do gugsch no
gewarnt - und reagiert - wird - wie überall - leider erst im Nachhinein.....

das fängt an mit den Steuerflüchtigen und überhaupt mit der Frage der Besteuerung der Reichen und super-Reichen......
warum ?
weil den Staaten weltweit Steuern verloren gehen, die jeder Staat - aktuell - dringend bräuchte - pandemiemäßig gesehen..... :wink:

von den Geldern, die von wegen der erst jetzt !!! so richtig realisierten Klimakatastrophe bereitgestellt werden müssen, gar nicht zu reden.....

@All
macht euch keine Sorgen.....wir bezahlen das mit unseren Steuern....
und weil viele von uns bereits Rentner sind, werden das die nachfolgenden beiden Generationen bezahlen müssen...
(Ironie aus)
@ Filippa1

….Dennoch verhinderten Liberale und Christdemokraten eine Reform des Unternehmensstrafrechts, die angemessene Sanktionen für geldwaschende Unternehmen ermöglichen würde. ….

Parteien, die sich die Interessen weniger Vermögender zu Lasten vieler Unvermögender auf die Fahne geschrieben haben, scheinen durch ihre Widerspruchsfreiheit und Konsequenz in der Umsetzung ihrer Ziele, wie den Umbau eines Sozialstaates wieder zu einem Staat, wo es nicht mal eine Sozialversicherung wie die Pflege-, Arbeitslosen- und Krankenversicherung gibt, ehrlicher zu wirken, als Diejenigen, die sich selber sozial nennen, aber dann doch asozial handeln.

Hier wird die Wahrhaftigkeit mit der Ehrlichkeit verwechselt, denn die Wahrheit zu sagen (nämlich das, was man tatsächlich denkt), heißt noch nicht, dass das auch ehrlich ist, und dem Wahrhaftigen zur Ehre gereicht, wenn der z.B. ganz offen für die Abschaffung von Rechten der wirtschaftlich Schwachen zur Existenzsicherung zugunsten der Profite der wirtschaftlich Starken plädiert, die er dann auch tatsächlich auf dummdreiste Weise unter irgend einem Vorwand, wie etwa den der Corona-Krise, wo Alle ein Opfer bringen müssen, in die Tat umsetzt.

So scheint die Korruption linker Parteiführer und ihrer Spießgesellen wegen ihrer Untreue - nämlich des Vertrauensmissbrauchs gegenüber ihren Wählern - moralisch zwar verwerflicher zu sein, als die der rechten, die keinen Hehl aus ihren Absichten gemacht hat, ändert an ihrer Asozialität und damit auch Amoralität selber aber nicht das Geringste.

Auch die Behauptung, die Diktatoren anderer Länder seien ja noch viel schlimmer als man selber, um als guter Diktator dazustehen, der die Menschen in seinem eigenen Volke oder in seiner eigenen Partei, die er schikaniert und gerade deshalb von Herzen liebt, weil sie sich so gut von ihm schikanieren lassen, ist zutiefst scheinheilig, weil das nur zu seinem eigenen Heil geschieht, und nicht zum Heile Derer, die sich von ihm haben täuschen lassen, und ihm auch noch lauthals zujubeln, weil sie ihn für den langersehnten Messias halten, welcher der Einzige zu sein scheint, der sie aus der aktuellen Krise - wie durch ein Wunder - zu retten imstande ist, sodass man ihm seine scheinbaren „Fehler“ gerne dafür nachsieht.
Politiker bleibt wachsam - egal welcher Partei ihr angehört....
denn Mißstände aufzuzeigen und anzugehen - das könnte euch die Wiederwahl kosten....
denn das Volk will beschenkt werden - nicht vermehrt besteuert....
(Ironie aus)

Gedanke zur Berufspolitiker-Kritik, die immer mal wieder zu vernehmen ist:

Wer nicht will, dass Leute für ihre politischen Ämter bezahlt werden, überlässt denjenigen das Feld, die über Vermögen in einer entsprechenden Höhe verfügen, so dass sie es sich leisten können, unentgeltlich zu arbeiten.

