@Lionelle Das mag so sein, aber der Papst hat zu Schwulensegnungen nun mal "Nein" gesagt. Basta. Jeder Priester handelt dann rechtswidrig
Scharfe_Klinge hat geschrieben: @Lionelle Das mag so sein, aber der Papst hat zu Schwulensegnungen nun mal "Nein" gesagt. Basta. Jeder Priester handelt dann rechtswidrig


"... aber der Papst hat (...) nun mal "Nein" gesagt". Soso, wenn der Papst, also gewöhnlich ein alter Mann, was sagt, erlaubt uns das also, unchristlich und diskriminierend zu handeln? Dann dürfen wir unseren Verstand ausschalten und unserem Herzen Ruhepause gönnen?
Jesus war ein junger Mann, in der Blüte seines Lebens, und umgeben überwiegend von Männern, seinen Jüngern. Was der wohl zum Papst sagen würde, wenn er von dessen Ansichten erfahren könnte? Womöglich würde er diesen alten Mann und seine "christlichen" Kollegen aus dem Tempel, hier dem Petersdom, jagen; die Liegenschaften veräußern lassen und den ganzen Pomp und die Kunstschätze an Museen stiften oder bei Sothebys oder Christies versteigern lassen, um damit - ggf. über Stiftungen - den armen und benachteiligen Menschen möglichst dauerhaft zu helfen. Wenn Jesus tatsächlich gelebt und gehandelt hat, wie die Bibel ihn beschreibt, haben die meisten alten weißen Männer des katholizistischen Klerus (Ausnahmen gibt es ja auch hier) mit ihm so rein gar nichts gemein.
Scharfe_Klinge,

du hast dich um eine Antwort gedrückt,
ob das die gleiche Mörderbande ist, in deren Namen andere Länder erobert,
ihre Einwohner unterdrückt, gedemütigt und mit Scharfer Klinge
ermordet wurden??
... und jetzt fangen auch noch die Frauen an zu predigen...
@ translation: Das ist eine ebenso geistlose wie frauenfeindliche Bemerkung. Du kannst religiöse Fragen für uninteressant oder irrelevant halten, aber dann erspare doch bitte mir und anderen deine stumpfe Unlust. Mein Kommi ist auch keine Predigt, sondern der Versuch, den Horizont inhaltlich etwas zu erweitern. Und ja, Frauen dürfen und können sich zu allem äußern, was unterm Himmelsrund ist. Selbst in missionarischer Absicht, welche ich allerdings nicht habe.
War das nicht Anlass des Kommentars?
Auf dem 3. Ökumenischen Kirchentag vergangenen Sonntag in FfM:
„Die katholische Oberin Ganz sagte in ihrer Predigt, einseitige männliche Herrschaft müsse überwunden werden. Zudem forderte sie, "Überlebende von sexualisierter Gewalt in die Mitte" zu stellen sowie ein neues Miteinander zwischen den Geschlechtern und ökumenische Geschwisterlichkeit zu leben.“ [evangelisch.de]
@Hauke Das könnte sein. Jesus hat Armut und Besitzlosigkeit gelehrt UND gelebt
Hauke57 hat geschrieben:
Scharfe_Klinge hat geschrieben: @Lionelle Das mag so sein, aber der Papst hat zu Schwulensegnungen nun mal "Nein" gesagt. Basta. Jeder Priester handelt dann rechtswidrig


"... aber der Papst hat (...) nun mal "Nein" gesagt". Soso, wenn der Papst, also gewöhnlich ein alter Mann, was sagt, erlaubt uns das also, unchristlich und diskriminierend zu handeln? Dann dürfen wir unseren Verstand ausschalten und unserem Herzen Ruhepause gönnen?
Jesus war ein junger Mann, in der Blüte seines Lebens, und umgeben überwiegend von Männern, seinen Jüngern. Was der wohl zum Papst sagen würde, wenn er von dessen Ansichten erfahren könnte? Womöglich würde er diesen alten Mann und seine "christlichen" Kollegen aus dem Tempel, hier dem Petersdom, jagen; die Liegenschaften veräußern lassen und den ganzen Pomp und die Kunstschätze an Museen stiften oder bei Sothebys oder Christies versteigern lassen, um damit - ggf. über Stiftungen - den armen und benachteiligen Menschen möglichst dauerhaft zu helfen. Wenn Jesus tatsächlich gelebt und gehandelt hat, wie die Bibel ihn beschreibt, haben die meisten alten weißen Männer des katholizistischen Klerus (Ausnahmen gibt es ja auch hier) mit ihm so rein gar nichts gemein.


Hauke, so sehe ich das auch.
@Jonathan Ja, gebe dir Recht. Die Kirche hätte sich im 1. und 2. Weltkrieg gegen die Obrigkeit stellen müssen. War damals aber undenkbar
Lionelle hat geschrieben: @ translation: Das ist eine ebenso geistlose wie frauenfeindliche Bemerkung. Du kannst religiöse Fragen für uninteressant oder irrelevant halten, aber dann erspare doch bitte mir und anderen deine stumpfe Unlust. Mein Kommi ist auch keine Predigt, sondern der Versuch, den Horizont inhaltlich etwas zu erweitern. Und ja, Frauen dürfen und können sich zu allem äußern, was unterm Himmelsrund ist. Selbst in missionarischer Absicht, welche ich allerdings nicht habe.


Lionelle,
ich bezog mich nicht auf Deinen Kommentar, sondern auf einen Artikel in der Welt, Zitat gekürzt:

"Köln (dpa/lnw) - Die Gemeindereferentin Marianne Arndt hat am Samstagabend in Köln in einer katholischen Messe gepredigt - und sich damit über das Predigtverbot für Frauen hinweggesetzt. Sie tat dies in der St. Elisabeth-Kirche im Rahmen einer Aktion der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), die bundesweit zwölf Frauen predigen lässt. Offiziell dürfen das nur Männer."

Wollte genau das Gegenteil dessen vermitteln, was Du mir unterstellst.
Gut, dann sind wir uns in der Sache einig. Und ich muss nur noch an meinen Fähigkeiten arbeiten, Gedanken zu lesen.
Lionelle hat geschrieben: Gut, dann sind wir uns in der Sache einig. Und ich muss nur noch an meinen Fähigkeiten arbeiten, Gedanken zu lesen.


Hauptsache, wir sind uns einig!
Übers Wasser gehn kannze ja schon
Scharfe Klinge,

kannst du mit Toleranz und Nächstenliebe etwas anfangen?

Das Morden im Namen Gottes zieht sich seit Jahrhunderten durch die Geschichte. Danke, dass du den 1. und 2. Weltkrieg erwähnst; ich habe eher an die Eroberung Mittel-und Südamerikas gedacht, die Kreuzzüge nicht zu vergessen.

Wohin religiöser Fanatismus führt, sehen wir aktuell in aller Grausamkeit in Israel und Palästina.
Waffen und Kriegsmaterial werden unwidersprochen gesegnet -
ist es da nicht obszön, wenn Menschen die sich lieben, ausgegrenzt werden.

Zum Glück habe ich den Eindruck, dass du mit deiner Meinung relativ einsam dastehst.
Religion ist das Opium für das Volk.
Scharfe Klinge hat es wohl falsch verstanden und irriger Weise ordentlich von dem Zeug konsumiert, deren Folge wir nun hier von ihm zu lesen erhalten. Andererseits ist das stecken bleiben im geistigen Sumpf des Mittelalters kein gutes Fundament, um sich Entwicklungsstand moderner Menschen und ihres Umgangs anzupassen oder sie nur annähernd zu verstehen.
Haben wir also etwas Nachsicht.
Ein Neandertaler passt nicht in die Zeit von heute. :roll: :mrgreen: :twisted: