Um 10: 30 Uhr trafen wir uns in Großkönigsförde am NOK. Die Bauarbeiten, mit dem Ziel einer Verbreiterung des NOKs, sind hier in vollem Gange und so ist der Weg entlang des Kanals an dieser Stelle nicht begehbar. Fertig war dagegen ein großzügiger Parkplatz direkt am Kanal dem Dorfgasthof Lindenkrug gegenüber. Hier trafen wir uns: sieben Personen und sieben PKWs, denn wir kamen alle aus unterschiedlichen Richtungen bzw. der eine oder anderer wollte die Wanderung mit einem Besuch von Freunden oder Verwandten verbinden, die in der Nähe wohnen. Der Vorschlag für die Tour kam von Sweet-Angel und ist im Internet zu finden, so dass wir uns vorher schon ein wenig orientiert hatten. Kurz entschlossen verlegten wir den Startort ans andere Ende der Tour, so dass der Gasthof am Kanal unser Ziel war für eine Einkehr auf halber Strecke. Auf der gemeinsamen Fahrt zum Startort passierten wir vor Ruckforde einen Parkplatz an einem Findling, hielten an und dokumentierten die Größe mit einem Bild unserer kleinen Gruppe vor dem riesigen Brocken. Eiszeitliche Ströme hatten diesen wuchtigen Stein einst von Schweden bis hierher nach Schleswig-Holstein transportiert.
Wir starteten die Tour am Wanderparkplatz an der Landstraße bei Lindau. Zunächst ging es durch den Ort hindurch bis zum ehemaligen Dorfbrunnen. Der Brunnen selbst ist heute mit einem Minihäuschen überbaut und nicht zugänglich. Ein Schöpfeimer am Baum und eine Infotafel machen jedoch aufmerksam. Gegenüber bogen wir nun auf den Reit- und Wanderweg parallel zur Lindauer Mühlenau Richtung NOK ein. Auf diesem schönen fußfreundlichen Weg ging es durch Felder, quer durch ein Wäldchen und entlang von Kuhweiden bis zum Hof Königsförde und weiter durch den Ort bis zum Gasthof. Hier meldeten wir uns am Tresen an und wurden nach kurzer Zeit hereingebeten zu einem extra für uns vorbreiteten Tisch. Die Küche hatte gut zu tun, alle Tische im Gastraum waren besetzt. So mussten wir ein wenig auf unsere Speisen warten. Doch das hat sich gelohnt: alles frisch, reichlich und lecker.
Gut gestärkt traten wir den Rückweg an. Zunächst ging es auf fester Straße parallel zum NOK. Plötzlich durchschnitten haushohe Container die Wiesen. Nur auf diese Weise wurde der NOK sichtbar. Bald ging es wieder landeinwärts auf weichen Wegen durch herrlichen Mischwald. Immer wieder gab der Wald den Blick frei auf die weite Landschaft mit Wiesen und Äckern. Es roch nach frisch geschlagenem Holz und bald tauchten rechts und links des Weges enorm dicke Baumstämme auf, die sicher erst vor kurzem hier abgelegt wurden. Kurz nach 16:00 Uhr waren wir am Ausgangsort zurück.
Auch wenn es zwischenzeitlich nieselte und die Regenschirme immer mal wieder aufgemacht wurden, so war es eine wunderbare Wanderung mit einer geselligen Einkehr und wie immer netten Unterhaltungen. Liebe Schweet-Angel, schade, dass Du nicht mitkommen konntest. Vielen Dank für die Inspiration.
Vien Dank Uta_Kiel,
für die Führung der Tour und den ausführlichen Bericht. Für die daheim gebliebenen noch ein paar Bilder von der schönen Tour.

Walter52
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