Die Kinder beiderlei Geschlechts zunächst im Frauenhaus zu belassen, während die männlichen Nachkommen später ins Männerhaus ziehen, entspricht einer rollenspezifischen Erziehung des Nachwuchses als wertvollster Besitz einer Gemeinschaft, während im Zuge der Auflösung des Gemeinschaftsbewusstseins aufgrund einer Zunahme der Bevölkerung die Kinder immer mehr als Leihgabe an ihre Eltern angesehen wurden, die – moralisch gesehen – der Gemeinschaft gegenüber verpflichtet waren, pfleglich damit umzugehen.

Hier jedoch damit zu argumentieren, dass aus ökonomischen Gründen Eltern dazu berechtigt seien, die Kinder als ihr Eigentum anzusehen, mit dem sie machen können, was sie wollen – ganz so, wie ein Herr über seine Diener oder ein Herrscher über sein Volk verfügt – widerspricht jedem Verständnis von Moral, und wird nur von den Selbstgerechten so verzerrt dargestellt.

Dass in der Bibel diese Gesellschaftsordnung von Jahwe als höchster moralischer Instanz vorgegeben ist, deutet auf die Zeit hin, als „sein Volk“ begann, die damalige Welt zu erobern, indem es sich als auserwählt darstellte, um die Unterwerfung aller umliegenden Völker zu legitimieren, was nicht etwa zur Zeit Abrahams der Fall war, sondern erst nach Moses, den ebendiese Großmachtsgelüste aus Ägypten trieben, um seinen eigenen Staat im „gelobten Lande“ zu errichten.

Da die 10 Haupt-Gebote zunächst noch nicht dazu taugten, zur Grundlage des allgemein wünschenswerten Rechtsempfindens zu werden, weil das Gesetz, dass man die Kuh Desjenigen töten soll, die Jemanden tödlich verletzt hatte, mit auf derselben Dringlichkeitsstufe stand, wie das Gebot des Nicht-Töten-Sollens in Bezug auf seinen nächsten Mitmenschen, wurden sie noch einmal aufgesetzt, und die Missachtung dann als Todsünde deklariert, also als ein Verbrechen gegenüber dem Gesetzgeber, welches mit dem Tode bestraft wurde.

Das wird in den ersten drei Paragrafen zum Ausdruck gebracht, wo es vor Allem um die Forderung von „Ehrfurcht“ gegenüber dem Gesetzgeber ging, den man zu ehren hatte, weil man sonst seinen ZORN fürchten musste, welchen man begrifflich wiederum von der bloßen WUT unterschied, weil die Wut des Gesetzgebers über den Bruch des Gesetzes angeblich gerechtfertigt war, wenn sie mittels von gesetzlich festgelegten Strafen durch seine Söhne, die Richterkönige, zum Ausdruck gebracht wurde, und die durch unverhältnismäßige Rache ausgedrückte, blinde Wut aller Anderen, welche als Selbstjustiz galt, und daher verboten war, eben nicht.

Dass man nun die Versklavung, lebenslängliche Inhaftierung oder die Hinrichtung - mit der man ja eher Diejenigen bestraft, die von dem Übeltäter abhängig waren, indem man ihnen den Ernährer raubte – als moralisch gerechtfertigt ansah, nachdem Diese einen Gesetzesbruch begangen hatten, zeigt, wie sehr dem Menschen an der Ordnung liegt, die im Sinne eines Gesetzes festschreibbar ist, welchem eine Idealvorstellung zugrunde liegt, an die sich Jeder halten kann, auch wenn sie niemals perfekt einzuhalten ist, weil sie sonst ja gar nicht mehr nötig wäre.

Dass es hier auch im Besonderen um die Aufrechterhaltung bestehender Machtverhältnisse geht, sieht man an der falschen Darstellung von Schuldverhältnissen, bei der die Schädigung Anderer nicht in erster Linie als Sünde (Verbrechen) gegenüber dem geschädigten Mitmenschen gilt, dem man dafür einen Schadensausgleich schuldet, sondern als Sünde gegenüber einem höchsten Richterkönig, der auch gleichzeitig als Verfechter des Gemeinwohls galt, und NICHT im Eigeninteresse handelte, wenn er die Übeltäter bestrafte, damit sie in Zukunft Andere nicht mehr vorsätzlich schädigten, weil durch die zu erwartende Strafe der Vorteil der Schädigung zunichte gemacht wurde, sodass sie sich nicht mehr für ihn lohnte.

Die Bibelschreiber in der Zeit der babylonischen Gefangenschaft bewahrten dadurch die Identität des israelitischen Volkes, welche vor Allem an seiner Moralvorstellung festzumachen war, die ihm von Moses mit seinen 10 Geboten vermittelt wurde, und die bis zum heutigen Tag als richtungsweisend für alle Mitglieder der daraus hervorgegangenen Kulturvölker gelten.
Herbstrose47 hat geschrieben: Tja, da wundert man sich doch, wie sich bei dieser "Ein-Kind-Politik" und noch dazu einer hohen Sterblichkeit im frühen Alter die Menschheit überhaupt vermehren konnte!
Mit der Wahrheit dieser Behauptung und den "seltenen kostbaren Kindern" wäre die Menschheit schon weg gewesen, bevor sie an Ackerbau überhaupt erst mal denken konnte!


bei den Sammlern und Jägern konnte eine Frau höchstens 2 Kinder bekommen (wegen dem 3 bis 4 Jahres-Mitwanderproblem)....in Ausnahmefällen 3...
dazu kam die Kindersterblichkeit.....wenn EIN Kind groß wurde, war das bereits optimal....
deshalb hat sich die Menschheit Jahrzehntausende so gut wie nicht vermehrt.....erst mit dem Ackerbau fing das an und hält bis heute an....

allerdings wird gesagt, dass wir in den nächsten Jahrzehnten den Höhepunkt der Bevölkerungsexplosion überschritten haben werden und es dann zu einem Stillstand kommen KÖNNTE.....
@filofaxi
Hier jedoch damit zu argumentieren, dass aus ökonomischen Gründen Eltern dazu berechtigt seien, die Kinder als ihr Eigentum anzusehen, mit dem sie machen können, was sie wollen – ganz so, wie ein Herr über seine Diener oder ein Herrscher über sein Volk verfügt – widerspricht jedem Verständnis von Moral, und wird nur von den Selbstgerechten so verzerrt dargestellt.

wer sagt das ?
ich habe lediglich geschrieben, dass den Sammlern und Jägern (noch) nicht klar war, dass auch der Vater zur Entstehung eines Kindes beiträgt....
Mütter und ihre Kinder waren ein Mysterium und deshalb hoch geachtet....
alle Männer der Gruppe haben sich für alle Frauen und Kinder verantwortlich gefühlt.....

wenn ein Kind zu klein war um mitzukommen, mußte es zurückgelassen werden.....also hat man alles getan, damit die Kinder nicht zu schnell nacheinander geboren wurden....
auch die Alten wurden bei Not zurückgelassen und haben das meist freiwillig getan.....siehe u.a. die damaligen Indianer ....

übrigens ist das bei allen höheren Säugetieren so, denn wenn es ums Überleben geht, geht die Gruppe vor....

ps:
früher waren Frauen und Kinder der Besitz des Mannes....
die Frauen durften kein eigenes Geschäft aufmachen - kein eigenes Gehalt haben - nicht den Mann heiraten, den sie wollten ......

und in den letzten 100 Jahren ?
ein Auszug

Die erste Frau, die ohne Erlaubnis ihres Ehemannes arbeiten darf
Frauen mussten sich ihre Gleichberechtigung hart erkämpfen

Das Bürgerliche Gesetzbuch schrieb es vor: Wollte eine Frau arbeiten, musste das ihr Ehemann erlauben. Erst 1977 wurde das Gesetz geändert. Bis 1. Juli 1958 hatte der Mann, wenn es ihm beliebte, den Anstellungsvertrag der Frau nach eigenem Ermessen und ohne deren Zustimmung fristlos kündigen können. In Bayern mussten Lehrerinnen zölibatär leben wie Priester – heirateten sie, mussten sie ihren Beruf aufgeben. Denn sie sollten entweder voll und ganz für die Erziehung fremder Kinder zur Verfügung stehen. Oder alle Zeit der Welt haben, um den eigenen Nachwuchs zu hegen.

Die erste Frau mit eigenem Bankkonto

Bis 1958 hatte der Ehemann auch das alleinige Bestimmungsrecht über Frau und Kinder inne. Auch wenn er seiner Frau erlaubte zu arbeiten, verwaltete er ihren Lohn. Das änderte sich erst schrittweise. Ohne Zustimmung des Mannes durften Frauen kein eigenes Bankkonto eröffnen, noch bis 1962. Erst nach 1969 wurde eine verheiratete Frau als geschäftsfähig angesehen.
Dass nach dem letzten Kataklysmus die Menschheit wieder ganz von vorne beginnen musste, heißt nicht, dass es in den 2 Millionen Jahren davor noch gar keine Menschen gegeben hätte, wie ebenfalls Knochenfunde beweisen.

Und so blöde, wie man den Steinzeitmenschen heute gerne darstellt, der angeblich nicht mal weiß, wie Kinder zustande kommen, war er mit Sicherheit nicht – nur, weil ihm die technischen Möglichkeiten fehlen, wieder auf den Stand von vor der Katastrophe zu gelangen, nachdem das Wissen mit den damaligen Wissenschaftlern zusammen verloren gegangen war.

Insofern kann man auch nicht von einer kontinuierlichen, kulturellen Entwicklung vom Anbeginn der uns bekannten Menschheit beim homo sapiens ausgehen, wozu auch die soziale gehört, sondern es war schon immer ein ständiges Auf und Ab – genau, wie es auch die gravitationsbedingte Gegenbewegung zur explosiven Expansion des Weltalls, bzw, der darin existierenden Materieansammlungen gibt, ohne dass sich bislang ein Anfang und ein vorprogrammiertes Ende von Alledem ermitteln ließ.

Dass die Unterdrückung von Frauen und Kindern NICHT allgemein als moralisch vertretbar galt, auch wenn sie vom Gesetzgeber zugelassen wurde, beweisen die davon betroffenen Frauen selber, die schon immer dagegen protestierten – auch wenn dieser Protest Jahrtausendelang nicht erfolgreich war. Und wenn Frauen gezwungen waren, ihre behinderten Kinder in Notzeiten zurückzulassen, werden sie das auch nicht als moralisch in Ordnung gefunden haben, selbst wenn sie einsahen, dass es einfach nicht anders ging, damit die Gemeinschaft weiterleben konnte.

Bei der Missachtung moralischer, allgemein gültiger Wertvorstellungen spielt allerdings auch das Maß der Dekadenz Derer eine Rolle, die meinen, dass sie sich bei ihrem Wohlstand ganz ohne Not erlauben können, bewusst auf Schwächeren rumzutrampeln, wie man es z.B. beim undisziplinierten Verhalten der Partysüchtigen in Corona-Zeiten sehen kann, die in der Anonymität der Menge jede Vorstellung persönlicher Verpflichtung gegenüber der Gemeinschaft verlieren.

Hier wird Jeder, der über einen Funken Gemeinsinn verfügt, ganz unschwer erkennen, dass dieses Verhalten nicht mit der allgemeinen Vorstellung davon, was als moralisch vertretbar gilt, übereinstimmt, wenn er davon ausgeht, dass damit die Bemühungen aller Anderen, die sich an die Regeln halten, zunichte gemacht werden.

Die Identifikation mit der „gesamten Menschheit“, die man damit in Gefahr bringt, auszusterben, ist jedoch ein kognitiver Schritt, zu dem die Allerwenigsten imstande sind, weil die – trotz Fernsehübertragungen aus aller Welt – genauso wenig begreiflich ist, wie ein Virus, welches man mit dem Auge nicht erkennen kann, sodass man erst dann, wenn man selber infiziert ist, diese richtige Ursachenzuschreibung vorzunehmen bereit ist – so, wie man sich erst dann die Frage stellt, wie die junge Frau zum ersten Kinde gekommen sein mag, nachdem es bereits sichtbar ist.

So wie die Jungfrau zum Kinde kam @ Filofaxi zu seinen „kognitiven Fähigkeiten“ und damit in die Lage, nicht wie die „allermeisten“ zu sein? Alle strunzdummen „anderen“, die hier oben „man“ genannt werden, müssen sich erst selbst infizieren, um zu begreifen, dass das Virus die Bevölkerung gefährdet?

Da bin ich aber besser informiert: Die „allermeisten“ verhalten sich vernünftig. Auch, wenn sie nicht lautstark unter Missachtung sämtlicher Hygieneregeln für ihre absolute Freiheit demonstrieren, sind sie dennoch vorhanden. Aber sie sitzen meist zu Hause, machen keinen virusspeienden Lärm und erscheinen nicht mit reißerischen Parolen in den Nachrichten.

In meiner weitverzweigten Familie hat sich zufälligerweise noch niemand infiziert – vielleicht aber auch nur deshalb nicht, weil sie alle, auch die Jüngeren, vernünftig genug sind, die Regeln zu beachten, keine vermeidbaren Menschenansammlungen aufzusuchen und keine Parties zu besuchen, Abstand zu halten und den Mund- und Nasenschutz stets zu verwenden? Und warum tun sie das: Vermutlich nicht, weil sie besonders „moralisch“ wären, sondern bloß, weil sie an sich und andere denken. Und davon gibt es überwältigend viele!





Das natürliche Hauptmotiv bei Maskenträgern in Corona-Zeiten – um mal bei dem aktuellen Beispiel zu bleiben – ist der Selbstschutz, der sich bei Denen, die besondere Angst vor Infektionen haben, in der übertriebenen Vorsicht zeigt, die Maske nicht nur laut Vorschrift zu tragen, sondern auch dann, wenn die Ansteckungsgefahr gering ist, wie etwa auf der Straße, wenn man statt dessen genügend Abstand hält.

Diejenigen hingegen, die lediglich aus Angst vor Strafen handeln, aber weder den Sinn des Gesetzes begriffen haben, noch ein Empfinden dafür haben, dass sie Teil einer Gemeinschaft sind, die es vor sich selber zu schützen gilt, tragen die Masken z.B. laut Vorschrift, die besagt, sie dann anzulegen, wenn sie gemeinsam mit Anderen ein Gebäude betreten, legen sie aber innerhalb des Raumes dann ab, um etwa gemeinsam den Vater im Himmel um seinen Schutz zu bitten, obwohl gerade da die Luftverwirbelungen am stärksten sind, und die Infektionsgefahr daher am größten ist.

Hier rangiert das Eigeninteresse – genauso wie bei den Partyhungrigen - vor dem Allgemein-Interesse und könnte somit sogar als grob fahrlässig und strafbar gelten, wenn es denn verboten wäre.

Asozial und damit unmoralisch ist es jedoch auf jeden Fall – auch wenn man besonders von Denen nicht erwarten kann, dass sie dieses Gemeinschaftsbewusstsein haben, die nicht entsprechend dazu erzogen wurden, auch auf Andere zu achten, indem sie Rücksicht nehmen, und nicht nur auf sich selber, indem sie vorsichtig sind - , sodass sie auch noch im Erwachsenenalter erst nachdrücklich drauf hingewiesen werden müssen, um das zu begreifen.

Das sollte nicht unbedingt mittels einer Strafe erfolgen, weil damit eine falsche Assoziation geweckt wird, bei der es um Strafvermeidung geht, und nicht um grundsätzliche "Rücksichtnahme auf Andere aus höherer Einsicht in die Notwendigkeit", wozu man auch bereit wäre, wenn es nicht genügend Masken gäbe, sodass man sich vorerst z.B. mit einem Zorro-Tuch über dem Mund begnügt, anstatt die dümmliche Ausrede zu benützen, dass man zwar willens sei, aber leider nicht dazu in der Lage.

In Asien ist es z.B, schon seit vielen Jahren üblich, auch die Familienmitglieder vor sich selber zu schützen, wenn man erkältet ist, und wird auch von den Gewissenhaften in der Öffentlichkeit praktiziert.

Leider sind es aber vor Allem Diejenigen, die auf Andere auch dort keine Rücksicht nehmen, obwohl sie bereits Krankheitssymptome zeigen, und nicht nur die, die keine haben, und meinen, sie seien ja noch gesund, obwohl die Krankheitsfälle sich häufen, und damit nicht nur leichtsinnigerweise eine Epidemie auslösen, sondern auch dafür sorgen, dass daraus eine Pandemie wird.

Die Motivation lässt sich zwar nicht immer auf den ersten Blick erkennen, aber wenn man die Betreffenden fragt, wird sehr schnell erkennbar, wes Geistes Kind sie sind, sofern man an realen sozialen Zusammenhängen interessiert ist, anstatt sich lediglich eine schöne heile Biedermannswelt zusammenzufantasieren, wo es so Etwas, wie einen Gemeinschaftsgeist, der sich selber heilt, nicht geben kann, weils ja tatsächlich keine derartigen Schädigungen mehr gäbe, wenn sich Alle auf ideale Weise verhalten würden, was sie aber real eben aus oben erwähnten, eigennützigen Gründen nun mal nicht tun.

Die schlechten Eigenschaften anderer aufzuzeigen mag so manchem ein tiefes Bedürfnis sein. Sie lassen ihn besser dastehen – und das scheint er leider nötig zu haben.

Da lobe ich mir all diejenigen, die stattdessen mehr Verständnis für die menschlichen Schwächen aufzubringen vermögen und zugleich nichts unversucht lassen, den Betreffenden das Gute schmackhaft zu machen.



Gundulabella hat geschrieben:
Herbstrose47 hat geschrieben: Tja, da wundert man sich doch, wie sich bei dieser "Ein-Kind-Politik" und noch dazu einer hohen Sterblichkeit im frühen Alter die Menschheit überhaupt vermehren konnte!
Mit der Wahrheit dieser Behauptung und den "seltenen kostbaren Kindern" wäre die Menschheit schon weg gewesen, bevor sie an Ackerbau überhaupt erst mal denken konnte!


bei den Sammlern und Jägern konnte eine Frau höchstens 2 Kinder bekommen (wegen dem 3 bis 4 Jahres-Mitwanderproblem)....in Ausnahmefällen 3...
dazu kam die Kindersterblichkeit.....wenn EIN Kind groß wurde, war das bereits optimal....
deshalb hat sich die Menschheit Jahrzehntausende so gut wie nicht vermehrt.....erst mit dem Ackerbau fing das an und hält bis heute an....

allerdings wird gesagt, dass wir in den nächsten Jahrzehnten den Höhepunkt der Bevölkerungsexplosion überschritten haben werden und es dann zu einem Stillstand kommen KÖNNTE.....


Eine Menschheit, die sich über Jahrtausende nicht vermehrt, wäre ausgestorben, lange bevor sie überhaupt Ackerbau betreiben konnte!
Diesen Prozess kannst Du unschwer auch bei vielen Tierarten nachvollziehen!
Wie soll denn nach Deiner Meinung die Bevölkerungsexplosion zum Stillstand kommen? Vielleicht durch Bill Gates Superimpfstoff?
Nun ja, davon gesprochen hat er ja schon, wie man die überflüssige Bevölkerung entsorgen kann!

Hass scheint ein ziemlich schmerzhaftes Leiden zu sein – nach dem zu urteilen, was der alles so hervorbringt.


Es braucht keines Impfstoffs zur Reduzierung der Weltbevölkerung, sondern es braucht Impfstoffe, die Gesundheit und Leben erhalten.

Zentrale Mittel, das Wachstum der Weltbevölkerung zu regeln, sind
Gesundheit, Bildung und Arbeit.
Und wenn ein Gates sein Milliardenvermögen einsetzt, um diese drei Mittel zu unterstützen, dann sollte er ein Vorbild für andere Miliiardäre sein.

Ich meine, ein Trump könnte.............., ach nee, mit nur 3 Milliarden reichts nur knapp für die Familie. :(
@Herbstrose
die Menschheit hat sich Jahrhunderttausende von Jahren nicht stark ausgebreitet....
außer dem Homo sapiens hat keine der anderen Frühmenschen-Arten überlebt.....nach heutigen Forschungen ist der homo sapiens sogar schon vor 300.000 Jahren aufgetaucht....

allerdings trägt sogar der moderne Mensch noch einige wenige Neandertaler Gene in sich....scheinbar gabe es eine Vermischung bevor auch diese Urmenschen-Art verschwunden ist...

erst mit dem Ackerbau fing der - homo sapiens - der moderne Mensch - sich an zu vermehren.....
das hat sich verstärkt mit dem Beginn des Industriezeitalters und hält bis heute an.....

es gibt heute nur noch wenige Sammler und Jäger-Menschen.....
man kann sie sich heute neben den Löwen, Tigern, Elefanten usw. in der Nähe afrikanischen Nationalparks anschauen....
sie wurden zurückgedrängt, als Landwirtschaft und Viehzucht betreibende Völker den afrikanischen Kontinent eroberten....

Bedrohte Lebensweise
Einem der letzten Jäger-und-Sammler-Völker geht der Platz aus
Die Hadza in Tansania geraten gegenüber ihren Landwirtschaft betreibenden Nachbarn zunehmend ins Hintertreffen
https://www.derstandard.de/story/200008 ... -der-platz
@Nettestierfrau
Du schreibst u.a.:
Zentrale Mittel, das Wachstum der Weltbevölkerung zu regeln, sind
Gesundheit, Bildung und Arbeit.
Und wenn ein Gates sein Milliardenvermögen einsetzt, um diese drei Mittel zu unterstützen, dann sollte er ein Vorbild für andere Miliiardäre sein.


ja - nur so geht es heute....
kleine Erfolge haben wir bereits....
die "brutale Reduzierung der Nachkommen" so wie es u.a. China betrieben hat - von wegen Strafe zahlen für das 2. und 3. Kind - bringt keinen Erfolg, denn es gibt früher oder später diesen "Geburtenknick"....
man sieht es an Japan:
rel. vielen Alten, die ihr Geld zusammenhalten und nicht mehr expandieren wollen - stehen rel. wenige junge Leute gegenüber, die zwar expandieren müssen, um ihre jungen Familien durchzubringen - die jedoch gleichzeitig eine Übermacht an Rentnern zu ernähren haben....steuermäßig gesehen...
Im Generationenvertrag geht man davon aus, dass der Mensch etwa die ersten und letzten 20 Jahre bedürftig ist und daher wirtschaftlich unterstützt werden muss. Dabei macht er sich in den ersten 20 Jahren an seinen Eltern des Dankes schuldig, den er in den dritten 20 Jahren tilgen kann, wenn er seine Eltern im Alter unterstützt, während er die zweiten 20 Jahre seine Kinder großzieht.

Insofern ist das Gebot: "Du sollst Vater und Mutter ehren, auf dass es dir wohl ergehe, und du lange lebest auf Erden!" unvollständig, wenn Vater und Mutter nicht auch ihre Kinder achtsam behandeln, um damit der Ehre, später von ihnen ebenfalls versorgt zu werden, würdig zu sein.

Idealerweise kommt bei gleichbleibender Bevölkerungszahl mit durchschnittlich zwei Kindern pro Paar entweder ein Kind oder ein Elternteil auf einen Ernährer, der somit außer sich selber immer noch eine zusätzliche Person mit ernähren muss.

Werden jedoch mehr oder weniger Kinder gezeugt, muss man die Defizite bei der höheren Zahl von Kindern oder Rentnern durch soziale Maßnahmen, wie z.B. eine Sozialversicherung, ausgeglichen werden, notfalls aus Steuermitteln finanzieren.

Ansonsten ist es ethisch vertretbar, von Denjenigen, die bei Unterbevölkerung keine Kinder zeugen, zu verlangen, dass sie eigene Rücklagen für ihr Alter bilden, und von denen, die bei Überbevölkerung zu viele Kinder zeugen, dass sie ihre Kinder weiter ernähren, wenn diese später deswegen arbeitslos werden.

Damit würde die ethisch nicht zu vertretende Variante eines Krieges oder der Kindstötung bzw. der frühzeitigen Entsorgung der Alten und Kranken durch Hungertod, die Diejenigen präferieren, die nur am Eigenwohl interessiert sind, wegfallen.

Was eine angebliche Entwicklung der Menschheit zum moralisch immer höher stehenden Wesen betrifft, so ist diese allerdings nicht genetisch zu bewirken, sondern nur durch individuelle Belehrung, die – wie die Erfahrung zeigt - auch noch im Erwachsenenalter erfolgen muss, damit es überhaupt ein Gewissen gibt, auf welches sie die Menschen im Zweifelsfall rückbesinnen können, denn von Nix kommt bekanntlich Nix.

Wenn man die Regulierung einer sozial ausgleichenden Versorgung der Menschen mit dem, was sie zum Leben benötigen, jedoch Denjenigen überlässt, die heimlich mehr beiseite schaffen konnten, sodass sie der Unterstützung durch die Gemeinschaft nicht mehr bedürfen, so wird diese naturgemäß immer zum Nachteil Derer gehen, die sie damit um den gerechten Lohn ihrer Arbeit betrügen, denn Irgendjemand muss die Zeche immer bezahlen, und mit dem Lieben und Hassen alleine ist in Sachen sozial ausgleichender Gerechtigkeit auch noch Garnix getan.
nettestierfrau
Es braucht keines Impfstoffs zur Reduzierung der Weltbevölkerung, sondern es braucht Impfstoffe, die Gesundheit und Leben erhalten.

Zentrale Mittel, das Wachstum der Weltbevölkerung zu regeln, sind
Gesundheit, Bildung und Arbeit.
Und wenn ein Gates sein Milliardenvermögen einsetzt, um diese drei Mittel zu unterstützen, dann sollte er ein Vorbild für andere Miliiardäre sein.


Nun redet aber selbst Gates davon, mit dem Impfstoff die Weltbevölkerung zu reduzieren!
Mit der Erhaltung von "Gesundheit und Leben" schafft man aber zunächst genau das Gegenteil. Tatsache ist, dass die Bevölkerungsexplosion begann, als die Sterblichkeit zurückging.
Damit bin ich keineswegs gegen Gesundheitsfürsorge, sie muss nur Hand in Hand mit den anderen beiden Komponenten gehen!
Mir ist jedoch nicht bekannt, dass Gates sein Vermögen etwa in Afrika für eine Förderung von Bildung eingesetzt hat, ganz im Gegenteil! Von der Billigarbeit in Dritte-Welt-Ländern leben wir doch heute noch ausgezeichnet.
Aber mit dem ausschließlichen Schwerpunkt "Gesundheit", dazu noch mit Fokus auf profitträchtigem Impfstoff werden die anderen beiden Komponenten zerstört.
Die erschreckende Zunahme an Arbeitslosen, die erst am Anfang ist, wirkt sich dann wiederum wesentlich zerstörerischer auf die Gesundheit aus, als es jeder Impfstoff verhindern könnte!
Recherchiert doch mal, was da in Afrika bei einer Tetanusimpfaktion noch im Impfserum drin war.

Ach ja, und wenn ihr dann am recherchieren seid, dann recherchiert doch auch gleich, wie der PCR-Test von Drosten zusammgebastelt wurde und was da an den chronologischen Abläufen nicht ganz passt.