ja - die meisten Medikamente werden in China gefertigt, weil die Produkte dort billiger hergestellt werden können.....
genauso ist es mit Indien.....
genauso macht es die Autoindustrie.....und andere Industriezweige....
und jetzt besitzt China doch tatsächlich die Frechheit, uns wegen diesem Virus keine Medikamente mehr liefern zu können....tztztz

sind alle Länder, die für andere Länder Teile herstellen "Unrechts-Staaten" ?
welcher Staat auf diesem Globus stellt nichts für andere Länder her ?

und wer schreit am meisten, wenn die Medikamente und die Autos und überhaupt alles teurer wird ?
die Verbraucher....
wer kauft Billig-Medikamente im Internet ? der arme Verbraucher, der sich über Unrechts-Staaten entrüstet .....
wobei unser Staat natürlich ein schneeweißes Lämmchen ist....hat er doch die Medikamentenproduktion nur deshalb China überlassen, weil er dieses arme Entwicklungsland unterstützen möchte - und nicht, weil er dann an billigere Medikamente kommt..... Kliniken, Pflegepersonal, Ärzte - das alles ist ja schon teuer genug.....irgendwo muss ja gespart werden...... :lol:

Realität:
früher habe ich mal in der Spätschicht im Akkord Blutbeutelschläuche gesteckt....
unsere Firma hat damals mit Japan konkurriert.....und unsere Chefs haben uns vorgerechnet:
wenn ihr soundsolange krank seid, wenn ihr so lange braucht in den Schleusen - dann sind das soundsoviele Pfennige am Produkt - außerdem würden wir mehr Urlaub bekommen als die Japaner....
und wenn unser gutes Forschungslabor nicht gewesen wäre und die teure Produktions-Abteilung nicht mitgeschleift hätte - hätte die Firma schon lange Pleite gemacht.....
Jaja Deutschland ist ein seeehr schneeweisses Lämmchen, das zeigt gerade der BND mit dem Crypto-Skandal.
@ Verdandi

Zu deinem Beitrag kommt von mir vollste Unterstützung.
Nach der Wahl des Ministerpräsidenten in Thüringen

Destruktive Politik – die Strategie der Thüringer AfD

https://www.mdr.de/nachrichten/politik/inland/afd-thueringen-strategie-analyse-100.html

Der Artikel ist interessant. Auch das Video über 7 min ist ansehenswert.
Ich verstehe ja, das euer ökonomisches Denken eher politisch motiviert ist und die bösen Kapitalisten nur auf maximalen Profit aus sind. Und dann noch mit den superbösen Unrechtsstaaten Russland und China. Ich will eure Meinung nichts ins lächerliche ziehen, aber nachdenken wäre bei dem Thema auch nicht schlecht. Die Fakten:
Daimler, der VW – Konzern und BMW produzierten zusammen ca. 16.7 Mill. Fahrzeuge in 2019. Glaubt ihr wirklich allen Ernstes, das in Deutschland diese Anzahl von Fahrzeugen produziert werden können, glaubt ihr wirklich, das in D. diese dafür die notwendigen Kapazitäten vorhanden sind??? Hinzu kommen die Lieferanten, die derzeit ja auch global produzieren. All diese sollten in D. produzieren und nicht in den Unrechtsstaaten und in den Billiglohnländern …. ???? Tut mir leid, aber da habt ihr von Wirtschaft Null Ahnung. :roll: :roll: :roll:
Ich kenne die Situation von Audi und Daimler, auch die von BMW: ihnen sind Ungarn, Südafrika und andere Länder die Türen eingerannt, nur dass diese Firmen in ihren Ländern produzieren. D. muß ins Ausland gehen und global produzieren, die Kapazitäten sind nicht mal ansatzweise bei uns dafür vorhanden. :!: :!: :!:
Unrechtsstaaten: Deutschland gehört auch zu den wirtschaftlichen Unrechtsstaaten. Der Protektionismus von D. steht schon lange auf der Anklageliste vieler Länder, so auch in Afrika. Wir produzieren und liefern nach Afrika, verweigern aber den Warenfluss von Afrika nach Deutschland … Unrechtsstaat!! Außerdem, die meisten Autos, die unsere Konzerne produzieren, bleiben in den Ländern (u.a. in China / Russland)!!! Protektionismus betreiben wir / Europa auch gegenüber China! Doch darüber spricht / schreibt man ungern… :? :? :?
Also, informiert euch mal. :!: :!: :!:
Recht gebe ich euch bezüglich der globalen Billigproduktion von Textilien: eine Schande für Deutschland, eine Schande für Europa :!: :!: :!:
Zum Thema Sozialismus: viele in D. haben Angst vor den Neonazis und einer neuen Weimarer Republik mit dem Sieg der Nazis… das Ende Dritten Reiches ist mehr als 70 Jahre her. Lange her … Doch die meisten haben keine Angst vor der Diktatur des Proletariats, vor der sozialistischen Diktatur … In Deutschland leben Millionen von Menschen, die unter dieser Diktatur gelitten haben. Diese Diktatur ist erst vor etwas mehr als 30 Jahren beendet worden ….Warum relativiert oder verharmlost man die proletarische Diktatur derart und die faschistische Diktatur wird uns täglich vor die Nase gehalten??? :wink: :wink: :wink:
Auf Dauer wird der Sozialismus über den bösen Kapitalismus siegen … wenigstens in Deutschland, wenn wir hier so weitermachen … :lol: :lol: :lol:
warum ?
weil dieser böse Kapitalismus an allem schuld ist....
wir sehen nur den bösen Kapitalismus......den guten sehen wir nicht.....
die Firmen geben uns Arbeitsplätze....
ohne Industrie werden Gemeinden entweder zu Schlafdörfern oder zu Geisterdörfern, denn die Jungen wandern ab, weil sie Arbeit brauchen.....
eine Gemeinde ohne jegliche Industrie hat kein Geld, weil nicht genügend Steuereinnahmen.....u.a. können Straßen nicht erneuert werden usw....

ohne eine gut funktionierende Wirtschaft (genügend Steuereinnahmnen) können Politiker mitsamt allen anderen Behörden nicht bezahlt werden....
ohne eine gut funktionierende Wirtschaft stehen keine Gelder für die klimawandelbedingten Katastrophen und die Reduzierung des Klimawandels zur Verfügung......

Wirtschaft und Politik sind untrennbar miteinander verflochten - hier wird meist nur die eine Seite gesehen.....das nervt mich manchmal...sorry.... :(

der Staat hat eine Kontrollfunktion - genauso unser Rechtssystem.....
das alles kostet :!:
wer bezahlt das alles - wir mit unserer Pippi-Rente ?
Ja klar, du kannst ja ruhig in Zürich ins Auto steigen und beharrlich Richtung Genfersee fahren, obewohl du an den Bodensee musst. Festklammern an verkrusteten Strukturen führt irgendwann ins Verderben. Alle schreien lauthals stoppt den Klimawandel, wenn aber Veränderungen verlangt werden, klemmen die meisten. Die tiefgründigen Probleme müssen angegangen werden und nicht die Spitzen der Eisberge.
@ Andre6110

Ich empfehle dir, diesen Beitrag von Siemens-Chef Joe Kaeser zu lesen.

In diesem geht es auch um Ausschwitz und um Afrika.

Joe Kaeser: „Die Digitalisierung wird die Gesellschaft weiter spalten“

Von Handelsblatt: Sven Afhüppe, Thomas Sigmund

Quelle: https://app.handelsblatt.com/unternehme ... MlvwoG-ap4

Der Siemens-Chef erklärt, warum er zur AfD nicht schweigen kann und was er an Angela Merkel, Sigmar Gabriel und der Klimaaktivistin Luisa Neubauer schätzt.

Digitalisierung kann zu einer großen Gefahr für die Gesellschaft und die Demokratie werden.
Also sorry @CornusMas, von AfD steht nichts in meinem Thread, Null!! Also keine Ahnung, warum du dieses Thema jetzt hier aufführst. Auch weiß ich nicht, was eine Klimaaktivistin hier sucht. Wenn Herr Kaeser ein spezielles Verhältnis zu Frau Neubauer unterhält, ist das seine Sache. :roll: :roll: :roll:
Ich finde es auch mühsam, sich ständig dazu zu bekennen, dass man gegen Rechts ist. Hilft nicht wirklich weiter. Außerdem gibt es für diese Themen eigene Blogs. :!: :!: :!:
Digitalisierung, ein Thema, was uns noch lange beschäftigen wird, aus Sicht der Wirtschaft, aus Sicht der Bevölkerung aber auch aus Sicht der Politik. Die Spaltung der Gesellschaft besteht nicht nur politisch, sondern auch wirtschaftlich. Die Arbeitnehmer werden sich zunehmend in Verlierer und Gewinner wiederfinden, je nach Bildungsstand und Branche. Damit werden die Spannungen innerhalb der Bevölkerung steigen. Doch wie will man die Spaltung überwinden? Mit Klimaaktivisten sicherlich nicht! Ich denke gerade das es ungemein wichtig ist, die politische Spaltung der Gesellschaft zu überwinden. Wir brauchen eine Einheit … und mehr Gerechtigkeit. :!: :!: :!:
Wirtschaftlich gesehen: Nationalismus ist keine Lösung, wir leben inzwischen so global, dass wir nationale Alleingänge uns nicht mehr leisten können.
Die Spaltung der Gesellschaft besteht nicht nur politisch, sondern auch wirtschaftlich. Die Arbeitnehmer werden sich zunehmend in Verlierer und Gewinner wiederfinden, je nach Bildungsstand und Branche. Damit werden die Spannungen innerhalb der Bevölkerung steigen. Doch wie will man die Spaltung überwinden? Mit Klimaaktivisten sicherlich nicht! Ich denke gerade das es ungemein wichtig ist, die politische Spaltung der Gesellschaft zu überwinden. Wir brauchen eine Einheit … und mehr Gerechtigkeit. :!: :!: :!:
Wirtschaftlich gesehen: Nationalismus ist keine Lösung, wir leben inzwischen so global, dass wir nationale Alleingänge uns nicht mehr leisten können.



Und genau darum geht es auch Klimaaktivisten.
Klimaveränderungen verändern Gesellschaft und Wirtschaft immens.
Nicht umsonst hat es genau deswegen immer Menschen von einem Ort zu anderen Orten getrieben.
Und je mehr Industriestaaten anderen Ländern bedeutende Klimaregler wie z.B. Regenwald und Grundwasser entziehen, desto größer das Problem der Armutsflucht.
@ Andre6110

Ich sollte jetzt mal direkte Sprache in deine Richtung verwenden:

Du stellst gern die Sichtweise der Unternehmen dar!
-> In dem Beitrag / der Link hat ein Unternehmer, Herr Kaeser; seine Sichtweise dargestellt. Ich stelle fest, dass Herrn Kaesers Meinung mir deutlich näher liegt aus deine!

Du stellst gern eigene Theorien / Behauptungen auf, die du als falsch betrachest und dich darüber köstlich lustig machst.
-> Ich mag Mensch mit Meinnungen und Lösungsvorschläge. Da kann ich bei dir echt wenig entdecken.

Du ignorierst Beiträge anderer User. Ich habe mal vor kurzen geschrieben, dass ein (demokratischer) Sozialismus nach Meinung von Historikern nie existiert hat.
-> Alle paar Woche sind in diesem Forum von dir Texte, die deine Angst vor dem Sozialismus ausdrücken. Du erweckst damit (bewusst?) den Eindruck, dass wir als Gesellschaft vor der Einführung des Sozialismus stünden und es hier im Forum sehr viele Begrüßer dieser Gesellschaftsordnung gäbe.

Ich habe real existierenden Sozialismus in der DDR erlebt und weiß sehr genau, worum es dabei geht. Meine Meinung ist: Demokratie braucht Demokraten und dafür setze ich mich auch in diesem Forum ein!

Wenn man einen Text, wie den über Herr Kaeser, nicht verstehen möchte, dann hat man eben sehr viele Fragen.