Wer keine Parteipolitik will, überlässt politischen Laien das Feld. Zwar wäre das basisdemokratischer als Parteipolitik, aber wiederum nur mit sehr wohlhabenden oder schon verrenteten, also älteren Laien möglich, die von ihrem Vermögen bzw. ihrer Rente leben können.

Die zu erfüllenden Aufgaben und die zu lösenden Probleme sind meines Erachtens allerdings viel zu komplex und herausfordernd, als dass sie durchgehend ohne Professionalität zu bewältigen wären.

Professionalität aber erfordert den vollen Einsatz, den Job kann man also nicht neben- oder nachberuflich machen.

Eine angemessene Entlohnung schafft auch die grundsätzliche (!) Voraussetzung für die Unabhängigkeit von Korruption und Lobbyismus.





Dass man einen Staat nicht von Laien verwalten (anstatt regieren) lässt, sondern nur von eigens dazu ausgebildeten Berufspolitikern, die im Sinne der griechischen „polis“ (Allgemeinheit) handeln, ist schon allein aus Gründen der Handwerklichkeit (Professionalität) notwendig.

Davon auszugehen, dass diese Leute mit besonderer Eignung (Aristokraten) aus dem Kreis des Bildungsbürgertums stammen müssen, weil nur die sich eine entsprechende Ausbildung leisten können, hat im antiken Griechenland dazu geführt, dass die arbeitende Bevölkerung genauso durch sie beherrscht wurde, wie sie vorher von ihren Alleinherrschern beherrscht wurde.

Das hat man in Rom später zu verhindern versucht, indem man die „Weisheit der Alten“ zum Auswahlkriterium für ihre berufliche Eignung im Ältestenrat (Senat) gemacht hat, was aber leider auch noch kein Garant für ihre moralische Integrität war, mit der sie freiwillig auf den Missbrauch ihrer Macht beim gemeinsamen Herrschen verzichtet hätten.

Die herrschaftsfreie Verwaltung eines Staates hingegen hat es noch nie gegeben, denn selbst innerhalb einer Familie, wo es keine Stimmenmehrheit zwischen Vater und Mutter gibt, tobt meist ein Machtkampf um das Alleinbestimmungsrecht, den man früher damit zu unterbinden versuchte, indem man den Mann gesetzlich zum Vorgesetzten der Frau erklärte.

Wenn man heute die „Unübersichtlichkeit der Herrschaftsbereiche in den unterschiedlichen Nationen“ als den Grund dafür angibt, dass hier die Verhandlungen zwischen den verschiedenen Interessengruppen nur über Volksvertreter möglich seien, die sich wiederum in einer hierarchisch organisierten Partei zusammenrotten, um - mehrheitlich legitimiert - aufeinander eindreschen zu können, unterliegt man leicht dem Irrtum, dass Kleinstaaterei und Vereinsmeierei das beste Mittel gegen diesen Missststand sei.

Dabei verkennt man jedoch, dass es dieselbe Herrschaftsstruktur ist, wie bei der Diktatur, mit Hilfe derer immer noch von Oben her bestimmt wird, was zu tun ist, und keine herrschaftsfreie Verwaltungsstruktur, bei der ein gleichberechtigtes und gleichverpflichtetes Miteinander das oberste Gebot ist, um miteinander anstatt gegeneinander zu einem tragfähigen Konsens zu kommen.

Das erfordert eine besondere soziale Kompetenz (zur friedlichen Verhandlungskultur anstatt zur kriegerischen Streitkultur), um bei seinen Entscheidungen immer das Wohl Aller im Blick zu behalten, und nicht nur das einer Interessengruppe, wozu offensichtlich auch die „kein bisschen weise gewordenen Alten“ noch nicht in der Lage sind, sofern ihnen das gemeinschaftsförderliche Verhalten nicht schon bereits als Kind beigebracht worden ist.

Zur Beurteilung der sozialen Kompetenz und der Vertrauenswürdigkeit eines angehenden Berufspolitikers können – wie gesagt – seine bisher begangenen Taten, sowie seine aktuelle Einstellung dienen, um keinen Ungeeigneten in diese Position zu berufen.

Dass für ordentliche Arbeit auch ein ordentliches Gehalt fällig ist, steht außer Frage, denn es ist Niemandem zuzumuten, dass er unentgeltlich arbeitet, sodass auch die Ehre, die man dem Ehrwürdigen erweist, sich natürlich irgendwie für ihn auszahlen muss, weil sie sonst Nichts wert ist.
probieren kann man es ja......
ich finde solche Dinge zum ... :?

ROUNDUP/Regierung: Missbrauch von Kurzarbeitergeld kostet Millionen
(die Überschrift kopieren und bei google reinsetzen - dann kommt der Bericht)
@ Filofaxi 23.09.2020 23:32

Du schreibst:
"So scheint die Korruption linker Parteiführer und ihrer Spießgesellen wegen ihrer Untreue - nämlich des Vertrauensmissbrauchs gegenüber ihren Wählern - moralisch zwar verwerflicher zu sein, als die der rechten, die keinen Hehl aus ihren Absichten gemacht hat, ändert an ihrer Asozialität und damit auch Amoralität selber aber nicht das Geringste."

Diesen unvoreingenommenen Standpunkt einzunehmen, fällt natürlich schwer, lastet man doch im Allgemeinen einem befreundeten verbündeten Staat z.B. ein Verfehlen gegen einen selbst ungleich schwerer an, weil die Ent-täuschung dazu kommt, als einem Staat, an dessen feindlicher menschenverachtender Gesinnung kein Zweifel bestehen und über den deshalb gar nicht genug berichtet werden kann. Ich formuliere das mal so, auch wenn mir bewusst ist, dass ein Staat als solcher keine Gesinnung haben kann.
Aber Du hast recht: Die damit verbundene Amoralität und Asozialität ist die gleiche. Und das ist das Wesentliche.
Mir fällt dazu gerade ein, wie enttäuscht ich war von der Korruptionsanfälligkeit der Linken in Nicaragua, hatte ich doch gehofft, dass Linksideologen mit ihren positiven Idealen (die ich teile) auf Dauer der Versuchung widerstehen könnten, sich persönlich zu bereichern.
Nicht anders war es bei den Sozialisten in Malta, Caruana Galizia wurde erschossen von einem Auftragsmörder, sie ließ nicht nach mit ihrem Recherchieren über Korruption der sozialist. Regierung.
Ich hätte das bis dahin nicht für möglich gehalten in Europa!!

In Tschechien (?) wurden ein Journalist und seine Partnerin erschossen, auch wegen Recherchen über Korruption, glaube ich, auch dort war die sozialist. Partei (oder die Sozialdemokratische?) an der Macht.
Das Gute in einer Demokratie ist, dass solange recherchiert und prozessiert werden kann, bis alle Schandtaten "ans Licht der Sonne" gekommen sind.
Korruption geht durch den gesamten Staat - durch alle Parteien....

wobei Korruption in demokratischen Staatsgefügen wenigstens etwas erschwert wird....

wobei der Unterschied zwischen Demokratie - u.a. Scheindemokratien - und "echten" Diktaturen aktuell geringer wird........

Der Begriff Scheindemokratie kennzeichnet als politisches Schlagwort Regierungsformen, die sich den Anschein einer Demokratie geben, bei denen tatsächlich jedoch Elemente der Diktatur oder der Oligarchie überwiegen. Die scheindemokratischen Aspekte sind beispielsweise Scheinwahlen für ein Parlament, das über keine wirklichen Einflussmöglichkeiten verfügt.
Korruption? Wo gibts denn sowas? Das kann doch nur wieder so eine gemeine Verschwörungstherie eines Verschwörungstheoretigers (nein kein Tippfehler) sein. Macht doch endlich die Augen auf und erkennt, wie sich die Korruption gerade weltweit pandemieartig ausbreitet durch alle Schichten.
Nein - nicht durch alle Schichten.
Wer nichts zu bieten hat, wird auch nicht in Versuchung geführt, sich korrumpieren zu lassen.
Sobald aber jemand etwas zu bieten hat, gerät er sofort in die Gefahr, käuflich zu sein, und dies um so mehr, je größer der Hunger ist.
Migranda hat geschrieben:
In Tschechien (?) wurden ein Journalist und seine Partnerin erschossen, auch wegen Recherchen über Korruption, glaube ich, auch dort war die sozialist. Partei (oder die Sozialdemokratische?) an der Macht.
Das Gute in einer Demokratie ist, dass solange recherchiert und prozessiert werden kann, bis alle Schandtaten "ans Licht der Sonne" gekommen sind.


Wie recht du hast, dass man recherchieren kann und das auch tun sollte, bevor man etwas schreibt. Das ist dann doch deutlich anders:

Ján Kuciak ... war ein slowakischer Journalist, der mit seiner Verlobten Martina Kušnírová im Februar 2018 ermordet wurde. Sein Tod löste die Aufdeckung einer Reihe von Verbindungen slowakischer Politiker zu kriminellen Geschäftsmännern und der organisierten Kriminalität aus. Darauf folgende landesweite Proteste führten zu einer politisch-gesellschaftlichen Krise sowie zum Rücktritt von Ministerpräsident, Innenminister und Polizeichef.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%A1n_Kuciak


Auch die von dir angesprochene regierende sozialist. Partei stimmt so nicht. Die Regierung des damaligen Ministerpresidenten Fico setzte sich aus folgenden Parteien zusammen:
+ Linkspopulisten / Sozialdemokraten
+ Nationalkonservative / Rechtspopulisten
+ Christdemokraten / ungarische Minderheit

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Regierung_Robert_Fico_III


Wahrheit ist eben manchmal etwas komplizierter und nicht so einfach.
Interessant ist es, der Frage nachzugehen, ob Korruption aufgrund von Armut entsteht oder …genau im Gegenteil…Armut schafft. Letzteres scheint mir unbestreitbar.
Denn die Länder, die den höchsten Korruptionsindex haben, sind Krisenländer wie der Irak oder Afghanistan und ressourcenreiche Länder wie bspw. Kamerun.„Korruption hat … vor allem weltweite Ursachen und die Korruption durch hochrangige Politiker und Beamte in armen Ländern damit eine internationale Dimension. Bestechungsgelder, kommen oft von multinationalen Konzernen, die ihren Sitz in den reichsten Ländern der Welt haben. So wird dem Siemenskonzern vorgeworfen, in den Jahren 2001-2004 rund 10 Millionen Euro Schmiergelder an nigerianische Regierungsmitglieder gezahlt zu haben. Nigeria zählt nach TI zu den 35 korruptesten der Welt.
Gleichzeitig bereiten träge Verwaltungsapparate, eine schlechte Bezahlung und vor allem fehlende Transparenz in vielen Ländern den Nährboden für Korruption.“
zitiert aus :https://reset.org/wissen/korruption-nachhaltige-nachteile-fuer-alle
Es ist kein Geheimnis, dass große Konzerne einen eigenen Etat für die erwartete Forderung von Bestechungsgeldern haben und dann auch kräftig zahlen. Man braucht nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, wie Potentaten Gelder für die Nutzung von Ressourcen erhalten und damit das Volk um die Teilhabe geprellt wird.
Diese Unternehmen halten damit (oft auch im Einverständnis mit unserer Regierung) ein System am Laufen, das Menschen zur gefahrvollen Flucht zwingt, weil sie im eigenen Land keine Zukunft haben. Eine Zukunft, die ihnen gestohlen wird von denen, bei denen sie dann…folgerichtig ?.... Zuflucht suchen.
barbera hat geschrieben: Nein - nicht durch alle Schichten.
Wer nichts zu bieten hat, wird auch nicht in Versuchung geführt, sich korrumpieren zu lassen.


ich meinte damit nicht arm oder reich....
sondern links - mitte - rechts......
wie ihr wißt, habe ich es nicht so mit diesem ganzen Parteikram.....