Propheten sind übrigens keine Leute, die die Zukunft vorhersagen, und auch keine, die eigene Weisheiten zum besten geben, wenn sie etwas prophezeien, sondern die nur das bezeugen (altdeutsch. „zeihen“), was ein Weiser mal gesagt hat, in dessen Namen sie dann als seine missionarischen FÜRSPRECHER (Pro = „für“ und nicht „vorher“) fungieren, wenn der selber mal keine Zeit hat, persönlich zu erscheinen, oder aber schon verstorben ist, damit wenigstens seine weisen Botschaften oder auch einfach nur seine Gesetze (wie zB Jahwes Wort), welche sie in seinem Namen verkünden, damit Jeder weiß, woran er sich zu halten hat, auch nach seinem Tode noch für die Nachwelt erhalten bleiben.
Deshalb unterrichtest Du auch in Kopfgeburten...., anstatt in authentischem Erleben.... :lol:
Dass sehe ich anders.
Propheten reden auch gerne in Rätseln, um ihre Unwissenheit zu verschleiern.
Es gibt aber auch Rätsel die man kopfmäßig lösen kann, und die dann das Erlebte wiedergeben.
Hier sind auch Prophezeiungen verborgen :wink:

https://www.youtube.com/watch?v=MxWR8S__3jM
Doch ja habe ich auch schon festgestellt, dass wenn der Uranus mal wieder mit dem Pluto kopuliert, und die Venus den Mars stranguliert, dann geht echt die Post ab. Und richtig konjugieren kann ich immer noch nicht.

Aber das war mir schon vorher klar.
Alf_2203 hat geschrieben: Doch ja habe ich auch schon festgestellt, dass wenn der Uranus mal wieder mit dem Pluto kopuliert, und die Venus den Mars stranguliert, dann geht echt die Post ab. Und richtig konjugieren kann ich immer noch nicht.

Aber das war mir schon vorher klar.



Genau da liegt das Problem, jede/r meint dass auch sie/er von einer Prophezeiung betroffen sein müßte, und genau das ist schon immer falsch gewesen, nur wenn jemand selbst Aspekte in seinem Horoskop hat die ihn an die Geschehnisse binden, kann eine Prophezeiung für ihn gelten.
Ein Beispiel dafür was ich meine. Als der Große Führer Mao gestorben war, gingen Boten in die entlegensten Dörfer Chinas um die Nachricht zu verbreiten. Als ein Bote dies in einem Dorf tat, wurde er gefragt wer den dieser Mao sei, denn man hatte noch nie etwas von ihm gehört.
So denke ich auch, dass jede Prophezeiung auch regional begrenzt ist und sich Maya-Prophezeiungen nur auf den Siedlungsraum der Mayas bezogen.
Eine für alle geltende Prophetie ist nur dem Größenwahn des Propheten geschuldet, der alle in die Pflicht nehmen will um wenigstens die zu erreichen die davon betroffen sein werden.
Die Offenbarungen des Johannes sind so eine Story, sie stimmt in e5wa für jeden Menschen aber eben nicht für alle gleichzeitig, sondern bei jedem nur zu dessen Zeit.
Doch ja stimmt so ähnlich wie die Phrophzeihung jeder wird mal sterben, schlafen oder aufstehen. Und irgendwo und irgendwann gibt es mal Regen und mal Sonnenschein, gilt nur nicht immer und für alle Gebiete,
Alf_2203 hat geschrieben: Doch ja stimmt so ähnlich wie die Phrophzeihung jeder wird mal sterben, schlafen oder aufstehen. Und irgendwo und irgendwann gibt es mal Regen und mal Sonnenschein, gilt nur nicht immer und für alle Gebiete,


So Eindimensional kann man nicht über so ein Thema diskutieren, denn es geht immer nur um die Betroffenen, denen ja eine Warnung zukommen soll. Das ist wie mit dem Wetter, wenn ich am Meer wohne interessiert mich der Wetterbericht aus den Bergen ja auch nicht, es sei denn ich will in die Berge fahren. Das bedeutet, dass prophezeiungen immer für bestimmte Gruppen und deren Lebensart gemacht werden. So ähnlich dem Spruch, dass eher ein Kamel durch ein Nadelöhr gehen wird, denn ein Reicher in den Himmel.
Da der Profet FÜR Jemanden spricht und Nichts VORHER sagt, wovon er gar nicht wissen kann, ob es auch tatsächlich eintreffen wird, kann er entweder im Namen der Güte oder aber im Namen des Bösen sprechen, und Demjenigen nützlich sein, der entweder der Anhänger des Einen oder des Anderen ist.
filofaxi hat geschrieben: Da der Profet FÜR Jemanden spricht und Nichts VORHER sagt, wovon er gar nicht wissen kann, ob es auch tatsächlich eintreffen wird, kann er entweder im Namen der Güte oder aber im Namen des Bösen sprechen, und Demjenigen nützlich sein, der entweder der Anhänger des Einen oder des Anderen ist.


