Hallo ihr Lieben,
ich wollte mal eure Meinungen hören zu dem Thema. Habend die meisten hier privat auch für Ihre Rente nachgeholfen? Oder haltet ihr davon nicht viel?
Ist das Thema Rente etwas was euch viel zum Nachdenken bringt?

https://www.betriebsausgabe.de/magazin/private-altersvorsorge-19597/

Gruß
Lassen wir mal die so genannten "Pensionäre" (Beamte, Richter, Berufssoldaten, Pfarrer, Kirchenbeamte oder Personen, die in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis standen) außen vor und beschränken uns auf die dt. Rentenversicherung, hier auf die "Altersrente".

Rein rechnerisch könnte Frau/Mann in der deutschen gesetzlichen Rentenversicherung höchstens 3.034€ im Monat erhalten. Voraussetzung dafür wäre das Ansammeln von 91,80 Engeltpunkten durch Höchstbeitragszahlung zur Rentenversicherung in 45 Berufsjahren. Ein Engeltpunkt wird heute mit 33,05€/mtl. verrechnet, so ergibt sich der vorgenannte Betrag. Wegen Schwankungen der jeweils jährlich anzusetzenden Entgeltpunkte in der Vergangenheit ist das aber abstrakte Theorie.

Zitat
Von einem solchen Wert sind die deutschen Altersrentner heute weit entfernt. Die Standardrente eines "Eckrentners", der 45 Jahre Beiträge für ein Durchschnittsentgelt eingezahlt hat, beträgt im Westen 1.487,25 Euro (Stand Mitte 2019). Im bundesweiten Durchschnitt erhält ein Rentner 1.148 Euro Rente im Monat und eine Rentnerin 711 Euro. Witwen- und Witwerrenten sind mit 656 Euro beziehungsweise 335 Euro noch wesentlich niedriger (Große Witwen- bzw. Witwerrente, Stand Ende 2018). Die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sind dabei bereits berücksichtigt, allerdings nicht die Einkommensteuer..
Zitat Ende
Quelle vermoegenszentrum.de

Geht man also vom Durchschnitt aus, ist die Frage der privaten Vorsorge zunächst mal eine Frage der finanziellen Leistungsfähigkeit vor dem Rentenbezug und des persönlichen Bedarfs zur Lebenshaltung ab Rentenbeginn.

Ist die eigene finanzielle Leistungsfähigkeit zur Vorsorge nicht gegeben (kein Geld dafür übrig) ist die Diskussion des Themas schon hier zu Ende.

Ansonsten gilt:
Ist die zu erwartende Rente kleiner als der persönliche Bedarf zur Lebenshaltung muss man entsprechende private Vorsorge betreiben. Am besten, soviel wie man kann.

Welche Art der Vorsorge, ist immer anhand der spezifischen individuellen Situation zu prüfen. Es gibt keine pauschale Empfehlung!
Es gibt keine pauschale Empfehlung!

genauso ist es @Malzmüller

mir war immer schon klar, dass ich wenig Rente bekommen werde - allerdings bin ich froh über meine Betriebsrente während der langjährigen halben Stelle im öffentlichen Dienst....
und weil ich immer schon wußte, dass ich wenig Rente bekommen werde, habe ich bereits vor 30 Jahren angefangen, mein Erspartes in Aktien anzulegen...
wobei ich weder Fondsmensch noch Immobilienmensch bin.....
ich habe dies mehrmals im Thread "Börse für Anfänger" geschrieben....

@Schnallchen
eigentlich müßtest Du deinen Thread nicht bei den 50pluslern reinsetzen - sondern bei der Generation davor....
für die meisten hier kommt die Rentenvorsorge fast schon zu spät, denn man muss eigentlich bereits beim Eintritt ins Arbeitsleben mit der Rentenvorsorge beginnen....
eine Userin hat in dem anderen Thread z.B. geschrieben, dass sie für ihre Enkelchen ein Depot angelegt hat
Bei diesem Thema gibt es viele Möglichkeiten und vor allem sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten, wo auch ganz schnell die "Super"berater mit ihren Hochglanzprospekten da sind.

Aus meiner Sicht ist ist es ganz wichtig mit privater finanzieller Vorsorge ganz früh zu beginnen, die mit dem ersten verdienten Geld (der jungen Leute) dann auch zur Altersvorsorge entwickelt werden sollte. Je früher Mensch beginnt für das Alter zu sparen, um so kleiner sind die Beiträge.

An privater Altersvorsorge kommt kein Mensch vorbei, der sich im Alter noch etwas gönnen möchte. Man sollte auch beachten, wie teuer heute schon altersgerechtes Wohnen in betreuten Einrichtungen ist.

Es ist extrem wichtig, dass man das richtige Produkt zu Altersvorsorge findet, denn das muss man suchen.

Für Menschen mit dem Alter 50+ sind Produkte zur Altersvorsorge nur noch begrenzt vorhanden oder einige von diesen sind von der Rendite her nicht empfehlenswert.

Anregungen zur privaten Altersvorsorge kann man auch im Forum Börse für Interessierte finden.

Nachtrag:
@ Gundulabella
Als ich meinen Beitrag schrieb, war dein Betrag noch nicht vorhanden.
Es ist schön zu sehen, wie wir gleicher Meinung sind.
Ich habe meinem Enkelkind ein Depot mit einem Sparplan in Aktienfonds eingerichtet.
Das Depot bekommt jedes Enkelkind.
@schnallchen
Der von dir verlinkte Artikel

https://www.betriebsausgabe.de/magazin/ ... rge-19597/

ist sachlich betrachtet gar nicht so schlecht! Die gängigen Varianten zur Altersvorsorge werden erwähnt und kommentiert.

Es bleibt dabei:
Pauschal hilft kein Rat.
Der im Link vorgestellte Beitrag

https://www.betriebsausgabe.de/magazin/ ... rge-19597/

ist ein "Loblied" auf die Versicherungen.

Da fehlt einiges, was zur privaten Altersvorsorge zu zählen wäre:

- Riester-Vertrag
- Kapitalanlage
... in Wertpapiere wie Aktienfonds, ETFs, Aktien und Mischfonds
... in Immobilien (direkt und / oder indirekt)
... Beteiligungen

@ Schnallchen

Wenn es um dich geht, dann dürfte entscheidend sein, welche Produkte in deinem Alter noch "Sinn machen", um (aus deiner Sicht) genügend Geld bis zum Rentenbeginn angespart zu haben. Da sind die Möglichkeiten gegrenzt.
Egal ob man jung oder älter ist, ungeachtet ob es um Altersvorsorge oder andere langfristige Investitionen geht, Deutschland ist für mich im Punkt Finanzen und Geld ein Entwicklungsland. Das fängt schon in der Schule an und zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Leben.
Wer sich vom Staat nicht beschwätzen läßt sondern statt dessen sich eigenes Wissen frühzeitig aneignet und ein ganzes Leben dazu lernt ist am besten bedient. Die wenigsten wissen heute nicht wie hoch ihre Rentenlücke ist. Aufklärung - Fehlanzeige. Fakt ist seit 2005 werden mit zunehmenden Alter die Renten besteuert, der Altersentlastungsfreibetrag schwindet ebenso dahin wie das Eis in der Sonne.
Versicherungen, Riester und wie sie alle heißen sind bei einem Vertragsabschluß Kosten/Provisionen unterworfen und zweckgebunden. Bei vorzeitiger Auflösung ein Verlustgeschäft. Zum Teil werden sie nochmals besteuert. Unsere Regierung betont fortlaufend eine Doppelbesteuerung gibt es bei uns nicht.
Mit fortgeschrittenem Alter ist guter Rat teuer. Aber ungeachtet des Alters ist Fakt schon immer gewesen, kleines Risiko - kleine Chance, großes Risiko - große Chance. Man sollte genau wissen was man will und welche Zeitdauer man eingehen möchte.
Frugalist hat geschrieben: Egal ob man jung oder älter ist, ungeachtet ob es um Altersvorsorge oder andere langfristige Investitionen geht, Deutschland ist für mich im Punkt Finanzen und Geld ein Entwicklungsland. Das fängt schon in der Schule an und zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Leben.
Wer sich vom Staat nicht beschwätzen läßt sondern statt dessen sich eigenes Wissen frühzeitig aneignet und ein ganzes Leben dazu lernt ist am besten bedient. Die wenigsten wissen heute nicht wie hoch ihre Rentenlücke ist. Aufklärung - Fehlanzeige. Fakt ist seit 2005 werden mit zunehmenden Alter die Renten besteuert, der Altersentlastungsfreibetrag schwindet ebenso dahin wie das Eis in der Sonne.
Versicherungen, Riester und wie sie alle heißen sind bei einem Vertragsabschluß Kosten/Provisionen unterworfen und zweckgebunden. Bei vorzeitiger Auflösung ein Verlustgeschäft. Zum Teil werden sie nochmals besteuert. Unsere Regierung betont fortlaufend eine Doppelbesteuerung gibt es bei uns nicht.
Mit fortgeschrittenem Alter ist guter Rat teuer. Aber ungeachtet des Alters ist Fakt schon immer gewesen, kleines Risiko - kleine Chance, großes Risiko - große Chance. Man sollte genau wissen was man will und welche Zeitdauer man eingehen möchte.


ich stimme Dir in allen Punkten zu - vor allem dem ersten Absatz....*seufz*
da kann man sich jahrelang die Finger wund schreiben .......
ein Bekannter hat mir den Hörer aufgeworfen, als ich von Aktienanlage geredet habe....seine Frau war bei der Telekom angestellt und hat damals diese "billigen" Mitarbeiter-Vorzugsaktien erworben.....das sind Leute, die später nichts mehr mit Aktien zu tun haben wollen....
genauso wie die Leute, die damals ihr Geld in Commerzbank Aktien angelegt haben....
anstatt sich ein Depot anzulegen mit Aktien über mehrere Branchen und Länder gestreut - haben sie alles in ein oder zwei Aktien investiert.....
bei Börse.de gibt es eine Rubrik "Service", da kann man sich über ein Basis-Depot schlau machen....
unsere Generation kann man aktienmäßig aufgeben und die davor wahrscheinlich auch....
ich kann nur hoffen, dass die Enkelgeneration in der Schule ein Fach "Vermögensanlage" bekommt.....
irgend jemand hat mal geschrieben:
Vermögensanlage ist Chefsache - und der Chef sind wir selber....
nicht irgendwelche Leute, die so tun als ob sie Ahnung hätten oder Gewinn aus der Vermittlung ziehen....

ich habe aus meinen Fehlern gelernt:
vor ca. 25 Jahren hat mich meine Bausparkasse angerufen, weil mein kleiner Bausparvertrag reif war....da ich nichts bauen/umbauen wollte, hatten sie mir zu einem geschlossenen Immobilienfond geraten.....später wurde eine Sammelklage gegen die Bausparkasse getätigt - hat nichts genützt....
seitdem mache ich mich selber schlau....

zum Thema Doppelbesteuerung:
auch die 25 %ige Kapitalertags-Steuer ist eine Doppelbesteuerung !
ich habe mein erarbeitetes und erspartes Geld in Aktien angelegt ....
mein Gehalt wurde jeden Monat besteuert !

@Cornus
als damals die Riester Rente in aller Munde war, hab ich mir das durchgerechnet und dankend verzichtet....
Ich glaube nicht dass sich in Deutschland in Sachen finanzieller Reife sich etwas wesentlich ändert. Jeder möchte innerhalb kurzer Zeit reich werden. Bei der Frage wann ist man reich schon da scheitern sich die Geister.

In meinem Bekanntenkreis sind einige selbständig, kleine Unternehmer (Handwerker). Auf die Frage nach der Rente? Wir müssen arbeiten bis wir tot umfallen - die gängige Antwort. Was soll man dazu sagen? Altersarmut ist staatlich gewollt.
Das Problem sitzt viel tiefer und ich denke da sind wir uns
@ Gundulabella
@ Frugalist
einig, dass die Leute kein Geld haben, um dieses in vernüftige (ich meine gut gestreute) Geldanlagen stecken, weil sie sich sich darüber selbst informieren müssen. Da gibt es nur sehr wenige fachlich kompetente Berater bei Banken & Co und diese fachlich kompeten Berater muss man auch erst einmal finden oder ganz viel Glück haben.
Die gleichen Leute haben allerdings genug Geld, um dieses einem Berater mit Hochglanzprospekten nach kurzer "Beratung" anzuvertrauen. Das dicke Ende kommt dann erst, wenn das Geld ausgezahlt wird.

Ich merke das sehr gut bei meinen eigenen inzwischen erwachsenen Kindern, wie schwer es ist, diese von Sparplänen in Aktienfonds oder Aktien zu überzeugen. Bei zweien war ich erfolgreich und eine hat sich jetzt auch mal ans Traden ran gewagt und war erfolgreich! Die dritte "spart" lieber über sieben Jahre in eine Bausparvertrag bei praktisch null Zinsen aber minus Vertragsgebühr minus jährlicher Kontogebühr - was bedeutet, dass der Bausparvertrag eigentlich ein komplettes Minusgeschäft ist und da ist die Inflationsrate noch gar nicht dabei.

@ Gundulabella

Der Riester-Vertrag ist wegen seiner Zulagen im Vergleich zur gesetzlichen und privaten Renten- oder Lebensversicherung unschlagbar gut.
Meine Sparbeiträge in den Riester-Vertrag gehen zu 60% direkt in Aktienfonds, die ich aus einer Palette von etwa 60 Aktienfondsfonds selbst auswählen kann.

Natürlich habe ich mir den Vertrag und den Anbieter selbst gesucht, da gab es keinen Berater, im Gegenteil: Der erste Berater hatte mir was völlig anderes angeboten, der zweite Berater hat auf die standardisierten Produkte verwiesen, die doch jeder Kunde nimmt und der dritte "Berater", das war der, bei dem ich den Vertrag abgeschlossen habe, war froh, dass ich ihm gesagt habe, was er in sein Programm eingeben soll. Ich war froh, dass er keine Ahnung hatte und auch keine Lust hatte ein "Beratungsgespräch" zu führen.

Zurück zum Riester-Vertrag:

Unter den vielen Riester-Verträgen gibt es einige wenige Verträge, die richtig gut sind. Diese darf man sich allerdings selbst im Internet suchen, da diese in keinem Hochglanzprospekt enthalten sind.

Riester-Verträge sind vor allem etwas für junge Leute, wo es neben der eigen Grundzulage von z. Z. 175 € pro Jahr eine Kinderzulage von 300€ je Jahr und Kind plus einen Berufsstarterbonus von 200€ einmalige geben kann.

Ich halte das schon für sehr gut, wenn eine Familie mit zwei Kindern im Jahr 950 Euro an Zulagen bekommen kann plus Wertsteigerung des Vertrags.

Ich habe meinen drei Kindern jeweils im Alter von 15 Jahren einen Riester-Vertrag (von meinem Geld) "aufdrückt", obwohl ihre Mutter (ich war schon lange geschieden) allergrößte Bedenken hatte.
@Cornus
Du schreibst u.a.
Riester-Verträge sind vor allem etwas für junge Leute, wo es neben der eigen Grundzulage von z. Z. 175 € pro Jahr eine Kinderzulage von 300€ je Jahr und Kind plus einen Berufsstarterbonus von 200€ einmalige geben kann.

und weil ich weder jung war noch Kinder hatte, hat sich ein Riester Vertrag nicht gelohnt für mich....

@Malzmüller
Du hattest in diesem oder dem anderen Thread - einem Fonds den Vorzug und einen höheren Gewinn gegenüber Einzel-Aktien attestiert.....
das ist Äpfel und Birnen mit Kartoffeln verglichen

denn auch da kommt es darauf an was jemand will

es gibt Leute die sagen:
wir wollen unsere Ruhe haben - unser Geld anlegen und gut is....wir wollen nicht jeden Tag nach unseren Aktien und deren Firmen schauen - lieber verzichten wir auf einen etwas höheren Gewinn.....
diese Leute nehmen lieber Fonds

dann gibt es Leute wie mich, denen genau dies Spass macht....
ich kümmere mich täglich um meine Aktien.......
wobei ich solche Definsiv-Fonds wie z.B. den BCDI gut finde.....
habe selber einige Einzelaktien davon, die in dem Fonds gebündelt sind....
allerdings mag ich die eine oder andere Aktie darin weniger.....
bei Einzelaktien kann ich mein Depot selber gestalten - einzelne Aktien raus oder reinnehmen wie ich will....
bei einem Fonds habe ich keinen Einfluss auf die Zusammensetzung, denn die wird vom Fachmann bestimmt....

@Frugalist
deshalb sage ich ja, dass es sinnlos ist, andere (ältere) Leute in ihrer Rentenvorsorge ändern zu wollen.....
ich hoffe nur, dass sich die junge Generation im klaren darüber ist, dass eine staatliche Rente weder garantiert werden kann noch reichen wird für einen guten Lebensabend.....
ansonsten müssen die Leute - so wie Du es beschreibst - arbeiten bis zum Umfallen...
wer heute ins Berufsleben eintritt, muss sich bereits vom ersten Tag an um eine private Rentenvorsorge bemühen und dafür Geld zurücklegen.....

ich habe es mit Aktien gemacht - bei jungen Familien mit Kindern wäre - so wie es @Cornus beschreibt - u.a. ein Riester Vertrag geeignet....
Gundulabella hat geschrieben: @Cornus
Du schreibst u.a.
Riester-Verträge sind vor allem etwas für junge Leute, wo es neben der eigen Grundzulage von z. Z. 175 € pro Jahr eine Kinderzulage von 300€ je Jahr und Kind plus einen Berufsstarterbonus von 200€ einmalige geben kann.

und weil ich weder jung war noch Kinder hatte, hat sich ein Riester Vertrag nicht gelohnt für mich....

@Malzmüller
Du hattest in diesem oder dem anderen Thread - einem Fonds den Vorzug und einen höheren Gewinn gegenüber Einzel-Aktien attestiert.....
das ist Äpfel und Birnen mit Kartoffeln verglichen

denn auch da kommt es darauf an was jemand will

es gibt Leute die sagen:
wir wollen unsere Ruhe haben - unser Geld anlegen und gut is....wir wollen nicht jeden Tag nach unseren Aktien und deren Firmen schauen - lieber verzichten wir auf einen etwas höheren Gewinn.....
diese Leute nehmen lieber Fonds

dann gibt es Leute wie mich, denen genau dies Spass macht....
ich kümmere mich täglich um meine Aktien.......
wobei ich solche Definsiv-Fonds wie z.B. den BCDI gut finde.....
habe selber einige Einzelaktien davon, die in dem Fonds gebündelt sind....
allerdings mag ich die eine oder andere Aktie darin weniger.....
bei Einzelaktien kann ich mein Depot selber gestalten - einzelne Aktien raus oder reinnehmen wie ich will....
bei einem Fonds habe ich keinen Einfluss auf die Zusammensetzung, denn die wird vom Fachmann bestimmt....

@Frugalist
deshalb sage ich ja, dass es sinnlos ist, andere (ältere) Leute in ihrer Rentenvorsorge ändern zu wollen.....
ich hoffe nur, dass sich die junge Generation im klaren darüber ist, dass eine staatliche Rente weder garantiert werden kann noch reichen wird für einen guten Lebensabend.....
ansonsten müssen die Leute - so wie Du es beschreibst - arbeiten bis zum Umfallen...
wer heute ins Berufsleben eintritt, muss sich bereits vom ersten Tag an um eine private Rentenvorsorge bemühen und dafür Geld zurücklegen.....

ich habe es mit Aktien gemacht - bei jungen Familien mit Kindern wäre - so wie es @Cornus beschreibt - u.a. ein Riester Vertrag geeignet....


@allgemein:
Mein Nachbar ist ein Apple Fan, aber nur vom I-phone, mit Aktien nix am Hut. Aber von Millionen träumen! Er steht für all diejenigen die mit Aktien/Börse nichts zu tun haben wollen. Ein typisches Bsp, stellvertretend der meisten Deutschen.

Gestern bekam ich folgenden Link

https://official-news2020.com/june/de/0 ... _jun_1_si1

Hier ist der ultimative Reichmacher! Jeder darf sich seine eigene Meinung bilden. Die Rente ist sicher mit einem Einsatz von nur 250 EUR. Die Lösung nicht wahr?
ich sehe die Börse als Marktplatz, bei dem jeder handeln kann wie er möchte....
und weil die Menschen verschieden sind, handeln sie auch unterschiedlich....

es gibt Großinvestoren und Privatanleger.....
darunter sind Trader, Kurzfrist Trader, Etf'ler, Fonds Leute, Leute, die sich ein Aktiendepot angelegt haben und reine Spekulanten.....

es gibt Leute, die mit geliehenem Geld zocken und sich dann wundern, wenn sie - 2001 - mit Schulden dastehen (z.B. ein Bekannter von mir - habe da kein Mitleid)
es gibt Leute, die sich für die Rentenaufbesserung/Rentenabsicherung geeignete Fonds zulegen oder "Rentneraktien" kaufen....
Rentneraktien sind meist defensive Aktien mit ordentlicher bis guter Dividende....
man wird zwar nicht zum Millionär, weil die meisten dieser Titel keinen steilen Aufwärts-Chart hinlegen....allerdings ist bei diesen Aktien die Sicherheits-Komponente wesentlich höher als bei spekulativen Titeln
Es steht außer Frage das die Börse ein Marktplatz ist. Die meisten Leute die ich kenne möchten schnell reich werden, am Besten ohne etwas dafür zu tun müssen. Die Pandemie hat es erneut offen gelegt, einerseits befaßt man sich mit dem Thema Vermögensaufbau/Finanzen/Börse usw. nicht andererseits leben die meisten von der Hand in den Mund, erst recht diejenigen die sehr wohl die Möglichkeit hätten es anders anzugehen. Wird sich was ändern? Es gab so viele Krisen zuvor, die Wiederholungen kommen nur jetzt schneller. In den letzten 3 Monaten sind die Indexe so schnell und hoch gestiegen wie nie zuvor, die nächste Blase ist angerichtet. Dagegen ist die dot.com Krise jetzt bereits nur ein nasser Abklatsch. Der Nasdaq als typisches Bsp. hat ATH und gerade ca. 5 Firmen arbeiten an der nächsten Fahnenstange. Apple ist mehr wert als die "Elite im DAX" zusammen genommen.
Abgesehen von US-Dividenden-Aristokraten haben unsere Firmen die Dividenden kräftig gestutzt. Darunter fallen auch ordentliche Dividendenzahler. Ich lese immer was von der Dividendenrendite auf diesen Foren, aber niemand erwähnt das auf das Ausschüttungsverhältnis ein größeres Augenmerk gelegt werden müßte.
Mir persönlich ist dieser Markt zu teuer, verpasse zwar ein Stück Rally, aber ein Absturz der irgendwann erfolgen wird, tut mir nicht weh. Der DAX kann vor mir aus auf 14000 Pkt. und höher steigen, angesichts der Tatsache das mehr als 2/3 des Index Rohrkrepierer sind gibt mir zu denken.