Kleiner Nachtrag:
Föderalismus kann meiner Ansicht nach per se nicht viel bewirken. es ist ...in erster Linie, wenn auch nicht ausschließlich ... ein staatsorganisatorisches Prinzip. Ein Instrument mit vielen Vorteilen, aber auch Nachteilen.
Das zeigt sich auch historisch. Anders als das seit dem Sonnenkönig total zentralistisch ausgerichtete Frankreich, war der Bereich, den wir heute das Staatsgebiet der BRD nennen, immer schon stark föderativ geprägt:
"In Deutschland ist die föderative Ordnung das Ergebnis eines historischen Prozesses, sie geht auf das föderale Erbe früherer staatlicher oder staatsähnlicher Einheiten und organisierter Bündnisse zurück. Trotz aller Zäsuren und Brüche, wie beispielsweise die Gleichschaltung der deutschen Länder 1933/34 u. a. mit dem Gesetz über den Neuaufbau des Reichs (1934), ist es möglich, eine Linie föderaler Tradition vom Heiligen Römischen Reich, über den Rheinbund, den Deutschen Bund, den Norddeutschen Bund und das Deutsche Reich (Kaiserreich 1871–1918, Weimarer Republik 1919–1933, Drittes Reich 1933–1945) bis hin zur Staatlichkeit der heutigen Länder der Bundesrepublik Deutschland zu ziehen."
Und trotzdem hat es das Dritte Reich gegeben. Das Gedanken"gut " ist langsam in allen Bereichen im 19. Jahrhundert herangewachsen.Und ...bestärkt durch äußere andere Einflüsse.... zum schändlichen "Höhepunkt" herangewachsen.
und bis heute unterscheiden sich die Preißen und die Bayern sogar manchmal im Charakter/Temperament....
finde ich gut..... :wink:
beides ist wichtig und richtig je nach Situation - mal mehr vorteilhaft - mal weniger.....sowohl die einzelnen Bundesländer - als auch das Wir-alle-sind-Deutschland.....
aktuell wird ein bundeslandübergreifender Pandemie-Umgang gewünscht....

@ Filippa

HEUTE kann der Föderalismus dazu beitragen, dass ungesunde zentralistische Nationalgefühle nicht überhand nehmen, NACHDEM wir eine 75jährige solide Erfahrung mit der Demokratie in Deutschland gewonnen haben. - Eine Erfahrung, die der Weimarer Republik fehlte, so dass der Föderalismus allein - der in Deutschland genauso wie der Zentralismus in Frankreich historisch bedingt ist - nicht viel ausrichten konnte. 

Das alles schrieb ich gestern bereits! Deine Methode, die zusammenwirkende Vielfalt der Argumentation eines Gegners auseinander zu brechen, um einzelne Aussgagen explizit scheinbar besser widerlegen zu können, fruchtet bei mir nicht, sondern entlarvt mir eher Deine Schwäche, Dich auf das komplexe Gedankengebäude eines anderen, das Dir offenbar schwer zugänglich ist, nicht einlassen zu können.

Wer sich dafür interessiert, was ich tatsächlich schrieb, kann ja alles - im Zusammenenhang belassen (!) - auf der vorherigen Seite noch einmal nachlesen




Genauso wenig, wie sich die Mensch ethnischer Gruppen freiwillig mit denen in anderen Kulturkreisen gleichmachen ließen, wenn sie die Wahl hätten, weil sie damit ihre Identifikationsbasis verlören, so wenig ließen sich Länderregierungen miteinander gleichmachen, und auf ihre Vormachtstellung verzichten, wenn sie es nicht müssten, weil sie sonst im Kampf gegen einen Stärkeren unterliegen würden, den sie nur gemeinsam besiegen können.

Bei der Föderation schließen sich die Regierungen mehrerer Herrschaftsbereiche in Form von Republiken zusammen, um gemeinschaftlich die Monarchie abzuschaffen, sofern der Monarch ihnen nicht diejenigen innenpolitischen Freiheiten lässt, nach denen es sie als Herrscher gelüstet, während er außenpolitisch weiterhin ihr Dienstherr bleibt.

Hier gilt also nur der Herrscher, der seinen Dienern zu wenig Selbstbestimmungsrechte gewährt, als ein schlechter Diktator, während der König, der seinem Kaiser gehorcht, während er gleichzeitig sein Volk tyrannisiert, für ihn ein guter Diktator ist.

Die Gründung von Kampfverbänden wie der der italienischen Faschisten und deutschen Nationalsozialisten richteten sich dabei genauso gegen eine Bevormundung durch Alleinherrscher, wie die der sowjetischen und amerikanischen Republiken – und das natürlich alles im Namen des Volkes, was dabei allerdings Garnichts zu sagen hatte, außer jubelnd mitzumarschieren, um der Revolution, die lediglich einen Militärputsch darstellte, einen mehrheitlich befürworteten, demokratischen Anstrich zu verleihen.

Dass daran machtpolitisch nicht das Geringste verändert wurde, zeigt sich in der wackeligen Scheindemokratie der Weimarer Republik, wo die Sozialdemokraten zwar die Stimmenmehrheit der unterprivilegierten Arbeiterklasse für sich beanspruchen konnten, deren nationalistische und im Grunde immer noch kaisertreue Grundhaltung aber durchaus mit der Befürwortung einer neuen Diktatur im Rahmen eines nationalistischen Sozialismus vereinbar war.

In der gleichen scheindemokratischen Manier werden auch heute noch die Republiken zentralistisch regiert, und nicht nur verwaltet, sodass der Machtkampf von Regenten um die Vorherrschaft ein niemals endender ist – auch wenns so dargestellt wird, wie ein Fußballspiel, an dem sich alle ergötzen, wenn eine Mannschaft die andere nach allen Regeln der Kunst - dh im 4 Jahresrhythmus - propagandistisch bekriegt, um sich ihren Sieg anschließend mit Stimmenmehrheit legitimieren zu lassen.

Psychologisch gesehen ist es jedoch zutiefst „menschlich“, wenn religiöse Fanatiker (Anhänger irgend einer Ideologie) sich nicht mit Argumenten davon überzeugen lassen, dass ihr Idealbild von der Realität nicht der Realität selber entspricht, um sich nicht am Ende offen zu ihrem eigenen nationalistischen Vormachtsstreben bekennen zu müssen, welches sie bislang so sorgfältig hinter demokratistischem Gehabe versteckt haben, weil damit ihr schönes Selbstbild vom lupenreinen Demokraten Schaden nehmen täte.

Also muss sich der aufklärende Filosof damit begnügen, die Mechanismen aufzuzeigen, wonach ein Anführer sich nicht etwa aus Solidarität mit den anderen Parteigenossen in Führungspositionen hat wählen lassen, weil die ihn für den Posten geeignet hielten, wie er gerne den Anschein erweckt, sondern weil er diese Position von Vornherein mit aller Macht angestrebt hat, um dort schalten und walten zu können, wie er es selber für richtig hält, nachdem er alle Konkurrenten im Kampf um die Vormacht aus dem Feld geschlagen hat, sodass man keinesfalls sagen kann, die Mutter habe keine Ahnung gehabt, wie sie zum Kinde oder der Vater zu seinem Land gekommen ist, und sei daher ein unbeschriebenes Blatt.

Zum Thema Föderalismus habe ich einen sehr kompetenten und aufschlussreichen Artikel im Netz auf der Homepage der Hanns-Seidel-Stiftung gefunden:



Maßnahmen in der Corona-Krise
Vorteil Föderalismus
21.04.2020

>> Der deutsche "Flickenteppich" wird gerne schlecht geredet, dabei macht gerade in der Krise föderales Handeln Sinn, weil es differenziertes Vorgehen möglich macht. "Das wirkliche Krisenmanagement findet in Städten, Gemeinden, Kreisen oder Regionen statt", sagt Politikwissenschaftler Prof. Benz im Interview. <<

https://www.hss.de/news/detail/vorteil-foederalismus-news6146/

Auszug:

>>... Untersuchungen zum Umgang mit Katastrophen sprechen nicht dafür, dass die Konzentration von Macht vorteilhaft ist. Das wirkliche Krisenmanagement findet zu einem erheblichen Ausmaß in Städten, Gemeinden, Kreisen oder Regionen statt. In Pandemien sind natürlich die Kapazitäten eines Gesundheitssystems entscheidend. Vergleichende Untersuchungen geben keine Anhaltspunkte dafür, dass diese in Einheitsstaaten eher gegeben sind als in Bundesstaaten, oder umgekehrt. Der Zusammenhang zwischen Staatsorganisation (Bundesstaat versus Einheitsstaat) und der Gesundheitspolitik ist komplexer. Im Übrigen hat sich die einfache Unterscheidung zwischen Einheitsstaat und Bundesstaat als nicht aussagekräftig erwiesen, weil sich hinter diesen Begriffen unterschiedliche Staatsorganisationen verbergen.

Wir wissen aber, dass globale Probleme wie der Klimawandel, die Flüchtlingsströme, wirtschaftliche Krisen, aber auch die jetzige Pandemie, lokale Ursachen und globale Auswirkungen haben und dass die globalen Auswirkungen sich wiederum lokal höchst unterschiedlich zeigen. Die Politik muss daher auf komplexe, interdependente und dynamische Entwicklungen reagieren, und das gelingt ihr besser, wenn sie entsprechend organisiert ist. Diese theoretischen Überlegungen sprechen für die Überlegenheit einer föderalen Organisation, weil diese sowohl autonome Entscheidungen auf verschiedenen Ebenen zulässt, als auch diese Entscheidungen koordinieren kann. Man muss dann aber Föderalismus als Prinzip begreifen, das sowohl Autonomie wie Koordination verlangt. ...<<



Bild
Filippa1 hat geschrieben: Kleiner Nachtrag:
Föderalismus kann meiner Ansicht nach per se nicht viel bewirken. es ist ...in erster Linie, wenn auch nicht ausschließlich ... ein staatsorganisatorisches Prinzip. Ein Instrument mit vielen Vorteilen, aber auch Nachteilen.
Das zeigt sich auch historisch. Anders als das seit dem Sonnenkönig total zentralistisch ausgerichtete Frankreich, war der Bereich, den wir heute das Staatsgebiet der BRD nennen, immer schon stark föderativ geprägt:
"In Deutschland ist die föderative Ordnung das Ergebnis eines historischen Prozesses, sie geht auf das föderale Erbe früherer staatlicher oder staatsähnlicher Einheiten und organisierter Bündnisse zurück. Trotz aller Zäsuren und Brüche, wie beispielsweise die Gleichschaltung der deutschen Länder 1933/34 u. a. mit dem Gesetz über den Neuaufbau des Reichs (1934), ist es möglich, eine Linie föderaler Tradition vom Heiligen Römischen Reich, über den Rheinbund, den Deutschen Bund, den Norddeutschen Bund und das Deutsche Reich (Kaiserreich 1871–1918, Weimarer Republik 1919–1933, Drittes Reich 1933–1945) bis hin zur Staatlichkeit der heutigen Länder der Bundesrepublik Deutschland zu ziehen."
Und trotzdem hat es das Dritte Reich gegeben. Das Gedanken"gut " ist langsam in allen Bereichen im 19. Jahrhundert herangewachsen.Und ...bestärkt durch äußere andere Einflüsse.... zum schändlichen "Höhepunkt" herangewachsen.

Es wäre schön, wenn du den inhaltlichen Sinn dieses Textes formulieren würdest.
Die verwendete Quelle steht im völligen Gegensatz zur Aussage deines ersten Satzes. -> "Föderalismus kann meiner Ansicht nach per se nicht viel bewirken. ..."
Wieviel durch Förderalismus nicht bewirkt werden kann, bleibt bei dir auch im Unklaren.
Verdandi hat geschrieben:
Zum Thema Föderalismus habe ich einen sehr kompetenten und aufschlussreichen Artikel im Netz auf der Homepage der Hanns-Seidel-Stiftung gefunden:



Maßnahmen in der Corona-Krise
Vorteil Föderalismus
21.04.2020

>> Der deutsche "Flickenteppich" wird gerne schlecht geredet, dabei macht gerade in der Krise föderales Handeln Sinn, weil es differenziertes Vorgehen möglich macht. "Das wirkliche Krisenmanagement findet in Städten, Gemeinden, Kreisen oder Regionen statt", sagt Politikwissenschaftler Prof. Benz im Interview. <<

https://www.hss.de/news/detail/vorteil-foederalismus-news6146/

Auszug:

>>... Untersuchungen zum Umgang mit Katastrophen sprechen nicht dafür, dass die Konzentration von Macht vorteilhaft ist. Das wirkliche Krisenmanagement findet zu einem erheblichen Ausmaß in Städten, Gemeinden, Kreisen oder Regionen statt. In Pandemien sind natürlich die Kapazitäten eines Gesundheitssystems entscheidend. Vergleichende Untersuchungen geben keine Anhaltspunkte dafür, dass diese in Einheitsstaaten eher gegeben sind als in Bundesstaaten, oder umgekehrt. Der Zusammenhang zwischen Staatsorganisation (Bundesstaat versus Einheitsstaat) und der Gesundheitspolitik ist komplexer. Im Übrigen hat sich die einfache Unterscheidung zwischen Einheitsstaat und Bundesstaat als nicht aussagekräftig erwiesen, weil sich hinter diesen Begriffen unterschiedliche Staatsorganisationen verbergen.

Wir wissen aber, dass globale Probleme wie der Klimawandel, die Flüchtlingsströme, wirtschaftliche Krisen, aber auch die jetzige Pandemie, lokale Ursachen und globale Auswirkungen haben und dass die globalen Auswirkungen sich wiederum lokal höchst unterschiedlich zeigen. Die Politik muss daher auf komplexe, interdependente und dynamische Entwicklungen reagieren, und das gelingt ihr besser, wenn sie entsprechend organisiert ist. Diese theoretischen Überlegungen sprechen für die Überlegenheit einer föderalen Organisation, weil diese sowohl autonome Entscheidungen auf verschiedenen Ebenen zulässt, als auch diese Entscheidungen koordinieren kann. Man muss dann aber Föderalismus als Prinzip begreifen, das sowohl Autonomie wie Koordination verlangt. ...<<



Bild



diese Gedanken hatte ich ebenfalls - konnte sie nicht so gut ausdrücken....
danke für's suchen....
filofaxi hat geschrieben: Genauso wenig, wie sich die Mensch ethnischer Gruppen freiwillig mit denen in anderen Kulturkreisen gleichmachen ließen, wenn sie die Wahl hätten, weil sie damit ihre Identifikationsbasis verlören, so wenig ließen sich Länderregierungen miteinander gleichmachen, und auf ihre Vormachtstellung verzichten, wenn sie es nicht müssten, weil sie sonst im Kampf gegen einen Stärkeren unterliegen würden, den sie nur gemeinsam besiegen können.

Bei der Föderation schließen sich die Regierungen mehrerer Herrschaftsbereiche in Form von Republiken zusammen, um gemeinschaftlich die Monarchie abzuschaffen, sofern der Monarch ihnen nicht diejenigen innenpolitischen Freiheiten lässt, nach denen es sie als Herrscher gelüstet, während er außenpolitisch weiterhin ihr Dienstherr bleibt.

Hier gilt also nur der Herrscher, der seinen Dienern zu wenig Selbstbestimmungsrechte gewährt, als ein schlechter Diktator, während der König, der seinem Kaiser gehorcht, während er gleichzeitig sein Volk tyrannisiert, für ihn ein guter Diktator ist.

Die Gründung von Kampfverbänden wie der der italienischen Faschisten und deutschen Nationalsozialisten richteten sich dabei genauso gegen eine Bevormundung durch Alleinherrscher, wie die der sowjetischen und amerikanischen Republiken – und das natürlich alles im Namen des Volkes, was dabei allerdings Garnichts zu sagen hatte, außer jubelnd mitzumarschieren, um der Revolution, die lediglich einen Militärputsch darstellte, einen mehrheitlich befürworteten, demokratischen Anstrich zu verleihen.

Dass daran machtpolitisch nicht das Geringste verändert wurde, zeigt sich in der wackeligen Scheindemokratie der Weimarer Republik, wo die Sozialdemokraten zwar die Stimmenmehrheit der unterprivilegierten Arbeiterklasse für sich beanspruchen konnten, deren nationalistische und im Grunde immer noch kaisertreue Grundhaltung aber durchaus mit der Befürwortung einer neuen Diktatur im Rahmen eines nationalistischen Sozialismus vereinbar war.

In der gleichen scheindemokratischen Manier werden auch heute noch die Republiken zentralistisch regiert, und nicht nur verwaltet, sodass der Machtkampf von Regenten um die Vorherrschaft ein niemals endender ist – auch wenns so dargestellt wird, wie ein Fußballspiel, an dem sich alle ergötzen, wenn eine Mannschaft die andere nach allen Regeln der Kunst - dh im 4 Jahresrhythmus - propagandistisch bekriegt, um sich ihren Sieg anschließend mit Stimmenmehrheit legitimieren zu lassen.


@ Filofaxi

Du sagst es, „propagandistisch“ bekriegt. Kriege brauchen immer Finanzierer.
Und in den USA geht das so, …trotz oder wegen ?.... der traditionsreichen 200jährigen Erfahrung mit der Demokratie:

(Die Kenntnis, dass PACS Gelder für den Wahlkampf aus diversen Quellen einsammeln, setze ich als bekannt voraus.)

Der Einfachheit halber zitiere ich:

„Die Schaffung von Super PACs
2 Gerichtsenscheidungen 2010 machten es möglich, dass plötzlich Corporations (Firmen) sowie Unions (Arbeitsvertretungen, Gewerkschaften), aber auch Individuen unbegrenzte Geldmittel an PACs geben konnten -- diese PACs werden als Super PACS bezeichnet. Die eine Entscheidung fällte der U.S. Supreme Court ("es kann Unternehmen und Gewerkschaften nicht verboten werden unabhängige politische Aktivitäten zu finanzieren") und die zweite massgebliche Entscheidung fällte der U.S. Court of Appeals for the D.C. Circuit ("keine Begrenzung in Umfang und bezüglich der Quelle dieser Finanzierungen").
Klartext:
Firmen und Lobbyisten können also seit 2010 unbegrenzt mit Geld Einfluss auf den Wahlkampf und damit auf die Wählerentscheidung nehmen. Schon 2012 ist mehr Geld der Superpacs in den Wahlkamps geflossen, als die Parteien selbst beigetragen haben.
Muss ich erläutern, für welche Interessen diese Superpacs eintreten? Gewiss nicht.
„Zum Zeitpunkt dieses Artikels sind die Super PACs nicht verpflichtet zu sagen, wer hinter den Geldspenden steht. Opponenten dieser Regelung unterstützen den DISCLOSE 2012 Act, der die Transparenz u.a. durch Nennung der Spendengeber fordert. Bislang ist DISCLOSE 2012 nicht Gesetz.“
Somit ergibt sich als weiteres , höchst bedenkliches Merkmal der „Demokratie“ in den USA, das die große Machtfülle eines Präsidenten eher nicht vorrangig zu den Menschen lenkt, die eigentlich in besonderem Maße den Schutz des Staates und seiner vorsorglichen Gesetzgebung brauchen und die Mehrheit darstellen. Der Weg, die Zuwendungen UNBEGRENZT zuzulassen, wurde gerichtlich frei gemacht, auch das alarmierend in seiner Offenkundigkeit.
http://www.magazinusa.com/us/info/show. ... lkampf-usa
(Ich habe die Seite nicht akribisch überprüft, weil gestern Abend diese Informationen auch im ZDF Auslandsjournal gebracht wurden. In hübsch bebilderten Hochglanzwerbebroschüren liest man davon nichts.)





