und ich schüttle mal wieder den Kopf über einen Kommentar von Dir @Rotkappe....

ansonsten kann ich @KaffeundKuchen zustimmen - von wegen, dass die Ärzte einem früher meist vorgeschlagen haben, sich nicht zu früh Implantate reinsetzen zu lassen.....
ich hätte mir ebenfalls jahrelange Dauerschmerzen und Medikamenten-Einnahme erspart....
Gundulabella (26.11.2020, 12:57)

Dass „früher“ die Ärzte empfohlen haben, mit dem Einsetzen von Implantaten nicht zu voreilig zu sein, hatte ja seinen Grund und lag nicht etwa an der „Boshaftigkeit“ der Ärzte.

Erst durch die immer bessere Verträglichkeit bzw. voraussichtliche Dauer der hinreichenden Funktionsfähigkeit von Implantaten, verbunden mit angepassten OP-Methoden, wird ja die Empfehlung zur „frühzeitigen“ OPs (Einsetzen von Implantaten) ausgesprochen.


Gundulabella, betrachtest Du das Entwickeln und Einsetzen von funktional immer besser werdenden, langlebigen und verträglichen Implantaten eigentlich als „Human Enhancement“? Im diesbezüglichen Philo-Thread habe ich konkrete Aussagen etwas vermisst…..
Gelenksimplantate sind im Normalfall keine Verbesserung, sondern eine Wiederherstellung von Funktionen.
Mein Orthopäde ist auch Chirurg, sogar Notfallchirurg, und hat auch Beleg-Betten und operiert gerne. Nur: ich lass den nix verdienen! Echt nicht!

Der wollte mir doch tatsächlich mein gebrochenes Schlüsselbein nageln! Mich nageln! am Schlüsselbein!
Das geht ja gleich garnicht! IIIIHHH.

Ist auch so gut verheilt , ich hab sogar die Physiotherapie abgelehnt und meine Übungen selber gemacht (Feldenkrais und Yoga)

Am gesündesten fühle ich mich, wenn ich selber in meiner Zeit- die ich mir gönne- ausheilen kann.
Patriarch hat geschrieben: Gundulabella (26.11.2020, 12:57)

Dass „früher“ die Ärzte empfohlen haben, mit dem Einsetzen von Implantaten nicht zu voreilig zu sein, hatte ja seinen Grund und lag nicht etwa an der „Boshaftigkeit“ der Ärzte.

Erst durch die immer bessere Verträglichkeit bzw. voraussichtliche Dauer der hinreichenden Funktionsfähigkeit von Implantaten, verbunden mit angepassten OP-Methoden, wird ja die Empfehlung zur „frühzeitigen“ OPs (Einsetzen von Implantaten) ausgesprochen.


Gundulabella, betrachtest Du das Entwickeln und Einsetzen von funktional immer besser werdenden, langlebigen und verträglichen Implantaten eigentlich als „Human Enhancement“? Im diesbezüglichen Philo-Thread habe ich konkrete Aussagen etwas vermisst…..


einge Seiten zuvor hatte ich @Melissa geschrieben, dass sich die Haltbarkeitsdauer der Implantate - im Gegensatz zu früher - wesentlich verbessert hat....
wir reden da von einer Zeit von vor 20 bis 30 Jahren !

zu Deinem anderen Thread kann ich nichts sagen - da lese ich nur, weil ich nicht kompetent genug bin.....habe überhaupt Schwierigkeiten, wenn in einem Blog oder einem Thread die Aussage nicht deutlich definiert wird - liegt aber an mir....
translation hat geschrieben: Mein Orthopäde ist auch Chirurg, sogar Notfallchirurg, und hat auch Beleg-Betten und operiert gerne. Nur: ich lass den nix verdienen! Echt nicht!

Der wollte mir doch tatsächlich mein gebrochenes Schlüsselbein nageln! Mich nageln! am Schlüsselbein!
Das geht ja gleich garnicht! IIIIHHH.

Ist auch so gut verheilt , ich hab sogar die Physiotherapie abgelehnt und meine Übungen selber gemacht (Feldenkrais und Yoga)

Am gesündesten fühle ich mich, wenn ich selber in meiner Zeit- die ich mir gönne- ausheilen kann.


mein Schlüsselbeinbruch ist bestimmt 35 Jahre her.....die hatten mir damals ziemlich lange die Schulter und den Arm fixiert....
ich bin dann mit dem Auto mit einer Hand nach Hause gefahren - beim Schalten das Lenkrad zwischen den Knien..... :lol:
später sagte mir eine Physiotherapeutin ?, dass die Fixierung zu lange war - heute bewegen sie viel früher wieder....
Rotkappe hat geschrieben: KaffeeundKuchen hat geschrieben:
Grad erst rückblätternd entdeckt:
@BruceWillis „diese Geschichte als geeignet um zu erklären, dass es eben eine 2-Klassen Medizin gibt und nicht jeder gleich behandelt wird“?
Ein blöder sexistischer Witz auf Kosten von Frauen im allgemeinen und Krankenpflegerinnen im besonderen?
Findest du das wirklich nicht völlig abgeschmackt?

----------------
Frauen wollen emanzipiert sein und können einen "sexistischen" Witz nicht ertragen?
Eigentlich dürfte es gar keine Witze mehr geben. Irgend jemand wird immer aufs Korn genommen.
Sorry für OT, aber das musste jetzt raus.

