translation hat geschrieben: Amazone, wieso bist Du nicht geschieden? Das wäre doch der endgültige Schlussstrich unter diese toxische Beziehung?


Weil ER weder den Rentenverlauf vorlegt, noch seine Gehaltsbescheinigungen. Das Familiengericht ist in diesen Wochen damit beschäftigt, sich alles selbst zu "besorgen". Sobald dem FamG die Unterlagen vorliegen, dauert die Scheidung sicherlich nicht mehr lange.
Prima! Das ist eine Erleichterung, wenn Du das hinter dir hast, ich drücke Dir die Daumen, dass es schnell geht. So eine Scheidung macht frei!
Hallo zusammen,
Das mit einem nicht gleich sichtbarem, " Handicap" , ist so eine Sache:
Während dem "cspuk", als man nur zu Zweit spazierengehen durfte, habe ich mit einem Mann, aus dem Umkreis viel telefoniert.
Und weil man nirgends ein Cäffchen trinken konnte, haben wir das bei mir gemacht.
An seinem Bauch, war eine Ausbuchtung, in Grösse einer Zigarettenschachtel, oder einem Handy, mit einem langen Pulli kaschiert.
Ich habe immerwieder hinschauen müssen. Ich kenne das von StomaTrägern, während meiner Tätigkeit, in der Altenpflege.
Obwohl ich sonst " nicht auf den Mund gefallen bin", habe ich mich nicht getraut, direkt danach zu fragen.
Und mich danach gefragt, würde ich damit zurecht kommen?
Und es stimmt, wenn man gemeinsam alt wird, ist das ganz was Anderes, wenn der Partner erkrankt, mit bleibenden Folgen.
Bei einem neuen Partner, kann ich das nicht.
Schlimm, !?
Es könnte auch so eine Chemo-Pumpe gewesen sein. Ich hätte gefragt!
@Lollo0805 - 25.06.2021, 18:45
- ich empfinde es nicht schlimm, wenn du so reagierst.
Wir alle haben Lebenserfahrungen gemacht und wissen was wir wollen und was wir nicht mehr wollen und genauso sollten wir auch leben.

Ich selbst hatte 25 Jahre einen kranken Mann zu Hause und genau deshalb, will ich so eine Situation nicht mehr haben. Ich habe zu dieser Zeit nur funktioniert und nicht gelebt. 25 Jahre würde ich ohnehin nicht mehr schaffen - aber die Angst sitzt tief. Und genau deswegen - will ich nur mehr ambulant und nicht mehr stationär,
schöne Stunden miteinander verbringen - natürlich auch hilfsbereit sein - aber doch mit einem gewissen Abstand.
Denn ich selbst mute auch keinem zu - sollte ich pflegebedürftig werden - dass er für mich da sein muss.
@Oernie
Daumen hoch! Finde Deine Einstellung ganz toll!
@ Rotkappe
Danke für die Rückmeldung. Ich glaube, da habt Ihr mich alle ein wenig stärker gemacht mit Euren Schilderungen und eigenen Berichten. Sehr menschlich....Ich habe ansonsten kein so großes Selbstwertgefühl.
@Amazone 1964
Ein sehr trauriges Schicksal. Manchmal rutscht man ganz einfach in solch eine Sache hinein und kommt schlecht wieder heraus.Wünsche Dir von Herzen alles Gute, und dass Du trotzdem noch glücklich wirst.
@Lollo0805
Schade, dass er Dir das nicht selbst gleich offen gesagt hat. Eigentlich ist es nicht an Dir, da nachzufragen.
Und ich finde es nicht schlimm, dass Du es nicht kannst, mit einem "behinderten" Menschen....Das muss jeder für sich entscheiden, ich stehe ja auch davor und weiß noch nicht, wie und ob ich es angehe.
Zum Glück sind wir da alle unterschiedlich.
Und auch an die, die ich jetzt nicht direkt erwähnt habe, ich finde es toll, Eure Einstellungen zu diesem Thema
zu lesen!
@Kundgeba dankeschön.
Ich bin in jeder Hinsicht ein hilfsbereiter Mensch.
Sonst hätte ich nicht soviele Jahre in der Altenpflege, als Demenzbetreuer arbeiten können.
Ein bisschen " Ansich denken" , ist völlig ok .
Und wenn einem schon beim ersten Treffen, wie mir, Zweifel kamen, erst recht
Ist Alles besser, als den Anderen im Unklaren zu lassen
Lollo 18:45.....Vielleicht war es auch "nur" eine Insulinpumpe?
Ich hätte mich auf ein zweites Treffen eingelassen - natürlich nur bei Gefallen - und dann nachgefragt.
Andererseits wird er doch mitbekommen haben, dass du da immer wieder drauf geguckt hast. Da hätte er schon etwas dazu sagen können.

