CornusMas hat geschrieben: Folgendes habe ich gereade im Zusammenhang mit der neue entsanden Bewegung "Widerstand 2020" gefunden

Von diesen Leuten soll behauptet werden:

"... Es gebe keine Partei, die „echte Demokratie“ und „Menschlichkeit“ anstrebe. Das „System“ müsse geändert werden. Laut Pindur ist das eine typische Denkfigur von Rechtspopulisten und Rechtsradikalen: Das „System“ sei falsch; macht- und geldverliebte Eliten regierten uns, alle möglichen Bedrohungen würden auf die Bürger losgelassen, Demokratie und Rechtsstaat seien nur Hohlformeln. ..."

Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-wie-widerstand-2020-die-corona-krise-in-frage.1939.de.html?drn:news_id=1127736


Es lohnt sich, den gesamten Beitrag (des Links) zu lesen.

Das sehe ich gewisse Parallelen zu Schreibenden in diesem Forum.


@CornusMas

Bin Dir dankbar, dass Du wieder auf die Probleme in unserer jetzigen polit. Realität zu sprechen kommst, denn im Thread "politische Philosophie" geht es ja nicht um die private Philosophie von filofaxi…-

Marcus Pindar vom Deutschlandfunk meint, es sei eine typische Denkfigur von Rechtsradikalen zu glauben, das ganze System müsse geändert werden, wegen der Herrschaft geldverliebter Eliten...
Ja, das ist für Rechtsradikale typisch, aber ist es nicht genauso typisch für Linksradikale, und Linkspopulisten?-
Ich hatte ja zunächst angenommen, dass für die erschreckend brutale Attacke auf ein Fernsehteam Rechtsradikale verantwortlich seien, aber leider war das nicht der Fall, es waren Linksradikale, die eigentlich nicht so brutal vorgehen, dachte ich zumindest...-

Filippa schrieb sehr kompetent über das Gerechtigkeitsgefühl, das sich im Laufe der Zeit ändere, das sich weiterentwickle, und jetzt ginge es um mehr Teilhabe...
Die "linken" Revolutionen haben aus meiner Sicht zu dieser Weiterentwicklung sehr beigetragen, Du erwähntest die Ideale von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit...
Aber es gibt Linksradikale, denen diese Weiterentwicklung zu langsam vonstatten geht, und leider schrecken sie immer weniger vor Gewalt zurück.
Ebenso gibt es Rechtsradikale, die nun endlich das Rad zurückdrehen wollen, und nun eine rechte Revolution anstreben. ----

Rechte und linke Radikale und Fanatiker machen mit bei diesem Widerstand 2020, sie sind voller Misstrauen gegen unsere Regierung, glauben lieber Verschwörungstheorien als den Fakten, und den Wissenschaftlern, die oft unsicher sind, da sie noch immer zu wenig über die Gefährlichkeit des Virus wissen.
Andre hatte zu Recht darauf hingewiesen, wie wichtig der Zusammenhalt in der Gesellschaft sei.
Leider ist dieser sehr bedroht in allen Demokratien, auch wegen des allgemeinen Misstrauens, und wegen der bewussten Polarisierung durch Politiker...
@ Migranda

Ich danke dir für deinen Betrag, der wieder Schwung in die sachliche Auseinandersetzung bringen könnte.

Was mir im (west)deutschen Sprachgebrauch auffält, das gilt auch im realen Leben und auch hier im Forum, ist, so wird nicht zwischen den eindeutigen Merkmalen zwischen Linksextremen und Rechtsextremen unterschieden. (Zu den Ursachen dafür habe ich Vermutungen, die nicht hier hin gehören.)

Beide extrem unterschiedlichen Strömungen streben den Sozialismus bzw. den National-Sozialismus an. Beide sehen im Kapital die Quelle allen Übels. Daher gibt es eindeutige Überschneidungen in der Wortwahl / im verbalen Ausdruck.

Es gibt aber einen ganz gravierenden Unterschied, den man (meistens) nur am
Inhalt erkennen kann, da rechtes Gedankengut sehr oft und sehr gut maskiert verbal geäußert wird. Häufig werden bestimmte eindeutige Signalwörter, die wieder eindeutig eine bestimmte Haltung zeigen, nicht verwendet.
Linke vertreten Ideale unter dem Motto:
- Freiheit, Gleichheit, Brüderlichtkeit
und
- Alle Menschen werden Brüder.

Diese Ideale findet man nicht bei rechts gesinnten Menschen. Dort werden solche Begriffe verwendet, wie:
- totale Freiheit
- totaler Krieg
Diese führen sprachlich zum Totalitarismus, während auf der anderen Seite eher von der Diktatur (des Proletariats) gesprochen wird.

