So denke ich auch, Shekina.

Felix schreibt:
‚ Das Erträumen von Märchenprinzen nach Rosamunde Pilcher ist natürlich nicht verboten, der Realität hält es nicht stand.‘

Ritter-‚ - Ritterlichkeit - sagt schon das aus, was man landläufig darunter versteht: Achtung vor Menschen, Hilfsbereitschaft......
Das erwünscht sich bestimmt jede Frau, vor allem, wenn sie liebt.- denn dann ist sie auch verletzlicher.....
Wenn mir ein Mann nach 3 Jahren Beziehung sagen würde "ich bin kein Tröstungsinstitut" dann würde ich mal nachfragen, was für ihn Beziehung bedeutet. Dieser Satz lässt wenig Spielraum und vor allem müsste ich nicht lange darüber nachdenken, was er gemeint haben könnte. Das tue ich nur, wenn ich nicht über den Kern der Beziehung sprechen möchte, denn darüber nachzudenken, was er gemeint hat, heisst auch, dass ich ihm noch was "positives" abgewinnen möchte. Aber ehrlich? Tröstungsinstitut?????
Eine Beziehung lebt vom Austausch und ein Mann kann schweigsam sein, ein guter Zuhörer sein, aber empathielos sollte er nicht sein.
Was hat sie denn von diesem Mann - ausser einen zu haben und sich nicht in die Singlegemeinschaft begeben zu können? Worüber reden sie denn? Über das Wetter, Einkaufen und Saubermachen? Mir wäre das zuwenig.
Also mir genügt Menschlichkeit vollauf, ich brauche keinen Ritter. Nicht vergessen, es gibt auch Raubritter.
Noch:

‚Aufs Schloß entführt werden‘ ist nicht das Wesentliche.....
Bekannt ist freilich, daß Frauen bei der Partnerwahl meist einen höheren Status anstreben, Männern suchen andere Werte
(Aussehen, Warmherzigkeit, Intelligenz, Solidarisches Auftreten....).
Startrek@ Ja, ganz deiner Meinung!

Man muß bedenken, daß manche Menschen möglicherweise nicht über ihre Gefühle reden können.... Ich kannte mit 19 einen Mann, der vielleicht ein Aspergersyndrom hatte (Ich will ihn aber nicht ‚krankreden‘).
Er war sehr gescheit und belesen - Techniker,- doch, außer für mich wie ein Minnesänger zu schwärmen, war er nicht fähig, über seine Gefühle zu sprechen.
Das wäre aber nötig gewesen, da er schon eifersüchtig war, wenn ich nur mit einem anderen Mann sprach!- und dadurch Konflikte entstanden.
Startrek hat geschrieben: Wenn mir ein Mann nach 3 Jahren Beziehung sagen würde "ich bin kein Tröstungsinstitut" dann würde ich mal nachfragen, was für ihn Beziehung bedeutet. Dieser Satz lässt wenig Spielraum und vor allem müsste ich nicht lange darüber nachdenken, was er gemeint haben könnte.

Wenn mir mein Mann nach drei Jahren sagen würde, er sei kein "Tröstungsinstitut", wäre ich erst einmal ziemlich erschrocken und würde mir die Frage stellen, ob ich ihn womöglich (unbewusst) als seelischen Mülleimer missbraucht habe. Wende ich mich meinem Mann in erster Linie zu, um meinen Kummer und Sorgen loszuwerden? Könnte er diesen Eindruck von mir haben?

Anders ausgedrückt: "Tröstungsinstitut" - ohne weiteren Kontext - lässt viel Deutungsspielraum zu. Mir fallen dazu unterschiedliche Beziehungsthemen ein.
41acul hat geschrieben: Hallo Smimmy,
warum ist die wunderbare Kommunikationsfähigkeit der Frauen eine Unart? Sie ist außerdem verbunden mit hoher sozialer Intelligenz. Das ist genau die Fähigkeit, die unsere heutige Gesellschaft dringend braucht.
Deine Erkenntnis:,
"Männer und Frauen passen nicht zusammen...............nur vielleicht manchmal"

Männer und Frauen passen sehr gut zusammen. Wenn man allerdings meint, Männer sollten im Verhalten wie Frauen sein, dass geht natürlich gründlich schief. Das Erträumen von Märchenprinzen nach Rosamunde Pilcher ist natürlich nicht verboten, der Realität hält es nicht stand.
Holen wir die Griechen herbei: "Erkennt Euch selbst."

@Gunulabella,
Jäger waren wir vier Millionen Jahre. Die kulturelle Revolution der Sesshaftigkeit begann vor 10000 Jahren im fruchtbaren Halbmond bei Bagdad und in der östlichen Türkei.
Wir haben zusammen ausgezeichnete Beispiele für Unterschiede zwischen Frau und Mann: die Börse. Mann kann ganz schlecht Fehler eingestehen, neigt oft zur Besserwisserei, möchte das Feld beherrschen. Und deshalb ist es allgemein anerkannt, Frauen sind die besseren Anleger.


Felix


Lieber Felix, jetzt raspelst du aber "Süßholz".So sozial ist ein Kaffetrinken unter Frauen nicht und intelligent auch nicht immer!

ich hatte auf dein Statment geantwortet, weil es bei mir negativ ankam, ..Frauen machen Kaffeeklatsch, machmal auch was anderes, ......Männer arbeiten!
Frauen machen übrigens ..Beides................... :P

Ach ..Rosamunde muß ich mir mal leihen, kenne ich nicht, du anscheinend schon? Wie gehts denn da zu?????

Wie oft sehe ich Paare,die sich anöden,sich nix zusagen haben, versteinerte Gesichter haben.......,und wehe wenn sie losgelassen, wird gejammert!
Achja , eine gute Freundin ist viel wert, aber wenn ich einen Partner habe, möchte ich ihn nicht nur anschauen, sondern wir möchten in die gleiche Richtung sehen!
anscheinend klappts bei dir auch nicht so wünschenswert,woran liegt das :lol: ?

grüsli
swimmy
FrauBlau hat geschrieben:
Startrek hat geschrieben: Wenn mir ein Mann nach 3 Jahren Beziehung sagen würde "ich bin kein Tröstungsinstitut" dann würde ich mal nachfragen, was für ihn Beziehung bedeutet. Dieser Satz lässt wenig Spielraum und vor allem müsste ich nicht lange darüber nachdenken, was er gemeint haben könnte.

Wenn mir mein Mann nach drei Jahren sagen würde, er sei kein "Tröstungsinstitut", wäre ich erst einmal ziemlich erschrocken und würde mir die Frage stellen, ob ich ihn womöglich (unbewusst) als seelischen Mülleimer missbraucht habe. Wende ich mich meinem Mann in erster Linie zu, um meinen Kummer und Sorgen loszuwerden? Könnte er diesen Eindruck von mir haben?

Anders ausgedrückt: "Tröstungsinstitut" - ohne weiteren Kontext - lässt viel Deutungsspielraum zu. Mir fallen dazu unterschiedliche Beziehungsthemen ein.