Ich habe mich bis jetzt immer mit deinen Meinungen auseinander gesetzt. Ich halte einige Meinungen von dir für richtig. Im Moment fällt es mir sehr schwer, konstruktive Ansätze in deinen Texten zu finden.
@Cornus
ich hatte den Bericht/Link gestern bei Dies und Das unter Interessantes reingesetzt.....
wie gesagt - das hätte ich dem Mann nicht zugetraut....
ich fand seine Einstellung gut.....
gerade in der Wirtschaft haben wir zu wenig Leute, die auch mal das Maul aufmachen - Farbe bekennen - und in Kauf nehmen, dass sie dann von allen Seiten angegriffen werden...

egal ob Politiker oder Wirtschaftsleute.....keiner will sich nackig machen ....
die meisten versuchen sich mit diffusen Versprechungen durchzulavieren ohne zu viel anzuecken....
@ Gundulabella

Richtig!

Ich war über Herrn Kaeser auch sehr positiv überrascht. Für die global arbeitenden Unternehmen in Deutschland - und das reicht bis tief in den Mittelstand - sind Kriterien wie Weltoffenheit und Toleranz sehr wichtig. Was von der Seite der AfD kommt, wird größtenteils von den globalen Unternehmen abgelehnt. Das ist ein großer bedeutender und positiver Unterschied zu 1933.

Siemens ist für mich auf dem gedanklichen Weg, Produktion und Wirtschaftsbeziehungen stärker an ethischen, sozialen und ökologischen Kriterien auszurichten. Das sehe ich positiv, auch wenn Siemens da erst am Anfang zu stehen scheint. Ich kann mir gut vorstellen, dass Proteste und damit ein demokratisches Grundrecht schon etwas bewirkt haben. Auch die Allianz-Versicherung versichert keine Kohlekraftwerke mehr. Dieses Geschäft dürfen andere machen.

Das Ausüben von demokratischen Grundrechten - u.a. Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Proteste - kann in der Demokratie schon etwas bewirken. Das sieht man in der Politik aber auch in der Wirtschaft.
Kapitalisten sind Firmeneigener und Großaktionäre, die mit ihrem Kapital nicht nur die Wirtschaftspolitik, sondern auch die Parteipolitik in demokratisch strukturierten Parlamenten mitbestimmen. Daher nannte man sie früher auch den Geldadel – auch wenn da die soziale Gesinnung gegenüber dem Volke fehlte, die einen echten Edelmann ausmacht.

Insofern ist Wirtschaftsmoral auch ein Widerspruch in sich, weil Jemand, der die wirtschaftliche Vormacht hat, auch kein schlechtes Gewissen hat, wenn er sie zu seinem Vorteil auf Kosten Anderer missbraucht.

Daher reguliert sich der Markt auch nicht selber, sondern die Marktführer müssen durch soziale Gesetze in ihrem maßlosen Freiheitsstreben soweit beschränkt werden, dass sie nicht mehr wie ein Krebsgeschwür die ganze Gesellschaft mit ihrer asozialen Gewinnsucht zerstören können.

Eben diese sozialen Gesetze machen eine soziale Marktwirtschaft, wie die unsrige aus, und gehören unverzichtbar mit zum Wesen einer Weltanschauung, bei der es vorrangig um soziales Denken und Handeln geht, und die man daher auch Sozialismus nennt.

Dass man sozial gegenüber den Menschen innerhalb des eigenen Staates oder der eigenen Partei sein, und sich gleichzeitig asozial gegenüber Menschen anderer Staaten und Parteien verhalten kann, beweist nicht, dass die menschliche Eigenschaft der Sozialität – so, wie beim demokratischen Mehrheitsprinzip - zum Zwecke des eigenen Machtzuwachses an die „Solidarität mit politischen Interessenverbänden gebunden, und daher relativ ist, sondern dass Sozialismus und Parteidiktatur oder die Diktatur eines einzelnen faschistoiden Parteiführers einander ausschließen.

