Kann die Philosophie uns dabei helfen, die aktuelle politische Krise besser zu verstehen?
Kann sie helfen bei der Suche nach einer Politik, die den inneren und äußeren Frieden sichert, die ein gutes Leben für alle anstrebt?
Auf der Homepage des Mainzer Instituts für Politikwissenschaft heißt es, der politischen Philosophie ginge es nicht darum, wie Politik ist, sondern darum, wie sie sein sollte,
also darum, welche politischen Ziele sinnvoll und angemessen sind, und welche Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele moralisch zu rechtfertigen sind. -
Ich frage mich, ob es wirklich sinnvoll ist, den Kapitalismus nicht nur zu zähmen (was z.Bsp. Piketty vorschlägt, nach allem, was ich über ihn las), sondern ihn stattdessen radikal in Frage zu stellen, wie es sowohl Linke als auch immer mehr Rechte propagieren.
Kann der Marxismus noch immer handlungsanleitend sein?
Hallo Migranda,

ich bin der meinung, dass die soziologie, die ja die funktionsweise von gesellschaft und der gesellschaftlichen prozesse untersucht, weit mehr zu einer gelingenden politik beitragen kann als die philosophie, da sie ja empirisch forscht und die ursachen für gelungene bzw. misslungene entwicklungen der vergangenheit aufzeigt.
Zur zeit beschäftige ich mich intensiv mit Gilles Kepel, einem französischen soziogen, neutral aufgestellt, der in seinem neuesten buch die besorgniserregende entwicklung des terrors in Frankreich analysiert. Und die ursachen aufzeigt und belegt.
Er schließt sein buch mit der hoffnung, dass politiker erkennen mögen, dass die umsetzung von maßnahmen im kampf gegen den terror nur dann "zielführend sind, wenn sie auf den erkenntnissen beruhen, die noch immer (...) durch die universitäre forschung zugänglich gemacht werden."
Problem: Welcher politiker beschaftigt sich mit philosophie, soziologie, psychologie und bringt diese erkenntnisse in sein politisches handeln ein?
Unsere wahlzyklen sind für langfristige behutsame lösungen absolut kontraproduktiv. Gerade im moment widert es mich an, zu sehen, wie der wahlkampf ressourcen jedweder art verschlingt und alles auf der stelle treten lässt, ein eiertanz zwischen dem wecken von hoffnungen, täuschungen, aufbauen von feindbildern und hypen von messiasfiguren, in den auch die medien jedweder art verwickelt sind.
Ich kann mich leider zurzeit nicht beteiligen, weil ich mit meinem PC nicht auf den 50plus-Server komme,  nur mit Handy und das ist bei ausführlicheren Beiträgen zu mühsam. Also evtl. bis bald.
@filippa

da braucht man gar nicht so verquast zu denken.... die USA und Frankreich sollten einfach aufhören, illegale Kriege zu führen, die Konflikparteien mit Waffen zu versehen und berechtigten Haß zu schüren.
ich glaube, dass Philosophie (philosophieren) bei allen Krisen helfen kann.....
Wiki:
"In der Philosophie (griechisch φιλοσοφία philosophía, latinisiert philosophia, wörtlich „Liebe zur Weisheit“) wird versucht, die Welt und die menschliche Existenz zu ergründen, zu deuten und zu verstehen."

ich denke, dass gerade dies sehr wichtig ist in einer Welt des Umbruchs, an der wir heute - wieder einmal - stehen......

wie wird Europa Ende dieses Jahres dastehen ?
wie werden die Wahlen in Europa verlaufen ?
wie wird sich der Brexit in den nächsten Jahren auf die europäische Wirtschaft auswirken ?
wie wird sich die amerikanische Politik auf Europa und Asien auswirken ?
wie lange wird Amerika noch Weltmacht bleiben können ? eine Generation vielleicht ? und danach ?
wie kann man das persönliche Machtstreben höchstrangiger Politiker verhindern und ihnen das Verständnis einpflanzen, ein Staatsdiener ihres Volkes zu sein ? (egal in welcher Staatsform)

die Weltwirtschaft hat sich im Moment minimal erholt ......
wieviele politische Bremsklötze kann die dümpelnde Weltwirtschaft noch verkraften ?
in Punkto Nationalstaatsdenken, Mauerbau, Aufrüstung/Kriegswilligkeit, IS-Terror und Flüchtlingsprobleme ?
von der immer mehr steigenden Bevölkerungszahl, die Arbeit haben will, damit sie zu essen hat - ganz zu schweigen....

wird die Gegenbewegung der jungen Generation rechtzeitig greifen ?
wird sie unsere Altlasten entsorgen können und wieder an unsere Erde glauben ? global ?
richtige Fragen...

und da braucht man keine Philosophie, um die ersten Fragen zu stellen,,,ein wenig Analyse reicht schon.
Ich vermute, Du meinst, im Gegensatz zu den USA führe Russland in Syrien und der Ukraine legalen Krieg.
Im polit. Forum debattieren wir darüber, und die meisten sind Deiner Meinung. Äußere ich Kritik an Putin, werde ich heftig angegriffen und abgewertet.
Im philosoph. Forum haben wir zum Glück die Möglichkeit, über die Hintergründe unserer so extrem unterschiedlichen Sichtweisen zu debattieren, und diese sollten wir nutzen, finde ich. - .

Hast Du den Vortrag von Prof. Mausfeldt (filippa1 gab einen Link im polit. Forum, auf Seite 5 oben im Thread "Nachrichten, Meinungen und Informationen") gelesen? Ich vermute, seine marxistische Geschichtsdeutung bewirkt, daß er die Politik der USA vehement verurteilt, und Kritik an Putins Vorgehen in Syrien und der Ukraine als Zeichen von Verlogenheit und intellektueller Korrumpiertheit bewertet.
Ich vermute, daß viele User, die so heftig auf Kritik an Putin reagieren, der Meinung sind, die international agierende US - Finanzmafia sei die alleinige Übeltäterin, und Putin sei ein notwendiges Gegengewicht.
Oder wie siehst Du das??


@Gundulabella


Du ziehst Putin Merkel vor, darauf hatte ich ja ebenso schockiert reagiert wie Verdandi. :-)
Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, daß Du Putin als charismatische Führer- Persönlichkeit erlebst, wie es bei vielen Rechten der Fall ist, sondern vermute, daß Deine Abscheu gegen die Finanzmafia die Ursache für Deine positive Wahrnehmung ist. Oder irre ich mich da?


@Verdandi


Hoffentlich klappt es bald wieder mit Deinem PC, denn Du bist wichtig für das Philos. Forum!



@filippa1


Ja, emirische Forschung ist das Allerwichtigste, aber ich denke, auch Politiker interessieren sich wenigstens ab und zu für die "Think Tanks" der Politikwissenschaftler, die sich Gedanken machen darüber, welche Ziele in der Politik anzustreben sind, welche Maßstäbe gelten sollten, usw.
Leider hat die UB keine Bücher von Gilles Kepel, sonst hätte ich mir schon längst sein Buch über den Terrorismus in Frankreich ausgeliehen.
Ich hatte mir ein Interview mit ihm angesehen, und auch im "Spiegel" oder in der "Zeit" über ihn gelesen. Sehr beeindruckend!!
Er ist ja offenbar im Dauerclinch mit Olivier Roy (so ähnlich), der auch über Terrorismus forscht, aber die Gefahren kleinredet. (Sein Buch konnte ich ausleihen, ich fand es zu oberflächlich, zu gutgläubig, daß sich alles zum Guten weiterentwickeln wird, wir sollten nur nicht in Panik verfallen, denn die dschihadistischen Terroristen seien im Grunde nur einsame Wölfe.)
@migranda

ja... Rußland führt in Syrein einen legalen Krieg...die USA, Türkei, Frankreich, Deutschland... führen illegale Kriege.

Hat nichts mit Philosophie zu tun... sind einfach Tatsachen.

Deine sonstigen Bemerkungen sind so abwegig, dass sich keine Antwort lohnt.
@Migranda
Du schreibst u.a.:
@Gundulabella
Du ziehst Putin Merkel vor, darauf hatte ich ja ebenso schockiert reagiert wie Verdandi. :-)
Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, daß Du Putin als charismatische Führer- Persönlichkeit erlebst, wie es bei vielen Rechten der Fall ist, sondern vermute, daß Deine Abscheu gegen die Finanzmafia die Ursache für Deine positive Wahrnehmung ist. Oder irre ich mich da?


ich ziehe weder Merkel noch Putin vor :!:

Merkel ist eine gute Staatsangestellte und sie arbeitet bis zum umfallen.....
bei den vielen Flügen nach Griechenland und diesen endlosen nutzlosen Debatten hat sie mir leid getan und ich habe ihr Durchhaltevermögen bewundert....
ihr Nachteil ist, dass sie zwar gut ausgleichen kann in einer Politik zwischen Parteien und Ländern/Kontinenten.......die andere Seite der Medaille ist ihr - oft zu langes - lavieren......

die Chefs der großen Unternehmen wie Siemens und Basf haben sie damals fast auf Knien angefleht, sich mehr gegen die Rußland-Sanktionen zu wehren - Europa etwas mehr gegen die USA abzugrenzen.......
Obama hat damals von der Merkel verlangt, dass sich die BRD und die EU sich der harten Tour der amerikanischen Politik anschließen.....
genauso wie Obama von der Merkel verlangt hat, dass in ihrem Land Fracking genehmigt und durchgeführt wird - eine Öldrecksauerei, die in so einem dicht besiedelten Landwie der BRD unreparierbare Schäden verursacht (nach dem Braunkohleabbau wurde irgendwann die Landschaft wieder grün - das ist bei Fracking nicht der Fall)

die USA haben vorrangig eigene Interessen.....
z.B. sollen die Europäer mehr amerikanische Waren kaufen und die BRD soll weniger exportieren.....
Obama hat der Merkel unseren zu umfangreichen Export im Vierteljahres-Rhythmus ! vorgeworfen......

zu Rußland:
er ist einer unserer nächsten Nachbarn.....Waren - auch Öl/Gas - aus Rußland haben einen viel kürzeren Weg als von den USA über das Meer ....
bereits rel. kurz nach dem Mauerfall haben viele - vor allem ostdeutsche Unternehmen - sich in Rußland angesiedelt und für ihre Leute Arbeitsplätze geschaffen......ok - damals mit mäßigem Erfolg ......
in den letzten Jahren lief es aber wieder richtig gut.....langfristige Verträge wurden abgeschlossen....
Ingenieure ausgetauscht usw.....

Putin ist für mich ein richtig guter Wirtschaftsmann für sein Land und ich ziehe den Hut vor seinen wirtschaftlichen Aktionen......
er hat z.B. nach den Sanktionen schnell reagiert und langfristige Wirtschaftsverträge mit China geschlossen....
lange Debatten im westlichen Stil langweilen ihn eher ....und wenn ich an diese EU-Endlos-Verzögerungsdebatten denke, kann ich ihn verstehen ....

für Europa würde ich mir einen solchen Wirtschaftsmann wie Putin wünschen .....leider sitzt ist er im "feindlichen" Staatssystem..... :wink:
@gundulabella

die arme Angie ...so viel nutzlose Debatten mit den Griechen...und so viel Arbeit

du hast offensichtlich nichts verstanden


@ Migranda

Vielen Dank für Deine Äußerung mich betreffend! (» 10.03.2017, 10:10)
Ich fand, wir hatten zufälligerweise im Thread „Was ist der Mensch“ eine gute Diskussion, bei der ich meinem grundsatzpolitischen Hauptanliegen, nämlich für die Demokratie einzustehen und für sie zu argumentieren, durch einige Beiträge gerecht werden konnte.

Vielleicht war es aber doch gar nicht so „zufällig“ – abseits des politischen Forums und jeglichen politischen Threads! Der Grund dafür, dass die im politischen Forum so häufig geäußerten extremem Meinungen hier ausblieben, hatte in Dir wohl den Wunsch entstehen lassen, dafür nun im Philosophie-Forum einen separaten Thread zum Bereich „Politische Philosophie“ zu eröffnen.
Aber vielleicht war gerade das „OT“ der Grund für eine eher friedliche Auseinandersetzung gewesen?

Sobald in einer Überschrift das Wort „politisch“ auftaucht, ist es damit, so glaube ich, vorbei.
Nicht alle, die daran hängen bleiben, werden so diszipliniert sein und sich fragen, was Politische Philosophie eigentlich bedeuten könnte – im Unterschied zur praktizierten Tagespolitik.
Du und Filippa habt es bereits angesprochen. Ich will das hier noch einmal ganz deutlich machen – ob das nun jeden interessiert, bezweifle ich natürlich, aber wer sich nicht dafür interessiert, hat mit Philosophie an sich ohnehin nichts am Hut und sollte lieber wieder das Forum Politik aufsuchen. Wenn das hier allerdings trotzdem nur ein Ableger des Politik-Forums werden sollte, hätte ich wiederum hier nichts verloren, was schade wäre, aber dennoch unabänderlich.

Also, ich versuche es mal – grundsätzlich, aber natürlich auch aus meiner Sicht – , in groben Zügen zu beschreiben, was Politische Philosophie überhaupt ist und was sie kann – und was sie nicht wollen kann. Ich versuche, es möglichst kurz zusammen zu fassen. Evtl. daraus sich ergebende Fragen werde ich aber gerne beantworten oder diskutieren, wenn sie in diesem Rahmen bleiben.


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Politische Philosophie ist ein Teilbereich der Philosophie, aber auch ein Teilbereich eines Teilbereiches der Politologie, nämlich der Politischen Theorie!

In diesem Bereich der beiden geisteswissenschaftlichen Zweige geht es also um normative Theorie und nicht um die Bewertung der konkret vorgefundenen Praxis. Es geht um Normen, Grundsätze, Prinzipien – und nicht um zweckgerichtete Handlungsempfehlungen.

>> Philosophische Normativität gibt an, wie etwas sein sollte (englisch: ought). Normativ ist in der Philosophie in der Regel dem Attribut deskriptiv (beschreibend) als Beschreibung für Theorien und Begriffe entgegengesetzt. Deskriptive Aussagen sind Sätze über die Realität und können überprüft und gegebenenfalls auch widerlegt werden (Falsifikation). Normative Sätze geben vor, wie etwas sein soll, also wie etwas zu bewerten ist. In der Moralphilosophie wird beispielsweise normativ geklärt, ob etwas gut oder böse ist oder welche Handlungen moralisch geboten sind.

Unterschieden werden muss, besonders wenn der Begriff normativ im Zusammenhang mit Theorien gebraucht wird, zwischen normativen Theorien und teleologischenTheorien. Im Gegensatz zu teleologischen Theorien versuchen normative Wissenschaften nicht das tatsächliche Vorgegebensein einer Norm oder eines Zieles an sich zu begründen. Normative Theorien setzten also eine Norm hypothetisch als gegeben voraus, ohne selbst zu begründen, warum man dieser Norm folgen soll.

Allerdings beschreiben normative Theorien z. B., welche Bedingungen gegeben sein müssen oder welche Handlungen vollbracht werden müssen, um eine bestimmte Norm erfüllen zu können. Insofern sind normative Theorien selbst deskriptiv. Der Philosoph und Soziologe Georg Simmel drückt diesen Sachverhalt so aus: „Was man normative Wissenschaft nennt, ist tatsächlich nur Wissenschaft vom Normativen. Sie selbst normiert nichts, sondern sie erklärt nur Normen und ihre Zusammenhänge, denn Wissenschaft fragt stets nur kausal, nicht teleologisch, und Normen und Zwecke können wohl so gut wie alles andere den Gegenstand ihrer Untersuchung, aber nicht ihr eigenes Wesen bilden.“ <<(Wikipedia zu „normativ“)

>>Teleologie (…) ist die Lehre, die beschreibt, dass Handlungen oder überhaupt Entwicklungsprozesse an Zwecken orientiert sind und durchgängig zweckmäßig ablaufen, daher, zweck- oder zielgerichtet.<< (Wikipedia zu „Teleologie“)


Demzufolge beschäftigt sich die Politische Philosophie nicht mit konkreten tagespolitischen Fragestellungen und zweckgerichteten Bewertungen und Empfehlungen, sondern mit grundsätzlichen Fragestellungen, welche Normen für die Politik gelten sollten.
Hier finde ich die folgende Auflistung aus Wikipedia (zu „Politische Philosophie“) auch sehr hilfreich dafür, einen Eindruck davon zu erhalten, worum es wirklich geht:

• Bestimmung des Begriffs des Politischen
• Begründung von politischer Ordnung
• Bestimmung und Begründung zentraler politischer Prinzipien, wie Freiheit oder Gerechtigkeit
• Begründung und Begrenzung politischer Herrschaft und deren Legitimation
• Begründung politischer Ordnungsmodelle überhaupt (siehe Staatsphilosophie)
• Begründung und Durchsetzung von Menschenrechten
• Begründung und Gewährleistung von Toleranz und Minderheitenschutz
• Beteiligung des Bürgers in Politik und Gesellschaft (siehe Deliberative Demokratie, Kommunitarismus)
• Begründung und Schutz ethischer Prinzipien in der Gesellschaft
• Bestimmung und Begrenzung politischer Planung
• Verhältnisbestimmung von öffentlichem Handeln und persönlichem Glück
• Verhältnisbestimmung von Politik und Moral
• Verhältnisbestimmung von Politik und Gewalt
• Fragen der sozialen Gerechtigkeit
• Fragen der internationalen Beziehungen und der Friedenssicherung


https://de.wikipedia.org/wiki/Politische_Philosophie
https://de.wikipedia.org/wiki/Politische_Theorie
https://de.wikipedia.org/wiki/Normativ
https://de.wikipedia.org/wiki/Teleologie


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…Insofern ist zum Beispiel Deine Frage,

„Kann der Marxismus immer noch handlungsanleitend sein?“

sehr richtig gestellt – zu einem der vielen möglichen Themen der Politischen Philosophie.

Hättest Du stattdessen gesagt:

1. zum Beispiel als alte Marxistin: „Wir müssen den Marxismus endlich richtig umsetzen, die Theorie wurde nie wirklich ausgeführt, entspricht aber nach wie vor der zwingenden Vorstellung von sozialer Gerechtigkeit!“

2. oder als überzeugte Kommunistengegnerin: „Der Marxismus hat sich doch mit dem real gescheiterten Sozialismus (Kommunismus) selbst ad acta geführt – welche ewig gestrigen Sozialromantiker haben denn nun gar nichts gelernt daraus?!“

…hättest Du bloß konkrete politische Ansichten verbreitet und Handlungsanweisungen erteilt und damit politisch agitiert, anstatt Politische Philosophie zu betreiben.


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Das wär’s erst einmal von mir. Ich bin jetzt sehr gespannt darauf, ob und wie es ggf. hier jetzt weiter gehen wird.


Du schreibst u.a.:
Es geht um Normen, Grundsätze, Prinzipien – und nicht um zweckgerichtete Handlungsempfehlungen.

das sehe ich ebenso.......

"gefühlt" gibt es für mich mehrere Seiten der Politik....

einmal die Kontrollfunkion der Politik.....
das ist der ganze Rechtsbereich - Völkerrecht - Menschenrechte und der soziale Bereich....

und einmal die wirtschaftliche Funktion der Politik.....
Arbeitsplätze schaffen und erhalten - wirtschaftliche Zusammenarbeit weltweit fördern und erhalten.....

Überschneidung (beide):
Arbeitsplätze schaffen und erhalten (Hunger bekämpfen) - Korruption vermindern - Ausbeutung verhindern - Umweltpolitik - Flüchtlingspolitik.......

genauso gibt es verschieden Sorten von Politikern.....
es gibt Politiker, die durch Lautstärke und Versprechungen glänzen - vor allem am Anfang ihrer Karriere......oft mit übersteigerter Selbstdarstellung

dann gibt es Politiker, die aus dem Rechtsbereich kommen (ehemalige Rechtsanwälte u.a.) - Politiker, die auf die Einhaltung der Rechte pochen......oft werden sie als langweilig und wenig durchsetzungfähig wahrgenommen.....

und es gibt Politiker, die aus dem wirtschaftlichen Bereich kommen......

im Moment ist jeder Rechts-Politiker und jeder Wirtschaftlichs-Politiker wichtig - als Gegengewicht gegen die "Schreier", von denen sich die Menschen so gerne beeinflussen lassen.....

das Nationalbewußtsein nimmt im Moment zu und das globale Bewußtsein ab - eine gefährliche Situation.....vor allem, wenn man an die schwelenden Krisen in der Welt denkt !
Bezüglich den USA und Russland haben wir unterschiedliche Sichtweisen, Gundulabella.
Da es hier darum geht, welche Ziele die Politik sinnvollerweise anstreben sollte, könnten wir damit beginnen, zu analysieren, welche Ziele unsere Regierung anstrebt im Gegensatz zu den Zielen der russ. Politik.
Wir könnten darüber diskutieren, ob es für unsere Regierung wichtig ist, z.Bsp. Werte wie Freiheit und Gerechtigkeit zu verwirklichen, und ob dies auch für die Regierung Russlands zutrifft. -

Wünsche Dir ein schönes WE!




@Verdandi

Freue mich, daß es mit Deinem PC wieder klappt!
Danke für Deine Auszüge! Da können wir immer wieder mal reinschauen, wenn wir zu sehr in die Tagespolitik abgleiten. -

Wünsche Dir ein schönes WE!



@matisse99

Schade, daß Du so aggressiv und abwertend auf meine Antwort und auf andere Beiträge reagiert hast.
Werde Dich zukünftig ignorieren.
@migranda

das ist in Ordnung....
@migranda
da ich Dir den Inhalt meines Beitrages/meiner Beiträge - nicht vermitteln konnte - klinke ich mich aus....(mir geht es um größere Zusammenhänge - wie bereits zuvor gesagt)......
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