Wenn mir mein Mann nach drei Jahren sagen würde, er sei kein Tröstungsinstitut, wäre ich empört, denn innerhalb dieser drei Jahre hätte er schon längst sagen können, dass ihm mein Jammern missfiel.
Andererseits ist das aber wohl durchaus ein Punkt im Verhalten, worin Frauen und Männer sich unterscheiden ( meine Meinung) : frau ist an dem sozialen Miteinander äußerst interessiert und kommentiert das Geschehen häufig und ausgiebig. Den Mann tangiert manches gar nicht so besonders.
Hat er doch oft - für ihn viel wichtigere Dinge im Hinterkopf - die zu erledigen sind. Daher hört er dem Geratsche der Frauen zu und - ist leicht abwesend. Auf alles einzugehen, strengt ja auch an.
Aber dann platzt plötzlich die Bombe: Es wird ihm einiges einfach zu viel und er sagt seine Meinung, klar, deutlich, absolut uncharmant.
Und frau ist erschüttert, was da so in den "Untiefen" ihres Mannes lange schon gebrodelt hat. Vielleicht hat sie aber auch seine kleinen Andeutungen nicht registriert, weil sie emotional sehr "beschäftigt" war?!
Ach ja, "es ist ein weites Feld", wie der alte Briest ( Fontane) sagte.
41acul hat geschrieben: @Date,
um sich zu verlieben, bestellst Du Dir ein Taxi. Hört sich nicht vielversprechend an. Und! Deine persönlichen Bevorzugungen interessieren kein Mensch. Vielleicht wolltest Du auch nur witzig erscheinen.
Felix




Interessiert wahrscheinlich nur Dich nicht.

Ich glaube kaum, dass sie witzig sein wollte.
Dafür war es zu deutlich.
Es ging ja nicht um‘s Verlieben, sondern um‘s warten auf ...
Da finde ich ein Taxi auch vernünftiger.
Ich rede frei und spontan, wie mir der Schnabel gewachsen ist und wie wir Rheinländer sagen „frei nach Schnauze“. Mir ist wichtig, dass meine Mitmenschen wissen, woran sie bei mir sind. Das wünsche ich mir auch von meinem Gegenüber. Wenn ich erst mal raten, deuten und interpretieren muss, ist mir das zu anstrengend und für mich ist es auch kein Miteinander.

Geschwurbel brauche ich auch nicht ... Klartext aber.

Aaaalso ... was ich eigentlich sagen will ... ich nehme gerne den ehrlichen und vielleicht manchmal derben Raubritter. :D
Ups_undnu@. Ich auch!

Die Frau hatte nicht ständig gejammert, sondern nur kurzzeitig in der Firma Ärger mit einem Kollegen.
Der Partner hätte seine Sicht der Situation darstellen können und dann wäre vielleicht eine Lösung gefunden worden.....

Im Übrigen: Ich hab auch jammernde Geschäfts-Männer kennengelernt,- dann, wenn die Einnahmen ‚weggebrochen‘ sind....
Manche Menschen fürchten mit Recht,
Ihre ehrlichen Gedanken auszusprechen:

Denn sie würden schneiden, wie ein Messer,
...die Seele des Anderen verletzen für immer!

Man kann Worte nicht mehr zurücknehmen!

Vielleicht könnte man zumindest sein eigenes
Verhalten in freundlichen Worten erklären.....
ja - ich glaube, dass es wichtig ist, dass man Kritik so anbringen kann, dass sich der andere nicht gekränkt zurückzieht.....
ich glaube, dass eine ehrlich gemeinte Kritik, die am anderen nicht rumnörgelt, gut angenommen wird.....meistens haben wir einen guten Riecher dafür ob wir gutmeinend kritisiert werden oder zum Zwecke uns eines auszuwischen....
Kann es nicht sein, dass dieses Jammern gar kein jammern ist, sondern Frust-loswerden? Dass da einfach jemand ist, dem man (Frau in diesem Fall) sich mitteilen möchte?

Vielleicht würde es schon reichen, wenn der Mann zuhört...einfach zuhört.
Möchte die Frau eine Problemlösung, kann sie es doch äußern.
Oder ist das jetzt zu einfach gedacht?

Ich hatte auch einen Mann, dem meine "Probleme"/Ansichten nicht wichtig waren.
Wie gesagt: HATTE.
In einer wirklich echten Beziehung sollte es schon möglich sein, etwas, das einem auf der Seele lastet los zu werden. Auch wenn es den anderen nicht so brennend interessiert, aber erkennen, was dem anderen wirklich wichtig ist und sich die Zeit und auch das Gefühl nehmen, wenn die Situation es erfordert , gehört doch wohl einfach dazu!