Es nützt nichts, reflektierend denken zu können, wenn man es dann doch nicht tut. Der Mensch ist und bleibt ein Raubtier und funktioniert nach den Gesetzen der Natur, die er aber verdrängt und verleugnet. Schau doch einfach mal in die Tierwelt, nach genau diesen Regen funzelt Mensch, auch wenn er sich für etwas Besser und Wichtiges hält, was er nun mal nicht ist.
und gerade deswegen hoffe ich auf zukünftige Generationen.....
eben weil dieser neuartige Menschen-Verstand noch sehr jung ist.... :wink:
Auch zukünftige Generationen funzeln nach diesem Naturprinzip, daran wird sich nichts ändern.
@Shekinah,
alles ist vollkommen richtig, was Du sagst. Einem Garuda würdig, der Vertreter des Wissens. Nur, was hälst Du Gundulabella immer in Deinen Klauen? Das sieht so blutrünstig aus, ich habe Dich souverän im Kopf. Pack lieber einmal mich.
Grüße
Felix
Gut gebrüllt, Löwe!
unsere einzige Hoffnung sind die zukünftigen Generationen - deshalb baue ich auf sie und damit gleichzeitig auf das Weiterbestehen der Menschheit
(obwohl ich selber keine Kinder habe)
Die Hoffnung ist nicht neu, dass haben sicher unsere Vorfahren in grauer Steinzeit auch gedacht und gewollt.
Die Menschheit hat sich auch aus einem tiefen Tal emporgeschafft.
Es sind Kulturen entstanden die uns heute noch staunen lassen und auch wieder verschwunden. Immer wieder wurde menschliche Überheblichkeit bestraft.
Was habe ich in meinen 73 Jahren schon erlebt an Fortschritt. Wenn ich von frueher erzaehlt, koennte man glauben, ich bin 200 Jahre alt.
Was bleibt denn den nachfolgenden Generationen übrig als mit dem zu leben was da ist, eine andere Welt haben sie nicht.
Ob sie es besser machen, hoffen wir es.
Der Mensch ist und bleibt auch ein Raubtier , er wird sich behaupten müssen, ob's fair und gerecht zugehen wird auf dieser Welt?
Nee, dafür sind wir nicht geschaffen.
Ein Mensch kann auch ein kulturelles Wesen sein, aber nur, nachdem man ihn kultiviert hat!

Die Menschheit hingegen ist keine Person, die man für ewig kultivieren kann, sodass dieser seelisch-soziale Prozess bei jedem einzelnen Menschen immer wieder aufs Neue stattfinden muss, weil es ansonsten mit der Kultur schnell wieder vorbei ist.

Hilfreich dabei sind zB leuchtende Vorbilder, denen man einfach nur nachzueifern braucht, wenn man schon den Sinn von Sozialkultur nicht verstanden hat, und meint, der technologische Fortschritt sei bereits Kultur genug.
Ich bin nicht bibelfest, deshalb kann ich nicht zitieren, aber da gibt es doch etwas, solange es noch einen gerechten Menschen gibt......
Hatte wohl was mit der Sintflut zu tun.
Es ist ja toll, dass junge Menschen die Welt und das Klima retten wollen.
Vielleicht wird etwas hängenbleiben, aber ich frage mich auch, wie sieht es mit den Ansichten aus, wenn es um ihr persönliches Leben geht.
Wieviele von Ihnen werden in den Osterferien im Flieger sitzen.
Ganz so radikal werden sie ihr Leben nicht ändern.

"Leuchtende Vorbilder" sind auch nur idealisierte Vorstellungen, monumentgewordene Symbole, von denen alles menschliche längst abgefallen ist. 

Nur das greifbare  Erziehungspersonal (Eltern, Kindergartentanten und Lehrer*innen) - später abgelöst von wirklich guten Freunden - wird uns auf den rechten Weg geleiten und ein Stück lang begleiten können.

Wenn sie unsere Vorbilder sind, reicht das vollkommen, denn sie vermitteln uns nebenbei noch, dass niemand perfekt sein kann und muss und jeder im Leben zu kämpfen hat mit sich selbst und seinen Schwächen. Darum sind sie so wichtig und ist es so verheerend, wenn sie versagt haben oder gar fehlten.

Wenn wir Glück hatten, haben sie uns an die Kultur herangeführt, die wir nun eigenverantwortlich weiter in uns entfalten und weitergeben können an die nächste Generation.



Igelstachel hat geschrieben: Ich bin nicht bibelfest, deshalb kann ich nicht zitieren, aber da gibt es doch etwas, solange es noch einen gerechten Menschen gibt......
Hatte wohl was mit der Sintflut zu tun.
Es ist ja toll, dass junge Menschen die Welt und das Klima retten wollen.
Vielleicht wird etwas hängenbleiben, aber ich frage mich auch, wie sieht es mit den Ansichten aus, wenn es um ihr persönliches Leben geht.
Wieviele von Ihnen werden in den Osterferien im Flieger sitzen.
Ganz so radikal werden sie ihr Leben nicht ändern.


dennoch muss jede neue Generation mit neuen Herausforderungen (und unseren Versäumnissen) fertig werden, wenn sie überleben will.....
sollen wir Menschen mit Raubtieren vergleichen und damit unsere Versäumnisse entschuldigen ?

@filofaxi schreibt u.a.:
Die Menschheit hingegen ist keine Person, die man für ewig kultivieren kann, sodass dieser seelisch-soziale Prozess bei jedem einzelnen Menschen immer wieder aufs Neue stattfinden muss, weil es ansonsten mit der Kultur schnell wieder vorbei ist.


gleichzeitig ist das die Hoffnung von Generation zu Generation......
und auch - wie Du u.a. schreibst - die jeweiligen Vorbilder, denen wir nacheifern können....
Aha, soso, und dass wir mit den Versäumnissen früherer Generationen klar kommen müssen bleibt völlig unerwähnt, obwohl auch das eine knallharte Tatsache ist. Und der Mensch wird nicht mit einem Raubtier verglichen - er ist ein Raubtier der Art der Säugetiere, manchmal aber eher der Säu-Getiere. Im Bilogieunterricht wohl gerade geschwänzt?

Naja, wer im Pippi-Langstrupmf-Prinzip lebt, bei dem kommen knallharte und unabänderliche Fakten halt nicht vor.
@Shikinah,
das geht nicht mehr in Ordnung. Lästern und Beleidigungen diskreditieren Dich. Ich wundere mich, dass Du das bei Deinem breiten vielfältigen Wissen nötig hast und Du in die Kiste dieser Hässlichkeiten greifst. Schade.
Gruß
Felix.
Verstehe ich nicht, acul, sie hat doch die Wahrheit gesagt.
Die ist nicht schön und ja, alle Menschen müssen mit den Missetaten und auch guten Dinge der vorherigen Generationen leben.
Gerade meine Generation hat viel einstecken müssen, als Nachkommen von Deutschen die den 2. Weltkrieg entfacht haben.
Heute haben die jungen Menschen auch mit so vielen Dingen zu kämpfen, sage aber nicht, okay, das habt ihr verdient seht zu wie ihr fertig werdet.
Natürlich ist es fatal.
Leben war schon immer Kampf.
Dann gehören solche dummen und armseligen Randbemerkungen wie "Naja, wer im Pippi-Langstrupmf-Prinzip lebt, bei dem kommen knallharte und unabänderliche Fakten halt nicht vor." also auch zur Wahrheit.

Diese Zustimmung lässt mich ein bisschen nachdenklich werden.