Aber jeder Jeck ist anders :wink:
Ich habe keine Probleme damit, meine Krankheiten zu offenbaren. Ich habe auch Verständnis dafür, wenn mir eine Frau sagen würde, nee mit deinem Schrittmacher und Defi komme ich nicht zurecht. Jedenfalls besser, sie sagt es direkt am Anfang als später. Verstehen kann ich es nicht, wenn man versucht, etwas zu verbergen oder noch schlimmer zu verheimlichen. Irgendwann muss jeder Farbe bekennen.
@LunaLove
das finde ich auch - ist eine sehr gute Diskussion hier !
Finde ich auch, ganz ohne Vorwürfe oder unsachliche Beiträge, die hier nicht hingehören. Toll!!!
Wenn ich jemand das erstemal treffe, mit dem Hintergrund, daß man vielleicht Interesse aneinander findet, dann frage ich da schon einiges. Sonst kann man sich ja 10 mal treffen und weiß immer noch nichts voneinander. Wenn jemand so eine offensichtliche Ausbeulung am Körper hat, wäre es eine meiner ersten Fragen, was das ist.
Also wenn ich so eine Ausbeulung hätte , ( künstlicher Art, ich hab leider schon welche, aber die sind natürlich) , dann würde ich das schon vor dem ersten Treffen ansprechen, damit erspart man sich sicher so manche Enttäuschung,..
@thesunflower

Guten Morgen!
"Also wenn ich so eine Ausbeulung hätte , ( künstlicher Art, ich hab leider schon welche, aber die sind natürlich)".....

Danke habe jetzt schon herzhaft gelacht :lol:

So kann der Tag starten :D
Also, meine letzten Dating-Erfahrungen liegen ja nun schon über dreißig Jahre zurück – insofern kann ich mich auf keine aktuellen Erfahrungen stützen.

Allerdings würde ich heutzutage bei der zur Verfügung stehenden Technik (z.B. Skype), bei der man sich ja wenigstens auch sieht und so die Gefahr von Missverständnissen, die beim schriftlichen bzw. telefonischen Kontakt schon mal auftreten können, zumindest reduzieren kann, vor dem ersten Date schon ein paar Fragen stellen.

Etwa in der Art:

„Was gibt es noch, was Du von mir wissen möchtest, aber bisher nicht zu fragen getraut hast? Jetzt wäre die beste Gelegenheit dazu. Oder was möchtest Du mir vielleicht noch sagen?“

Das Ganze natürlich recht locker – es ist ja kein „Verhör“, sondern die vielleicht letzte Möglichkeit, vor dem Date Dinge anzusprechen, die sich beim ersten Date dann als (unerwartetes) Problem herausstellen könnten.
Zumindest als Problem der fehlenden Offenheit und des gegenseitigen Vertrauens…

Wie gesagt, ich kann hier echt nicht so recht mitreden – zu „meiner Zeit“ waren sowohl die Jagdmethoden als auch die Beuteschemen ganz anders… :wink:


P.S.:
Natürlich wäre es mir peinlich, wenn ich während eines Dates nach den Ursachen einer Ausbeulung der Hose gefragt würde….. :wink: