ich war so eine "Nörglerin"
heute kann ich nur darüber den Kopf schütteln....
wäre ich nicht so ein Feigling gewesen, hätte ich die Beziehung bereits viel früher beendet....
Die Schwierigkeiten:
Frau und Mann im Wagen auf der Autobahn:
"Schatz, möchtest du einen Kaffee trinken gehen, gleich kommt eine Raststätte?
Er: Nein, eigentlich noch nicht und rauscht an der Ausfahrt vorbei.
Sie: Sehr erbost: "Du verstehst mich nicht, Du wirst mich nie verstehen!!!"
Und wenn sie nicht gestorben - geschieden - sind, dann raten sie fleißig hin und her.
Felix
Ich stell mir grad vor, wenn sie gesagt hätte: Schatz, mußt du nicht mal Pippi machen ?

Grins.....
41acul hat geschrieben: Die Schwierigkeiten:
Frau und Mann im Wagen auf der Autobahn:
"Schatz, möchtest du einen Kaffee trinken gehen, gleich kommt eine Raststätte?
Er: Nein, eigentlich noch nicht und rauscht an der Ausfahrt vorbei.
Sie: Sehr erbost: "Du verstehst mich nicht, Du wirst mich nie verstehen!!!"
Und wenn sie nicht gestorben - geschieden - sind, dann raten sie fleißig hin und her.

Frau und Mann im Wagen auf der Autobahn:
"Gleich kommt eine Raststätte ... Wollen wir uns einen Kaffee gönnen? Oder lieber durchfahren, ist gerade so schön freie Bahn."
Er, schreckt auf, leicht verwirrt: "Wie? Was ist los? Sind wir schon da?
Sie, mit beruhigender Stimme: "Nein, schlaf ruhig weiter, ich wecke dich dann."
Keine Ahnung, wie es da zu Schwierigkeiten kommen soll! :wink:
Es gibt da dieses Buch

"Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken können"

von Allan & Barbara Pease.
Wer es nicht kennt: da werden all diese Klischees rauf und runtergenudelt und mit dem steinzeitlichen Rollenverhalten begründet.

Mich fasziniert daran unter anderem, wie viele Experten für steinzeitliches Rollenverhalten es in unserer Gesellschaft gibt. Deutlich mehr als Höhlen, in denen die Steinzeitleute gehaust haben sollen. In auffallender Weise ähnelt dieses angebliche Verhalten des Steinzeitmenchen sehr dem der rezenten Couchtomaten, die zu Hause den Versorgungspfad zwischen Sofa und Kühlschrank bevölkern und sonst nichts.

Was ihnen gegönnt sei.
Noch mehr fasziniert mich dabei, wie viele Frauen ihre Männer bei diesem Quatsch unterstützen. Und wenn ich hier so lese: das sind gar nicht "ihre" Männer, sondern solche, die sie gerne hätten, aber aus rätselhaften Gründen nicht haben.

In dem Sisi-Blog, glaub ich, wurde auch Rousseau zitiert, der aufzählt, wie die Frau dem Mann zu Diensten sein und ihm das Leben angenehm zu gestalten hat. Dies galt (Vergangenheit ob zutreffend?) nicht nur für Kaiserinnen, sondern weitaus mehr noch für das "gemeine" Weib: der Mann jammert sich bei ihr aus, nicht umgekehrt.

Wenn also dem Manne weder durch aktives Vorbild der eigenen Eltren, noch im gesellschaftlich anerkannten Handbuch für steinzeitliches Rollenverhalten beigebracht wurde, dass auch er mal seinem Weibe tröstend beistehen könnte, dann "is' halt g'feit", wie der Altbaier sagt.

Ob Spontaneität das Wundermittel ist.?
es gibt halt Könner - die machen alles richtig und haben immer den Durchblick... 8)
41acul, dasgefällt5 mir... Sprache ist dazu da, daß man sie benützt, es gibt nicht nur sinnerfassendes Lesen, auch sinnerfassendes Verstehen...setzt allerdings sinnerfassend Geschriebenes bzw. Gesagtes voraus.
Allerdings kommt mir vor, daß viele Menschen ( eher Frauen, aber auch Männer) anscheinend Bedenken haben, ihre Wünsche und Bedürfnisse klar zu äussern - und dann kommt heraus, was du beschrieben hast!
Es fängt ja schon damit an, dass im umgänglichen Sprachgebrauch oft das Wort „man“ benutzt wird, z.B. MAN wird sich schon mal die Frage stellen dürfen oder darüber spricht MAN nicht oder oder oder ... und lauter no‘n Larifari.