@Rotkappe, du kannst ja gerne ertragen was immer du möchtest.
Sexistisches, diskriminierendes, übergriffiges, geschmackloses … Gerede und Verhalten,von morgens bis abends, wenn dir das gut tut und du das, aus welchen Gründen auch immer, brauchst.
Jeder und Jede in seinem/ihrem privaten Bereich, wo und solange es keine anderen Menschen betrifft, stören oder gar verletzen kann, nach seinem/ihren Gusto.
Lass dich behandeln wie immer es dir aus welchen Gründen auch immer gut tut.
So tolerant bin ich, mische mich da nicht ein, akzeptiere das.

Aber sobald es öffentlich wird, sobald noch andere Menschen dadurch gekränkt, verletzt werden könnten, ihnen geschadet werden könnte, hat jeder Mensch das Recht, solch ein sexistisches und diskriminierendes Verhalten zu kritisieren und als das zu benennen, was es ist!

Das musste jetzt nicht raus, aber es darf raus und ich möchte es raus lassen!
Und wenn es dir schwer fällt, das zu verstehen, einzusehen und zu akzeptieren, tja dann hast du zwei Möglichkeiten:
- es verstehen und akzeptieren zu lernen oder
- dich jedes Mal zu ärgern oder zu wundern und das dann raus zu hauen.
Ganz wie du magst! :wink:
Der (idw) - Informationsdienst der Wissenschaft
gibt 'Wissen' an Laien weiter.

Deshalb ist der Text von Dr. Annette Tuffs
(Leiterin Unternehmenskommunikation, Pressesprecherin Klinikum Nürnberg, Parcelsus Medizinische Privatuniversität in Nürnberg)
auch sehr laienhaft.
Man merkt, daß Fr. Dr. Tuffs KEINE Medizinerin ist.
(Eigentlich ist der Artikel eine normale 'Werbung' für das Krankenhaus)

Freilich stören die Angaben einen CHIRURGEN wie Felix,
der 1000de Patienten selbst operiert hat!
ER kann dies beurteilen, wir - als Laien -nicht
Aufgrund meines Beitrag 26.11.2020 in diesem Thread wurde ich privat um weitere Auskünfte gebeten. Es scheint doch mehr Informationsbedarf zu bestehen, hier also noch einmal ein paar Informationen zu dem Thema Hüft-OP minimalinvasiv.
Wie ich schon erwähnt habe, wurde ich an beiden Hüften über das Hueter-Intervall (nach Carl Hueter) operiert, eine Methode, mit der „mein“ Chirurg seit über 20 Jahren Erfahrung gesammelt und an deren Entwicklung er maßgeblich beteiligt war und ist. Informationen dazu findet man hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/AMIS-Technik
Wenn Ihr AMIS bei Wikipedia eingebt, dann findet Ihr eine Menge Hinweise auf die unterschiedlichsten Seiten mit Infos zu dieser OP-Technik auch im deutschsprachigen Raum, auch zu Kliniken, in denen mit dieser Methode operiert wird.

Die für mich informativste Seite, wo für meine Begriffe sehr ausführlich, detailliert und gut in Worten und Bildern erklärt wird, ist diese:
https://www.hanchegenou.com/
Leider nur in französischer Sprache, also wahrscheinlich nur für einen Teil der hier lesenden User verständlich, aber die sollten sich auf dieser Seite doch einmal umschauen und lesen.

Außerdem noch ein paar Videos, die ich interessant finde, für diejenigen, die sich lieber über Augen und Ohren informieren.
Ich stelle einfach mal mehrere, teilweise auch sehr ähnliche Videos ein, da ich nicht weiß, ob alle in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufrufbar sind :
https://www.youtube.com/watch?v=ztr8xyufdT8 Interview eines Arztes, der nach dieser Methode operiert

https://www.youtube.com/watch?v=V9vWWwXK29g Erklärungen in deutscher Sprache

https://www.youtube.com/watch?v=xQB-jE5 ... verified=1 Nichts für ganz schwache Nerven da eine OP gezeigt wird, aber sehr informativ! Deutscher Kommentar

https://www.youtube.com/watch?v=0E7wbP5 ... verified=1 Wie vorheriges Video, nichts für ganz schwache Nerven da eine OP gezeigt wird, aber sehr informativ! Ich hatte beim Aufrufen des Videos keinen Ton und weiß nicht, ob es an meiner Soft- oder Hardware lag oder so gewollt ist.

https://www.youtube.com/watch?v=awxaDtmCHfU&t=6s ähnlich, mit englischen Erklärungen

https://www.youtube.com/watch?v=PGxnvUQSgNc englischsprachiges Video über die Geschichte dieser und die Ausbildung in dieser OP-Technik.

Ich hoffe, diese Informationen können Betroffenen hier bei 50+, denen eine Hüftendprothesen-OP noch bevor steht, weiter helfen bei ihrer Suche nach und ihrer Entscheidung für eine Klinik, einen Arzt, zu dem sie Vertrauen haben!
Und ich wünsche ihnen alles Gute auf ihrem Weg!
Ich gehöre GsD zwar nicht zur betroffenen Klientel, aber ich finde es klasse, dass Du Dir, @KaffeeundKuchen, soviel Mühe gemacht hast, um anderen ein Stück Aufklärung zukommen zu lassen und damit für deren Entscheidungsfindung eine Hilfestellung anzubieten.
Ein freundlicher Gruß!
zu den OPs im Allgemeinen möchte ich noch sagen:
laßt euch keinen OP-Termin am Freitag geben.....
frisch operiert hat man dann die WE-Besetzung.....d.h. man hat es mit einem abgehetzten und überforderten Personal zu tun...
und manchmal muss man halt doch den roten Knopf drücken.... :?