In folgenden Punkten widerspreche ich dir:

"... Ich [Migranda] hatte ja zunächst angenommen, dass für die erschreckend brutale Attacke auf ein Fernsehteam Rechtsradikale verantwortlich seien, aber leider war das nicht der Fall, es waren Linksradikale, die eigentlich nicht so brutal vorgehen, dachte ich zumindest...-

Nach dem, was ich gelesen habe, sollen die Angreifer des Fernsehteams aus dem Bereich um "Widerstand2020" sein. Damit hätte der Überfall einen rechtsgerichteten Hintergrund.

Linke glauben eher nicht an Verschwörungstheorien, da sie eindeutige Ideale haben. Linke begründen häufig ihren Standpunkt mit konkreten Fakten (objektiven Kriterien) wie Anzahl von Arbeitslosen, Unterschiede der Einkommen ... .
Linke sind meist Atheisten. Sie haben ihre Ideologie von einer gerechteren Gesellschaft. Linke sind meist frei vom Glauben (religiös gemeint). So viel, was Linke glauben - genauer gesagt, was Linke nicht glauben.
@ Migranda

In dem Text im Link steht folgender Abschnitt:

Warum gibt es „Widerstand 2020“?

„Widerstand 2020“ ist eine Protestbewegung gegen das bestehende System. Als Anlass nahmen die Gründer der Bewegung die aktuell geltenden Corona-Beschränkungen. Die Vorwürfe sind ähnlich wie bei den "Hygienedemos" in Berlin: Demonstrierende fordern dort jede Woche unter anderem die „Beendigung des Notstands-Regimes“ und die „Verhinderung obrigkeitsstaatlicher Schikanen“. Am Rande eines Corona-Protests wurde am 1. Mai ein Kamerateam des ZDF angegriffen.
...

https://www.deutschlandfunk.de/covid-19 ... id=1127736
Hinzuzufügen wäre korrekterweise noch, dass die Angreifer aus der linken Szene kamen.
Es ist bekannt, dass diese sich gern unter friedliche Demonstranten mischen, um mittels Gewalt Unruhen zu stiften.
Kolombine hat geschrieben: Hinzuzufügen wäre korrekterweise noch, dass die Angreifer aus der linken Szene kamen.
Es ist bekannt, dass diese sich gern unter friedliche Demonstranten mischen, um mittels Gewalt Unruhen zu stiften.


Behaupten kann man immer sehr viel!
Ich habe die Quelle angegeben!
Wo sind die objektiven Kriterien in Form von Belegen, dass Linke den Anschlag auf das ZDF-Filmteam verübt haben sollen?

Korrekt sind Fakten - nicht korrekt sind Behauptungen!
CornusMas, in der Berliner Morgenpost ist es nachzulesen.

Titel :
"Angriff auf das ZDF-Team Täter wohl aus dem linken Spektrum."

Es ist auch ein Video veröffentlicht worden, in dem deutlich erkennbar linke Randalierer in ihrer schwarzen Vermummung mit ihren Plakaten in Action zu sehen sind.
@ Cornusmas

….. Natürlich gibt es objektive Gesetze!......Denn Gesetze gelten für alle Menschen gleich!....

Die Natürlichkeit eines sogenannten Naturgesetzes, mit dem auch gesellschaftliche Prozesse zB bei den Affen reguliert werden, wird nicht von Mutter Natur bestimmt, sondern ergibt sich entweder von selber, sodass man sie nicht mehr als etwas (künstlich) Gesetztes betrachten kann, sondern als einen natürlichen Vorgang ansehen muss, oder eben als Etwas von Menschen Gemachtes, was entweder nur für vom Gesetzgeber bestimmte, spezielle Menschengruppen oder auch für von ihm bestimmte Tierarten gilt.

In der Naturwissenschaft werden die Funktionen, welche diesen natürlichen Vorgängen zugrundeliegenden, schlampigerweise leider auch als „Gesetze“ bezeichnet, wobei das Einzige, was dabei vom Menschen gesetzt wird, die Parameter und Maßstäbe sind, nach denen die Vorgänge von ihnen bemessen und bewertet werden, um sie anschließend in den gewünschten Bezug zueinander setzen zu können, wenn herausfinden will, ob die formelhafte Hypothese, die man aufgrund von Beobachtungen aufgestellt hat, auch durch den Prozess der Rektifikation und Falsifikation (anstatt Verifikation) standhält oder nicht

In der Sozialwissenschaft, wo es um die Beurteilung gesellschaftlicher (sozialer) Prozesse in Wirtschaft und Politik geht, kommen noch Idealvorstellungen hinzu, die als Grundlage für richtiges (zB gemeinnütziges) Verhalten dienen, an denen das aktuelle oder vergangene Verhalten von Einzelpersonen oder Gruppen gemessen und positiv bewertet werden, weils entweder dem Allgemeinwohl dient, und damit als angemessen und richtig gilt, oder als negativ, wenn es unangemessen und damit falsch, wenn dies nicht der Fall ist.

Die dabei zur Grundlage von Bewertungen und zur Verabschiedung von Gesetzen dienenden Idealvorstellungen sind nicht im „objektbezogenen Sinne“ objektiv, weils sich hier nicht um Objekte, sondern um Lebwesen handelt, und auch nicht „objektiv gültig“ im Sinne von „absolut gültig“, weil sie eben nicht überall gleichermaßen gelten, sondern bestenfalls „intersubjektiv getroffene Vereinbarungen einer Clique von interessengebunden Bestimmern“, die eigentlich ihren Wählern verpflicht sind, aber nach ihren selbstherrlich verabschiedeten Gesetz nur ihrem Gewissen, dh dem, was sie persönlich für richtig halten.

Insofern gibt’s da auch keinen objektiven Sachzwang, aufgrund dessen Gesetze erlassen werden, außer dem Fraktionszwang, und im Parlament vielleicht noch das Gebot, in der Diskussion sachlich – dh beim gerade anstehenden Diskussionsthema zu bleiben, welches aber ebenfalls nach subjektiven, nur an Ort und Stelle gültigen Kriterien in einer jeweiligen Tagesordnung festgelegt wurde, und nicht nach objektiven, die allgemein für Alle an allen Orten der Welt zur selben Zeit gültig sind.

Wenn zB Astrologen davon ausgehen, dass alle Menschen, die auf demselben Längengrad leben, verrückt spielen, sobald der Idiotenstern gerade am Horizont aufgeht, so ist das nachweislich falsch – nicht nur, weil es nicht wissenschaftlich nachweisbar ist, sondern weil ein einziges Gegenbeispiel ausreicht, um der Aussage ihre Allgemeingültigkeit zu nehmen, und sie damit als falsch nachzuweisen.

Wer dann immer noch derselben Meinung ist, indem er ganz offensichtlich dagegen sprechende Phänomene komplett ignoriert, wie etwa die Tatsache, dass es – zumindest in Deutschland – neben einer privaten auch eine staatliche Rentenversicherung gibt, den kann man als Diskussionspartner leider nicht mehr ernst nehmen.


@ Migranda

….im Thread "politische Philosophie" geht es ja nicht um die private Philosophie von filofaxi ….

Da der Titel dieses threads „politische Philosophie“ lautet, und nicht „philosophische Politik“, geht’s hier schon um die Weisheit (sophie) der Diskussionsteilnehmer, bzw ihren Ansichten von der Welt (Weltanschauung), welche die Quelle ihrer Weisheit darstellen.

„Philosophische Politik“ hingegen, bei der man durch Vereinsmeierei Gesinnungsgenossen um sich zu scharen versucht, mit deren Hilfe man den politischen Gegner in die Pfanne zu hauen versucht, hat hier im Filosofie-Forum vom Thema her Nichts zu suchen – auch wenn man diese Leute hier gnädigerweise toleriert - , sondern die gehört ins Politik-Forum, wo es ja auch ursprünglich herkommt.

Dass man das Eine schlecht vom Anderen trennen kann, weil es immer Menschen gibt, die nicht diszipliniert genug sind, um sich an eine Diskussionsvorgabe zu halten, wäre natürlich auch ein diskutierenswerter Aspekt, aber nicht mit dem Ziel, Beides miteinander gleichzusetzen, sondern es voneinander zu unterscheiden, damit man am Ende mit mehr Erkenntnissen über diese Vorgänge aus der Diskussion herausgeht, anstatt mit weniger.

Dazu der link zu dem Film „the philosophers“, in dem ebenfalls die Frage behandelt wird, ob es zweckmäßig wäre, Probleme auf rein spekulativem Wege oder doch besser mit der Knarre zu lösen, um Tatsachen zu schaffen, die danach Niemand mehr ignorieren kann.

https://www.youtube.com/watch?v=kXRKIjg ... F&index=35

Ansonsten halte ich sowohl eine „linguistische Begriffsklärung vor und während der Diskussion“, als auch eine “ethische Betrachtungsweise bei der Bewertung von politischen Prozessen generell“ für unumgänglich – auch wenns dem geschätzten Mitleser anfangs vielleicht mehr Mühe abverlangen mag, das Eine vom Anderen zu unterscheiden, als eine einfache, rein parteipolitische Agitation mit Hilfe von Kampfbegriffen und Parolen, denn falls es dabei eh nur um den Kampf um das Recht der Alleinbestimmung Dessen ginge, was als richtig und was als falsch zu gelten hat, könnte man sich ja genauso gut auch den ganzen Analyse-Aufwand sparen.
@ filofaxi

Wir sind beide vom Sternzeichen Waage. Den Waagen(Menschen) wird ein Drang nach Gerechtigkeit gut geschrieben.
Das sehe ich bei dir und bei mir.

Aber:
Wie man diese Gerechtigkeit verwirklichen möchte, da gehen die Unterschiede los.
Du wirst es sicher schon bemerkt haben - und du traust es dich nicht zu formulieren - hier knallen bei und ganz verschiedene "Welten" in Form von weltanschaulichen Sichtweisen - in Form von philosophischen Sichtweisen aufeinanander.

Ich bin in der Realität verankert - genauer in der objektiven Realität. Dort gelten eben Gesetze, so in der Natur und in der Gesellschaft. Das reicht vom Wachstum der Pflanzen bis zum Variieren meines Kontostandes im monatlichen und jährlichen Wechsel bis hin zu Menschenrechten. Nachdem ich diesen Text geschrieben habe, bin ich älter als zu Beginn des ersten Buchstabens. Das objektive Gesetz der Zeit gilt für mich und meines Wissensstandes auch für alle Menschen - egal in welcher Zeitzone sie leben.

Wenn mir dann Menschen etwas anderes schreiben und mitteilen möchten, dann kann ich nur annehmen, dass diese in einer anderen Welt - der Welt der subjektiven Wahrnehmeung leben - und diesen Glauben vom Sinn und Unsinn - von Sein und Schein regelmäßig durch die Foren jubeln. Warum sie das tun, das interessiert mich nicht.

Mich interessieren Meinungen von Menschen, die die Realität unter ihrer ganz persönlichen subjektiven Betrachtungsweise sehen, da ich als menschliches Subjekt ebenso subjektiv betrachte. Es interessiert mich dann, warum (als Beispiel) zwei Menschen zu unterschiedlichen Antworten kommen, obwohl sie ein und das selbe Objekt sehen.

Ich denke und handle oft nach Goethes Faust Spuch: "Dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält". Es geht um das Verstehen und dann um Verstanden haben. Ein ICH wird dabei zum WIR.

Da all unser Tun in der Realität Spuren hinterlässt, wie mein und dein Abwasser, dann hinterlassen auch unsere Texte diese Spuren in den Köpfen von Menschen, die diese Texte lesen und darüber nachdenken bzw. nicht darüber nachdenken. In dem Zusammenhanng sollte sich jeder Schreibende fragen, welchen Geist er aus diese Texten frei lässt und welchem "Herrn" man damit dienen könnte.

Ich würde mich freuen, wenn du den Sinn des Textes erkennst.
@ CornusMas

Nun – ich setze mich hier mit Menschen partnerschaftlich gemeinsam und mit einem Thema auseinander, und nicht gegnerschaftlich mit anderen Menschen auseinander, indem ich mich mit ihren rumstreite, oder ihnen Recht gebe, um sie für das Mitwirken beim gemeinsamen Kampf gegen Andersdenkende zu gewinnen.

Daher gehören nur dann die Personen von Autoren oder der Gesprächsteilnehmer zum Thema dazu, wenn das im Titel ausdrücklich so gewünscht worden ist, welcher zB heißen könnte: „Warum Sartre ein Existenzialist geworden ist?“ oder „Weswegen CornusMas Etwas gegen Sozialismus hat?“ etc.

Da man jedoch davon ausgeht, dass Jeder seine guten Gründe dafür hat, so zu denken, wie er gerade denkt, und auch, dass es seiner eigenen Ansicht und der Meinung darüber entspricht, was er selber gesehen und erlebt hat, ist es unnötig, extra auf die Subjektivität dabei hinzuweisen.

Dass man seiner Meinung mehr Gewicht verleihen will, indem man sie als intersubjektiv oder quasi objektiv und damit allgemeingültig darstellt, weil sie auch der Meinung von Jemandem entspricht, der über eine gewisse Reputation verfügt, ist verständlich, aber ändert an der Mangelhaftigkeit der Argumente nicht das Geringste.

Insofern werde ich mich nicht an einem „Wettkampf um Sympathisanten durch Anbiederei“ beteiligen, sondern steure auch dann meine Ansichten zur Diskussion bei, wenn sie nicht dem von Wikipedia-Autoren begründeten Mainstream entsprechen, wozu ich im Rahmen der Rede- bzw. Schreibfreiheit auch ein gutes Recht habe.

Ansonsten ist es ebenfalls in meinem Sinne, wenn man nun wieder zum Thema „politische Philosophie“ zurückkehrt, die auch eine „Philosophie über politischen Systeme“ ist, wenn es um die Arten der Staatsführung und der Geeignetheit von Staatsführern für ihre Amt geht, in welches sie mehrheitlich gewählt wurden, oder wofür sie sich aufgrund ihrer Vormacht selber die Befugnis erteilt haben.

Hier spielt die Moralfilosofie genauso eine Rolle, wie die Sprachfilosofie, anstatt einer manipulativen Propaganda für oder gegen Rechts und Links, sobald sich eine neue Partei um die Beteiligung an der Regierung bewirbt, um sie von vornherein in Misskredit zu bringen, damit man ihre Kritik an den Entscheidungen der bisherigen Regierungsparteien gar nicht erst zur Kenntnis nimmt.

Der unsachliche Vorwurf, selber ein Verschwörer zu sein, nachdem Jemand wie Snowdon Verschwörungen zwischen Regierungsmitgliedern und Mitgliedern der Rüstungsindustrie oder Angriffspläne gegen andere Nationen, die gegen internationale Gesetze verstoßen, aufgedeckt hat, zielt in dieselbe Richtung - auch wenn man den Verräter dieses Geheimnisses lediglich als „Verschwörungs-Theoretiker“ verunglimpft, dessen Vorwürfe angeblich alle immer nur auf einer Hypothese ohne konkreten Realitätsbezug beruhen, um ihn öffentlich zu diskreditieren.

Grundsätzlich kann man sagen, dass die Hunde, denen man tatsächlich auf den Schwanz getreten hat, meist am lautesten bellen, sodass es klüger von ihnen wäre, wenn sie sich das Bellen verkneifen täten, wenn sie damit die Unterstellung unlauterer Absichten nicht als zutreffend bestätigen wollen.

Darüber hinaus geht’s bei Politikern auch nicht um ihre Glaubwürdigkeit, aufgrund derer man davon ausgehen kann, dass sie auch meinen, was sie sagen, um es blind als auch zutreffend übernehmen zu können, ohne sich selber zu vergewissern, ob das überhaupt so sein kann, oder nicht, sondern um ihre Vertrauenswürdigkeit, aufgrund derer sich ihre Schutzbefohlenen drauf verlassen können, dass sie ihnen nicht vorsätzlich schaden mit dem, was sie nach bestem Wissen und Gewissen in ihrem Auftrage beschließen, sodass sie des Ehrenamtes, über ihr Wohl und Weh bestimmen zu dürfen, auch würdig sind.

Damit Denen jedoch, die unter ihren Eigenmächtigkeiten leiden müssen, dass Lächeln nicht im Gesicht erfriert, wenn sie gute Miene zu bösem Spiel machen, hier noch zwei lustige Beiträge zum Thema: „Was ist Politik?“ und „Deutschland ist gespalten“ von und mit der Satirikerin Lisa Fitz, die ihren Beitrag in der letzten „SWR Spätschicht“ mit dem Satz beendet hat:

„Es ist schwerer, Jemanden hinters Licht zu führen, nachdem es ihm einmal aufgegangen ist!“

https://www.youtube.com/watch?v=-zyt1a2Om80

https://www.youtube.com/watch?v=D4b6n1TMEZ0
@ filofaxi

Diesen Text hast du geschrieben:

"... Grundsätzlich kann man sagen, dass die Hunde, denen man tatsächlich auf den Schwanz getreten hat, meist am lautesten bellen, sodass es klüger von ihnen wäre, wenn sie sich das Bellen verkneifen täten, wenn sie damit die Unterstellung unlauterer Absichten nicht als zutreffend bestätigen wollen. ..."

... aber du hast in nicht verstanden. Genau darauf habe ich gewartet.
Es ist interessant, wie du dich selbst erkennst - ohne dich zu kennen.

Ich hätte es deutlich moderater formuliert.

Die Würde des Menschen ist unantasbar.
Ich bleibe unter den Menschen.
@Filofaxi

Ich halte Dich für hochintelligent und sehr gebildet, aber leider ist es zu anstrengend für mich, Deine sehr abstrakten Beiträge zu lesen und zu verstehen.
Bin verbal nicht ausreichend begabt dafür.
Auch habe ich den Eindruck, Du wertest grundsätzlich andere Sichtweisen ab, und es ist Dir nicht wichtig genug, zu erfahren, wie andere zu ihrer Sichtweise gelangten.---


Kolombine hat geschrieben: CornusMas, in der Berliner Morgenpost ist es nachzulesen.

Titel :
"Angriff auf das ZDF-Team Täter wohl aus dem linken Spektrum."

Es ist auch ein Video veröffentlicht worden, in dem deutlich erkennbar linke Randalierer in ihrer schwarzen Vermummung mit ihren Plakaten in Action zu sehen sind.


@Kolombine

Danke, dass Du darauf hingewiesen hast, denn so viel ich weiß, sind wirklich Linksextremisten für diese erschreckend brutale Attacke verantwortlich, auch wenn sehr viele des "Widerstands 2020" wohl rechtsorientiert sind.

@CornusMas

Oder hast Du inzwischen etwas anderes gelesen?
Ich habe den Eindruck, Du idealisierst grundsätzlich Linke, und unterscheidest zu wenig zwischen Linksliberalen und gewaltbereiten Linksradikalen.
Eine totalitäre Linksdiktatur wie z.Bsp. China, vertritt sie denn noch Werte wie Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit?
Es gibt Linke, die sogar die Diktatur in Nordkorea verteidigen.-

Was ist der Unterschied zwischen Totalitarismus und Diktatur des Proletariats, auf den Du hingewiesen hattest?
Entspricht eine Diktatur des Proletariats eher den humanen linken Werten?

Und vertreten denn Rechtsorientierte nicht auch positive Werte, wie z..Bsp, Heimatliebe, Erhalt von Traditionen, Fähigkeit zur Selbstverteidigung, usw.
Ich selbst z.Bsp. empfinde mich als linksliberal, aber werde von anderen als rechts eingeordnet, wenn ich die Flüchtlingspolitik unserer Linken und Grünen sehr kritisch sehe, und wenn ich für die Beibehaltung von Sanktionen gegen Putin bin, nicht endender Cyberattacken, und wegen des Vorfalls in Tschechien: Russland protestierte heftig gegen die Entfernung des Denkmals eines Generals deauch wegen der Unterdrückung Oppositioneller, die in Straflagern landen, und r Roten Armee; und wurde nicht ein russ. Spion mit Gift ertappt??
Manche würden mich deswegen sicher als Kriegstreiberin betrachten...

Ich glaube also, es gibt durchaus Überschneidungen zwischen links und rechts, ich stehe in der Mitte!
@ Migranda

…..Du wertest grundsätzlich andere Sichtweisen ab, ….

Wenn du nicht selber grundsätzlich ablehnen tätest, WIE ich schreibe, und daher gar nicht liest, WAS ich schreibe - wie kannst du dann wissen, ob ich die unterschiedlichen Sichtweisen zu einem Thema ablehne, und nicht nur die schwachen Argumente dazu?

…..und es ist Dir nicht wichtig genug, zu erfahren, wie andere zu ihrer Sichtweise gelangten …..


Auch darüber, wie es kommt, dass Manche sogar gegen ihr eigenes Interesse abstimmen, wenns zur demokratischen Wahl geht, nachdem ihnen irgendein Politiker mit populistischer Wahlpropaganda schmackhaft gemacht worden ist, habe wir hier schon ausgiebig diskutiert.

Den Seelenstriptease jedoch, den man vollführt, damit die Anderen Einem mehr zustimmen, lehne ich ab, weil der Nichts mit dem Diskussionsthema mehr zu tun hat, wie ich in meinem letzten Beitrag bereits dargelegt habe.

Ansonsten hat hier Jeder das Recht, selbst eine extreme Ansicht zu vertreten, und wenn Jemand meint, man könne mit diktatorischen Mitteln zwar nicht sozial gerechter, aber dafür effizienter regieren, als mit demokratischen, dann kann man schlecht Etwas dagegen einwänden.

Beispiele aus dem politischen Alltag, wie etwa die Corona-Krise, können natürlich dazu dienen, zu illustrieren, worum es dem Diskussionsteilnehmer dabei geht, aber es ist nicht das Thema, sich hier selbst darzustellen oder Propaganda für eine Partei zu betreiben, der man angehört, oder die man selber aufmachen will, und gegen eine andere Partei zu hetzen, die gegenteilige Ziele verfolgt, weswegen ich das ebenfalls nicht tue.

Und wenn Jemand meint, ich sei ein Verschwörungstheoretiker, dann stimmt das sogar, weil ich u.a. auch bereit bin, mich hier mit der „Theorie der Verschwörung“ zu beschäftigen, d.h. damit, was eine Verschwörung überhaupt ist, und wozu sie politisch dient.

Dazu muss aber auch gesagt werden, dass eine Theorie noch keine Hypothese darüber ist, wer genau mit wem und gegen wen zu welchem Zweck gemeinsam eine verschworene Gemeinschaft gebildet haben könnte, sodass die Beispiele, die ich nenne, lediglich dem besseren Verständnis der Analyse dient, und nicht dazu, etwa Jemanden konkret als Verschwörer zum Sturz der Regierung zu bezichtigen.

Ansonsten erlaube ich mir natürlich auch, logisch zu folgern, dass echte Liberale, die nach allen Seiten hin offen sind, nicht ganz dicht sein können, und der Scheinliberale seine Liberalität nur vortäuscht, um seine tatsächlichen Motive wirksam zu verschleiern – genau wie wenn der nationalistische Rassist seine Intoleranz gegen die Mitglieder seiner Zielgruppe auch hinter einer Scheinliberalität verbringt, indem er sagt, sie könnten tun und lassen, was sie wollen, solange sie nur nicht in sein Land kommen.

Dass ich den Leuten nicht explizit zustimme, obwohl ich in vielen Punkten derselben Meinung bin, wie sie, nur um ihnen "Recht zu geben", und ihnen auch nicht das "Recht entziehe", gegenteiliger Meinung zu sein, heißt auch nicht, dass ich die Leute selber deswegen als Gesprächspartner akzeptiere oder ablehne, denn die Bewertung der persönlichen Beziehung zu ihnen hat Nichts mit ihrer Meinung, sondern mit ihrem Diskussionsverhalten zu tun.

