Marie021957 hat geschrieben: Onlinebanking ist nicht schlecht.
Nur wer seine Zugangsdaten vergaß stand bei mir am Schalter und mußte sich wieder freischalten lassen. Und das waren hauptsächlich jüngere Leute die vor mir standen mit den Worten" ich komm nichf mehr in mein Onlinebanking....."


Online-Banking ist nicht schlecht, aber eben auch nicht sicher. Ob es sich um einen Hacker aus den Behörden oder aus dem Kriminellen-Milieu handelt, der die Daten stiehlt, ist dabei zweitrangig. Und während die Polizei noch eine richterliche Genehmigung benötigt, die eigentlich nie versagt wird, so dürfen die Geheimdienste nach eigenem Ermessen die Daten und die Kommunikation überwachen. In der Beziehung stehen wir dann in einer Reihe mit Putin und Xi Jinping.

Ich find, Vermögensangelegenheiten sind viel zu ernst, um aus Bequemlichkeit ein hohes Verlustrisiko einzugehen. Deshalb habe ich absolut Null Vermögensdaten auf PC und Smartphone.
das sehe ich ebenso.....
vor allem nachdem ich damals einen Banktrojaner auf meinem PC hatte....
Bankfilialen mit persönlichen Ansprechpartner*n sind bis heute unübertroffen in ihrer Kombination aus Kompetenz und Sicherheit, aber sie haben halt ihren Preis.

Dabei ist es nicht nur der vielgeschmähte Geiz-ist-geil-Kunde, der Bankgebühren drücken möchte, sondern weitaus mehr der bankinterne Effizienzrechner, der jegliche Transaktion als Kostenfaktor sieht, und bewege sie sich auch nur im Bruchanteil eines Cents, denn Banken machen ihr Geschäft auch mit Kleinviehmist.

So wurde der Bankkunde denn auch frühzeitig zum Onlinebanking gelockt, früher mit ausgedruckten und abzuhakenden TAN-Listen, später mit HBCI, dann TAN übers Handlich und heute nennt der Kunde einen TAN-Generator sein eigen. Sicherheit wird immer komplizierter, Kundenname und Passwort reichen längst nicht mehr aus. Ganz ohne war Onlinebanking zunächst nur bei den Gebühren (jetzt schon lang nicht mehr), dafür war ein gewisses technisches Verständis bei der Installation vonnöten; hier hat das Internet große Fortschritte gemacht.

Umgekehrt werden Bankfilialen rückgebaut, Öffnungszeiten reduziert, und auch die Selbstbedienungsautomaten (Kontoauszugsdrucker, Geldscheißautomat), einst der letzte Schrei in vorgeblicher "Kundenfreundlichkeit", werden nur noch in Mindestanzahl vorgehalten, weil auch sie -tatsächlich- Geld kosten, und die Bank sparen muss.

Es muss sich kein Bankkunde von einem entsetzt dreinblickenden Schalterschnösel als "altmodisch" herabgesetzt fühlen. Das ist nur die Bank selber, die für ihren internen Geiz gerne den Kunden verantwortlich machen möchte.

Ich nutze das Verfahren schon länger, hatte auch immer eine recht enge Obergrenze (selbstgewählt) für die Beträge. Bis ich beim letzten Autokauf (lange Zeit die letzte große Bastion der Bargeldgeschäfte) dann doch eine nicht alltägliche Summe zu überweisen hatte, und am Schalter mich verschluckte angesichts der Gebühren, die sie dort mittlerweile für händische Einzelüberweisungen verlangen. Seither ist die Obergrenze auch gewandert - nach oben, wie ihr Name schon sagt. Aufweichung ist das Schicksal aller Sicherheitskonzepte.

Onlinebanking erledige ich vorzugsweise am heimischen Schreibtisch mit LAN (das ist dieses Kabel-WLAN), was u.a. den Vorteil hat, dass ich den Stecker auch ziehen kann, und damit versteckten Ausspähprogrammen das Leben zumindest etwas schwerer machen kann.

Öffentliche Netze meide ich; leider findet man auch in Hotelzimmern nur noch WLAN, nicht selten unverschlüsselt (dafür 30-stellige Zugangskennung mit Zufallsfolge, fein säuberlich ausgedruckt zum Mitnehmen, auch im Folgejahr noch gültig). Selbst evtl. noch vorhandene LAN-Steckdosen nicht mehr aktiviert. Banking unter solchen Rahmenbedingungen nur im alleräußersten Dringlichkeitsfall und so kurz wie nötig.

Trojaneralarm meldet mein AV-Programm eher selten. Was aber nun wirklich nichts heißen muss, denn der Bundestrojaner wird sicherlich nicht bei Herrn Kaspersky klingeln ...
Meine Bankfiliale ist um die Ecke - ich habe dort ein Schließfach und beste persönliche Betreuung.
Ich schätze persönliche Verbindungen - da bin ich altmodisch.

Wenn die mir was andrehen wollen, frag ich lachend, wieviel Provision sie da kriegen, und sie selbst auch dieses tolle Angebor in Anspruch genommen haben.
Meistens lacht dann auch der Berater und erzählt mir, was er so kauft ...

Übers Handy mach ich so wenig wie möglich und so viel wie wirrklich hilfreich.
Banken tu ich niemals übers Handy - da sind auch keine Bankdaten drin.

Über den PC mach ich das - allerdings hab ich einen Mac, der einen braven Wächter einngebaut hat.
Das hoffe ich jedenfalls. Im Lauf von 8 Jahren hatte ich einen einzigen versuchten Zugriff von außen.

Dem Handy trau ich weniger.
Da werden sogar die Coronaanmeldungen von Restaurants gehackt.
Die Hacker leiten die Anmeldung direkt um - alles vorhanden - Name, mailadresse und Telefonnummer.

Also - niemals Bankgeschäfte übers Handy.

Irgendwer weiß sowieso durch Ortung und Kaufverhalten, SMS und Telefonate schon viel zu viel über uns user.
Und wenn schon nicht persönlich, dann über Algorithmen.
Denen entgeht sowieso kaum eine unserer elektronischen Lebenslinien.

Ganz besonders schlau sind Leute, die ihren Schrittzähler am Handy beobachten.
Sie sind stolz auf ihre 6000 Schritte pro Tag und denken nicht dran, dass Big Brother auf diese Weise jeden ihrer Schritte watchen tut.

Irgendwann zwingen sie uns sowieso über Hintertürln, möglichst viele unserer Lebensaktivitäten elektronisch dokumentieren zu lassen.

Auf halbem Weg sind wir schon, und die breite Zustimmung zeigt sich an der Zahl williger Skandinavienr - die lassen sich bereits einen Chip unter die Haut implantieren, weil man damit so problemlos bezahlen kann.

Gegen Idiotie gibts keine Impfung.

Und die ganz Dummen legen ihr gesamtes Vermögen und ihr Sparbüchlein in die Hände eines elektronischen Verwalters.

Erdogan lässt Konten Unliebsamer sperren - ganz easy mit einem Klick.
Und bei einem Stromausfall kommt keiner mehr an sein Eingemachtes.

Die Zukunft liegt in der Gold- und Bargeldreserve unter der Matratze - lach!
Ich mache seit über 20 Jahren Online-Banking allerdings auch heute nur über den PC.
Wer das Handy zum Online-Banking benutzt, ist selbst schuld bei den Unsicherheiten.
Bei meinen Online-Banking per PC gab es noch nie EIN Problem. Ich rede von mehr als 100 Aufträgen pro Jahr!

Ganz anders diese Papier-Aufträge. Sie wurden zeitlich selten richtig bearbeitet.
Und dann wurde durch einen Bearbeitungsfehler eines Bankangestellten ein Fehler eingetippt und mein Konto war dadurch überzogen und es wurde GESPERRT!
... und das Freitag 15.30 Uhr, wo wir eigentlich zum Großeinkauf fahren wollten!
Zum Glück habe ich einen Bankberater erreicht, der mein Konto wieder entsperrt hat.

Die Folgen:
Der Kauf der Aktien wurde rückabgewickelt, so dass ich nun gar keine hatte.
Die Sollzinsen sind auch bei mir geblieben.
Man hat sich entschuldigt, aber das war es.

Sofort danach habe ich auf Onlie-Banking umgestellt. Seit mehr als 20 Jahren gab es kein Problem!

Bankgeschäfte mache nur online.

Wenn es um Kontoanlegenheiten geht, wovon ein Wertpapier-Depot mit betroffen ist, dann geht das nur in der Bankfiliale und das würde ich nicht online machen.
vielleicht paßt es nicht ganz hierher - es geht um das Banken-Dilemma.....

Das müssen Sparer jetzt wissen Finanzprofi warnt vor Bankensterben:
„Man kann klar sagen: Die Hütte brennt“

https://www.focus.de/finanzen/boerse/ko ... 62107.html
Sparer? Was soll das denn sein?

Hat der Profi auch vor dem Zinsensterben gewarnt?
BilderBerger hat geschrieben: Sparer? Was soll das denn sein?

Hat der Profi auch vor dem Zinsensterben gewarnt?


Zinssensterben? Was ist denn das?

... schon mal was von Sollzinsen gehört?
... Zinsen für Kredite?
... Zinsen für den Dispo?

Der "beste Negativzins" ist die Inflationsrate!

Das ist noch alles da und das wird es vermutlich immer geben.
Macht mich nicht schwach - ich hab Bankaktien!
Die DB ist nicht dabei.
barbera hat geschrieben: Macht mich nicht schwach - ich hab Bankaktien!
Die DB ist nicht dabei.

,,, als Langfrist-Anlegerin hast du da "satt Nasse" gemacht - aber ganz satt.
... so viel zum "guten" Näschen!

... und mit OMV hast noch so ne "Super-Näschen"-Aktie.
... OMV steckt bei Nord-Stream 2 mit drin.
... Da kannst du nur hoffen, dass die Russen die Gasleitung nach Deutschland fertig stellen, bevor die amerikanischen Freunde "Ernst" machen könnten.
Reden wir in zwei Jahren weiter.
Meine Edelmetalle waren ein Volltreffer zur besten Zeit.
barbera hat geschrieben: Reden wir in zwei Jahren weiter.
Meine Edelmetalle waren ein Volltreffer zur besten Zeit.

Irgendetwas positives musste ja nun noch kommen.

Übrigens: Unterliegen nicht Edelmetalle in Österreich der Differenzbesteuerung von 20%?

(Nur) Gold ist in Deutschland nach der Haltefrist noch steuerfrei.
Ich hab in Münzen angelegt - die sind steuerfrei und nach einem Jahr Behaltefrist von jeder Besteuerung befreit - auch die Gewinne.

Warum denkt eigentlich niemand an Silber?
In meinem Laden habe ich oft jahrelang Bruchsilber gehortet und bei einer Hausse meine Urlaube damit finanziert.
Silber ist oft unterbewertet unglaublich günstig zu kiegen und zieht dann mit dem Goldpreis wieder unglaublich hoch.
Na gut - eigentlich sollten wir hier über Bankfilialen reden und nicht über Zockerei.
barbera hat geschrieben: Ich hab in Münzen angelegt - die sind steuerfrei und nach einem Jahr Behaltefrist von jeder Besteuerung befreit - auch die Gewinne.

Warum denkt eigentlich niemand an Silber?
In meinem Laden habe ich oft jahrelang Bruchsilber gehortet und bei einer Hausse meine Urlaube damit finanziert.
Silber ist oft unterbewertet unglaublich günstig zu kiegen und zieht dann mit dem Goldpreis wieder unglaublich hoch.
Na gut - eigentlich sollten wir hier über Bankfilialen reden und nicht über Zockerei.


stimmt....
das ist aber kein Zocken sondern solide Vermögensanlage....
BilderBerger hat geschrieben: Sparer? Was soll das denn sein?

Hat der Profi auch vor dem Zinsensterben gewarnt?


Posten geht am besten, wenn man den Link nicht aufmacht - sondern nur die Überschrift liest..... :lol:
und man kennt ja inzwischen seine Pappenheimer.... :wink:
cron