Die Ideologie von Demokraten sollte man zum besseren Verständnis folgerichtigerweise genauso als Demokratismus bezeichnen, wie man die Ideologien von Nationalisten, Kapitalisten, Liberalisten, Sozialisten, Kommunisten, Faschisten usw. auch - nach dem Namen ihrer Anhänger oder Betreiber - Nationalismus, Kapitalismus, Liberalismus, Sozialismus, Kommunismus und Faschismus nennt.

Wenn nun – wie öfters behauptet – der Demokratismus auch Bestandteile anderer Ideologien enthält, wie liberalistische, sozialistische oder gar diktatorische, - wie man etwa bei dem demokratischen Republikaner Trump sieht, der nicht nur unliebsame Parteigenossen nach Gutdünken aus dem Amt entfernen darf, wenn sie nicht seine Meinung teilen, sondern auch gleichzeitig Oberbefehlshaber des Militärs mit dem Daumen auf dem Atomknopf ist, und per Dekret auch gegen die eigenen Parteigenossen den Abzug von Soldaten aus Afghanistan anordnen kann, - so muss man sich von der Glorifizierung dieser Staatsform als einer sozialistischen, in der alle „Genossen“ gleichberechtigt sind, verabschieden, und sehen, was sie tatsächlich ist: nämlich im besten Falle eine Parteidiktatur, in der Oligarchen das Sagen haben, anstatt von Monarchen, wie es bei der echten Diktatur der Fall ist.

Genau das ist auch mit dem – ebenfalls zwangsverordneten - Sozialismus in der DDR geschehen, der bekanntlich von dessen glühenden Anhängern nur reformiert werden sollte, um die Gleichheit zwischen Regierenden und Regierten herzustellen, indem sie gegen die Parteidiktatur protestierten, aber nicht, um den Sozialismus abzuschaffen, wie die Parteidiktatoren behaupteten, als sie die Reformer als "Feinde des Sozialismus" bezeichneten und wegen "reaktionärer Aufwiegelung der Bevölkerung gegen die herrschende Regierungspartei SED" in den Knast steckten.

Ein weiteres Beispiel für die Entstehung einer neuen Ideologie in - machtpolitisch gesehen - „alten Gefäßen“ war der Versuch, den Katholizismus zu reformieren, der bekanntlich dazu führte, dass die dagegen protestierenden Protestanten zu Anhängern einer neuen Ideologie wurden, nämlich der des Protestantismus, welcher nicht nur aus den evangelischen Protestanten, sondern aus zahlreichen Untergruppen (Sekten) besteht, die den Katholizismus unter der Herrschaft des Papstes und der vatikanischen Kongregation ablehnen.

Die Grundidee aller sozialen Revolutionen ist jedoch nicht das Ziel, lediglich die jeweils herrschenden Umstände abzuschaffen, sondern das Herrschertum selber, wobei die korrupten Anführer der Revolution bekanntermaßen Diejenigen sind, die natürlich lieber selber über das Volk herrschen wollen, anstatt ihm zu dienen, und auch keine herrschaftsfreien Partnerschaft mit dem Volk eingehen wollen, wie es idealerweise in einer sozialen Demokratie vorgesehen ist, in der die „Verwalter von Staatsangelegenheiten“ (Demokraten) fürs Verwalten bezahlt werden, und nicht fürs Herrschen.

Um nun wieder auf die Ursprungsfrage zurück zu kommen, ob und wie die jeweils aktuelle Krise, wie die der Corona-Pandemie, am besten politisch (durch „Politiker“ und nicht durch „die Politik“) bewältigt werden kann, so lautet die Antwort: "Nur durch eine für das ganze Krisengebiet verbindliche, diktatorisch verordnete Abstandspflicht, der – falls die Abstände nicht eingehalten werden können – eine Maskenpflicht folgt!"

Diese muss mit einer Notstandsverordnung legitimiert werden, die nicht machtpolitisch motiviert ist, sodass durch Stimmenmehrheit gewisse Bevölkerungsgruppen vorgezogen und andere diskriminiert werden können, sondern bei der es ausschließlich um das Wohl der gesamten Bevölkerung geht.

Hier wären dann unparteiische Filosofen gefragt, die als "geistige Schöpfer einer nicht auf Lobbyismus beruhenden Ordnung" und "Fachberater auch in ethischer Hinsicht" tätig sind, und obendrein die Kompetenz (Fähigkeit) besitzen, sich anschließend gemeinsam über die für Alle beste Lösung einig werden zu können, welche dann anschließend durch die Politiker organisatorisch in die Tat umgesetzt wird.

Ansonsten wird es wohl Jemanden, der das, was ich hier zu den verschiedenen Weltbildern (Ideologien) schreibe, eh für Quark und Käse hält, wohl kaum tatsächlich interessieren, was ich damit meine, sodass ich es ihm erspare, weitere Erläuterungen des längst Bekannten über sich ergehen lassen zu müssen, und fahre stattdessen lieber mit neueren Gedanken zum Thema (anstatt über spezielle Personen, die mir gefallen oder nicht gefallen, was nicht Thema dieses threads ist) fort.
CornusMas hat geschrieben: (19.11./15:49h)

@ Verdandi

Deine Frage ist ziemlich schwer zu beantworten.

Das Spichtwort. "Viele Wege führen nach nach Rom.", möchte ich hier an den Anfang stellen und das soll bedeuten, dass viele Möglichkeiten nur gleichzeitig angewendet zum Erfolg führen können, es kann aber auch sein, dass ein Weg, von vielen - aber welcher, der richtige ist. Mann weiß es erst hinterher.

Zum Dialog gehören mindestens zwei Menschen. Ein Dialog entsteht erst dann, wenn zwei Menschen kommunizieren. Ab jetzt meine ich unter Dialog, wenn mindestens zwei Menschen in der gleichen Sprache und mit den gleichen Begriffen reden / schreiben.
Eine weitere Voraussetzung ist, dass beide Menschen miteinander reden wollen UND sich auch verstehen wollen. Das Können dafür setze ich voraus.

Deine Frage geht dahin, was man macht, wenn einer nicht reden möchte und jetzt bin ich bei den vielen Wegen, von denen ich nur ganz wenige kenne. Viele Bereiche wie Recht / Justiz, Psychologie, Pädagogik ... stehen vor diesem Problem mehr oder weniger hilflos davor und es gibt selten eine verlässliche Antwort. Jetzt wäre die Frage zu klären, warum jemand schweigt. -> Fragen über Fragen, die im Endeffekt nicht weiter führen als zur Erkenntnis, dass ein Problem da sein müsste, aber welches?

Wie sieht das Verweigern von Kommunikation in Gesellschaft aus? Wie gehen Staat und Gesellschaft damit um?

Die Kommunikations-Verweigerer können sich auf Art 20 (1) GG
"(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat."
berufen, was bedeutet, dass keiner zur Kommunikation gezwungen werden kann und die betroffenen Menschen nach gleichen sozialen Maßstäben wie ein kommunikativer Mensch versorgt werden müssen. Tatsächlich kann man hier Ansätze einer Spaltung der Gesellschaft erkennen und die Schuldfrage sollte doch sehr eindeutig sein.

Ich kann mir den Seitenhieb nicht verkneifen, ich habe nach Filippas geäußeter Meinung die Situation verbotener Weise beschrieben und analysiert und ich habe erste Wertungen getroffen.

Wie interpretiert man das?

Man könnte die Schweiger doch schweigen lassen, wenn sie denn schweigen würden. Da gibt es aber laute und gewaltbereite Demonstrationen, die tatsächlich ein Problem darstellen und wo lösungsbereite Verantwortliche auch nicht wissen, wie man es lösen soll, wenn man nicht weiß, wo man anfangen soll.

Auch im Bereich der Polizei einschließlich Polizeigewerkschaft habe ich schon öffentliche Äußerungen gelesen, dass die Polizei nicht das ausgleichen kann, dass Kommunikation in den letzten Jahrzehnten zwischen der Politik und dem Volk nicht in dem Maß statt fand, wie es nötig gewesen wäre, was man heute so hört.

So kann man zusammen fassen, dass die einen nicht reden wollen und die anderen nicht reagieren können und damit nicht regieren können.

Es sieht so aus, dass diese Situation schon einige Zeit lang eine Frage nach der Macht ist und in diesem Poker kann es keinen Gewinner geben. Es ist möglich, dass mit einem Machtbekenntnis zur nächsten Bundestagswahl, die spätestens am 24. Oktober 2021 nach Art. 39 GG stattfinden muss, die Situation eindeutiger wird.
Vielleicht - ich meine hoffentlich - kommt schon eher Bewegung in die Sache, was mit Dialog gemeint ist.

So wie sich zahlenmäßig große Gruppen verhalten, kann sich natürlich auch ein einzelner verhalten, denn eine Gruppenmitgliedschaft, macht natürlich stark. Es ist durchaus möglich, dass ein einzelner Schweiger bemerkt, dass ein Weiter-so zu nichts führt und plötzlich nicht Weiter-so handelt und dann doch mal darüber berichtet, was ihn stört.

Die Situation ist kompliziert und ich kann nur hoffen, dass sie demnächst nicht deutlich schlimmer wird. Der Dialog ist ganz wichtig, der Dialog sollte aber auch gewollt sein.

Es tut mir leid, nicht weiter reichende Dinge aus meiner Sicht schreiben zu können.


@ CornusMas

Du schreibst sehr viel auch aus meiner Sicht Zutreffendes. Ich greife mir dieses heraus:

>>... Eine weitere Voraussetzung ist, dass beide Menschen miteinander reden wollen UND sich auch verstehen wollen. Das Können dafür setze ich voraus. ...<<

Das ist vielleicht sogar die wichtigste Bedingung!

Eine weitere wäre ein Gefühl für Effizienz, die sich zwar oft in der kurzen realistischen Einschätzung einer Möglichkeit zeigt, nicht selten aber auch durch Zuversicht, Ausdauer und Geduld erst ergibt. Manchmal können sogar endlose "Palaver" hilfreich sein, um alte Feindschaften vom Hass zu befreien, anschließend noch gut miteinander speisen und ein ausführliches Friedenspfeifchen miteinander rauchen zu könnnen. Das war schon bei den Ureinwohnern Nordamerikas ein probates Mittel, um gegenseitige Gewogenheit einzuüben. Die Bereitschaft dazu kann bei virtuellen Begegnungen vielleicht durch ein paar verbale Extraloopings signalisiert werden.

Dagegen reicht eine kurze und gründliche Selbstreflexion meist schon aus, um zu erkennen, dass endlos sich wiederholende gegenseitige Belehrungen und Streitigkeiten nur ein Zeichen von Ignoranz und der fehlenden Bereitschaft sind, auch nur einen winzigen Schritt auf den anderen zuzugehen, also letztlich bloß der Selbstdarstellung dienen. Meint man gar nicht darauf verzichten zu können, sollte man mit der Selbstisolation leben können.

Manchmal allerdings muss man auch seine Werte verteidigen und gegen echte Feinde ankämpfen – und mit dazu beitragen, dass sich vergiftete Messages nicht weiter ausbreiten wie die Pest. Da ist dann die harte Kante gefragt, wobei man hoffentlich nicht allein damit steht.

Wir müssen Tag für Tag aufs Neue verschiedenste Situationen neu einschätzen und damit umzugehen versuchen. Oft gelingt es leidlich bis sehr gut. Manchmal eben nicht. Dann haben wir aber hoffentlich etwas dazugelernt, um es beim nächsten Versuch wieder etwas besser hinzukriegen.

Und ändern kann man tatsächlich nur sich selbst. Aber das ist schon eine Riesenchance – die nicht jeder immer nutzen kann oder will. Also arbeiten wir möglichst an uns selbst und mit denen Hand in Hand, die das auch tun!

Aber mit welchem Blick auf die Welt, mit welcher Einschätzung ihrer und zugleich unserer Werte?


Bild

Symbolisch dargestellter Dialog zwischen den griechischen Philosophen (Vorsokratikern) Heraklit von Ephesos (ca. 540 – 480 v.u.Z.) und Demokrit von Abdera (460 – 370 v.u.Z.). Auf Leinwand übertragenes Fresko von Donato Bramante (1444–1514): „Weinender Heraklit und lachender Demokrit“ (Wikimedia Commons)

>>Sooft Heraklit nach draußen ging und die große Menge derer sah, die rings um ihn schlecht lebten, oder besser gesagt schlecht zugrunde gingen, weinte er und hatte Mitleid mit all den fröhlichen, in ihrem Erfolg sich sonnenden Menschen, die ihm begegneten, – sanft wie er war, aber doch zu weich: Auch er selbst war einer von den Bejammernswerten. Dagegen soll sich Demokrit niemals ohne Lachen unter das Volk gemischt haben. So wenig konnte er irgendetwas von dem ernst nehmen, was mit so großem Ernst betrieben wurde. Ist da noch Raum für Wut? Alles ist entweder zum Lachen oder Weinen.<<
(Seneca)

>>Demokrit und Heraklit waren zwei Philosophen, von denen der erste, der den menschlichen Zustand als eitel und lächerlich empfand, nur mit spöttischem und lachendem Gesicht in die Öffentlichkeit ging; Heraklit, der Mitleid und Mitgefühl für denselben Zustand hatte, trug sein Gesicht immer wieder traurig und seine Augen voller Tränen, ...<<
(Montaigne)

Quelle: Schweizerische Gesellschaft für Symbolforschung, „Heraklit und Demokrit“, Link: http://www.symbolforschung.ch/Heraklit%20Demokrit.html


… Wäre das eine mögliche Lösung auch heute, ohne Wut und Ignoranz miteinander umzugehen, nicht ohne Mitgefühl, aber auch nicht mit allzugroßem Ernst? Wären beide Haltungen einer Person möglich?




ich glaube, dass beides geht.....
es funktioniert jedoch nur, wenn man nicht nur seine eigene Sicht der Dinge - sondern die Sicht vieler anderer Menschen begreifen kann....
es ist ein Verständnis, das die ganze Bandbreite des Menschtums beinhaltet....
In der „politischen Filosofie“ geht’s ja um die von Filosofen betriebene Filosofie, bei der z.B. auf ethische oder sozial- oder eben politikwissenschaftliche Weise ÜBER Politik diskutiert wird (und nicht darum gestritten, wer das alleinige Recht hat, zu bestimmen, was richtig und was falsch ist), während es in der „filosofischen Politik“ um Politiker geht, die filosofisch begründete Entscheidungen treffen, nachdem sie bereits von Amts wegen das Recht dazu erworben haben.

Wenn sich nun ein Politiker in seiner Freizeit noch zusätzlich als Filosof betätigt, ist dagegen solange Nichts einzuwänden, wie er sich nicht das Recht anmaßt, Andere mit Androhung von Strafen bei Nichtgehorchen, „zwangszubelehren“, wie es in der Schule für Kinder und Jugendliche der Fall ist, wo der Lehrer noch zusätzlich Erzieher (zum Wohlverhalten) ist.

Beim sogenannten "Querdenker" hingegen handelt es sich nicht um einen entscheidungsbefugten Politiker, der auch falsche Entscheidungen treffen darf, OHNE Andere zu fragen, die es besser wissen – was man dann „arrogant“ nennt - sondern um einen Filosofen ohne Entscheidungsbefugnis, der lediglich seine Meinung zum Besten gibt, wozu er nach dem Grundgesetz auch ein Recht hat, solange er Niemandem persönlich damit schadet.

Die Entscheidung, inwieweit nun Redakteure - die den gesellschaftlichen Auftrag haben, kritisch über Missstände zu berichten, welche von namhaften Politikern verursacht wurden, und nicht nur das Volk mit Sensationsnachrichten zu unterhalten, um sie davon abzulenken, was sie eh nicht ändern können - sich hier auch mit ihrer Meinung als Filosofen in Form von Essays betätigen sollten, um Politikern bei ihren Entscheidungen zu helfen, liegt letztendlich im Ermessen der gesetzgebenden und damit entscheidungsberechtigten Politiker, die sich ebenfalls von Filosofen (wie zb dem Ethikrat) beraten lassen - welche selber jedoch NICHT entscheidungsberechtigt sind, sondern nur Empfehlungen aussprechen dürfen! - , um anschließend auf eine angemessene Weise entscheiden zu können, ob das bestehende Gesetz erweitert wird, indem man es modifiziert, oder ob man es beibehält, oder aber ganz abschafft.

Da in einem filosofischen Diskussionsforum – wo Denker herrschaftsfrei über politische Themen diskutieren, um zwecks gemeinsamer, geistiger Horizonterweiterung auf friedliche Weise unterschiedliche Sichtweisen auszutauschen, die sie sogar ändern dürfen, wenn sie zu neuen Erkenntnissen gekommen sind - jedoch keine politischen Entscheidungen gefällt werden, und noch nicht mal Empfehlungen an Politiker abgegeben werden, die sachlich richtig sein müssen, ist jede Empörung über die Meinung Andersdenkender völlig zwecklos und lohnt daher auch nicht, einen Hirnknall dafür zu riskieren, wenn im Kopf vor Wut die Adern dabei platzen.

Nun hat es unter den Filosofen schon immer Satyriker gegeben, die mehr auf sarkastische (abfällige) Weise über die Fehlentscheidungen der Herrschenden herzogen, was noch nicht heißt, dass sie deshalb auch Menschenverächter (Zyniker) wären, die sich schadenfroh über das Leiden ihrer Mitmenschen amüsieren, um sich über ihre eigene Misere hinwegzutrösten.

Auf der anderen Seite stehen die Kabarettisten oder Comedians, welche sich auf ironische (spöttische) Weise über die charakterlichen Schwächen der Herrschenden äußern, wozu früher auch der eigens zu dem Zwecke engagierte, mittelalterliche Hofnarr gehörte, der die Kritik an seinem Dienstherren möglichst so verpacken musste, dass er dessen Ansehen dabei nicht übermäßig infrage stellte, und auf diese Weise wegen Majestätsbeleidigung seinen Kopf riskierte, denn selbst dann, wenn seine Kritik inhaltlich zutraf, war er deshalb noch lange nicht dazu berechtigt, sie auch öffentlich zu äußern.

Bemerkenswert ist, dass sie das heutzutage sogar in den Satire-Sendungen im Fernsehen tun dürfen, ohne dass sich Jemand darüber empört, wie es in den 60er Jahren noch hüben wie drüben der Fall war, was beweist, dass Hunde, die bellen, noch lange nicht beißen, sodass sich die Ausgebellten beruhigt in Sicherheit wiegen können, denn bekanntlich brauchts die Eiche nicht zu stören, wenn ein Schwein sich an ihr kratzt.
@ Verdandi

Du hattest die Frage gestellt:

"… Wäre das eine mögliche Lösung auch heute, ohne Wut und Ignoranz miteinander umzugehen, nicht ohne Mitgefühl, aber auch nicht mit allzugroßem Ernst? Wären beide Haltungen einer Person möglich?"

Eine saloppe (nach Duden: unbekümmert zwanglos, die Nichtachtung gesellschaftlicher Formen ausdrückend[e]) Antwort von mir wäre: Generell ist in einer Person vieles möglich. Die "eine" Person in der Gesellschaft gibt es jedoch nicht.

Fünf Begriff:
Wut, Ignoranz, Mitgefühl, Ernst, Gesellschaft
stehen in direkter Verbindung.

Wenn ich den Inhalt der Frage erweitere, dann kann ich @ Gundulabella völlig zustimmen:
"... ich glaube, dass beides geht.....
es funktioniert jedoch nur, wenn man nicht nur seine eigene Sicht der Dinge - sondern die Sicht vieler anderer Menschen begreifen kann...."



Ich habe mich zunächst den einzelnen Begriffen gewidmet:

Ignoranz:
Setzt man den Gedanken von @ Gundulabella um, dann müsste jeder Mensch tollerant sein und dürfte nicht ignorant sein. Das bedeutet Tolleranz gegenüber Gesprächen und Meinungen.
Aus Ignoranz -> wird Tolleranz.
Aber auch für Tolleranz gibt es Grenzen.

Mitgefühl:
Problemen zu zu hören, bedeutet schon Mitgefühl zu haben. Lösungen für viele Menschen anzubieten, bedeutet schon ein hohes Maß an Mitgefühl zu haben.

Wut:
nach Duden: heftiger, unbeherrschter, durch Ärger o. Ä. hervorgerufener Gefühlsausbruch, der sich in Miene, Wort und Tat zeigt
Wut ist ein emotionaler Ausdruck. Wenn sich der betroffene (wütende) Mensch über die Ursachen seiner Wut gefragt hat und er Antworten bekommen hat, dann ist es (sehr) gut möglich, auf der sachlichen Ebene über die Ursache(n) zu reden und Lösungen zu finden.

Ernst(haftigkeit):
Die Frage nach der Ernsthaftigkeit sollte schon ziemlich eindeutig zugunsten der Ernsthaftigkeit ausfallen. Im Miteinander der Menschen in der Gesellschaft geht es immer darum, dass Leben mit all seinen Zusammenhängen angenehmer zu machen.

Gesellschaft:
Nach Duden: Gesamtheit der Menschen, die zusammen unter bestimmten politischen, wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen leben.
Damit sind meistens die Einwohner eines Staatsgebietes gemeint.

Wenn ich deine Frage auf die heutige Gesellschaft übertrage, dann sollten in einer möglichen Antwort die Begriffe:
Vertrauen, Mitgefühl, Ernsthaftigkeit, Dialog und Tolleranz verbunden sein.


@ CornusMas

Lass es mich so ausdrücken: 

"... aber auch nicht mit allzu großem Ernst" bedeutet für mich: Die Dinge nicht immer zu schwer zu nehmen, sondern sich eine gewisse lebensfreundliche Leichtigkeit zu bewahren, ohne in Oberfächlichkeit zu verfallen, den (hoffentlich vorhandenen) Humor zu bewahren, ohne alles ins Lächerliche ziehen zu müssen. Die Balance zwischen Ernsthaftigkeit und Lebensfreude nie zu verlieren!  ...Du erwähnst im Zusammenhang mit der Ernsthaftigkeit das angestrebte "angenehme Leben". Was aber wäre das ohne Leichtigkeit und Frohsinn?! 

Mit der "einen Person" meinte ich gewiss keine vereinheitlichte Durchschnittsperson, sondern einen konkreten Menschen als Individuum. Und die Frage, ob jemand verschiedene, scheinbar widersprüchliche Haltungen in sich vereinigen kann, ist sicher nicht allgemeingültig (musterhaft) zu beantworten, sondern das muss  wieder einmal jeder ganz konkret und ehrlich für sich selbst versuchen. 

Die Sicht anderer Menschen begreifen zu können, ist ein Ziel, zu dem der Dialog mit ihnen aber erst noch hinführen soll. Eine Voraussetzung dafür ist die vorhandene Bereitschaft. 

Die wesentliche Bereitschaft, offen für andere zu sein, erlangt man m.E. nicht durch allgemeingültig sein sollende Vorstellungen davon, wie ein Mensch zu sein habe, sondern durch das Erspüren und Reflektieren der eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten dafür, Verbindungen zu knüpfen. Die eigene Vorstellungswelt nicht hermetisch in sich selbst abzuschließen, sondern Türen nach draußen zu öffnen, wo das nicht beherrschte Ungewisse einzudringen droht. 

Sich auch mal auf ein unbekanntes Terrain zu begeben, wo wir zeitweise ohne unsere gewohnte Orientierung sind und uns stattdessen dem Anderen streckenweise  ausliefern und anvertrauen müssen.

Mir fallen bei tieferer Betrachtung immer mehr Unabwägbarkeiten ein, die das Abenteuer einer echten menschlichen Begegnung mit sich bringen kann, die wir niemals vorher alle absehen und in ein Schema pressen könnten. 

Du hast die wichtigsten Voraussetzungn für diese Art Unterfangen bereits erwähnt: Verantwortung und Vertrauen! 



und dennoch sind Menschen manchmal so weit voneinander entfernt, dass kein Verständnis gefunden werden kann, weil es zu wenige Gemeinsamkeiten im Denken und Handeln gibt......
dann eine Diskussion weiter zu führen, verhärtet die Fronten und macht eine Diskussion sinnlos, weil jeder irgendwann nur noch seine Sicht der Dinge darlegt ohne auf Verständnis zu treffen.....
weil es jedoch so viele Menschen auf der Welt gibt, sind immer einige dabei, die in etwa auf einer Wellenlänge mit einem liegen.....

mir sind z.B. fanatische Menschen unbegreiflich - egal ob im Bereich Politik oder Religion - weil ich immer verschiedene Seiten einer Medaille betrachten will....
Sorry, ich platze mal wieder hinein in Eure wichtige Debatte über einen möglichst optimalen Umgang miteinander, um zu einem echten Austausch zu gelangen.

@Verdandi

Danke für Dein Bild des weinenden Heraklit und lachenden Demokrit!
Hatte in Safranskis Biografie von Nietzsche gelesen, dass N. den kalt urteilenden, gleichgültigen, bzw. gleichmütigen Materialisten Demokrit verehrte, während er Sokrates und Platon mit ihrer Metaphysik und Sinnsuche vehement in manchen Veröffentlichungen ablehnte, in anderen jedoch bewunderte. (N. äußerte sich oft ganz unterschiedlich, z.Bsp. auch über das Christentum.)----

Aber ich möchte heute über das schreiben, was mich z.Zt. noch viel mehr bedrückt als unsere Ohnmacht bezüglich des islamistischen Terrors, was mich wirklich entsetzt:
Es geht um Belarus, das z.Zt. in ein Konzentratioslager umgewandelt wird, wie Alexijewitsch in einem Interview auf spiegel-international berichtete.
(Sie hält sich z.Zt. in Berlin auf, wegen einer Entzündiung ihres Gesichtsnervs.) Die Mails, die ihr gesendet werden über Folterungen, die Fotos von wund gequetschten Händen, erschüttern sie täglich.
Diese stalinistischen Methoden werden wieder voll aktiviert.

Tief beglückt war sie über die mutig und friedlich demonstrierenden Frauen, und nun ist sie entsetzt darüber, wie brutal die gefangenen, jungen Männer behandelt werden, ein junger Mann wurde totgeprügelt.
Diese brutalen Täter seien junge Männer (keine ausgebildeten Polizisten), die sich freiwillig meldeten, als sie gefragt wurden, ob sie bereit seien, die eigenen Eltern zu töten, um ihre Heimat zu verteidigen.
Alexijewitsch hofft darauf, dass die Sanktionen [u]verstärkt werden,[/u] sie müssten das Regime empfindlich treffen, die Öl-Industrie könnte durch diese schwer geschädigt werden, auch sollte Belarus aus dem Bankensystem ausgeschlossen werden.---
(Leider überfordert es mich, dieses Anliegen in das Thema der politischen
Philosophie angemessen einzuordnen.)
das Daumendrücken für Belarus reicht nicht.....
die neuesten Berichte sind erschreckend......
die EU hätte bereits vor Wochen energischer reagieren müssen....

@ Migranda

Über Demokrit, den Du (wohl  der Einschätzung des neurechten zeitgenössischen Philosophen Safranski folgend) der (Seelen-) "Kälte" bezichtigst ...(die hast Du mir auch schon mal unterstellt, erinnerst Du Dich daran?), ... solltest Du Dir vielleicht erst einmal ein gewisses Grundwissen aneignen:

Demokrit, Wikipedia
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Demokrit

Empfehlen kann ich Dir in Bezug auf Nietzsche  auch diesen Artikel:

Information Philosophie - Nietzsche: Der Weg von der Philologie zur Philosophie
https://www.information-philosophie.de/?a=1&t=898&n=2&y=1&c=50

Auszug:

>>...Aufschlussreich (...) sind Nietzsches Demokrit-Studien aus der Leipziger Studienzeit. Diese stehen wiederum in engem Zusammenhang mit seinen philologisch-quellenkritischen Untersuchungen zu Diogenes Laertius und beschäftigen sich mit der Frage nach der Echtheit der Schriften Demokrits. Nietzsches Demokrit-Studien haben aber – in Zusammenhang mit der in der zweiten Hälfte des Jahres 1866 einsetzenden intensiven Lektüre der Geschichte des Materialismus des Neukantianers Friedrich Albert Lange – einen genuin philosophischen Bezug. Dies kommt vor allem in seinen nachgelassenen Aufzeichnungen aus der Leipziger Studienzeit zum Tragen. In diesen macht er deutlich, dass Demokrit der „Vater aller aufklärenden, rationalistischen Tendenzen“ bzw. derjenige Mensch sei, in dessen Denken sich der Übergang vom Mythos zum Logos vollziehe. Er betont, Demokrit habe als erster den „wissenschaftlichen Charakter“ erreicht und sei auch heute noch modern. ...<<

Ja, für manche  bedeutet "Wissenschaft" leider zugleich "Seelenkälte". Ich denke aber, Erkenntnisfähigkeit hat nichts mit fehlender Empathie zu tun. 



@ Migranda

Um beim Thema „Politik“ zu bleiben, sollte man sich vielleicht auch das passende Forum dazu aussuchen und nicht ins Filosofie-Forum ausweichen, weil man da vielleicht etwas zivilisierter benimmt, um sich dann dort stattdessen ständig mit filosofischen Themen konfrontiert zu sehen, die Einen gar nicht interessieren.

Die momentane Diskussion um einen angemessenen Umgang miteinander wurde zwar bereits ausführlich in dem thread: „Wie kommunizieren wir am besten im Internet“ https://www.50plus-treff.de/forum/wie-k ... 85276.html geführt, kann aber auch gut da Anwendung finden, wo es um eine parlamentarische „Debattenkultur“ zum Zwecke der Informationsbeschaffung (und nicht um das Kultivieren der persönlichen Streitsucht) geht.

Die ist insofern nötig, um im Bewusstsein dessen, was nötig und was möglich ist, am Ende zu einem ausgewogenen, gemeinsamen Beschluss (einer rechtsverbindlichen Entscheidung) zu gelangen, welcher bei der Interessenvielfalt immer nur in einem Kompromiss bestehen kann, bei der Alle auf Etwas verzichten müssen, um dafür etwas Anderes zu gewinnen – auch wenns den Herrschsüchtigen, die gerne ihre politischen Gegner nach einer demokratischer Abstimmung gern legal diskriminieren wollen, indem sie sich selber alle Rechte herausnehmen, und die Pflichten den Schwächeren überlassen, noch so sehr missfällt.

Bei einer informellen Diskussion (Gesprächsrunde und nicht Streitgespräch) wie in diesem Forum geht es allerdings lediglich um die eigene Horizonterweiterung und nicht um politische Agitation für irgend eine Partei oder Sekte, der man angehört oder sogar vorsteht, und für die man hier die Werbetrommel rührt, um mehr Mitglieder anzuwerben, mit Hilfe Derer man dann anschließend zur Abstimmung darüber schreiten kann, wer das Recht zugestanden bekommt, Anderen Vorschriften machen zu dürfen, und wer nicht.
Wir schrieben schon alle mehrfach gegeneinander hier an und dazu sagte ich bereits einmal, dass es vielleicht eine Lösung sein könnte, das unseres Erachtens jeweils hier und da möglicherweise Akzeptable an den insgesamt abgelehnten Texten anderer herauszugreifen und es als Anlass eigener weiterer Gedanken zu nehmen. ...

Jetzt versuche ich, diesen Vorschlag einmal zu überprüfen. Beispiel: Der letzte Beitrag von Filofaxi (16.11./16:50h).

Obwohl ich schon so oft darauf hinwies, dass "Herrschaftsfreiheit" kein Merkmal von Demokratie, sondern von Anarchie ist (was man in jedem besseren Lexikon nachlesen kann), behauptet er es immer wieder aufs Neue, so auch jetzt wieder. Und nach wie vor benutzt er Begriffe wie "demokratistisch", wenn es um unsere Demokratie geht, die er, wie er ja oft genug schon betont hat, für eine "Diktatur" hält.

Ich habe einfach keine Lust mehr und sehe auch keinen Sinn darin, gegen diese seine offenbar sehr eigenwillige, mir allerdings als äußerst verquer erscheinende ideologistische Vorstellung weiter zu argumentieren.

Ich kann allerdings auch nicht erkennen, dass Du gegenüber diesem User eine andere Haltung gefunden hättest, als die einer wenn m.E. auch sehr berechtigten Verärgerung, da er ja alle Versuche des Hinterfragens und der Kritik an den Inhalten seiner Abhandlungen gleich einem Lotusblütenblatt wie Wasser von sich abperlen lässt.

Wie kann man anders oder gar besser damit umgehen, als wir es bisher vermochten?

Jetzt komme ich auf meinen anfangs erwähnten Vorschlag zurück. Dessen Realisierung bräuchte zwei Bedingungen, eine bei uns selbst und eine im gegnerischen Text:

1. Ich muss in der Lage sein, meine schon über Jahre hinweg gewachsene skeptische Haltung dem Betreffenden gegenüber bewusst auf "Null" zurückzufahren, um den betreffenden Text so betrachten zu können, als hätte ich nicht die wiederholten Erfahrungen mit seinem Verfasser im Hinterkopf. Das soll mir ermöglichen, mich wirklich voll auf den Text einzulassen.

2. Wenn mir das gelingt, werde ich feststellen können, ob der Text tatsächlich in der Gänze zu entkräften ist - oder vielleicht doch etwas akzeptables enthält, an das ich anknüpfen könnte.

Ich versuche das einmal:

Zu 1
Natürlich ist das, genau genommen, nicht möglich - weil es bedeuten würde, den "Archimedischen Punkt" zu finden...


Bild

(Wikimedia Commons)


... Es kann also nur Annäherungen geben.
Man muss sich bewusst darum bemühen und kann sich hilfsweise dazu, soweit vorhanden, positive Vorstellungen aus dem Hinterkopf hervorholen. Zum Beispiel diese: Der Betreffende ist eine gebildete Person, mit der es grundsätzlich betrachtet, eine Freude sein könnte, zu diskutieren usw. Auch wenn mir sofort etliche konktete begründbare Gegenargumente (bezüglich der "Freude") einfallen, lasse ich diese jetzt mal bewusst beiseite. Ich wollte mich ja positiv - zumindest neutral - stimmen, um Bedingung Nr. 2 zu überprüfen.

Zu 2
Bei der wiederholten Lektüre finde ich tatsächlich eine wertfrei zu sein scheinende Stelle, die mir hinreichend neutral erscheint, um in einem eigenen Kontext verwendbar zu sein ...

Filofaxi schrieb:[/color]
>>...Dass ein echter Demokrat natürlich ein rotes Tuch für alle Scheindemokraten ist, und gerade von Denen mit aller Macht bekämpft wird, ist genauso logisch, wie der echte Pazifist, für den es keine nationalistischen Grenzen gibt, von Denen bekämpft wird, die nur für den Frieden im eigenen Lande kämpfen, denn... <<

Alles an dieser Aussage - bis zu diesem "denn..." - denn danach folgt wieder einmal die m.E falsche Verwendung des Begriffes "Herrschaftsfreiheit" - kann ich akzeptieren, obwohl ich weiß, dass der Autor unter einer "echten" Demokratie etwas anderes versteht als ich.

Es ist also offenbar nur eine marginale äußere Übereistimmung innerhalb eines Halbsatzes möglich. Genügt das, um dieses aufzugreifen und daran mit eigenen Gedanken anzuknüpfen? Zumindest wäre eine marginale Bezugnahme und Aufrechterhaltung einer Verbindung gegeben. Aber ich gebe zu, ich sehe keine Chance einer wirklichen Annäherung über diese wackelige Schiene hinweg, die jederzeit ausfallen kann, weil ihr die solide Verbindung mit dem Grunde fehlt.

Also unterziehe ich meinen Vorschlag einer drastischen Modifizierung: Nichts aus dem Zusammenhang herausgelöst betrachten, sondern versuchen, die Aussagen im Kern zu erfassen und in das eigene Bewertungssystem einzuordnen und dazu eine eigene Haltung zu gewinnen, dafür Argumente zu erzeugen und diese kommunizieren!

Aber haben wir genau das alles nicht schon reichlich getan und mittlerweile hinter uns gebracht? - Eigentlich müssten wir hier inzwischen alle schweigen. ...

Manche können das sehr gut. Da gibt es sogar Ehepaare, bei denen die Partner völlig konträre politische Auffassungen haben und sich dennoch sehr verbunden fühlen - wenn sie nur die Politik außen vor lassen.

Denken wir an die Politiker-Brüder Vogel - der eine, Hans-Jürgen, führendes Mitglied der SPD, der andere, Bernhard, eines der CDU und Ministerpräsident. Sie haben sich gegenseitig sehr geschätzt. Außerdem hatten beide etwas Wichtiges gemeinsam: Sie waren echte Demokraten und standen mit ihren grundlegenden Überzeugungen auf dem Boden unserer Verfassung. - Wäre einer von ihnen extremistisch gewesen, hätte der andere sicher größere Probleme damit gehabt.

Ich [color=#FF0000]sollte
also zuallererst feststellen, welche Grundhaltung der Betreffende hat - und sollte nie unterlassen, meine eigene Einschätzung laufend zu überprüfen, sobald und solange Zweifel bestehen.

Mir echten Nazis, Antisemiten, Rassisten und sonstigen gruppenbezogenen Menschenfeinden rede ich allerdings nicht - die bekämpfe ich!

Mit Verwirrten, Wahnsinnigen und sonstigen Chaoten (sofern sie echt sind und nicht bloß einem Kalkül folgen) ist es für mich als Individuum sehr schwer, vernünftig umzugehen. Man kann eigentlich immer nur auf die Fakten verweisen und darauf hoffen, dass sich diese Personen in Klausur oder Therapie begeben, um ihre eigentlichen Probleme zu erkennen und zu lösen.

Politiker in Parteien, Parlamenten und Regierungen dagegen sollten sich schon gemeinsam Gedanken darüber machen, wie die gesellschaftlichen Bedingungen positiv verändert werden könnten, um solche Auswüchse im Volk möglichst zu reduzieren und kleinzuhalten.

Was aber wäre eine bessere Lösung für einen konstruktiven Umgang all derjenigen miteinander, die wie die Brüder Vogel nur verschiedenen politischen Lagern innerhalb eines echten demokratischen Systems angehören? Ich denke, hier hilft eine bewusste Akzeptanz und Wertschätzung Andersdenkender weiter, so dass die Emotionen beherrscht und der Ton friedlich bleiben können. Die Diskussionen unter unaufgeregten Bedingungen schärfen den Verstand und machen daher sogar Spaß.

Wenn das nicht möglich scheint, weil man zu erkennen glaubt, dass das Gegenüber eine ganz andere grundlegende Auffassung von der Welt hat, die mit der eigenen gar nicht kompatibel ist, obwohl er sich nicht als gruppenbezogener Menschenfeind geoutet hat bzw. ein solcher tatsächlich nicht zu sein scheint, wird es schwierig.

Was könnte ich zum Beispiel Filofaxi noch entgegenhalten, was ich nicht schon längst gesagt habe in Bezug auf seine schon so oft geäußerte Meinung, dass wir hier in einer Scheindemokratie also in einer Diktatur leben würden?

Eine solche Haltung halte ich für sehr gefährlich, vor allem dann, wenn diese so eloquent "vernebelnd" daher kommt. Wie kann man damit umgehen, wenn sich der Betreffende als absolut resistent für Gegenargumente erwiesen hat? Wenn er gebetsmühlenartig und periodenhaft alles nur permanent wiederholt, wenn auch geschickt in unterschiedlichen Formulierungen und Kontexten sprachlich verpackt?

Seine oberste Überzeugung scheint absolut starr und unbeweglich zu sein. Er rückt in Jahren keinen Millimeter davon ab.

Irgendwann sagst Du Dir, dass Du das Handtuch werfen und aufgeben solltest, Dich weiter mit den Äußerungen dieser Person zu befassen, um Dich mit lohnenderen Gedanken beschäftigen zu können - zumal wir uns hier ja nicht im Bundestag sondern auf einer Website befinden, auf der es vorrangig um Partnersuche geht.

Wären wir allerdings im Bundestag, würde ich nicht müde werden dürfen, in der Auseinandersetzung mit den politischen Gegnern, wenn diese m.E. extremistische Ziele verfolgen oder/und tendenziell gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit an den Tag legen würden. Mit den anderen würde ich in wichtigen Fragen versuchen, zu kooperieren und einen Konsens zu erzielen.

Im letztgenannten Fällen aber gehen regelmäßig alle Beteiligten gleichermaßen aufeinander zu. Verweigert sich eine Gruppierung, bleibt sie isoliert.


Also, lieber @ CornusMas, welche Lösungen hast Du Dir denn so vorgestellt für die Auseinandersetzungen mit Andersdenkenden? Das interessiert mich jetzt wirklich sehr.




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@ CornusMas

Wir schrieben schon alle mehrfach gegeneinander hier an und dazu sagte ich bereits einmal, dass es vielleicht eine Lösung sein könnte, das unseres Erachtens jeweils hier und da möglicherweise Akzeptable an den insgesamt abgelehnten Texten anderer herauszugreifen und es als Anlass eigener weiterer Gedanken zu nehmen. ...

Jetzt versuche ich, diesen Vorschlag einmal zu überprüfen. Beispiel: Der letzte Beitrag von Filofaxi (16.11./16:50h).

Obwohl ich schon so oft darauf hinwies, dass "Herrschaftsfreiheit" kein Merkmal von Demokratie, sondern von Anarchie ist (was man in jedem besseren Lexikon nachlesen kann), behauptet er es immer wieder aufs Neue, so auch jetzt wieder. Und nach wie vor benutzt er Begriffe wie "demokratistisch", wenn es um unsere Demokratie geht, die er, wie er ja oft genug schon betont hat, für eine "Diktatur" hält.

Ich habe einfach keine Lust mehr und sehe auch keinen Sinn darin, gegen diese meine offenbar sehr eigenwillige, mir allerdings als äußerst verquer erscheinende ideologistische Vorstellung weiter zu argumentieren.

Das schreibst DU bereits jahrelang....irgendeinen egoischen Nutzen scheint er Dir dennoch zu bescheren....denn ohne etwas, wogegen Du angehen kannst, wäre es völlig irrelevant - ist es sowieso, hat dann allerdings eine andere Qualität....

Ich kann allerdings auch nicht erkennen, dass Du gegenüber diesem User eine andere Haltung gefunden hättest, als die einer wenn m.E. auch sehr berechtigten Verärgerung, da er ja alle Versuche des Hinterfragens und der Kritik an den Inhalten seiner Abhandlungen gleich einem Lotusblütenblatt wie Wasser von sich abperlen lässt.

Wie kann man anders oder gar besser damit umgehen, als wir es bisher vermochten?

Jetzt komme ich auf meinen anfangs erwähnten Vorschlag zurück. Dessen Realisierung bräuchte zwei Bedingungen, eine bei uns selbst und eine im gegnerischen Text:

1. Ich muss (bin?)in der Lage sein, meine schon über Jahre hinweg gewachsene skeptische Haltung dem Betreffenden gegenüber bewusst auf "Null" zurückzufahren, um den betreffenden Text so betrachten zu können, als hätte ich nicht die wiederholten Erfahrungen mit seinem Verfasser im Hinterkopf. Das soll mir ermöglichen, mich wirklich voll auf den Text einzulassen.

2. Wenn mir das gelingt, werde ich feststellen können, ob der Text tatsächlich in der Gänze zu entkräften ist - oder vielleicht doch etwas akzeptables enthält, an das ich anknüpfen könnte.

Ich versuche das einmal:

Zu 1
Natürlich ist das, genau genommen, nicht möglich - weil es bedeuten würde, den "Archimedischen Punkt" zu finden...


Bild

(Wikimedia Commons)


... Es kann also nur Annäherungen geben.
Man muss sich bewusst darum bemühen und kann sich hilfsweise dazu, soweit vorhanden, positive Vorstellungen aus dem Hinterkopf hervorholen. Zum Beispiel diese: Der Betreffende ist eine gebildete Person, mit der es grundsätzlich betrachtet, eine Freude sein könnte, zu diskutieren usw. Auch wenn mir sofort etliche konktete begründbare Gegenargumente (bezüglich der "Freude") einfallen, lasse ich diese jetzt mal bewusst beiseite. Ich wollte mich ja positiv - zumindest neutral - stimmen, um Bedingung Nr. 2 zu überprüfen.

Zu 2
Bei der wiederholten Lektüre finde ich tatsächlich eine wertfrei zu sein scheinende Stelle, die mir hinreichend neutral erscheint, um in einem eigenen Kontext verwendbar zu sein ...

Filofaxi schrieb:
>>...Dass ein echter Demokrat natürlich ein rotes Tuch für alle Scheindemokraten ist, und gerade von Denen mit aller Macht bekämpft wird, ist genauso logisch, wie der echte Pazifist, für den es keine nationalistischen Grenzen gibt, von Denen bekämpft wird, die nur für den Frieden im eigenen Lande kämpfen, denn... <<

Alles an dieser Aussage - bis zu diesem "denn..." - denn danach folgt wieder einmal die m.E falsche Verwendung des Begriffes "Herrschaftsfreiheit" - kann ich akzeptieren, obwohl ich weiß, dass der Autor unter einer "echten" Demokratie etwas anderes versteht als ich.

Es ist also offenbar nur eine marginale äußere Übereistimmung innerhalb eines Halbsatzes möglich. Genügt das, um dieses aufzugreifen und daran mit eigenen Gedanken anzuknüpfen? Zumindest wäre eine marginale Bezugnahme und Aufrechterhaltung einer Verbindung gegeben. Aber ich gebe zu, ich sehe keine Chance einer wirklichen Annäherung über diese wackelige Schiene hinweg, die jederzeit ausfallen kann, weil ihr die solide Verbindung mit dem Grunde fehlt.

Also unterziehe ich meinen Vorschlag einer drastischen Modifizierung: Nichts aus dem Zusammenhang herausgelöst betrachten, sondern versuchen, die Aussagen im Kern zu erfassen und in das eigene Bewertungssystem einzuordnen und dazu eine eigene Haltung zu gewinnen, dafür Argumente zu erzeugen und diese kommunizieren!


Hoffentlich erträgst DU das auch????


Aber haben wir genau das alles nicht schon reichlich getan und mittlerweile hinter uns gebracht? - Eigentlich müssten wir hier inzwischen alle schweigen. ...

... erträgst DU das, bzw, hältst Du Dich soweit aus????

Manche können das sehr gut. Da gibt es sogar Ehepaare, bei denen die Partner völlig konträre politische Auffassungen haben und sich dennoch sehr verbunden fühlen - wenn sie nur die Politik außen vor lassen.

Denken wir an die Politiker-Brüder Vogel - der eine, Hans-Jürgen, führendes Mitglied der SPD, der andere, Bernhard, eines der CDU und Ministerpräsident. Sie haben sich gegenseitig sehr geschätzt. Außerdem hatten beide etwas Wichtiges gemeinsam: Sie waren echte Demokraten und standen mit ihren grundlegenden Überzeugungen auf dem Boden unserer Verfassung. - Wäre einer von ihnen extremistisch gewesen, hätte der andere sicher größere Probleme damit gehabt.

Ich sollte also zuallererst feststellen, welche Grundhaltung der Betreffende hat - und sollte nie unterlassen, meine eigene Einschätzung laufend zu überprüfen, sobald und solange Zweifel bestehen.

Mit echten Nazis, Antisemiten, Rassisten und sonstigen gruppenbezogenen Menschenfeinden rede ich allerdings nicht - die bekämpfe ich!



....nicht nur diejenigen, oder?????



Mit Verwirrten, Wahnsinnigen und sonstigen Chaoten (sofern sie echt sind und nicht bloß einem Kalkül folgen) ist es für mich als Individuum sehr schwer, vernünftig umzugehen. Man kann eigentlich immer nur auf die Fakten verweisen und darauf hoffen, dass sich diese Personen in Klausur oder Therapie begeben, um ihre eigentlichen Probleme zu erkennen und zu lösen.



....smile, solange Du Deinem Vater noch beweisen musst, der bessere Mann zu sein, kannst Du diese Aussage für Dich noch einmal prüfen.....



Poliitiker in Parteien, Parlamenten und Regierungen dagegen sollten sich schon gemeinsam Gedanken darüber machen, wie die gesellschaftlichen Bedingungen positiv verändert werden könnten, um solche Auswüchse im Volk möglichst zu reduzieren und kleinzuhalten.

Da bist DU ja fein raus...., gell?

Was aber wäre eine bessere Lösung für einen konstruktiven Umgang all derjenigen miteinander, die wie die Brüder Vogel nur verschiedenen politischen Lagern innerhalb eines echten demokratischen Systems angehören? Ich denke, hier hilft eine bewusste Akzeptanz und Wertschätzung Andersdenkender weiter, so dass die Emotionen beherrscht und der Ton friedlich bleiben können. Die Diskussionen unter unaufgeregten Bedingungen schärfen den Verstand und machen daher sogar Spaß.

Wenn das nicht möglich scheint, weil man zu erkennen glaubt, dass das Gegenüber eine ganz andere grundlegende Auffassung von der Welt hat, die mit der eigenen gar nicht kompatibel ist, obwohl er sich nicht als gruppenbezogener Menschenfeind geoutet hat bzw. ein solcher tatsächlich nicht zu sein scheint, wird es schwierig.

Was könnte ich zum Beispiel Filofaxi noch entgegenhalten, was ich nicht schon längst gesagt habe in Bezug auf seine schon so oft geäußerte Meinung, dass wir hier in einer Scheindemokratie also in einer Diktatur leben würden?

Eine solche Haltung halte ich für sehr gefährlich, vor allem dann, wenn diese so eloquent "vernebelnd" daher kommt. Wie kann man damit umgehen, wenn sich der Betreffende als absolut resistent für Gegenargumente erwiesen hat? Wenn er gebetsmühlenartig und periodenhaft alles nur permanent wiederholt, wenn auch geschickt in unterschiedlichen Formulierungen und Kontexten sprachlich verpackt?

Seine oberste Überzeugung scheint absolut starr und unbeweglich zu sein. Er rückt in Jahren keinen Millimeter davon ab.

Irgendwann sagst Du Dir, dass Du das Handtuch werfen und aufgeben solltest, Dich weiter mit den Äußerungen dieser Person zu befassen, um Dich mit lohnenderen Gedanken beschäftigen zu können - zumal wir uns hier ja nicht im Bundestag sondern auf einer Website befinden, auf der es vorrangig um Partnersuche geht.

Wären wir allerdings im Bundestag, würde ich nicht müde werden dürfen, in der Auseinandersetzung mit den politischen Gegnern, wenn diese m.E. extremistische Ziele verfolgen oder/und tendenziell gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit an den Tag legen würden. Mit den anderen würde ich in wichtigen Fragen versuchen, zu kooperieren und einen Konsens zu erzielen.

Im letztgenannten Fällen aber gehen regelmäßig alle Beteiligten gleichermaßen aufeinander zu. Verweigert sich eine Gruppierung, bleibt sie isoliert.


Also, lieber @ CornusMas, welche Lösungen hast Du Dir denn so vorgestellt für die Auseinandersetzungen mit Andersdenkenden? Das interessiert mich jetzt wirklich sehr.


Mich interessiert eher, Deine Diskrepanz zwischen: würde, könnte, sollte und gelebten Lebens...bzw, zwischen Wissen und Sein...?!



...und natürlich kannst DU auf mein neuerliches Verschwinden aufmerksam machen.... :wink:
@ Migranda

Einen Text zu schreiben - ohne zu selbst zu recherchieren - ohne die Inhalte zu hinterfragen - halte ich für äußerst ungeeignet.

Exportanteil Belarus im Jahr 2016 in Prozent

Russland Russland 45,8
Ukraine Ukraine 12
Vereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 4,7
Deutschland Deutschland 4,0
Niederlande Niederlande 4,0

Polen Polen 3,5
Litauen Litauen 3,3
sonstige Staaten 22,7

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9F ... Wirtschaft


Deutschland und die Niederlande importieren jeweils 4% der Exporte von Belarus. Was erreichen da Sanktionen?

Wo und wieviel Öl-Industrie gibt es in Belarus?
Ich habe dazu nichts gefunden!

Durch Belarus gehen wichtige Gas- und Ölleitungen u.a. nach Deutschland (u.a. Yamal-Leitung).
Deutschland könnte auf deutscher Seite die Yamal-Gasleitung abdrehen. Damit würde Belarus keine Gas-Transit-Erlöse bekommen.
Als Ersatz käme da Nord-Stream 2 in Betracht. Da haben unsere Freunde aus Übersee etwas dagegen. Meint man etwa in Washingten, dass es besser sei, mit Lukashenko und Putin Gas-Geschäfte zu machen?

Bild

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der ... nes#Europa
Die philosophischen Würste an Weisheitsergüssen mit links sind unlesbar!

Früher nannte man so etwas Hirnwichsen, aber heutzutage ist nicht mehr mal Hirn im Geschwurbel zu finden.
Ein Bildchen aus dem Internet hilft da auch nicht mehr weiter.

Könnten wir nicht über Heidegger oder Richard David Precht reden?

Die Kämpfe der Küchenphilosophen untereinander sind von einer lähmenden Öde.
Vielleicht sollte man einmal drüber nchdenken, nicht nur die eigene Untermittelmäßigkeit wortgewaltig darzustellen, sondern sich über Leute auszutauschen, denen man kritisch zustimmen kann?


"Das schreibst DU bereits jahrelang....irgendeinen egoischen Nutzen scheint er Dir dennoch zu bescheren....denn ohne etwas, wogegen Du angehen kannst, wäre es völlig irrelevant - ist es sowieso, hat dann allerdings eine andere Qualität.... "

Kann mir ein Mensch erklären, was so ein Schmarren mit politischer Philosophie zu tun haben soll?
barbera hat geschrieben: Die philosophischen Würste an Weisheitsergüssen mit links sind unlesbar!

Wen meinst du?

barbera hat geschrieben: Früher nannte man so etwas Hirnwichsen, aber heutzutage ist nicht mehr mal Hirn im Geschwurbel zu finden.


Wie ekelhaft ist das denn? Da scheinst du beste Erfahrungen zu haben.

barbera hat geschrieben: Ein Bildchen aus dem Internet hilft da auch nicht mehr weiter.


Das ist halt dumm für dich. Um welches Bildchen geht es?

barbera hat geschrieben: Könnten wir nicht über Heidegger oder Richard David Precht reden?


Du könnst ja ein eigenes Thema aufmachen. Was meinst du?

barbera hat geschrieben: Die Kämpfe der Küchenphilosophen untereinander sind von einer lähmenden Öde.


Das habe ich irgendwie und irgendwo schon mehrfach gelesen. Kannst du dir mal was neues einfallen lassen, falls du mit (Zitat Barbera) Hirnwichsen (Zitat Ende) fertig bist?

barbera hat geschrieben: Vielleicht sollte man einmal drüber nchdenken, nicht nur die eigene Untermittelmäßigkeit wortgewaltig darzustellen, sondern sich über Leute auszutauschen, denen man kritisch zustimmen kann?

Das ist ein guter Tipp, fang mal bei dir an!

barbera hat geschrieben: "Das schreibst DU bereits jahrelang....irgendeinen egoischen Nutzen scheint er Dir dennoch zu bescheren....denn ohne etwas, wogegen Du angehen kannst, wäre es völlig irrelevant - ist es sowieso, hat dann allerdings eine andere Qualität.... "

Kann mir ein Mensch erklären, was so ein Schmarren mit politischer Philosophie zu tun haben soll?

Genau. Das frage ich mich auch bei deinem Beitrag. Übereinstimmung!