Wieder einmal die danebenliegenden und zumeist auch sinnlosen Wortklaubereien, das passiert jedoch immer dann, wenn Prophetie mit Wahrsagerei verwechselt wird. Der akute Fall dafür ist der Klimaumschwung. Die Argumente der Wissenschaftler sind zum größten Teil nur Wahrsagerei.Die Jahrtausende alte Theurgie jedoch Prophetie, denn darin werden schon vor Jahrhunderten die heutigen Ereignisse und Veränderungen prophezeit.
Ein anderes Beispiel sind die Offenbahrungen des Johannes mit mit den Trompeten und den brechenden Sigeln denn so werden wir alle irgendwann, irgendwo und irgendwie sterben, nur eben nicht alle auf einmal oder kollektiv, wie es so gerne gepredigt und dabei verbogen wird.
Wenn Jemand keine Ahnung hat und dennoch seiner unmaßgeblichen Meinung darüber Ausdruck verleiht, ist das auch wahr und nicht gelogen, aber dennoch falsch, wenns nicht mit der Realiät übereinstimmt.

Ebenso ist es mit der Spekulation darüber, wie das Wetter morgen sein wird, wobei man sich auf das Satellitenfoto von gestern beruft, in der Vermutung, dass sich bis morgen nichts Unvorhersehbares daran ändern wird.

Je allgemeiner man seine Spekulation formuliert, welche entweder aus einer positiven Hoffnung oder einer negativen Befürchtung besteht, desto mehr Spielraum lässt man Anderen für eigene Interpretationen darüber, wie man es denn nun gemeint hat, nachdem es anders gekommen ist, als vorhergesagt.

Das bedeutete für den Scharlatan, dass er umso sicherer davor ist, als solcher enttarnt zu werden, je raffiniert er bei der Formulierung seiner angeblichen Prognosen vorgeht, bis hin zu der banalen Feststellung, dass nach einem Krieg immer ein großes Reich entsteht und ein anderes vernichtet wird, wie es die Pythia dem Alexander verkündete.

Hier eine konkrete Voraussage zu tätigen, ist im höchsten Maße unredlich, und wurde bereits in der Bibel als Teufelswerk dargestellt, indem man die Chaldäer, die in der Antike als Astronomen bekannt waren, auch als „falsche Profeten“ bezeichnete, wenn sie sich als Vorhersager von Zukunft betätigten, obwohl Abraham ja selber aus Ur in Chaldäa stammte, und als Profet (Fürsprecher) Jahwes die geltenden Gesetze verkündete, wonach sich seine 12 Familienstämme alle gleichermaßen zu richten hatten.

Die Übersetzung des griechischen Wortes PRO (FÜR und nicht VOR) hat mit WEISHEIT natürlich gar nix zu tun, sodass eine Weissagung im Sinne Eines guten Rates, mit Hilfe dessen man die bessere Entscheidung trifft, sich von einer plumpen Vorhersage dadurch unterscheidet, dass damit dem Betreffenden einmal aufzeigt wird, was geschehen könnte, wenn er weiter so macht, wie bisher, und dann eine Alternative dazu liefert für den Fall, dass er Etwas daran ändert oder, dass sich die Umstände bis dahin ohne sein Dazutun auf eine gewisse Weise ändern sollten.

Der symbolisch gemeinte Ablauf einer zu befürchtenden Apokalypse kann auf jede Form einer Katastrophe angewendet werden, und ist daher nicht wörtlich zu nehmen, sondern nur als Warnung davor dienen, was als nächster Schritt passieren KÖNNTE, wenn man nix dran ändert.

Wenn es tatsächlich möglich wäre, die Zukunft im Voraus zu sehen, gäbe es keine Fehlprognosen und auch keine Wahlmöglichkeit mehr, Etwas dagegen zu unternehmen, weil sowieso schon unabänderlich feststeht, was passieren wird.

Dies ist jedoch glücklicherweise nicht der Fall, sodass man immer noch selber mitbestimmen kann, ob man trocken bleibt, wenns überraschenderweise trotz gegenteiliger Prognose doch regnen sollte, indem man einfach vorsichtshalber einen Regenschirm mitnimmt, oder ob man die Entscheidung dem menschlichen Wetterfrosch überlässt, der sich bekanntlich ständig irrt, weil er sich eben nicht damit begnügt, auf die Leiter zu steigen, um besser an die bei Tiefdruck niedrig fliegenden Insekten ranzukommen, wie es der echte Frosch tut, sondern daraus seine ganz eigenen, oft falschen Schlüsse zieht, um sich bei Anderen im Namen eines erfundenen Götzen wichtig zu tun, was überhaupt nicht weise ist.
filofaxi hat geschrieben: Wenn es tatsächlich möglich wäre, die Zukunft im Voraus zu sehen, gäbe es keine Fehlprognosen und auch keine Wahlmöglichkeit mehr, Etwas dagegen zu unternehmen, weil sowieso schon unabänderlich feststeht, was passieren wird.


Natürlich kann man die Zukunft vorhersagen! Ich wette mit Dir darum dass nächste Woche die Lottozahlen gezogen werden und dass Ärzte deswegen Medikamente verschreiben, weil sie wissen, dass sie die Zukunft verbessern. Alles was planbar ist ist auch vorhersehbar wenn damit begonnen wird. Zukunft ist zum größten Teil immer das was man erhofft oder erwartet
Ha ich kann die Zukunft auch voraussagen, ich bin sicher, dass bei fifty weiterhin sehr viel Unsinn geschrieben wird.
[quote="Shekinah"]Ha ich kann die Zukunft auch voraussagen, ich bin sicher, dass bei fifty weiterhin sehr viel Unsinn geschrieben wird.[/quote]

Wozu sollen denn sonst Foren gut sein,
sie dienen schlimmstenfalls auch dem Spaß an Seemannsgarn und Jägerlatein!!
Man kann die Zukunft nicht erkennen und keine Ereignisse voraussagen, weil sie in der Gegenwart noch gar nicht existiert.

Deshalb setzt der Mensch auf Vermutungen, wie die Zukunft sein könnte, und stimmt seine Pläne darauf ab, so - als sei die vorgestellte Zukunft identisch mit der tatsächlich eintretenden Zukunft.

Diese Spekulation erweist sich entweder als zutreffend, wenn sie zufälligerweise mit der Zukunft übereinstimmt, und als falsch, wenn sie nicht damit übereinstimmt, was man erst dann beurteilen kann, wenn die Zukunft keine Zukunft mehr ist, sondern zur Gegenwart geworden ist.

Die Möglichkeit einer erhofften Zukunft ist also auf das beschränkt, was man mag und nicht auf das, was eintreten könnte, wenn die Umstände dazu so wären, wie sie sein müssten, damit sich die Hoffnung (oder Befürchtung) erfüllt.

Jemanden als Scharlatan zu bezeichnen, der sich wie Einer aufspielt, der die Zukunft kennt, ist jedoch auch unangemessen, denn das würde ja bedeuten, dass es auch Leute gibt, die keine Scharlatane sind, weil sie tatsächlich die Zukunft voraussehen können, und nicht nur Spekulationen darüber anstellen.

Insofern sind es alles Betrüger, die behaupten, das zu können, wenns dabei um die Voraussetzungen geht, die dazu dienen, dass Jemand seine Zukunftspläne darauf aufbaut und sich drauf verlässt, dass die Zukunft auch tatsächlich so eintritt, wie vorausgesagt.

Da Ärzte wissen, dass immer Etwas anders verlaufen kann, als beabsichtigt, unterschreibt der Patient auch, dass er selber die Folgen dafür tragen wird, wenn Etwas trotz fachmännischer Hilfe schief läuft, und nicht etwa, weil er sich auf eine Prognose des Arztes verlassen hat, die der gar nicht abgegeben hat.

Es es kann nämlich immer nur eine Diagnose des Bestehenden sein, die ein Arzt abgibt und keine Prognosen, sodass sich sein Rat darauf beschränkt, lediglich Möglichkeiten aufzuzeigen, die unter speziellen Umständen zur Realität werden KÖNNTEN, aber niemals, dass sie auch tatsächlich so eintreffen WERDEN.

Die einzig logisch richtige Prognose (wobei auch hier der falsche Ausdruck PRO für VORHER benutzt wurde, anstatt für FÜR) müsste also lauten: „WENN die Voraussetzungen und Umstände mit dem vorgestellten Ereignis übereinstimmen werden, DANN wird dieses auch eintreten, SONST nicht!“

Da aber meist weder die bestehenden noch die vorgestellten Umstände und Voraussetzungen identisch mit den zukünftigen sind, müsste die Formel um diesen Faktor erweitert werden, sodass man zu der folgerichtigen, jedoch absurden Aussage kommt: „WENN unter den zukünftigen Voraussetzungen und Umständen das Ereignis eintritt, DANN wird es unter den zukünftigen Voraussetzungen und Umständen auch eintreten!“

Bei Wetten, die auf Wahrscheinlichkeitsberechnungen beruhen, kann man auch nur die vergangenen, zufälligen Trefferquoten ins Kalkül ziehen, die darauf hinweisen, dass der Glücksspieler zufälliges Glück hatte, aber nicht, dass er mehr über die Zukunft wusste, als Jemand, dessen Fehlerquote höher lag, als seine eigene, denn das, was in der Vergangenheit der Fall war, kann in der Zukunft bekanntlich unter leicht veränderten Bedingungen völlig anders verlaufen.