barbera hat geschrieben: Jaja - keiner sieht die Tränen, die in der Designerwohnung bitterlich geweint werden ...

Und wenn man sie dann doch entdeckt, freut man sich darüber.
Die Gerechtigkeit schlägt beinhart zu.

Eigentlich sind die Schönen und Reichen in ihrer Seele zutiefst traurig.
Oder?


das sehe ich ein bißchen anders....
egal wie schön und reich oder wie arm oder häßlich jemand ist.....

die einen sind neidisch und unzufrieden - die anderen nicht....
Vor Trauer ist keiner gefeit, schließlich üben wir das doch alle schon - seit unserer Kindheit.
Hab ich wieder vergessen dazuzuschreiben : IRONIE !
Das muss man sich doch mal auf der Zunge zergehen lassen, das ist eine klare Suggestion

reich und schön

arm und hässlich

Was zuviel Isolation aus Menschen macht...
Shekinah hat geschrieben: Das muss man sich doch mal auf der Zunge zergehen lassen, das ist eine klare Suggestion

reich und schön

arm und hässlich

Was zuviel Isolation aus Menschen macht...



Auch in Isolation kann man sich Hässliche schön trinken.
Nur Arme reich trinken, hat bisher noch nicht geklappt. :lol:
barbera hat geschrieben: Hab ich wieder vergessen dazuzuschreiben : IRONIE !


alles klar..... :wink:

@Barbera
@Kundgeba
vor einiger Zeit gab es mal eine Diskussion über die Schönen, Reichen und Mächtigen....
ich habe dann Lebensläufe gegoogelt und war geschockt wieviele Selbstmorde es gab.....wobei ich Alkohol und Drogen dazuzähle - weil langsamer Selbstmord.....

ob man von anderen als schön, reich oder mächtig empfunden wird - oder ob man sich selber als schön, reich oder mächtig empfindet - da sind wohl manchmal Welten dazwischen....
nettestierfrau hat geschrieben:
Shekinah hat geschrieben: Das muss man sich doch mal auf der Zunge zergehen lassen, das ist eine klare Suggestion

reich und schön

arm und hässlich

Was zuviel Isolation aus Menschen macht...



Auch in Isolation kann man sich Hässliche schön trinken.
Nur Arme reich trinken, hat bisher noch nicht geklappt. :lol:


egal ob wir uns als arm oder reich - schön oder häßlich empfinden.....
ich glaube, dass das alles relativ ist, denn es wird von unseren Gefühlen bestimmt.....
barbera hat geschrieben: Hab ich wieder vergessen dazuzuschreiben : IRONIE !


... ist das nicht auch schön, ich nehme dich gerne ernst. :lol:
Shekinah hat geschrieben:

Schau hinter jede Maske (nein nicht den Coronamaulkorb) und erkenne darunter das wahre Gesicht - du wirst erkennen, dass es gar keinen Grund für Neid gibt.

Der einfachste - aber auch sinnvollste? - Weg: Den Beneideten niedermachen, damit der Neid verfliegt.



Haha - das ist angewandte Perfidie!

Ich bin mir sicher, dass Bill Gates zumindest einen Fußpilz hat.
So wenig, wie Neid mit Missgunst und Geiz gleichzusetzen ist, so wenig kann man Zufriedenheit mit Bescheidenheit gleichsetzen.

Der Neid, der aufgrund der Erkenntnis auftritt, dass ein Anderer Etwas besitzt, was man selber nicht besitzt, aber auch gerne hätte, führt noch nicht notwendigerweise dazu, dass man deshalb zwangsläufigerweise Anderen das, was sie haben, wegnehmen möchte, womit ihnen ein Schaden zugefügt wird, sondern kann auch dazu führen, dass man seine eigenen Anstrengungen verdoppelt, um das, worum man Andere beneidet, auf redliche Weise selber zu erwerben.

Das betrifft auch Eigenschaften, wie etwa die Schönheit, die man an Anderen bewundert und sie gleichzeitig darum beneidet, weil man sie selber nicht hat, und vielleicht auch niemals haben wird.

Vom Neid, mit dem noch Niemand geschädigt wird, außer der Neidische selber, der aufgrund von Gram darüber, dass er nicht zu den Begünstigten gehört, ganz gelb wird, weil der Neid ihm auf die Leber schlägt, die mit der Entgiftung des Körpers nicht mehr nachkommt, nachdem man ihren Besitzer neidisch gemacht hat dadurch, indem man ihm erfolgreich seine Armseligkeit bewusst gemacht hat, sodass er vor Wut Gift und Galle spuckt.

Der Neidische ist hingegen vom Missgünstigen zu unterscheiden, der Jemandem Etwas missgönnt, obwohl er das gar nicht nötig hat, weil er es selber ebenfalls besitzt. Diese "Untugend der Missgunst" wirkt sich sogar in der Verweigerung seines Wohlwollens gegenüber dem Freunde aus, dem er eigentlich zum Wohlwollen verpflichtet ist, welches darin besteht, ihm seinen Besitz von Herzen zu gönnen, sodass Jener keine Angst davor zu haben braucht, dass der neidische Freund ihm seinen Besitz madig macht, indem er ihn abwertet, oder dass er ihn gar seines Besitzes beraubt.

Da man seinen Neid nicht willkürlich unterdrücken kann, weil er – genau wie die Liebe und der Hass - das unwillkürliche Resultat einer Bewertung darstellt, kann man auch Niemandem vorschreiben, dass er nicht neidisch zu sein hat, was beim tugendhaften Wohlwollen gegenüber Demjenigen, den man mag, sodass man ihm seinen Besitz von Herzen gönnt, und beim lasterhaften Übelwollen gegenüber Denen, die man nicht mag, sodass man ihnen ihren Besitz nicht gönnt, anders ist, denn dazwischen liegt das bewusste Wollen und Nichtwollen, eine Einstellung gegenüber Anderen einzunehmen, die auch zu entsprechend schädlichen oder nützlichen Handlungen für die Betreffenden führt.

Ebenso ist es mit dem Geiz des Besitzenden, der Angst davor hat, dass man ihm seinen Besitz missgönnen und von ihm verlangen könnte, Etwas davon abzugeben, wobei er es selber ist, der es Anderen aus irgendwelchen Gründen verweigert, an seinem Besitz, wie etwa an seinem redlich erworbenen Ehrenplatz, teilzuhaben, was man dann als das „Laster des Ehrgeizes“ bezeichnet – auch wenn es von den Ehrgeizigen selber gerne mit der „Tugend der Zielstrebigkeit“ verwechselt wird.

Den Seelenfrieden erlangt der Neidische jedoch nicht dadurch, dass er auf das, was er haben will, verzichtet, sondern nur dadurch, dass er es selber auch erlangt, sodass er nicht mehr neidisch auf Denjenigen sein muss, der es bereits besitzt.

Im Gegensatz dazu erlangt der Missgünstige seinen Seelenfrieden bereits dann, wenn Derjenige, dem er seinen Besitz missgönnt, diesen auch wieder verliert, was auch der Grund für seine Schadenfreude ist.

Die Zufriedenheit hingegen bewirkt man nicht etwa durch die „Befriedigung des zwanghaften Strebens nach immer Mehr“ - welches man auch das „Laster der Maßlosigkeit oder Unmäßigkeit“ nennt, obwohl man sich dabei vor Allem selber schädigt und erst in zweiter Linie Andere - , sondern durch Befriedung (dh Begrenzung) Desselben auf ein gesundes Maß - was deshalb auch die „Tugend der Mäßigung“ heißt - , damit es gar nicht erst zur Sucht wird, wie zB die der Eifersucht, Sehnsucht, Habsucht, Streitsucht, Herrschsucht oder Geltungssucht etc., welche eine Krankheit darstellt, an der man dahinsiecht bis zum Tode, wenn man sie nicht ständig durch die Befriedung auf ein erträgliches Maß bekämpft.
Verzeihung,
filofaxi hat geschrieben: Vom Neid, mit dem noch Niemand geschädigt wird, außer der Neidische selber, der aufgrund von Gram darüber, dass er nicht zu den Begünstigten gehört, ganz gelb wird, weil der Neid ihm auf die Leber schlägt, die mit der Entgiftung des Körpers nicht mehr nachkommt, nachdem man ihren Besitzer neidisch gemacht hat dadurch, indem man ihm erfolgreich seine Armseligkeit bewusst gemacht hat, sodass er vor Wut Gift und Galle spuckt.

ich find den Hauptrsatz nicht.

ratlos ausm Wald
Ich bin als Einzelkind aufgewachsen. Im "broken home"
Und hatte nie viel Verwandschaft, weil meine Tanten und Onkel entweder Einzelkinder, oder gar keine Kinder hatten.

Ich war schon immer auf Großfamilien neidisch.
Z.B. auf die Großfamilie meines Mannes.
Obwohl er mir immer gesagt hat, dass ich mir sie idealisiere.

Bis heute bin ich wehmütig, wenn ich bei Feierlichkeiten von Großfamilien dabei bin.

Ich beneide aber niemanden für irgendewelche materiellen Güter.
so wie ich das sehe, gibt einen positiven und negativen Neid....
denn manchmal beneidet man einen Menschen und bewundert ihn gleichzeitig.....
d.h. man nimmt ihn sich als Vorbild....

negativer Neid ist, wenn man jemand anderem seine Erfolge - seine Schönheit - seine Position - nicht gönnt....und dieser Neid ist eng mit der Missgunst verwandt....

gleichzeitig erzeugt dieser Neid auf Dauer eine innere Unzufriedenheit....
er "nagt an einem"
Figges hat geschrieben: Ich bin als Einzelkind aufgewachsen. Im "broken home"
Und hatte nie viel Verwandschaft, weil meine Tanten und Onkel entweder Einzelkinder, oder gar keine Kinder hatten.

Ich war schon immer auf Großfamilien neidisch.
Z.B. auf die Großfamilie meines Mannes.
Obwohl er mir immer gesagt hat, dass ich mir sie idealisiere.

Bis heute bin ich wehmütig, wenn ich bei Feierlichkeiten von Großfamilien dabei bin.

Ich beneide aber niemanden für irgendewelche materiellen Güter.


das hat bei mir nie Neid erzeugt, denn ich habe bei Familienfeiern diese "Unterströmungen" bemerkt....
d.h. Familie kann bestimmend und einengend wirken - wobei man das als Außenstehender oft nicht bemerkt....