Insofern hats in der Demokratischen Republik Deutschlands vielleicht einen echten demokratischen Mehrheitsentscheid innerhalb der Einheitspartei, die sich irreführenderweise „sozialistisch“ nannte, gegeben, aber keinen echten Sozialismus. Das Gleiche trifft auch auf andere Länder mit einer kommunistischen Parteidiktatur zu, wo das kommunale Wohl vor dem Wohl des Einzelnen rangiert.

Auch hier sollte man begrifflich klar zwischen Kommunismus, wo es um Solidarität mit einer Partei geht, und dem Sozialismus, wo es um das partnerschaftliche Teilen von Ressourcen geht, unterscheiden.

Dass man im kommunistischen Osten Deutschland das Demonstrationsrecht vermisste, um öffentlich seine nicht parteikonforme Meinung zu verkünden, ließ diese Freiheit für die Menschen dort besonders kostbar erscheinen, während in Westdeutschland, wo dieses grundgesetzlich garantierte Demonstrationsrecht - bis zur Verabschiedung der Notstandsgesetze, wodurch es für den Fall, dass der Staat unregierbar wird, eingeschränkt wurde - ganz selbstverständlich und damit nichts Besonderes war.

Wenn man die Sache allerdings etwas weniger euphorisch betrachtet, stellt man jedoch fest, dass friedliche Demonstrationen damals wie heute nicht das Geringste gegen soziale Missstände beispielsweise auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt bewirkt haben, sodass der Neid auf eine scheinbare Freiheit, mit der man als Bürger mit mangelhaften politischen Machtbefugnissen Nichts anfangen kann, ganz unnötig war.

Sich nun jedoch lautstark gegen die Parteidiktatur und stattdessen für die Diktatur der Kapitaleigner zu entscheiden, die sich nach Art der scheinheiligen Kleriker mit großartigen Gesten ein schönes soziales Image erkaufen, wobei sie die Kosten für ihre Prestigeobjekte noch voll von den Steuern absetzen, sodass sie nicht den sozialen Institutionen zugute kommen, wo sie gebraucht werden, ist nicht sozial, sondern opportunistisch, sodass man sich damit genauso gut auch weiterhin im Gleichschritt an den scheinsozialischen Aufmärschen zum Wohle der SED in der ehemaligen DDR beteiligen hätte können.
Ausgerechnet den Siemenschef Joe Kaeser als Hoffnungsschimmer für einen ethisch-sozial-ökologischen Aufbruch zu sehen, verkennt die Basis neoliberalen Denkens.
Wie ernst er zu nehmen ist, zeigt sein Umgang mit der Geschichte von Siemens. Ja, stimmt wohl, dass sein Onkel in Mauthausen ermordet worden ist. Damit aber fällt doch die schmähliche abscheuliche Kollaboration der Großkonzerne, auch von Siemens, mit dem für sie gewinnbringenden Regime nicht unter den Tisch. Genau das aber versucht Kaeser in diesem Interview. Ein neues positives Narrativ...
Auch wenn er von Afrika oder Indien als neuen, blockunabhängigen Wirtschaftsräumen und attraktiven Märkten spricht, darf man sicher sein, dass ihm nicht das Wohl der dort lebenden Menschen am Herzen liegt. Sondern der dort zu erzielende Gewinn! Ganz einfach.
Glaubt hier jemand, er habe Neubauers Mitarbeit gewinnen wollen, weil er eine kompetente Mitarbeiterin für den "grünen" Umbau brauchte? Schon vergessen?
Große Konzerne funktionieren nur nach einem Grundsatz: Gewinn über alles.
Auch wenn nach außen der Eindruck erweckt wird, dass moralische Beweggründe entschieden haben, wie z.B. bei der Allianzentscheidung zum "Ausstieg" aus der Kohlekraftfinanzierung und -versicherung. Da war der Rechenstift federführend, denn dieser "Ausstieg" ist genauestens aufgeschlüsselt, z.B. ab wann, in welchen Sparten etc.
https://urgewald.org/kohle-versicherer
Auch wenn ein Konzern gesellschaftlichen Gegenwind bekommt, werden die Manager im Rahmen der Möglichkeiten versuchen, auch die Auswirkungen dieses Widerstands pekuniär zu beziffern. Zahlen, nur Zahlen, entscheiden.