Guten Morgen,

aus aktuellem Anlass stelle ich mal die Frage, wie die Mehrheit hier das sieht mit der möglichen kommenden Regelung, dass erst mal JEDER Organspender ist, außer er widerspricht ausdrücklich.

Ich persönlich finde das gut, bin aber eh Spende rmit Ausweis.

Wie ist hier so die Meinung?

LG
Ich bin da ganz Deiner Meinung. Wer nicht will, kann widersprechen und somit ist es eine freie Entscheidung.
Tja, die Regierung entscheidet über die Bürger und nicht für sie. Das tut sie ja mangels Volksentscheid in allen Belangen so wie diesbezüglich, wenn sie über den menschlichen Körper des Individuums befugt. Mit Freiheit hat das nichts mehr zu tun. Es wird über die Köpfe der Bevölkerung hinweg entschieden. Und wie man sieht, finden das manche normal.
Also : Wenn Ihr in ein öffentliches Schwimmbad geht, immer schön diese Verfügung wasserdicht bei Euch tragen, falls Euch jemand oben drauf springt oder im Falle anderweitiger Eventualitäten. Die Deutschen haben sich wohl daran gewöhnt, daß man sie überfährt.
Ferner bezweifle ich außerordentlich, dass die Verfügung gefunden werden will, wenn es dem Ansinnen der Nachfrage widerspricht.
Tiefe Liebe hast Du schon einmal daran gedacht, Deinen PA in eine Hülle zu stecken und da einen Zettel dazu mit dem Widerspruch. Gleichzeitig kannst Du es in der Patientenverfügung und in einer Datenbank beim Justizministerium hinterlegen. Aber den PA hast Du immer dabei.
Ich finde diese Regelung absolut in Ordnung da es an mir liegt, mich frei zu entscheiden.
Auch ich denke dass bei dieser Frage das Wesentliche ist, dass jeder Mensch frei darüber entscheiden kann und die nötigen Schritte setzt, um diese Entscheidung mitzuteilen. Die hier angeführten Eventualitäten (was ist wenn ... im Schwimmbad ... etc.) sind doch nur Theorie, niemand kann für alle Eventualitäten vorsorgen und alles im Voraus regeln. Abgesehen davon, ab wann lege ich mich fest?
Testament ab 18 damit alles geregelt ist wenn ich mit 19 einem Unglück zum Opfer falle? Dies nur als Denkanstoss ...