Ein genauso großer Irrtum, wie die Annahme, auch ein Nationalist könne von seiner Einstellung her ein Sozialist sein, wenn er ausschließlich für die Mitglieder der eigenen Nation Partei ergreift, ist die, dass auch ein Liberaler ein Sozialist sein könne, wenn er die staatliche Förderung von Bedürftigen nur so lange befürwortet, wie es ihn selber Nix kostet.

Die Freiheit, die man sich selber herausnimmt, aber allen Anderen nicht zugesteht, indem man politisch über ihren Kopf hinwegbestimmt, um über sie zu herrschen, macht nicht nur den Anführer einer scheinsozialistischen Partei, sondern auch die aller anderen scheindemokratischen Parteien, innerhalb derer die Volksvertreter an der Basis Nix zu sagen haben, zu asozialen Egoisten.

Da nützt es auch Nix, auf andere Staaten zu verweisen, wo die herrschenden Regierungen ohne Parlamentarismus sich kulturell noch in der Antike befinden, um die politischen Missstände in den eigenen Parlamenten zu beschönigen, und so jeden Protest dagegen bereits im Keime zu ersticken.

Besonders angesichts einer pandemischen Situation, in der es eigentlich ein Gebot der Vernunft für Alle wäre, noch mehr Rücksicht auf die besonders Gefährdeten zu nehmen, als im Normalfall, weil Jeder infiziert werden kann, wenn der Andere keinen Mund- und Nasenschutz in geschlossenen Räumen trägt, wird die asoziale Einstellung Derer, die sich sich nicht dran halten wollen und sich statt dessen über die Einschränkung ihrer Freiheitsrechte aufregen, um die sie sich durch ihr Handeln gar nicht verdient gemacht haben, noch deutlicher, als vorher.

Ebenso unerträglich ist das Verhalten von selbstherrlichen Entscheidungsträgern, die dabei immer noch ausschließlich auf den eigenen Vorteil schielen, indem sie sich mit ihren Konkurrenten öffentlich eine politische Schlammschlacht um die Vorherrschaft liefern, und dabei ihre Pflichten vernachlässigen, wofür sie sich auch noch überreichlich bezahlen lassen, während selbst die Kritik der eigenen Parteigenossen wirkungslos an ihnen abprallt.
Filofax 22.4. >>Die zwei Seiten der politischen Medaille heißen Idealzustand und Wirklichkeit, und die sollte man immer schön auseinanderhalten, nachdem man beide nacheinander betrachtet hat, um sie nicht zu verwechseln oder gar beide als ein und das selbe anzusehen.
Ansonsten kann ein Filosof aus „Einsicht in die Notwendigkeit eines gleichberechtigten Miteinander in einer Gemeinschaft“ auch dann mehr soziale Gerechtigkeit fordern, wenn er selber nicht zu deren Nutznießern gehört.<<
Die zwei Pole "Idealzustand" und "Wirklichkeit" ziehen sich durch die ganze Menschheitsgeschichte und trieben und treiben die BEWEGUNG des Fortschritts, wobei die gedachten Ziele, der Wunsch oft bereits im Keim vorhanden sind. Die Pole oder Extreme zunächst allein für sich zu bestimmen, sie abzugrenzen ist jedoch nur der erste Schritt. Entscheidend bleibt die Bewegung, die unendlich vielen möglichen Zwischenschritte oder Stufen. Desweiteren ist es ein Irrtum, sie könnten nicht "ein und dasselbe" sein denn tatsächlich werden und wurden sie immer wieder indentisch, sobald einmal ein gedachtes Ideal oder Wunschvorstellung (zb. politisches Ziel oder techn. Errungenschaft) Wirklichkeit wurde. In der Folge werden neue Idealzustände, Ziele oder Ideen formuliert, worauf hin die Bewegung fortschreitet aus Einsicht in die Notwendigkeit, was auch als Freiheit bezeichnet wird.
Allerdings kann heute von einem gleichberechtigten Miteinander noch keine Rede sein, weder innerhalb eines Landes noch zwischen den verschiedenen Ländern. Selbst innerhalb eines Unternehmens wird den Arbeitern und Angestellten allenfalls eine gewisse Mitbestimmung gewährt, welche oftmals auch noch erst erkämpft werdenn muss.

Verbandi 22.4. >>Politik hat nicht bloß zwei gegensätzliche Seiten, weshalb die Medaillen-Metapher völlig unzutreffend ist.
Hinzu kommt noch, dass nicht einmal "Idealzustand" und "Wirklichkeit" zwei gegensätzliche Seiten einer Medaille sein können, weil es auch hier unzählige Zwischenbereiche und sogar Fälle geben kann, in denen beides sich maximal angenähert hat.<<
Die Existenz der gegensätzlichen Seiten zu verneinen weil es unzählige Zwischenstufen gibt, ist so abstrus wie nur irgendwas. Filofax blendet die Bewegung aus, verdrängt den Prozeß und die Möglichkeit der Identität der Gegensätze. Verbandi verschließt die Augen vor der Polarität und sieht nur noch Bewegung. Beide sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Die Welt und die Natur sind voll von lauter Gegensätzen ohne deren Existenz keine Bewegung möglich wäre. Ein weiser Mann sagte mal "wo die Gegensätze aufhören, endet das Leben". Man nehme sich den Gegensatz von Geburt und Tod. Sind diese nun nicht mehr real weil es dazwischen unendlich viel Daseinszustände gibt und möglich sind ? Oder Hell und dunkel.....unsinnig weil dazwischen unendlich viele Abstufungen möglich sind ?
Wenn beide .....Filofax und Verbandi anerkennen würden, dass es in der materiellen Welt, der Wirklichkeit, letztlich dialektisch zugeht, kämen wir sicher zu blühenden und wunderbaren Synthesen.

Es bleibt spannend und amüsant

@ Norduscher

Die Begriffe "Idealzustand" und "Wirklichkeit" bezeichnen nicht die zwei Pole einer Sache, so wie Nord- und Südpol des Planeten Erde, Schwarz und Weiß des Farbspektrums, Geburt und Tod als Anfang und Ende der menschlichen Lebenspanne oder ganz allgemein: zwei natürliche, gegenüber liegende bzw. entgegengesetzte Seiten bzw. Zustände ein und derselben Sache.

Der Gegensatz der Wirklichkeit ist das Nichts. 
Der Gegensatz einer Idealvorstellung von der Wirklichkeit ist die pragmatische Akzeptanz derselben. 

Die Essenz der Wirklichkeit ist das Sein.
Die Essenz einer Idealvorstellung von der Wirklichkeit ist (wie jede Vorstellung) eine Imagination. 

Die Wirklichkeit an sich lässt sich vielleicht durch Absprache objektivieren - ganz gewiss aber nicht eine Idealvorstelung. Denn diese hat keine Essenz, die anderen zugänglich wäre. Hier kommen zudem Wunschvorstellungen und Ideologien ins Spiel, die in ihrem Verhältnis zur Wirklichkeit keine "einzig richtige" Position einnehmen können, weil es so viele verschiedene mögliche gibt.

Wenn nun eine Wunschvorstellung von der Wirklichkeit realisiert werden konnte, ist die Wunschvorstellung keine solche mehr,  sondern Wirklichkeit. Damit wäre die Polarität aufgehoben, was aber tatsächlich bedeutet, dass es auch vorher schon keine solche gegeben haben kann!

Polarität führt nicht zur Bewegung (Dynamik), sondern ganz im Gegenteil: Zum Ausgleich (Balance) und damit zur Stabilisation. 

Die "Bewegung", die den Fortschritt kennzeichnet, entsteht also nicht aus der "Polarität" von Wunsch und Wirklichkeit - weil es eine solche nicht geben kann -, sondern ganz einfach aus dem Streben nach einem besseren Leben. Die Dynamik eines aus seinen Möglichkeit schöpfenden, erfüllten und somit fortschrittlichen Lebens eines Individuums ergibt sich aus seiner relativ kurzen Lebensspanne. Und der gesellschaftliche Fortschritt ergibt sich aus dem dynamischen Zusammenwirken der um ihre begrenzte Existenz wissenden Mitglieder. 

Der Motor des Fortschritts ist also nicht irgend eine Polarität, sondern im Gegenteil: Ein Ungleichgewicht zwischen grenzenloser Imagination und arg begrenzter Wirklichkeit - zum Beispiel die menschliche Lebensspanne betreffend.

Ich hatte allerdings etwas ganz anderes gemeint: Polarisierung hat nämlich so gar nichts mit Polarität zu tun!

Wenn ich filofaxi vorwerfe, dass er alles polarisiert (also ständig nur in Gegensätzen denkt), dann hat das nichts mit der natürlichen (stabilisierenden) Polarität der Dinge und Kräfte zu tun, sondern mit einer (ggf. selbst auferlegten) Beschränktheit der Vorstellungskraft auf Schwarz-Weiß-Muster unter Ausblendung aller Zwischentöne des Farbspektrums. 




@Verbindi Verbundi ....äääähm Verbandi
Immerhin sind wir uns denke ich einig darin, dass sich zwischen zwei Polen oder Gegensätzen unendlich viele Zustände oder sagen wir mal Wechselbeziehungen oder Zusammenhänge möglich sind. Also Zustände wo beide Seiten eines Gegensatzes einen Anteil an Wirkung haben, wobei mal der eine mal der andere dominieren kann und sich daraus eine Richtung oder Tendenz ergibt.
>>Die Begriffe "Idealzustand" und "Wirklichkeit" bezeichnen nicht die zwei Pole einer Sache, (...) zwei natürliche, gegenüber liegende bzw. entgegengesetzte Seiten bzw. Zustände ein und derselben Sache.
Der Gegensatz der Wirklichkeit ist das Nichts.
Der Gegensatz einer Idealvorstellung von der Wirklichkeit ist die pragmatische Akzeptanz derselben.<<
So so ...das Nichts gegenüber der Wirklichkeit ; könnte man so annehmen wenn es so etwas wie das Nichts gäbe. Nur besteht die ganze Welt aus sich bewegender Materie. Kein Fleck im ganzen Universum ohne Materie und ohne Bewegung derselben.
Wenn es nun also kein Gegensatz von Ideal und Wirklichkeit geben kan nach deiner Auffassung. Wie erklärst du dir die Gedichte von Hölderlin, Busch, Hesse oder Tucholsky etc., die sich genau damit befassen. Waren das Spinnerein von irregeleiteten ? Oder liegt es daran, dass sie sich zu ihrer Zeit gerade deshalb damit befassten, weil dieser Gegensatz sehr viele Menschen bewegte ?
http://oops.uni-oldenburg.de/1206/1/ur39.pdf zu Hölderlin
https://www.deutschelyrik.de/ideal-und- ... hkeit.html die Verse von Tucholsky
Dann gibt es noch sowas:
https://www.politikundunterricht.de/2_97/puu972e.htm
Wie ist das bloß zu erklären wenn dieser Gegensatz nach deiner Vorstellung gar nicht existieren kann ?
>>Die Wirklichkeit an sich lässt sich vielleicht durch Absprache objektivieren - ganz gewiss aber nicht eine Idealvorstelung. Denn diese hat keine Essenz, die anderen zugänglich wäre. Hier kommen zudem Wunschvorstellungen und Ideologien ins Spiel, die in ihrem Verhältnis zur Wirklichkeit keine "einzig richtige" Position einnehmen können, weil es so viele verschiedene mögliche gibt.<<
War es im Vorfeld der französischen Revolution nicht das Ideal von Gleichheit, Freiheit und Brüderlicheit, dass zunächst von wenigen vertreten wurde und nach und nach das ganze Land erfasste, vom untergehenden Adel mal abgesehen ? So ist es wohl mit vielen Idealen, Wünschen, Hoffnungen oder Zielen. Damit sie Wirklichkeit werden können, benötigen sie mitunter Mehrheiten, diese sind aber nicht immer von vornherein vorhanden, sondern müssen erst geschaffen und gebildet werden. Die Vertreter des Ideals in der franz. Revol. standen nun im Kampf mit den Vertretern der realen Zustände, der Wirklichkeit, dem Adel, was man durchaus als gesellschaftliche Bewegung bezeichnen kann.
>>Wenn nun eine Wunschvorstellung von der Wirklichkeit realisiert werden konnte, ist die Wunschvorstellung keine solche mehr, sondern Wirklichkeit. Damit wäre die Polarität aufgehoben, was aber tatsächlich bedeutet, dass es auch vorher schon keine solche gegeben haben kann!<<
aaaaaaha
Eine Wunschvorstellung wird nicht von der Wirklichkeit realisiert, sondern von Menschen, die sich im Widerspruch zur Wirklichkeit befinden. Wurde diese Wunschvorstellung realisiert entsteht eine NEUE WIRKLICHKEIT. (wobei "die Wirklichkeit" als solche in permanenter Bewegung ist also in jedem Moment sich erneuert, da verändert) Das mit der Realisierung einer Wunschvorstellung sich eine Polirität aufhebt, ist wohl logisch, woraufhin alsbald eine neue Polarität entsteht und die gesellschaftliche Bewegung vorantreibt. So wie der Stromfluß durch die Polarität von negativer und positiver Ladung erzeugt wird. Auch hier ist ein Ausgleich möglich, was aber keinesfalls bedeutet oder beweißt, dass die Polarität nicht existiert, weil es ja dann auch keinen Stromfluß gegeben hätte. Gleiches gilt für gesellschaftliche Bewegung.
Und nun kommt das Spiel mit Sophisterei.
Ein Taschenspielertrick, deren man sich bedient wenn man sich zu sehr in innere Widersprüche verwurschtelt und sich kein Ausweg findet aus dem Dilemma.
>>Polarität führt nicht zur Bewegung (Dynamik), sondern ganz im Gegenteil: Zum Ausgleich (Balance) und damit zur Stabilisation.<<
aha.....und der Ausgleich ergibt sich so ganz von allein ? ohne Prozeß also ohne Bewegung? von Zauberhand oder göttlicher Fügung ?
>>Die "Bewegung", die den Fortschritt kennzeichnet, entsteht also nicht aus der "Polarität" von Wunsch und Wirklichkeit - weil es eine solche nicht geben kann -, sondern ganz einfach aus dem Streben nach einem besseren Leben.<<
hmmm ist das Streben nach einem besseren Leben nicht auch eine Wunschvorstellung? du windest und wendest dich wie ein Aal und kommst nicht heraus aus deiner Zwickmühle der Verwirrung, der Abneigung gegen Polaritäten in der Gesellschaft oder im Denken.
>>Der Motor des Fortschritts ist also nicht irgend eine Polarität, sondern im Gegenteil: Ein Ungleichgewicht zwischen grenzenloser Imagination und arg begrenzter Wirklichkeit - zum Beispiel die menschliche Lebensspanne betreffend.<<
und noch ein Sophismus zum Schluss...denn was ist ein Ungleichgewicht anderes als der Ausdruck einer Polarisierung oder eines Gegensatzes oder Widerspruchs Indem du ein Begriff durch einen anderen gleichem Inhalts ersetzt beweißt du nur die Richtigkeit des ersteren, in diesem Fall Polarität.
>>Ich hatte allerdings etwas ganz anderes gemeint: Polarisierung hat nämlich so gar nichts mit Polarität zu tun!<< so so
Harmonisierung hat demnach auch nichts mit Harmonie zu tun oder ?
Substantiv und das dazu passende Verb oder umgkehrt haben nichts miteinander zu tun ?
OH RETTET DIE DEUTSCHE SPRACHE VOR VERBANDI
@Nordischer
Als meist stille Mitleserin dieses Threads fällt mir auf,
dass bis jetzt alle User hier trotz gegensätzlicher Auffassungen in der Lage waren,
die Diskutant*innen korrekt anzusprechen.

Es wäre verderblich, wenn diese Form von Respekt zukünftig an Bedeutung verliert.
nettestierfrau hat geschrieben: @Nordischer
Als meist stille Mitleserin dieses Threads fällt mir auf,
dass bis jetzt alle User hier trotz gegensätzlicher Auffassungen in der Lage waren,
die Diskutant*innen korrekt anzusprechen.

Es wäre verderblich, wenn diese Form von Respekt zukünftig an Bedeutung verliert.


Als auch stiller Mitleser bin ich mal wieder sehr erschrocken über User wie dieser Nordischer,der keine Höflichkeit und Respekt gegenüber Verdandi und anderen Platz lassen will oder kann.
Traurig aber wahr.

Nordpischer,

du selbst hast mit der nervigen Verballhornung meines Namens angefangen! Meinst du wirklich, du könntest mich auf dieser billigen Schiene irgendwie treffen? Nein, das führt nur zur Retourkutsche.

Ich habe schon des Öfteren die Erfahrung machen müssen, dass sich funktionale Analphabeten schwerlich etwas erklären lassen (können). - Du zumindest hast noch immer nicht den wesentlichen Unterschied zwischen Polarität und Polarisierung verstanden. Bei soviel Sturheit (oder Unvermögen?) sind m.E. Hopfen & Malz verloren.

"Amüsant" finde ich das sicherlich nicht. Aber so ist das Leben - voll grauer Ein- und bunter Vielfalt, leider sehr ungerecht verteilt.

____________________

Falls Du aber tatsächlich nicht richtig lesen können solltest, nehme ich selbstverständlich alles zurück! Denn dafür könntest Du ja wirklich nichts. 




Scheinbar ist das inhaltliche Pulver der Dame verdandi verschossen.
Ihre verwirrte Vorstellung bzw ihr Spiel mit Sophismus wurde von mir zumindest zur Genüge widerlegt.

Und so ganz lieb oder "respektvoll" ist Lady verdandi nun auch nicht.
Sie kann und mag auch gerne austeilen.
Und nun ein Gezeter anstimmen weil der Name nicht ganz korrekt geschrieben wurde. Nunja....wenn es sonst keinen Anlass gibt. :mrgreen: 8)

Stimmt, ich verschieße mein Pulver nicht in intellektuellen Scheingefechten, zumal sich der gegnerische Unsinn gar nicht inhaltlich analysieren, sondern nur als solcher erkennen lässt. *lol*


@ Nordischer

Was weiter geht, ist die unmögliche Art des verbalen Dazwischengrätschens in den Inhalten deiner Texte.

Ich setze mich mit Inhalten von Texten auseinander und so habe ich auch deinen Text analysiert und festgestellt, dass außer "Sprüche klopfen" in Form von "schlauen Begriffen" NULL inhaltliche Substanz darin steckt.

1) Die ausgangs verwendeten Zitate stammen von @ filofaxi. Setz dich mit ihm inhaltlich auseinander! Sich diese Dinge von @ Verdandi "erklären zu lassen", zeigt was du verstehts (genauer: was du nicht verstehst)!

2) Du liegst beim Begriff Polarität im philosophischen Sinn völlig falsch oder du autest dich als Anhänger der Philosophie Hegels, mit dem sich gerade Marx und Engels vor allem in den Thesen zu Feuerbach auseinander gesetzt haben. Das zeigt mir, dass du von Dialektik NULL Ahnung hast! (Quelle unten weiter lesen!)

"Polarität ist ein Ausdruck der Philosophie für das Verhältnis sich gegenseitig bedingender Größen. ..."

[url]Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Polarit%C ... hilosophie)[/url]


3) Auch folgendes von dir ist falsch:

"... Also Zustände wo beide Seiten eines Gegensatzes einen Anteil an Wirkung haben, wobei mal der eine mal der andere dominieren kann und sich daraus eine Richtung oder Tendenz ergibt. ...

Begründung:

"... Eine Polarität besteht aus einem Gegensatzpaar und der Beziehung zwischen den Polen ... wobei einem einzelnen Pol nie eine Wertung (etwa gut oder schlecht) zukommt. ..."

Quelle wie oben

@ Verdandi hat den Begriff Polarität im philosophischen Sinn richtig angewendet! Der "Ausflug" in die Natur-Polarität inklusive Elektrotechtik ist der Beleg für philosophisches Nicht-Wissens.

4) Auch folgendes ist falsch:

"... So ist es wohl mit vielen Idealen, Wünschen, Hoffnungen oder Zielen. Damit sie Wirklichkeit werden können, benötigen sie mitunter Mehrheiten, diese sind aber nicht immer von vornherein vorhanden, sondern müssen erst geschaffen und gebildet werden. ...

Es gibt genügend Beispiele, wo Minderheiten über Mehrheiten herrsch(t)en. Das betrifft heute u.a. viele arabische Staaten, Russland, ehemalige Diktaturen, auch da, wo man sich an die Macht geputscht hatte.

5) Noch etwas, was mir aufgefallen ist.

Dir scheint der philosophische Unterschied in den Begriffen Widerspruch oder Antagonismus und Gegensatz völlig unklar zu sein.

Ich sehe in deinen Texten jede Menge Gegensätze.

Wie sich @ Verdandi nach deiner Auffassung nach im philosophischen Sinn in "... innere Widersprüche verwurschtelt ...", das ist mir völlig unklar.

6) Zitat @ Verdandi: ".... Polarität führt nicht zur Bewegung (Dynamik), sondern ganz im Gegenteil: Zum Ausgleich (Balance) und damit zur Stabilisation. ..."

@ Verdandis Aussage ist in mehrerer Sicht richtig!
a) Denk mal über das System Erde / Mond nach!
b) Im politischen Sinn gab es die Bezeichnung "Status Quo".

Das dieser stabile Zustand nicht auf Dauer sein muss, ist ein anderer Aspekt.

@ Nordischer

Der Gegensatz zwischen Anspruch und Wirklichkeit der objektiven Realität in textlichen Inhalten ist ziemlich groß. Ich helfe dir gern weiter.
Nun scheint das Amüsemeng bei der Beschäftigung mit Philosophie bei einigen Mitdilettierenden zuvörderst aus einer öffentlichen Einstufung der Mitstreitende*en auf einer vor allem weit nach unten offenen Kompetenzskala zu resultieren. Was den äußeren Beobachter fatal an die Faszination des Lehramtes erinnert, welche den Ausübenden offenbar mit jahrzehntelanger Praxis und entsprechendem Burnout zunehmend überfällt.

Polarisierung, auch als "Klementines Traum" bekannt (aus naheliegenden Gründen hier nicht ins Denglische übersetzt), ist die überspitzte Darstellung eines Themas auf die Extrempositionen ("Pole"), also das sprichwörtliche Schwarz-Weiß und folglich die perfekte Eliminierung allen Graus. Der Lustgewinn aus derartigem Tun ist aus der Fernsehwerbung hinreichend bekannt, gehört er doch (siehe oben) zu deren Grundpfeilern.

Es bleibt allerdings nach wie vor eine kychenpüscholojische Arbeitshypothese, dass die Wahl der Sportart Rückschlüsse auf die Ausübenden zulässt. Den Lustgewinn mindert das allerdings nicht im geringsten, und daraus wiederum resultiert die Faszination der gesamten Plattform.

Wer (wie bei einigen Altschreibenden) vorhersagen kann, was kommt, hat schon einen gewissen Level ("score") erreicht. Ab hier flacht die Lustkurve ab, und neue unbekannte Elemente müssen integriert werden. Insofern ist der Amüsierende (hier: trans. & intrans.) als Bereicherung immer hoch willkommen. You're welcome.

Vorsätzliche Verhunzung des Nicknamens gilt als Anfängerfehler.
Kopf hoch: die Schwierigkeitsgrade werden anspruchsvoller.

(kein OT, sondern aus Dr. püsch. (UN) G. Logens "Leitfaden für Jungabgeordnete" mut. mut. entnommen ...)

Jau Mann - watt für'n Amüsemont!

Der Dorf- und Chefzyniker vom Dienst bei Fifftypluss scheint ja auch noch immer eine ungebrochene Freude am Verhunzen zu haben - natürlichen nicht in den Anfängergefilden der Names@Nicks, sondern selbstversehentlich in denen der Altgellerten - oder waren es die der Altgeleerten? - nehmlich bei den Inhalten.

Shampoo!

  :wink:



Hier zeigt es sich mal wieder,

... dass ein Thread in den Foren leider nicht geeignet ist, das Interesse an einer sachlichen Diskussion über ein Thema über Jahre (!) aufrecht zu erhalten.
 
Was u.a. auch daran liegt, dass sich äußerst selten User:innen, die sich hier neu einbringen wollen, der Mühe unterziehen, alle bisherigen Beiträge zu lesen, was zwar verständlich ist aber dennoch nötig wäre, um Redundanzen zu vermeiden: Sie stellen dann nämlich die immer wieder gleichen, längst abgehandelten Fragen, um dazu die immer wieder gleichen, längst ausgelutschten Antworten zu erhalten. - Das Spiel heißt dann: "Und ewig grüßt das Murmeltier."

Die Alten reagieren darauf genervt und gelangweilt, worauf dann die Neuen nicht selten  frustriert und beleidigt um sich schlagen

Das Themenfeld verkommt zur Schlachtplatte.

Aber diese Variante ist ja leider nicht die Schlimmste. Unter den Alten sind die gegnerischen Fronten insbesondere bei politischen Themen längst so verhärtet, dass bereits alle schon irgendwann irgendwo verletzt worden sind, aber das permanente Wundenlecken leider nix als wucherndes Narbengewebe gezeitigt hat.

Die Lust, sich konstruktiv zu beteiligen, ist bei den meisten schon längst dem Überdruss gewichen - zumindest bei den echten, diskursresistenten, weil hyperschnell beleidigten Leberwürst:innen, insbesondere den (echten) dogmatischen Oberlehrer:innen und sonstigen (Un-) Rechthaber:innen.

Im Gegensatz zu den langlebig-zähen Threads in den Foren erweisen sich die  bloß kurzfristig im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses aufblühenden  Blogs auf den Profilen als segensreiche Eintagsfliegen! - Ich selbst werde mich vielleicht bald wieder mal von hier weg nach dort verdünnisieren...

...den harten Garten -Restbewohnern ein "Alles Gute'"  und "Weitermachen!" zurufend? ...

... Ja, vielleicht.

Aber vielleicht überlege ich es mir auch noch einmal (Unberechenbarkeit ist die beste Strategie in allen Lebenslagen!), man kann ja auch auf mehreren Hochzeiten auf unterschiedliche Weise mit den Wölfen tanzen.

:wink:


so einen unterirdischen Charakter erlebt man selten... da muß man erst zu 50+ kommen... naja, im Alltag hat man ja kaum mit Oberlehrerinnen zu tun ....Frust ohne Ende ... :oops: :oops: :oops:

Kann aber auch sein, dass ich die moderne Art der politischen Philosophie nur falsch verstehe ... :lol: :lol: :lol: vielleicht auch nur sehr stark am politischen Alltag angelehnt ... :roll: :roll: :roll:

Um andere schäbig zu finden, müssen  diese gar nicht schäbig sein - es genügt eine eigene ungepflegte Einstellung. - So nach dem Muster:  Durch eine verdreckte Brille sieht man halt nur Dreck.