Da stelle ICH mir die Frage (ich kann jetzt auch schreiben „ dann stellt MAN sich die Frage), wo bleibt die ICH-Botschaft? „Man“ ... wer ist „man“? Du, ich, wir alle? Wie kann ICH von dir oder allen sprechen, wenn ich MICH „eigentlich“ (auch so‘n doofes Wort, was zum Schönreden oft benutzt wird) meine?

Das mache ich auch zuweilen und es geht mir schon arg auf den Senkel. Eine Ich-Botschaft muss klar erkennbar sein, dann gibbet auch keine Missverständnisse.

Auch auf die Gefahr hin, dass es heißt ICH, ICH, ICH ... ich steh auf Ich-Botschaften! :D
ups_undnu hat geschrieben: Es fängt ja schon damit an, dass im umgänglichen Sprachgebrauch oft das Wort „man“ benutzt wird, z.B. MAN wird sich schon mal die Frage stellen dürfen oder darüber spricht MAN nicht oder oder oder ... und lauter no‘n Larifari.

Da stelle ICH mir die Frage (ich kann jetzt auch schreiben „ dann stellt MAN sich die Frage), wo bleibt die ICH-Botschaft? „Man“ ... wer ist „man“? Du, ich, wir alle? Wie kann ICH von dir oder allen sprechen, wenn ich MICH „eigentlich“ (auch so‘n doofes Wort, was zum Schönreden oft benutzt wird) meine?

Das mache ich auch zuweilen und es geht mir schon arg auf den Senkel. Eine Ich-Botschaft muss klar erkennbar sein, dann gibbet auch keine Missverständnisse.

Auch auf die Gefahr hin, dass es heißt ICH, ICH, ICH ... ich steh auf Ich-Botschaften! :D



Das ist hier bei 50+ u.U. aber keine gute Idee. Denn mir ist es passiert, dass sich ein Herr über zuviele "ichs" in meinem Profil mokiert hat und die eifrige Damenwelt nichts besseres zu tun hatte, um die "ichs" zu zählen und die Zahl zu veröffentlichen (das dabei die "ichs" in einem zitierten Text mitgezählt wurden, hatten die beiden Damen dann auch noch übersehen) :lol: :lol: :lol: .
Es gibt nichts, was es nicht gibt :D
ups_undnu hat geschrieben: Es fängt ja schon damit an, dass im umgänglichen Sprachgebrauch oft das Wort „man“ benutzt wird, z.B. MAN wird sich schon mal die Frage stellen dürfen oder darüber spricht MAN nicht oder oder oder ... und lauter no‘n Larifari.

Da stelle ICH mir die Frage (ich kann jetzt auch schreiben „ dann stellt MAN sich die Frage), wo bleibt die ICH-Botschaft? „Man“ ... wer ist „man“? Du, ich, wir alle? Wie kann ICH von dir oder allen sprechen, wenn ich MICH „eigentlich“ (auch so‘n doofes Wort, was zum Schönreden oft benutzt wird) meine?

Das mache ich auch zuweilen und es geht mir schon arg auf den Senkel. Eine Ich-Botschaft muss klar erkennbar sein, dann gibbet auch keine Missverständnisse.

Auch auf die Gefahr hin, dass es heißt ICH, ICH, ICH ... ich steh auf Ich-Botschaften! :D


Das ist hier bei 50+ u.U. aber keine gute Idee. Denn mir ist es passiert, dass sich ein Herr über zuviele "ichs" in meinem Profil mokiert hat und die eifrige Damenwelt nichts besseres zu tun hatte, um die "ichs" zu zählen und die Zahl zu veröffentlichen (das dabei die "ichs" in einem zitierten Text mitgezählt wurden, hatten die beiden Damen dann auch noch übersehen) :lol: :lol: :lol: .
Es gibt nichts, was es nicht gibt :D
von ups_undnu » 27.07.2020, 19:22
Es fängt ja schon damit an, dass im umgänglichen Sprachgebrauch oft das Wort „man“ benutzt wird, z.B. MAN wird sich schon mal die Frage stellen dürfen oder darüber spricht MAN nicht oder oder oder ... und lauter no‘n Larifari.

Da stelle ICH mir die Frage (ich kann jetzt auch schreiben „ dann stellt MAN sich die Frage), wo bleibt die ICH-Botschaft? „Man“ ... wer ist „man“? Du, ich, wir alle? Wie kann ICH von dir oder allen sprechen, wenn ich MICH „eigentlich“ (auch so‘n doofes Wort, was zum Schönreden oft benutzt wird) meine?

Das mache ich auch zuweilen und es geht mir schon arg auf den Senkel. Eine Ich-Botschaft muss klar erkennbar sein, dann gibbet auch keine Missverständnisse.

Auch auf die Gefahr hin, dass es heißt ICH, ICH, ICH ... ich steh auf Ich-Botschaften!


Noch schlimmer finde ich, wenn z. B. ein Mann von "seiner" Frau spricht und
ständig von: der Frau redet.......er meint natürlich SEINE Frau. Solch Distanz und Verallgemeinerungen sind schlimm und zeigen mir, wie "innig" viele in ihrer Beziehung zusammen sind oder waren.
Lea hat geschrieben:

Das ist hier bei 50+ u.U. aber keine gute Idee. Denn mir ist es passiert, dass sich ein Herr über zuviele "ichs" in meinem Profil mokiert hat und die eifrige Damenwelt nichts besseres zu tun hatte, um die "ichs" zu zählen und die Zahl zu veröffentlichen (das dabei die "ichs" in einem zitierten Text mitgezählt wurden, hatten die beiden Damen dann auch noch übersehen) :lol: :lol: :lol: .
Es gibt nichts, was es nicht gibt :D



Ja, und dann gabs noch die Dame, die bis jetzt immer noch nicht checkt, daß sowohl der Herr wie auch die Damen Spaß gemacht haben.
Und dann gabs noch dieselbe Dame, die meinte, andere (mich) belehren zu müssen.
Da hört sich dann natürlich jeder Spaß auf :wink:
Das Autobahnbeispiel kommt sicher in der Realität vor,- doch wenn die beiden einander eine Weile kennen, versteht der Mann den ‚Code‘ und weiß, daß sie gern im Rasthaus einkehren will.

Manche Frauen wollen nur ein kleines Rätsel aufgeben, -und der Mann trifft dann die ‚Entscheidung‘- in ihrem Sinne. :-)

Vor kurzem stand ein Spruch an einem Gartenhäuschen:

Ich bin eine Frau.
Ich kann machen, daß mein Mann glaubt,
es wäre seine Idee gewesen.

Ich kann übrigens sehr gut einparken und amüsiere mich, wenn ein Beifahrer fragt, ob er mich in eine kleine Lücke einweisen soll.....
‚Nein, aber schau mir gern zu‘, sag ich dann zu ihm.
(Ich hab ca 30.000 Mal während meines Berufs in der Stadt eingeparkt).
Das Beispiel von acul ist ein Klassiker - herrlich!

Es erinnert mich an die Episoden von Paul Watzlawick in seinem Buch "Anleitung zum Unglücklichsein.
Es gibt auf die Frge nach dem Stehenbleiben eine einzige Antwort, die sofort entspannt:

Nein, aber für dich würde ich es tun.

Ich mach es mir da einfacher.
Ich sage, ich muss Pipi.
Diese Drohung überhört kein Autolenker ...
Und so komm ich nebenbei zu meinem Kaffee und einer Zigarette.
agapos hat geschrieben:
......

Noch schlimmer finde ich, wenn z. B. ein Mann von "seiner" Frau spricht und
ständig von: der Frau redet.......er meint natürlich SEINE Frau. Solch Distanz und Verallgemeinerungen sind schlimm und zeigen mir, wie "innig" viele in ihrer Beziehung zusammen sind oder waren.


Na, da macht mein Lebenspartner alles richtig: er spricht von mir als "seiner Frau", obwohl wir nicht verheiratet sind :D

3/3