, Fingernägel schneiden. Auch ich als Mädchen.....Nagelfeile lernte ich erst als Erwachsene kennen. Mein Vater sagte es können alle helfen , keiner ist zu schön dafür.... Miteinander geht alles besser.!!

Ich habe 2 Söhne.... auch diese mussten helfen zu Hause, so wie ich es gelernt habe. Das schadet keinem Sohn, wenn sie auch bescheid wissen im Haushalt..... :lol: ist neine persönliche Meinung. :D :D
Na, das ist ja mal wieder ein bunter „Strauss“ an Antworten.... bin mal „pflücken“ gegangen:
Nun eins passt in jedem Fall so oder so : „Eltern werden ist nicht schwer – Eltern sein dagegen sehr“

Allerdings wage ich mich nicht so weit aus dem Fenster zu lehnen (fall sonst vielleicht raus und keiner hebt mich auf ;-) ) um festzustellen oder auch nur die Prognose zu wagen, dass es Herzschmerz oder Trauma von diadem ist .....

Erst mal ist/war es für MICH eine Feststellung .... nicht mehr und nicht weniger

Allerdings fehlt mir dann doch eine Erwähnung, ob die Schwester evtl. das Nesthäckchen war und nach einer Reihe von Buben „endlich“ dann mal ein Mädchen den Weg in diese Familie fand .... :roll:

Unbestrittener Fakt ist, dass die Kindheit uns mehr prägt, als wir uns vorstellen können und wahrhaben wollen – falls es uns „zufällig“ auffällt - sogar oft damit abgetan wird, wir würden es uns „einbliden“...... shit happens

Doch leider : Eltern sind auch nur Menschen und wiederum geprägt von dem, was sie erlebt haben oder auch nicht erlebt haben.

Und ganz gleich wie viel Jährchen wir dann unser eigen nennen – ansehen und beleuchten - den Standpunkt verschieben oder so gar ändern geht immer..... da ist das Alter erst mal kein Hinderungsgrund – eher die eigene Bereitschaft frei nach dem Motto zu handeln „man wird alt wie ne Kuh(Ochse/Bulle) und lernt immer noch dazu“

Übrigens ... diese Fähigkeit möchte ich mir bis zum Urneneingang bewahren – auch wenn s dann vielleicht die einzigste Flexibilität ist, die das Leben noch für mich bereit hält

Denn klar ist: „ der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann“ ...smile

Gut find ich es, wenn in Familien nicht unterschieden wird, wer z.B. Hausarbeit macht oder auch die Frau mal ne Bohrmaschine in die Hand nimmt.

Als Frau mal krank zu sein und ein Exemplar mit zwei linken Händen zu haben ist nicht immer prickelnd (s.o. lernen geht immer)
Als Mann mal eine Zeitlang auszufallen (soll vorkommen)... wie schnell kann einen der „Schlag“ treffen und dann eine hilflose „Prinzessin“ auf der Bettkante sitzen zu haben ... auch nicht wirklich hilfreich für das kleine „Unternehmen“ Familie

Den Status Prinzessin sollten wir Frauen uns auch nicht „aufdrücken“ lassen, weil „Mann“ vielleicht Sorge um/vor „Konkurrenz“ zu haben scheint ... oder wie oft früher – sich der Häme seiner Geschlechtsgenossen ausgesetzt fühlt: „bist wohl allein nicht in der Lage die Familie zu ernähren“ – oder „von nem Weib würd ich mir doch nicht auf dem Kopf rum tanzen lassen“

Sorry, hab gehört solche Exemplare gibt’s noch ..... weiß nicht, ob sie unter Natur- oder Artenschutz stehen ....grins (verzeiht Männer) :oops:

Schön ist es, wenn Eltern ihre Kinder als unverwechselbare Individuen erkennen und erleben können.
Und später vielleicht „herauskommt“ das jeder sich als „Liebling“ betrachtet hat, es aber nie sagte , um die andern nicht traurig zu machen ....

Leider ist der angesprochene Neid/die Missgunst immer noch gegenwärtig und da wird viel verschüttet, was dann u.U. schwierig aufzuarbeiten ist

Persönlichkeitsentwicklung sollte da sein ... doch oft hört die Persönlichkeits „verwicklung“ auch nach „Kindheitstraumen“ nicht auf und zieht sich noch lange wie Kaugummi durchs Leben – schön, wer es geschafft hat, hier immer den klaren Blick zu behalten oder zu bekommen

Ich selber kenne eine bunte Palette von unterschiedlichen Konstellationen und nicht immer ist auf den ersten Blick zu erkennen, wo da der berühmte „Hund begraben“ liegt .

Tragisch wird es, wenn der Außenstehende ohne weitere Kenntnisse der Situation da vielleicht ein vorschnelles Urteil fällt ... jeder von uns hat seine „Schatzkästlein“ im Keller. Und ob alle Schätze schon gehoben sind bzw. bis zum Lebensende geborgen werden ...????? wer weiß es

in diesem Sinnen eine ereignissreichen Frühlingstag
Man fragt sich schon, wie eine Geschlechtergleichstellung funktionieren soll, wenn die Beteiligten 70 Jahre und länger an ihrer traumatischen Geschwisterkindheit knabbern.

Neuer Versuch im nächsten Leben ... so oder ähnlich war das doch mit dem Karma, oder?
Ganz einfach, sie sind sich ihres Andersseins nicht bewußt, halten ihr Verhalten für normal.
jeder hält sich nicht nur für normal.....
jeder von uns IST normal :!:

wir haben als Spezies-Mensch eine unglaublich große Spannbreite.....

und ja - vieles hat damit zu tun, an welcher Position wir in der Familie aufwachsen und bei welcher Familie....

und vieles hat damit zu tun, wann wir das kapiert/kompensiert haben....

das Positive an der ganzen Geschichte - an unserem "reflektierenden" Verstand - ist, dass wir bis zum letzten Tag unseres Lebens weiter lernen und begreifen können !
Was ist, wenn jemand den Verstand verliert? Reflektiert er dann weiter?
Nein. Er glimmert.
schade, würde er weiter reflektieren, wäre er leichter wieder zu finden. Aber wenn er glimmert bleicht ja auch noch ein kleiner Funke Hoffnung, dass er nicht für immer verloren bleibt.
oder er wird dement....
und das finde ich jetzt gar nicht mehr lustig..... :?