Psychologisch gesehen ist es jedoch zutiefst „men[/b]schlich“, wenn religiöse Fanatiker (Anhänger irgend einer Ideologie) sich nicht mit Argumenten davon überzeugen lassen, dass ihr Idealbild von der Realität nicht der Realität selber entspricht, um sich nicht am Ende offen zu ihrem eigenen nationalistischen Vormachtsstreben bekennen zu müssen, welches sie bislang so sorgfältig hinter demokratistischem Gehabe versteckt haben, weil damit ihr schönes Selbstbild vom lupenreinen Demokraten Schaden nehmen täte.

Also muss sich der aufklärende Filosof damit begnügen, die Mechanismen aufzuzeigen, wonach ein Anführer sich nicht etwa aus Solidarität mit den anderen Parteigenossen in Führungspositionen hat wählen lassen, weil die ihn für den Posten geeignet hielten, wie er gerne den Anschein erweckt, sondern weil er diese Position von Vornherein mit aller Macht angestrebt hat, um dort schalten und walten zu können, wie er es selber für richtig hält, nachdem er alle Konkurrenten im Kampf um die Vormacht aus dem Feld geschlagen hat, sodass man keinesfalls sagen kann, die Mutter habe keine Ahnung gehabt, wie sie zum Kinde oder der Vater zu seinem Land gekommen ist, und sei daher ein unbeschriebenes Blatt.

OT (mangels anderer Möglichkeiten der Kommunikation)

@ Filippa,
wie verträgt sich das mit Deinen persönlichen Grundsätzen, wenn Du mich gesperrt hast und Dich trotzdem auf meinem Profil herumtreibst? :roll:

(Beleg / Meine Besucherliste: 07.10.2010, 19:47h)



Ganz einfach: Um Dich zu sperren, musste ich auf Dein Profil.

Du lügst: Du hast mich schon seit etlichen Wochen gesperrt!

Außerdem müsstest Du nicht auf das Profil desjenigen, den Du sperren willst – das geht auch in den Einstellungen.




Nee, weil ich die Hoffnung nicht aufgebe, warst Du inzwischen schon entsperrt. Das wirste nicht gemerkt haben.
Ich kenne nur diesen einen Weg zu sperren. Und weißt Du auch warum? Weil ich in all den Jahren (neune sinds) nur ZWEI Personen gesperrt habe, habe also nicht viel Erfahrung.

Dazu mein Beitrag vom 08.09.2020:

https://www.50plus-treff.de/forum/viewtopic.php?f=61&t=92714&p=5295724&hilit=Filippa+gesperrt#p5295724

Ich hatte in der Zwischenzeit des Öfteren überprüft, ob Du mich evtl. wieder entsperrt hast, aber das war nie der Fall.

Nichtwissen ist im Übrigen kein Zeichen von Edelmut.




Interessant wäre noch, zu erfahren, aus welchem Grund Du mich - offenbar mehrmals - gesperrt hast? Ich kann mich nicht erinnern, Dich belästigt oder beleidigt zu haben.

Du kannst mir das natürlich auch privat mitteilen, ... wenn Du mich entsperrst.


Gib a Ruh.
Ich habe weder ein Interesse auf Deinem Profil rumzuspazieren, noch ein Interesse hier die Unwahrheit zu sagen.
Aber auch mir wird die Milch der frommen Denkart manchmal sauer. Scheinbar merkst Du gar nicht, wann und wie Du Menschen durch Deine sehr spezielle Art zu nahe trittst. Und dann ists, wies ist.