Das selbe gilt natürlich auch für die Beurteilung einer Person, ob sie für das Amt eines Politikers geeignet ist, oder nicht, wobei es ganz wesentlich von ihrem Sozialverhalten und der dem zugrunde liegenden Einstellung abhängt, welche die ethische Grundlage für ihre Berufsausübung darstellt,
@ Migrada

Ich möchte allgemein auf deine Fragen antworten und ich hatte dich schon einmal gebeten, mir nicht Dinge zu unterstellen, die ich nicht geschrieben habe.

1) Zum Angriff auf das ZDF-Fimteam habe ich auch andere Quellen gelesen. Du möchtest leider nur einseitig glauben und dich interessieren Quellen nicht, denn die von mir angegebene Quelle hast du nicht gelesen. Die entscheidende Frage ist, wem politisch der Angriff auf das Filmteam nutzt. Das Zuordnen von Tätern in Links und Rechts hilft da wenig.

2) Wie du dich bezeichnest, ist mir völlig egal, deine Texte zeigen teilweise einen völlig anderen Inhalt. -> siehe auch 5)

3) Ich idealisiere prinzipiell nicht. Ich orientiere mich an Fakten und dazu gehören Quellen und ich analysiere Inhalte. Das ist dir sehr wohl bekannt! Daher wiederhole ich eine Aussage von mir: In dem Zusammenhanng sollte sich jeder Schreibende fragen, welchen Geist er aus diese Texten frei lässt und welchem "Herrn" man damit dienen könnte.

4) Dein ständiges Fragen-Stellen ist keine Diskussion. Aus meiner Sicht geht es um Meinungsaustausch und nicht um Fragenaustausch. Wer häufig fragt, der hat meistens selbst keine eigene Meinung und der positioniert sich dann in völliger selbstverständlicher Weise in die Mitte, um dann in unberechtigter Art mal nach links und nach rechts mit drem Finger zeigen zu können, ohne nur einen einzigen Beitrag zum Verständis abzugeben.

5) Die Sanktionen gegen Russland werden von Sachsen (Ministerpresident CDU), Brandenburg (SPD), Sachsen-Anhalt (CDU) und Thüringen (Linke) gemeinsam abgelehnt.

Quelle: https://www.tagesspiegel.de/politik/annaeherung-an-russland-gefordert-ost-ministerpraesidenten-fuer-rueckkehr-putins-zu-g7/24940022.html

Nach deinen eigenen Aussagen: " ... wenn ich [Migranda] für die Beibehaltung von Sanktionen gegen Putin bin ..." kannst du nur ein Meinungsbild vertreten, dass Linksextremen und rechts ab AfD entsprechen müsste.
Ich denke, dass das so nicht richtig ist, aber schlussfolgern kann man es (man muss es nicht) aus deinen Worten.

6) Es ist wesentlich besser, mit eigenen Worten zu differenzieren, nachdem man sich ein mehrschichtiges Bild von der Sache verschafft hat. Es gibt häufig ein Pro und Contra - philosophisch betrachtet: Kampf und Einheit der Gegensätze - was viel zu wenig beachtet wird, da die Schreibenden mit ihren EINseitigen Antworten zufrieden sind.
@CornusMas

So schade, dass die Debatte in diesem Thread z.Zt. auf der zwischenmenschlichen Ebene nicht gut läuft...
Und ich frage mich, inwiefern ich selbst dazu beigetragen habe.
Denn es ist mir doch sehr wichtig, mich mit Andersdenkenden auszutauschen...-

Deinen Link hatte ich durchaus gelesen damals, denn Links aus seriösen Quellen lese ich immer, wenn die Zeit reicht.
Wollte ihn gerade nochmal lesen, aber inzwischen geht es längst um andere Themen...-

Am 11.5. las ich in der FAZ, dass es brutale Angriffe auf Journalisten der "heute-Show" gab, aber nichts darüber, ob Linke oder Rechte dafür verantwortlich sind, was mich wunderte.
Also könnte es durchaus sein, dass das noch nicht abschließend geklärt werden konnte, und dass sie wirklich von Rechten verübt wurde.
Logisch wäre dass schon im Sinne Deines Arguments von "Cui bono", aber es ist ja keineswegs sicher, dass derjenige, dem es nützt, immer der Täter Ist!
Leider bedenken das z.Bsp. Verschwörungstheoretiker meistens nicht...-

Da ich den Eindruck habe, Du idealisiert die Werte der Linken zu einseitig (Habermas sprach laut bpb sogar von der Möglichkeit eines linken Faschismus!) las ich auf der Seite bpb über die Unterschiede von rechts und links.
Vielleicht ist es sinnvoll, sich in diesem Thread darüber auszutauschen?

Der Linken ginge es primär um Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität, die Freiheit der Allgemeinheit stehe über der individuellen Freiheit.
Rechte Werte seien Autorität, Hierarchie, Disziplin, traditionelle Werte und
Normen. Die Freiheit des Einzelnen sei wichtiger als die soziale Gleichheit...
Das Nationale ist Rechten sehr wichtig, allerdings ist ja auch Linksdiktaturen die Überlegenheit der eigenen Nation zunehmend wichtig!

Aus meiner Sicht geht es also einerseits um die Ideale der Humanität und andererseits um das Ideal des Selbsterhalts einer Gesellschaft, um inneren Zusammenhalt, um Wohlstand, Ordnung, um Schutz vor Angriffen von außen und und innen (Kriminalität)
Z.Zt. vertieft sich die Kluft zwischen rechts und links auf erschreckende Weise...
Mir persönlich liegen vor allem Humanität und Solidarität am Herzen, allerdings nur in einem pragmatisch möglichen Ausmaß. -
Zu bedenken ist auch der Unterschied zwischen Rechtsextremen und Linksextremen: Rechtsextreme lehnen Demokratie ab, ebenso universelle Menschenrechte, ethnische Zugehörigkeit überschätzen sie bei weitem; deswegen ihre hasserfüllte Aversion gegen Ausländer.
Sie machen mir viel mehr Angst als Linksextreme, auch wenn sie leider vor Gewalttätigkeit nicht zurückschrecken (z.Bsp. die RAF damals; gefährliche Attacken auf Afdler, die leider zu wenig verurteilt werden von der Öffentlichkeit, und ebenso rücksichtslose, hasserfüllte Gewalttätigkeit gegen "Bullen"), denn sie vertreten wenigstens die Werte von Gleichheit und Brüderlichkeit, und erstellen keine Todeslisten für Politiker...
@ Migranda

Ich begrüße deine Worte, die deutlich in die richtige Richtung gehen.

Mir geht es darum, etwas zu behaupten, was ich belegen kann.

Zum Anchlag auf das ZDF-Filmteam folgendes:

Ich habe kann nicht ausschließen, dass Linksextreme den Anschlag verübt haben. Die bis jetzt veröffentlichen Dinge, lassen aber große Zweifel an der Täterschaft von Linken aufkommen. Dazu habe ich Pressemeldungen und Lesekommentare gelesen. Hier folgende Zusammenfassung:

1) Alle Pressemeldungen gehen auf ein Ur-Meldung zurück und variieren daher nur.
2) Der Anschlag war geplant. Die Täter, bis zu 25 Personen, haben danach die Kleidung gewechselt.
3) Warum sollen Linksextreme ein Filmteam mit dem Reporter Abdelkarim Zemhoute, das hört sich nach einem nicht deutschen Namen an, angreifen? Zeitgleich fand zu dieser Zeit in der Nähe die Kundgebung der verschwörungsideologischen Hygienedemo statt.
4) Die ZDF-Heuteshow gilt als linke Satiresendung.
5) Der Anschlag auf das ZDF-Filmteam wurde in rechten Kreisen "gefeiert".

Das sind alles Hinweise - jedoch keine Beweise - die gegen Täter aus dem linken Spektrum sprechen.

Rechts- und linksextremistisch motivierte Straftaten in Deutschland

"... Das Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet die politische Kriminalität in Deutschland. Die Behörde kommt zu folgendem Schluss:
2016 haben Rechtsextremisten 22.471 Straften begangen ... .
Dem gegenüber stehen 5.230 linksextremistisch motivierte Straftaten im Jahr 2016 ... . Ein eindeutiger Unterschied, es werden deutlich mehr rechtextremistisch als linksextremistisch motivierte Straftaten registriert. ..."
(Text leicht gekürzt.)

Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/nachgefr ... _id=426767


Politisch motivierte Morde:

Der letzte durch Linksextreme verübte Mord war der an Detlev Karsten Rohwedder am 01. April 1991.

Rechtsextremen werden die Morde durch das NSU-Trio, an den Kasseler Regierungspresidenten Walter Lübcke, die Anschläge von Halle und Hanau zu gerechnet.

Jetzt kann sich jeder seine Meinung bilden.

Z.Zt. vertieft sich die Kluft zwischen rechts und links auf erschreckende Weise...[Migranda]

Das soll ein typischer Spruch aus extremen Umfeld sein, um eine scheinbare Spaltung oder Polarisierung der Bevölkerung zu erreichen. Das sehe ich nicht so. Der ganz große Teil der Bevölkerung ist demokratisch eingestellt und dieser steht zu den Grundwerten unserer Verfassung. Dazu zählen auch die freie Meinungsäußerung und die politische Betätigung. Ich möchte hier von einem breitem demokratischen Spektrum reden, dass sich nicht von Scharfmachern an den Rändern beeindrucken lassen möchte. Wir haben es selbst in der Hand, uns über die Dinge zu informieren und jeder darf sich seinen individuellen Blick erstellen.