Fundstück aus dem Internet zum Thema, echtt interessant

http://www.svensauter.de/schaman/schama ... tive2.html

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Psychoaktive Pflanzen und Heilung Teil2


Die psychoaktiven Pflanzen und ihre Bedeutung für die Heilung von Menschen
- unter besonderer Berücksichtigung des Wahrsage-Salbeis (Salvia divinorum)
Kommentare

Die Aufstellung zu Salvia divinorum

Die Aufstellung hat gezeigt, dass Salvia divinorum für einen Schamanen keinen Nutzen bei der Heilung eines kranken Menschen hat. Ganz im Gegenteil wurde die Schamanin durch die Anliegen des kranken Salvia-Anteiles zusätzlich von ihrer Aufgabe abgelenkt. Die kranke Patientin fühlte eine Verschlechterung ihrer Krankheit durch die Anwesenheit des kranken Salvia-Anteiles. Das Krafttier der Schamanin zeigt sich äusserst genervt über die Anwesenheit von Salvia divinorum.

Salvia divinorum scheint selbst über eine sehr kranke Seite zu verfügen, welche der Heilung bedarf.

Was uns beruhigte war die Tatsache, dass das Krafttier ungeachtet der Ablenkung der Schamanin zielsicher auf die Patientin zusteuerte und in den nachfolgenden Turbulenzen, welche durch die Anwesenheit von Salvia divinorum im Feld ausgelöst wurden, unbeirrt seine Anweisungen für den zu beschreitenden Heilungsweg gab.


Salvia divinorum und die Heilung von Menschen
einige historische Fakten

Der rituelle Gebrauch von Salvia divinorum bei der Heilung von Menschen wurde der westlichen Welt durch die mazatekischen Heilerin Maria Sabina offenbart.
Maria Sabina empfand die heiligen Pilze (Psyloscibe mexicana) zwar stärker in ihrer Heilwirkung als Salvia divinorum, hielt jedoch auch Salvia divinorum für geeignet um Krankheiten in den Menschen zu "sehen".

Die amerikanische Öffentlichkeit erfuhr zum ersten Mal über die Existenz von psychoaktiven Pilzen (Psyloscibe mexicana) durch einen Artikel des Bankangestellten und Hobbyethnopharmakologen S. G. Wasson im amerikanischen "Life"- Magazin. Wasson hatte mit einem Freund an einer Pilzsitzung von Maria Sabina teilgenommen.

Maria Sabina hat S.G. Wasson nicht aus eigenem Willen, sondern auf Befehl eines weltlichen, politischen Machtträgers, nämlich des Bürgermeister ihres Dorfes an der von ihr geleiteten Sitzung teilnehmen lassen.
Zu ihrem Erstaunen war der Grund für seine Teilnahme an der Sitzung nicht eine Krankheit, sondern der "Wunsch mehr über Gott zu erfahren".

Was geschieht in jener Nacht?
Wasson sieht während der Sitzung phantastische, orientalisch anmutende Städte mit wunderschönen Parkanlagen mit grandiosen Brunnenanlagen usw.
Maria Sabina sieht in ihren Visionen amerikanische Grossstädte, welche ihr, die selbst ihr Dorf kaum je verlassen hat fremd und furchteinflössend erscheinen.

Maria Sabina sagte in einem Interview, dass sie 20 Jahre später einem Stammesmitglied gab, dass in dieser Nacht der folgenschwere Bruch mit einer jahrhundertealten Tradition geschah. Wie sie selbst sagt, hatte vorher noch NIE ein Mensch die heiligen Pilze genommen um mehr über Gott und die Welt zu erfahren. Die Pilze wurden nur gebraucht wenn jemand krank war.

Was geschah danach?
Wasson zeigte sich entsetzt und entrüstet über die Flut von langhaarigen Gottsuchern, die als Folge seines Artikels über das Dorf von Maria Sabina hereinbrach.
Maria Sabina zeigte sich entsetzt und entrüstet über die Flut von respektlosen Pilgern die auf der Suche nach Erkenntnis über Gott und die Welt die Pilze assen ohne auch nur die grundlegendsten Rituale einzuhalten.

Fazit von Maria Sabina 20 Jahre nach Preisgabe des Geheimnisses:
Die Pilze haben ihrer Meinung nach die Kraft Kranke zu heilen verloren. Die Hellsichtigkeit, welche ihr die Pilze früher verliehen hatten, stellte sich nicht mehr ein.

Eine wichtige Erkenntnis, welche diese Aussage beinhaltet ist, dass Pflanzen in ihrer Wirkung auf den Menschen nicht statisch sind. Ihre Bedeutung und auch ihre Wirkung unterliegen Schwankungen und Veränderungen. D. h. unter anderem, dass bestimmte Pflanzen für eine bestimmte Gesellschaft zu einem bestimmten Zeitpunkt die grösste Bedeutung (Heilkraft) besitzen. Es scheint also, dass wenn der historische und räumliche Höhepunkt der Heilwirkung einer Pflanze überschritten ist, sich ihre zentrale Bedeutung als Heilpflanze auch wieder verlieren kann.
Eine solche Einschätzung deckt sich in einem stark verkleinerten Rahmen betrachtet, mit der von Samuel Hahnemann geprägten Idee des "Genius epidemicus". Hahnemann beobachtete, dass sich bestimmte Symptome und Modalitäten bei allen seiner Patienten die zu einer bestimmten Zeit in einer bestimmten Gegend an einer bestimmten Seuche erkrankt waren, finden liessen. Diese Übereinstimmung bezeichnete er als den "Genius epidemicus" einer Seuche. Da eine Ausprägung bestimmter Symptome und Modalitäten in der Homöopathie auf eine ihnen entsprechende Heilpflanze hinweisen, behandelte Hahnemann seine an einer Seuche erkrankten Patienten alle mit ein und derselben Arznei. Mit grossem Erfolg wie die Statistiken jener Zeit belegen.


Die psychoaktiven Pflanzen und die Heilung von menschlichen Krankheiten

Das Wort "Heilung" ist im deutschen Sprachgebrauch sehr ungenau definiert. Das Verschwinden eines Symptoms als Heilung zu bezeichnen ist aus ganzheitlicher Sicht etwas kurz gegriffen.
Wir vermuten, dass sehr viele Menschen durch die Einnahme von Salvia divinorum etwas erleben täten, was sie als Heilung bezeichnen würden. Bedenkt man wie hoch (50-70%) die Erfolgsrate bei Placebo-Verschreibungen in Kliniken ist, verwundert das nicht weiter. Placebo-Heilungen sind jedoch auf einer spirituellen Ebene keine wirklichen Heilungen. Was die Sache im Fall von Salvia divinorum kompliziert ist, dass die Adepten von psychoaktiven Pflanzen eben gerade die nach oder durch den Rausch aufgetretenen geistigen oder körperlichen Veränderungen (Heilungen) als besonders spirituell erleben. Eine solche Wahrnehmung basiert auf der einfachen und etwas naiven Gleichung: Alles was aus der Natur kommt ist auch Gesund (im Sinne von spirituell rein).

Ein wesentlicher Faktor zur Beurteilung von Heilung ist die Langzeitbeobachtung. Diese fehlt bei schamanischen "Heilungen" die unter dem Einfluss von psychoaktiven Pflanzen geschehen sind oft. Aufgrund der mangelnden Beobachtungszeit bekommen schamanische Heilungen, die man an Seminaren oder in Einzelsitzungen unter dem Einfluss von psychoaktiven Pflanzen erlebt hat, einen unsicheren Stellenwert.

Wichtige Fragen welche es zur Beurteilung einer tatsächlichen Heilung zu stellen gilt wären:
Hat die Krankheit den Körper wirklich verlassen? Wohin ist die Krankheit gegangen? Welche Krankheiten sind in der Folge aufgetreten?


Die psychoaktiven Pflanzen und die menschlichen Gefühle

Von dem Pharmazeuten Witold Ehrler stammt der Hinweis, dass sich die psychoaktiven Pflanzen in einer Art parasitärem Verhalten zu den Menschen befinden. Sie scheinen für ihre eigene Entwicklung von den menschlichen Gefühlen abhängig zu sein. Dieses Wissen entstammt der "meditativen" Kommunikation, welche Witold Ehrler mit psychoaktiven Pflanzen wie Psiloscybe und Peyote führte. Für eine Beurteilung seiner Erkenntnisse ist zu berücksichtigen, dass Witold Ehrler seit vielen Jahren solche feinstofflichen Arzneimittelforschungen betreibt und grosse Erfahrung darin besitzt.

Im Klartext: Je gewaltiger also die Emotionen bei den Menschen die mit einer psychoaktiven Pflanze in Kontakt sind hochkochen, desto nützlicher ist dies für die jeweilige Pflanze. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um negative Gefühle (Angst, Verzweiflung, Wut usw.) handelt oder um positive (Liebe, Freude, Welterkenntnis usw.).
Vielleicht ist dies eine Erklärung dafür, weshalb es nach Genuss von Halluzinogenen (auch bei erfahrenen "Usern") zu so genannten "Horrortrips" kommt.


Die psychoaktiven Pflanzen und die schamanische Heilung

Der Begriff des Schamanismus wird in den westlichen Industriegesellschaften in so vielfältiger Weise benutzt, dass es einer Klärung bedarf, was darunter zu verstehen ist. Grundsätzlich muss festgehalten werden:
- Es gab und gibt nicht EINEN Schamanismus.
- Es gab und gibt nicht nur EINE Art von Schmananen. Die soziale Gruppe der Schamanen umfasst verschiedene Kategorien, sowohl was ihre Qualität, wie auch was ihre Aufgaben betrifft.
In seiner ursprünglichen und auch wissenschaftlichen Bedeutung beschreibt der Begriff des "Schamanismus" ein zirkumpolares, religiös-medizinisches System. Das Verbreitungsgebiet des eigentlichen Schamanismus lässt sich am einfachsten anhand der Sterne definieren; - Schamanismus gibt es an all den Orten auf der Welt von denen aus man das Sternbild des "Grossen Bären" sehen kann.
Ob psychoaktive Pflanzen eine Rolle in den Ritualen des zirkumpolaren Schamanismus der sibirischen und nordamerikanischen Stämme und der Eskimo spielten ist fragwürdig.

Die Idee, dass besonders psychoaktive Pflanzen einem Schamanen viel Kraft bei der Heilung geben können, scheint einer Form von ethnobotanischen Romantik zu entstammen, welche ihren Ursprung in der westlichen Drogen-Subkultur hat. Die Schmananen indigener Stämme besitzen eine anders geartete feinere Wahrnehmung für die heilenden Kräfte von Pflanzen. So empfinden die Schamanen der nepalesischen Tamang den Rauch des Harzes von Poekar/Sal (Shorea robusta) den sie reichlich einatmen bevor sie ein Ritual beginnen, als viel stärker und hilfreicher für eine Heilung, als denjenigen von Hanf (Cannabis indica). Dazu ist zu bemerken, dass Poekar/Sal keine psychoaktive Wirkung besitzt und die nepalesischen Schamanen mit der berauschenden Wirkung von Hanf durchaus vertraut sind.


Die psychoaktiven Pflanzen und die parallelen Universen - die Erschaffung einer eigenen Welt

Im Fall von Salvia divinorum durchzieht das Phänomen der Parallelwelten sämtliche Erfahrungsberichte. Dabei spielt es keine Rolle ob sich ein Partygänger oder ein Philosoph zu ihr äussert. Das Phänomen der Parallelwelten ist komplexer als es auf den ersten Eindruck scheint. Es geht darum zu unterscheiden ob es sich bei diesen Welten um andere Wirklichkeiten (Facetten) der uns umgebenden Wirklichkeit handelt, oder um gänzlich losgelöste "Gegenentwürfe" zu unserer Schöpfung. Vielleicht sollte man im Falle der Letzteren zum besseren Verständnis von "künstlichen Wirklichkeiten" sprechen.

Die hermetische Tradition lehrt, dass Gott, der Schöpfer bei der Schöpfung der Erde von hochbegabten Engeln umgeben war. Diese Engel waren so begabt, dass in ihnen der Wunsch nach einer eigenen von ihnen gestalteten Schöpfung aufkam. In der Folge trennten sich diese Engel von Gott um ihre eigenen Ziele zu verwirklichen. Diese Ziele verfolgen sie bis heute. So richten sich die Kräfte von solchen "gefallenen" Engeln wie Luzifer und Ahriman noch heute auf die Erschaffung von Gegenwelten zur irdischen Schöpfung.

In einer argen Simplifizierung der Zusammenhänge bezeichnet die christliche Kirche Luzifer und Ahriman als Mächte des "Bösen" oder als Agenten des Teufels, oder gar als Teufel selbst. Die Frage zu entscheiden ob und inwiefern es geistigen Kräften zusteht eigene Welten zu erschaffen liegt unserer Meinung nach ausserhalb des menschlichen Ermessens. Es handelt sich dabei um einen kosmisches Ringen. Doch die Menschen sind nach dem Wunsch von Gott, dem Schöpfer frei in ihren Entscheidungen. In diesem Sinne bleibt es dem Einzelnen überlassen ob er sich in eine solidarische Haltung zu den Wünschen von Engeln wie Luzifer begibt und sie durch das eigene Dasein in ihren Anliegen unterstützt.


Die psychoaktiven Pflanzen und die Macht - Teil 1

Der Anthropologe Michal Harner begab sich in den 60er Jahren im Rahmen einer Feldforschung zu dem süd-amerikanischen Stamm der Jivaros. Dort machte er seine ersten Erfahrungen mit der psychoaktiven Pflanzen-Mischung Ayahuasca. Während des ersten Rausches erschienen ihm riesige, längliche, walzenförmige Wesen die ihre Körper wie Schlangen umeinanderlegten. Sie sagten Harner, dass sie die Meister des Universums seien. Harner den ihre Gestalt an DNA-Ketten erinnerte, glaubte später er hätte mit dem Gen-Pool des Universums gesprochen. Am folgenden Tag besuchte er den erfahrensten Schamanen des Stammes einen blinden, alten Mann der Ayahuasca seit einer langen Zeit kannte, um ihm von seinen Erlebnissen zu berichten. Als Harner ihm erzählte die riesigen Schlangen hätten ihm gesagt sie seien die Meister des Universums, erwiderte der Alte gelassen: "Das sagen sie immer, aber in Wirklichkeit herrschen sie nur über einen dunklen, kleinen Ort irgendwo da draussen."

Michael Harner war zutiefst beeindruckt von der Begegnung und beschloss alles über Schamanismus zu erfahren was möglich ist. Als Folge seiner Erfahrungen und Forschungen gründete er die "Foundation for shamanic studies", welche vielen tausend Menschen in den westlichen Industriegesellschaften einen Zugang zu schamanischem Welterleben ermöglicht hat. Bei den von der "Foundation" veranstalteten Seminaren wird auf den Gebrauch von psychoaktiven Pflanzen gänzlich verzichtet.


Die psychoaktiven Pflanzen und die Macht ­ Teil 2

Dr. Rudolf Steiner sprach von einer Verbindung zwischen den psychoaktiven Pflanzen und dem gefallenen Engel Luzifer. Er sah in seinen Meditationen, dass von den psychoaktiven Substanzen eine, wie er es nannte "luziferische Verführung" ausgeht. Ihr steht die "ahrimanische Verführung" der Technik diametral gegenüber. Beide Verführungen lassen den Menschen glauben er würde durch die Hilfe dieser Engel in relativ kurzer Zeit eine Art Paradies in dieser Welt erschaffen können. Dabei ist es von Mensch zu Mensch verschieden ob es sich bei diesem Paradies um einen rein persönlichen Profit handelt, oder um eine "bessere" Welt für Alle.

Psychoaktive Pflanzen rüsten auch schamanisch unerfahrene, machtlose Menschen mit ungeheurem Wissen und Macht aus. Da solche Menschen nicht wissen, durch was sie diese Macht erlangt haben, können sie sie auch nicht entsprechend handhaben. Wer mit einer Macht die er nicht kennt in der Gegend rumfuchtelt, wird andere Menschen damit verletzen. Vorsicht im Umgang mit berauschten Heilern ist geboten.

Das Ausrichten der im Rausch erhaltenen Macht auf eine nicht systemimmanente Aufgabe, wie z. B. die Heilung anderer Menschen, bedarf beinahe übermenschlicher Kräfte. Ob Mitglieder von Industriegesellschaften, welche als Gesellschaft in sich selbst das Thema der Verdrängung von Krankheiten in keinster Weise zu lösen imstande sind, dazu in der Lage sind, wagen wir zu bezweifeln. Zudem könnte man anfügen, dass unsere kulturellen Erfahrungen im produktiven Umgang mit Rausch eher bescheiden ausfallen. Der Lakota-Medizinmann Archie Fire Lame Deer beschrieb das Verhältnis der westlichen Gesellschaften zu psychoaktiven Pflanzen folgendermassen: "Auch der weisse Junge von der Tankstelle sieht farbige Bildchen und phantastische Welten wenn er Peyote genommen hat. Diese Bildchen jedoch als Visionen zu bezeichnen ist albern."


Die psychoaktiven Pflanzen und der Alkohol
- ein Versuch der Erlösung von der Sucht

Auffällig erscheint uns, dass für Neo-Schamanen in deren familiären System Alkoholiker anzutreffen sind, von den psychoaktiven Pflanzen eine besondere Anziehung auszugehen scheint. Die Alkohol-Sucht stellt unserem Verständnis gemäss, eine "Suche" dar, wie jede andere Sucht auch. Die Vermutung drängt sich auf, dass diese alkoholabhängige Suche der Ahnen von den Nachfahren nur in einer leicht variierten Form in dem durch psychoaktive Pflanzen vermittelten Rausch weiterverfolgt wird. Die Solidarisierung mit den suchtkranken Mitgliedern des familiären Systems findet dadurch jedoch keine wirkliche Aufhebung. Für eine Heilung wäre es notwendig die Solidarisierung zu beenden. Geschieht dies nicht bleiben der Einzelne und sein System krank. Der Alkohol-Rausch verursacht, anders als es der Betrunkene, dem er Behaglichkeit vorgaukelt wahrnimmt, immer Unterdrückung und Zerstörung. Eine tatsächliche Heilung wäre daran erkennbar, dass die Suche auf einem gänzlich neuen Feld stattfindet.

Für den Zusammenhang zwischen Alkohol und den psychoaktiven Drogen ist auch bezeichnend, dass die Peyote-Religion ihre eigentliche Verbreitung erst zu Beginn des 20. Jhdts. in den von Hunger, Elend und Alkoholismus geprägten indianischen Reservaten von Nordamerika fand. Zuvor wurde der Peyote-Kaktus nur von den mexikanischen Huichol und einigen benachbarten Stämmen als heilige Pflanze bei jährlich wiederkehrenden, rituellen Festen benutzt.
Die Peyote-Religion bot den verzweifelten Mitgliedern der verschiedenen Stämme eine panindianische Indentifikationsmöglichkeit, nachdem sämtliche kriegerischen und sprituellen (Ghost-Dance, Sun-Dance) Anstrengungen Teile eine indianische Kultur zu behaupten von den weissen Einwanderern bekämpft und unterdrückt worden waren. Für eine Gesellschaft die jegliche Hoffnung auf den Erhalt ihrer kulturellen Identität und den Sieg ihres Kampfes aufgeben hat müssen, ist es typisch, dass sie sich dem Rausch hingibt.
Es mag sein, dass der durch Peyote vermittelte Rausch den Reservatsinsassen subjektiv half ihre Situation besser zu ertragen und mit der in jener Zeit ständig vorhandenen Angst vor ihrer kompletten Vernichtung umzugehen. Allerdings kamen Dittmann und Moore in einer 1957 veröffentlichten Untersuchung über den Peyote-Ritus bei den Navajo zu dem Schluss, dass Peyotisten mehr Ängste um ihre Gesundheit und ihre wirtschaftliche Sicherheit haben als Nicht-Peyotisten. Ihren Erfahrungen zufolge fand die Peyote-Religion vor allem bei jenen Stammesmitgliedern Zuspruch die entweder generell an Ängsten litten oder denen von den weissen Machthabern ihre Viehbestände weggenommen worden waren. Das Ehepaar Spindler fand in einem gewissen Gegensatz dazu in einer 1968 veröffentlichten Studie, dass den von ihnen befragten Menomini-Peyotisten der Kaktus half mit ihren Ängsten besser klarzukommen. Welche Auswirkung der Gebrauch des Peyote objektiv auf die indianischen Gemeinden in den Reservaten hat, bedarf weiterer Untersuchungen.
Anders als man es jedoch vielleicht vermuten würde, stiess die Peyote-Religion bei einigen indianischen Traditionalisten auf heftige Ablehnung. So lehnten die von M. K..Opler in einer Studie aus dem Jahr 1940 zitierten Schamanen der südliche Ute die Peyotisten ab, weil sie in ihren Trancen gesehen hatten, dass der Peyote mit dem Teufel? paktiert.


Die psychoaktiven Pflanzen und die Homöopathie

Eine homöopathische Grundregel besagt, dass eine jegliche Substanz in ihrer homöopathischen Verdünnung, dasjenige heilen kann, was sie in materiellen Gaben verursacht.
Das hauptsächliche Wirkungsfeld der homöopathischen Verdünnungen aus psychoaktiven Pflanzen sind die Psychosen. So findet z. B. die Steppenraute (Peganum harmala) Anwendung bei der Behandlung von kataleptischen Schizophrenien (Madaus).

Von den in schamanischen Sitzungen verwendeten psychoaktiven Pflanzen ist der Fliegenpilz (Amanita muscaria) die homöopathisch best erforschte Pflanze. "Agaricus", wie die homöopathische Zubereitung von Fliegenpilz genannt wird, ist u. a. für seine krebsheilende Wirkung bekannt. Was in einer umgekehrten Lesart bedeutet, dass der regelmässige Genuss von Fliegenpilz zur Entstehung von z. B. Leberkrebs führt. Somit ist die Anwendung von Fliegenpilzzuberreitungen in schamanischen Ritualen eine durchaus riskante Angelegenheit.

Um zu einem Verständnis der therapeutischen Wirksphäre einer Pflanze zu gelangen, wird in der Homöopathie versucht ihre spirituellen Grundthemen zu erfassen. Unser Eindruck im Bezug auf Salvia divinorum war, dass eines ihrer Grundthemen die Spaltung (Parallelwelten usw.) ist.
Die Tendenz zur Spaltung hat uns im Vorfeld der Aufstellung dazu bewogen zwei Stellvertreter für Salvia divinorum einzusetzen. Eine weise Entscheidung wie sich nachträglich herausstellte. Für einen einzelnen Menschen wäre es unmöglich gewesen gleichzeitig den gesunden, lustigen und den kranken, verrückten Anteil darzustellen.

Diese Affinität zur Spaltung teilt sie sich mit Thuja - dem Lebensbaum (Thuja occidentalis). Die Giftwirkung der Thuja beruht auf dem giftigen Inhaltsstoff Thujon. Interessanterweise enthält Salvia divinorum kein Thujon.
Demzufolge lässt sich vermuten, dass das Phänomen der Spaltung ein nicht wirkstoffgebundenes ist und andere energetische Kräfte für die Spaltungstendez verantwortlich sind, welche beide Pflanzen auszeichnet.

In der Homöopathie werden tieferliegende, kollektive Krankheits-Strukturen als "Miasmen" bezeichnet.
Miasmatisch betrachtet, gehören die Phänomene der Spaltung und der Scheinwelten zur Ästhetik der Sykose.
Im Bezug auf die Verbindung zwischen Menschen wirkt die Sykose so, dass sie durch ihre gesunde, vermittelnde Seite Menschen verschiedenster Kulturen und Weltanschauungen zusammenführen kann, in ihrer kranken Ausrichtung ist sie aber auch in der Lage Menschen die sich eigentlich mögen voneinander zu trennen.

Nachfolgend möchten wir eine kleine Zusammenstellung der Symptome geben, die uns in der Aufstellung aufgefallen sind. Die hier aufgeführten Symptome könnten nach homöopathischem Verständnis durch die homöopathische potenzierte Salvia divinorum Heilung erfahren, wenn sie bei einem Menschen in krankhafter Art erscheinen.


Arzneimittelbild von Salvia divinorum
(Aufgrund der Erfahrungen aus der Aufstellung)

Geist/Gemüt
- gutmütig
- Irre-Sein
- kichern
- lustig

Körper
- Herzklopfen
- Schwäche der Knie
- Stereotypien (Hin- und herschwingen des Körpers)
- choreatische Bewegungen

Modalitäten
Besser durch Bewegung, tanzen
Schlechter durch den Anblick von Gott, dem Schöpfer

Eindruck welcher der Patient bei Dritten hinterlässt
- Selbstverliebtheit
- mangelnde Reife
- möchte/kann Hilfe nicht annehmen


Abschliessende Bemerkungen

Alles was hier beschrieben wird soll in keiner Weise so verstanden werden, dass wir einer Kriminalisierung und/oder Verteufelung von psychoaktiven Pflanzen durch unsere Arbeit Bestätigung und Unterstützung leisten.

Weitere Forschungen zum Verständnis der psychoaktiven Pflanzen werden nötig sein. Die Einnahme von psychoaktiven Substanzen ist keine Forschung über ihr Wesen und die sie beseelenden Wünsche.

Weitere ÑElementeÑ die im Zusammenhang mit den psychoaktiven Pflanzen eine wichtige Rolle spielen, die ich aber in die Aufstellung zu Salvia divinorum nicht miteinbezogen habe, um die Aufstellung nicht zu komplizieren sind:
- Das Gesetz
- Die Sexualität

Warnungen an Forschende im Bereich von psychoaktiven Pflanzen:
Warnung 1: Wann immer es zu solchen forschenden Begegnungen kommen wird, ist mit einer hohen Emotionalität bei den Beteiligten zu rechnen (siehe: Die psychoaktiven Pflanzen und die menschlichen Gefühle). Auch die aufgeladene Stimmung, welche jegliche Diskussionen um Drogen begleitet ist in diesem Sinne zu verstehen.
Warnung 2: Es wird in irgendeiner Form in der Gruppe zu einer Spaltungstendenz kommen. Take care!

Auf das alle Spaltungen wieder heilen und zu dem Einen, welches alle Anderen beinhaltet führen. Viel Glück!

Sven Sauter - im Herbst 2005

Bibliographie

Dittmann, A. T./ Moore, H. C.: Disturbance in dreams as related to peyotism among the Navaho, 1957
Opler, M. K.: The character and history of southern Ute peyote rite, 1940
Spindler, G. D.: Psychocultural Adaption, 1968
Die Spur des „VERLORENEN PLANETEN“

Zusammenfassungen von Braunger und Anderen

Eine jede Behauptung, die die Existenz eines oder mehrerer Planeten neben den bekannten zehn vertritt, wird zunächst auf Skepsis oder Unglauben stoßen. Allerdings gibt es dafür eine Reihe ausreichender astronomischer Beweise. Eine andere Frage ist es, wie diese Phänomene in astrologischer Hinsicht verwertet und gedeutet werden können.
Der bekanntere dieser Planeten ist Transpluto-lsis, dessen Umlauf um die Sonne durch Bahnabweichungen von Uranus und Neptun erstmals von Sevin 1946 berechnet wurden.
Tatsächlich fand man dort im sogenannten Planetoidengürtel eine Vielzahl kleinerer und größerer Planetentrümmer, die zum Teil sicher als Reste einer großen kosmischen Katastrophe im Sonnensystem anzusehen sind. Bereits vor Jahren erschienen in Amerika Ephemeriden der größten Planetoiden Ceres, Pallas, Juno und Vesta.

Bei therapeutischen Arbeiten stieß man zunehmend auf eine Reihe von Phänomenen, die immer wieder auf jenen Planetoidengürtel hinwiesen, jedoch nicht oder nicht ausreichend mit den genannten Planetoiden in Verbindung zu bringen waren.
Bis man dann auf so seltsame Dinge wie Störungen der Schild- und Nebenschilddrüse sind stieß, oder auf Hopa-Mittel wie die Krustenechse (Heloderma horridus), deshalb häufig aus dem Mißverhältnis der den Herzraum gestaltenden Faktoren entstanden, die Hornisse (Vespa crabro), das Bilsenkraut (Hyoscyamus niger) oder die Brechnuß (Nux vomica) anzeigten.

Das Zerbrechen oder Aufbrechen der gewachsenen Struktur nicht als der inneren Struktur heraus stand eindeutig im Vordergrund. schöpferische Möglichkeiten werden als innerste Gefährdung erlebt.
Nun stellten ja all diese negativen Erscheinungen In diesem Zusammenhang sei auch noch darauf hingewiesen, daß im Antagonismus zu Uranus die Konsistenz der Flüssigkeiten im Gewebe (Solzustand) reguliert wird. Lebensbedrohliche Störungen wie Infarkt und Embolien können so erklärt werden. In weniger gefährlicher Art führen solche
Fehlregulationen aber auch zu bestimmten rheumatischen Erscheinungen und erfordern entsprechende Mittel: Rhus toxicodendron (im Plutosapekt) oder Eupatorium (im Marsaspekt).
Deutliche Beziehungen finden wir bei Epileptikern und Sprachstörungen, vor allem beim Stammeln. Auch die häufig auftretenden Zungenaufwölbungen und heraushängenden Zungenspitzen bei Mongoloiden zeigen den Einfluß dieses Planeten.

ASPEKTE des Zerstörten Planeten

Zum Mond:
Sehr starke Irritierbarkeit des Gefühlslebens. Wirkung am deutlichsten vorstellbar, wenn man eine brennende Wunderkerze betrachtet(Magnesiumhatdiesen Aspekt). Störungen der Eierstöcke, Reizbarkeit von Blase und Dickdarm. Kinder mit diesem Aspekt kommen am besten durch Schaukeln ins Gleichgewicht, Erwachsene sollten eine ähnliche rhythmische Übung suchen.

Zu Merkur:
Starke nervliche Irritierbarkeit, vor allem Darm und Genitalorgane, Schließmuskelkrämpfe. Kann sehr schnell von einem Gebiet aufs andere wechseln, verliert sich aber leicht dabei. Braucht zur Entspannung und zum Wohlergehen viel Abwechslung.

Zu Venus:
Dieser Aspekt verlangt eigentlich die Ausformung im freien schöpferisch gestalteten Tanz. Spricht man die Menschen darauf an, bestätigen sie dies mit leuchtenden Augen. Häufig wird diese Möglichkeit aber unter der Last des Alltags nicht mehr genutzt. Dann entstehen aus diesen brachliegenden Energien
häufig Aggressionen oder Depressionen.
Die Stellung zeigt auch die Ekstase des Eros an, der alles gibt und sich verlieren kann, wenn niemand da ist, der mit der Gabe behutsam umzugehen weiß.

Zu Mars:
Die polarisierende Wirkung des Mars und die explosive Energie des Planeten befähigen im Guten zu ungemein raschen und kraftvollen Reaktionen, wie sie
in Katastrophenfällen benötigt werden. Im Alltag finden diese Energien aber selten das nötige Betätigungsfeld und es besteht dann erheblich Verletzungs- und Unfallgefahr (auch bei Transiten). Regelmäßige körperliche Betätigung kann diesen Energiestau abbauen.
Im Sport neigen diese Menschen zum Kampf auf Biegen und Brechen und gefährden damit sich und die anderen.

Zu Jupiter:
Wenn Jupiter ansonsten gut gestellt ist, kann er durch die regulierende Kraft der Sinusschwingung (die von ihm geprägt ist) das Energiepotential in sinnvo len
harmonischen Bewegungsfluß umsetzen. Reitsport, aber auch Sportarten mit explosiven Energiefreisetzungen, wie beim Kurzstreckenlauf und den Sprungdisziplinen sind geeignet. Sind die Jupitereinflüsse gehemmt oder geschwächt, kommt das explosive zerstörerische Moment zum Tragen.


Zu Saturn:
Eigentlich stellt Saturn die individuelle innere Struktur dar, die aus der Herzmitte heraus gerade auch den explosiven, zu leicht alles niederwalzenden Energien des Planeten Sinn und Maß vermittelt. Wird dieser Saturneinfluß aber nicht in dieser Form gelebt, sondern brechen sich Wunschdenken und Ängste an seiner Formmächtigkeit, entstehen ähnlich wie bei Mars wütende Aggressionen und erhebliche Unfallund Verletzungsgefahren.

Zu Uranus:
Die expansive und explosive Energie des Planeten steht im Gegensatz zu den kontraktiven und konzentrativen Strebungen des Uranus. Es entstehen daraus häufig Spannungen, die sich gegenseitig blockieren, so daß solche Menschen oft nach außen hin übermäßig beherrscht oder starr wirken, dann aber auch plötzlich in einem Gefühlsausbruch explodieren können.
Häufig Schilddrüsenfehlfunktionen.
Diese Menschen können mit ihrer Konzentrationsfähigkeit und aus ihrer inneren Spannung Großes leisten, wenn man ihnen ihren Rhythmus läßt.

Zu Neptun:
Die neptunische Komponente vermittelt die Möglichkeit des Übersprungs von einer Bewußtseinsebene zur anderen, wie auch das schöpferische Denken, das noch nicht Dagewesenes als Bild sich formt, neptunisch bestimmt ist. Die expansiven Einflüsse des Planeten vermögen diese Möglichkeiten ins Ungemessene aber auch Maßlose zu steigern. Deshalb sind hier auch Übergänge zu Genie und Irrsinn.

zu Pluto:
Mischung, die sich bis zur Manie steigern kann. Im wildesten Beschwörungstaumel ekstatischer Tänze der Karibik oder Afrikas bricht sich diese Urkraft Bahn. In unseren Breiten ist dafür kaum Raum und bricht noch am ehesten auf Massenveranstaltungen auf. Die Umsetzung solcher Energien im Schlagen der Trommeln oder im ekstatischen Rock'n Roll scheint am sinnvollsten. Der Sinn solcher Aspekte erfüllte sich wahrscheinlich als kosmische Erfahrung in längst vergangener Zeit, mag aber auch ein notwendiges Korrektiv zur lebensfeindlichen Rationalität unserer Zeit sein.

Zu Isis:
Wir wissen noch wenig von dem einen und dem anderen. Transpluto-lsis scheint einen Bezug des Individuums zu den kosmischen Strukturen zu vermitteln und damit die saturnische individuelle Struktur zu erweitern Manchmal hat man den Eindruck, als ob im Aspekt dieser Planeten das Geheimnis des Untergangs von Atlantis sich in den Menschen widerspiegelte.

Zu Mondknoten:
Der Mondknoten bestimmt u.a. auch die Aura des Menschen, wie auch der Planet über die Schilddrüse einen Teil des eneregetischen Feldes der Aura aufbaut. Kritische Beziehungen zeigen eine sehr hohe Verletzlichkeit dieses energetischen Feldes an. Dies hat zur Folge, daß äußere Einflüsse nicht mehr absorbiert werden können und ungefiltert ins Innere gelangen, was zu extremen Reaktionen führen kann.

Zu Sonne:
Der Sonnenaspekt zeigt einerseits die Fülle genetischer Prägungen und andererseits den Menschen in seiner ewigen Gestalt. Aspekte zu dem Planeten weisen wahrscheinlich ähnlich wie bei Venus, Isis, und Saturn auf karmische Momente hin, die in dieser Existenz zum tragen kommen. Da für die Aspekte dieses Planeten generell nur ein Orbis von maximal 45 Bogenminuten gilt, können Aspekte zu den Häuserspitzen nur mit Vorbehalt berücksichtigt werden. Seine Stellung in den einzelnen Häusern zeigt Zerlegungstendenzen der betreffenden Hausstrukturen an.

Zum Ascendent:
Wirkt häufig explosiv auf seine Umwelt und merkt es oft in seiner "kindlichen Unschuld" nicht. Kompensiert nach Möglichkeit mit starken inneren Spannungen. zu Mo: Ähnlich Ascendent findet kaum Ruhe. Kann in Extremsituationen Großes leisten, hat aber große Schwierigkeiten im normalen Berufs- und Familienleben.
BEZIEHUNG ZU GEISTESKRANKHEITEN
Es lag nahe, die Beziehungen des Planeten zu Geisteskrankheiten zu untersuchen, zumal das klassische Mittel der Homöopathie Hyoscyamus einen Aspekt des Planeten zu Neptun aufweist. Dazu wurden aus 3316 von M. Gauquelin veröffentlich ten Daten Geisteskranker 120 willkürlich ausgewählt und nach Aspekten des Planeten zu den übrigen untersucht. Außerdem wurde noch der Aspekt NeptunMondknoten überprüft, der dem homöopathischen Mittel Stramonium entspricht und ebenfalls bei Geisteskrankheiten angewendet wird. Es zeigte sich dabei, daß die Kranken in der Regel mehrere, ja sogar bis zu 9 verschiedene Beziehungen zu dem Planeten hatten. Wahrscheinlich ist die Häufung derartiger Spannungskomponenten die Ursache jener Krankheiten Untersucht wurden alle Winkelbeziehungen von 7 30 aufwärts mit einem Orbis von maximal 25 Bogenminuten, weiter alle proportionalen Beziehungen, wie direkte und indirekte Halbsummen und Spiegelpunkte, wobei lediglich ein Orbis von 15 Bogenminuten noch berücksichtigt wurde. Auf der folgenden Seite ist das Ergebnis tabellarisch dargestellt.
Schizophrenie Halluzinator. psychose
Aspekte (60 Patienten) (26 Patienten)
zu Mond 11 9
zu Merkur 9 5
zu Venus 14 12
zu Mars 6 6
zu Jupiter 13 8
zu Saturn 24 8
zu Uranus 17 10
zu Neptun 35 20
zu Pluto 23 17
zu Isis 12 4
zu Mondknoten 17 7
zu Sonne 22 10
Aspekte
Neptun/Mondkn. 17 2






ZUR POSITIONSBERECHNUNG
Vorausgeschickt sei, daß es sich hierbei nicht um Manische die Berechnung eines Planetoiden handelt, sondern Depression um die Bestimmung jenes sensitiven Ortes, an dem nach unserer Annahme jener verlorene Planet zerbarst. (34 Patienten) Entsprechend den langsamen Veränderungen unseres Sonnensystems wanderte auch dieser Punkt weiter, wirkt jedoch nach unseren Beobachtungen auch heute noch fort als empfindlicher Punkt im System wie eine schmerzhafte Narbe.Bestimmt wird dieser Punkt aus der Halbsumme der geozentrischen Planetenknoten von Mars und Jupiter, von der aus 7° 30‘ Grad zum Marsknoten hin angetragen werden.
Wie die nachstehende Abbildung zeigt, stehen die 8 Flächen der eliptischen Planetenbahnen in unterschiedlichen Winkeln zur Erde.

Die Einteilung der Psychosen entspricht dem von Michel Gauquelin vorgelegten Zahlenmaterial.
Für alle die an diesem Thema Psychonautik interessiert sind, hier zum Beispiel ein sehr einfaches und ""immer noch besser als nichts"" Geistheilsystem mit einem großen Energiepool und weiter Verbreitung

http://www.saisanjeevini.com/de/Methode ... flbb8gkpm5
Damit diejenigen, die sich mit Astrologie besser auskennen verstehen können, wie sich die entsprechenden Hopa-Mittel ergeben.
Und um den Vorwurf der Oberflächlichkeit zu entkräften hier eine kleine Aufstellung für den Radix- oder sekundärdirektiven Mond und seine Aspekte zu anderen Planeten entweder im Grundhoroskop oder als Transit oder Progression. Der Mondknoten ist dabei immer der Anzeiger mit seinen Aspekt
zu einem von den 2 Planeten die dann das Hopa-Mittel bestimmen.


Mond,
der biologische Vater, oder Sohn bei manchen Astrologen auch der Ehemann


Rune: Uruz im Radix; die Rune Odal als Transit oder Progression

Winkel: das Nonil, 40 ° Grad Winkel

Tiere:
Isis: Conchae 200
Uranus: Castor equi 400

Mineralien:
Mars: Selenium 1000
Venus: Argentum
TR./ PR.. Merkur Arg. oxalicum 60
Tr./ Pr..Venus Arg. cyanatum 60
Tr./ Pr..Isis: Arg. arsenicosum 60
Tr./ Pr..ZP: Arg. chromicum 60
Arg. Nitricum 2000
Tr./ Pr..Neptun: Arg, jodatum 60
Tr./ Pr..Pluto: Arg. sulfuricum 100
Tr./ Pr..Saturn: Arg. metallicum 1000
Arg. colloidale 60
Tr./ Pr..Sonne: Arg. phosphoricum 200

Neptun: Mercurius
TR./ PR.. Mond Merc. salicylicus 60
Tr./ Pr..Merkur: Merc. bromatus 60
Tr./ Pr..Venus: Merc. cyanatus 60
Tr./ Pr..Jupiter: Merc. corrosivus 400
Merc. sublimatus corrosivus 400
Tr./ Pr..Jupiter / Venus: Merc. oxycyanatus 60
Tr./ Pr..Venus: Merc. cipratus 60
Merc. cyanatus 60
Tr./ Pr..Isis: Merc. arsenicosus 60
Tr./ Pr..Uranus: Merc. rhodanatus 60
Tr./ Pr..ZP: Merc. chromicus oxidatus 60
Merc. nitrosus 60
Tr./ Pr..Neptun: Merc. jodatus flavus 400
Merc. bijodatus 400
Tr./ Pr..Pluto: Merc. sulfuricus 100
Tr./ Pr..Saturn: Merc. aceticus 60
Tr./ Pr..Sonne: Merc. auratus 60
Merc. phosphoricus 200
? Merc. dulcis 400
? Merc. praecipitatus albus 60
? Merc. praecipitatus ruber 60
Pluto: Labis albus 400



Saturn: Kalium
TR./ PR.. Mond: K. salicylicum 60
Tr./ Pr..Merkur: K. bioxalicum 60
K. bromatum 400
K. oxalicum 60
Tr./ Pr..Mars: K. citricum 60
Tr./ Pr..Mars/Venus: K. ferricyanatum 60
K. ferrocyonatum 60
Tr./ Pr..Jupiter: K. bicarbonicum 200
K. carbomnicum 1000
Tr./ Pr..Venus: K. chloratum 600
K. chloricum 60
K. cyanatum 200
Tr./ Pr..Isis: K. arsenicosum 600
Tr./ Pr..Uranus: K. floratum 100
K. rhodanatum 60
Tr./ Pr..ZP: K. bichromicum 1000
K. chromicum 60
K. nitricum 400
Tr./ Pr..Neptun: K. jodatum 600
Tr./ Pr..Pluto; K. permanganicum 60
K. silicicum 60
K. sulfuricum 400
Tr./ Pr..Saturn: K. aceticum 60
Tr./ Pr..Fafnir: K. causticum 100
K. tartaricum 200
Tr./ Pr..Sonne: K. hypophosphorosum 60
K. phosphoricum 500

Säuren:

Isis: Adipinsäure 200
Uranus: Acid. salicylicum 200
Pluto: Acid. asparaginicum 400
Fafnir: Acid. fumaricum 200


Pflanzen:

Merkur: Spigelia 400
Melissa 300
Mars: Cistus canadensis 200
Astragalus tragacantha 60
Jupiter: Ficus religiosa 60
Gossypium herbaceum 60
Venus: Senna 400
Jalapa, bei HS. Saturn 60
Salix alba 200
Agnus castus 400

Isis: Betonica 60
Sedum acre 200
Uranus: Lichen islandicus 200
Viola tricolor 400
ZP: Cactus grandiflorus 1000
Potamogeton natans 60
Neptun: Quillaya 60
Petiveria tetrandra 60
Hydrastis 600
Lactuca virosa 60
Parnassia palustris 60
Arum triphyllum 400

Pluto: Fumaria 200
Glyzirrhiza glabra 60
Ginseng 400
Benzoes Resina 60
Luffa purgans 60

Saturn: Leontopodium alpinum 60
Luffa operculata 400
Satureja hortensis 60
Sagittaria sagittifolia, bei HS. Mars 60
Allium fallax, bei HS. Neptun 60
Fafnir: Portulacca 60
Ignatia 2000
Spiraea ulmaria 200
Syringa vulgaris 60
Aesculus 400
Sonne: Anemone nemorosa, bei HS. Saturn
Für diejenigen die es Interessiert, hier noch ein paar psychonautische Mittelentsprechungen aus der Homöopathie für die Venus und deren Aspekte zu den anderen Planeten in einem Horoskop. Transite oder Progressionen sind extra aufgeführt. Die Zahlen hinter den Mittelnamen sind die jeweils höchsten Potenzen bei der ehemaligen Firma Stauffen gewesen..


Venus, der genealogisch der Bruder der Geliebte


Runen: Raido im Radix, und Laguz bei Transiten und
Progressionen

Astrologischer Winkel: 52° Grad, das Septil

Tiere:

Uranus Castoreum 200
Pluto: Fel tauri 200


Mineralien:

Uranus: Palladium metallicum 400
Neptun: Beryllium
Beryllium carbonicum 200
Pluto: Cuprum
TR./ PR.. Merkur Cu. bromatum Tr./ Pr. .Mars: Cu. formicicum 200
Tr./ Pr. Jupiter: Cu. carbonicum 200
Tr./ Pr. Jupiter / Venus: Cu. oxychloratum 60
Tr./ Pr. Jupiter / Pluto: Cu. oxydatum rubrum 60
Tr./ Pr..Jupiter / Saturn: Cu. oxydatum nigrum 60
Tr./ Pr..Venus: Cu. chloratum 100
Cu. cyanatum 60
Tr./ Pr..Isis: Cu. arsenicosum 500
Tr./ Pr..Zerstörten Planet: Cu. nitricum 60
Tr./ Pr..Neptun: Cu. aluminatum 60
Cu. jodatum 60
Tr./ Pr..Pluto: Cu. sulfuratum 60
Cu. sulfuricum 200
Tr./ Pr..Saturn: Cu. aceticum 500
Cu. metallicum 2000
Cu. colloidale 200
Tr./ Pr..Sonne: Cu. phosphoricum 200

Saturn: Scandium metallicum 200


Säuren:

Mond: Acidum glutaminicum 400
Acidum muriaticum = chloratum 400
Uranus: Acidum hydrocyanicum 400
Pluto: Acidum tannicum 60




Pflanzen:

Mond: Phytolacca 400
Viburnum opulus 200
Pulsatilla, wenn Mond im Feuerzeichen 2000
Alchemilla, wenn Mond im Wasserzeichen 60
Lamium album 60
Carpinus betulus, bei HS. Saturn 60

Merkur: Avena sativa 400
Arunda mauretanica 200
Morchella esculenta 60

Mars: Tabacum 200
Rosmarinus 200
Allium porrum, bei HS. Saturn 60
Atriplex hortensis 60

Jupiter: Lilium tigrinum 400
Aristolochia 400
Marum verum 200

Isis: Viburnum prunifolium 60
Linaria 60
Fragaria vesca 60

Uranus: Lavandula 60
Linum 60

Zerstörten Planet: Guajacolum 60
Jatropha curcas 60

Neptun: Abrotanum 400
Reseda 60
Ruta graveolens, wenn Neptun in Feuer oder HS. zu Uranus
Convallaria 400
Aethusa cynapium, bei HS. Merkur 200
Staphisagria 1000

Pluto: Gentiana lutea 100
Phaseolaus nanus, bei HS. Mond 60
Betula alba, bei HS. Mondknoten 200
Foeniculum 60
Ribes nigrum, bei HS. Merkur 60
Colchicum, bei HS. Mars 2000
Uva ursi; bei HS. Neptun 200
Cyclamen 400
Harpagophytum 200


Saturn: Passiflora 60
Piscidia Erythrina 60
Kalmia 400
Yucca filamentosa 200
Flor de Piedra 200
Dryas octopetela, bei HS. Merkur 60
Umckaloabo, bei HS. Mond, Neptun oder Mondknoten 200


Mondknoten: Antennaria margarithaea 60
Asclepias tuberosa 200
Populus tremoloides, bei HS. Mars 200
Populus candicans bei HS. Freya 60
Valeriana 400
Ajuga reptans 60


Sonne: Apocynum 200
Stigmata maydis 200
Jupiter, genealogisch >>die Große Liebe des Lebens<<,Dualseele, auch der Hausfreund und Gönner,
(astrologisch Jupiter)

Tiere:
Uranusi: Asterias rubens 400


Mineralien:
Mond: Chininum
Tr. / Pr..
Mond: Chin. salicylicum 60
Mars: Chin. citricum 60
Chin. ferrocitricum 60
Venus: Chin. chloratum 60
Isis: Chin. arsenicicum 60
Chin. arsenicosum 400
? Chin. lacticum 60
Neptun: Chin. jodatum 60
Pluto: Chin. sulfuricum 400
Saturn: Chin. purum 60

Neptun: Stannum
Tr. / Pr.
Venus: Sta. chloratum 100
Neptun: Sta. jodatum 400
Saturn: Sta. metallicum 1000


Säuren:
zu Jupiter: gehören Acidum alphaketoglutaricum 200
und alle Karbonatverbindungen
Oxidation der Metalle


Pflanzen:

Mond: Cardamine pratensis 60
Althaea, bei HS. mit Baldur 60
China, bei HS mit Skuld 1000
Pastinaca sativa, bei HS Urda 60
Merkur: Amygdalae amarae 60

Mars: Heracleum sphondyleum 60
Hippophae rhamnoide 60
Venus: Thymus vulgaris 500
Serpyllum 60
Hamamelis 400
Paeonia 200
Nuphar luteum 200
Camphora, bei Spannungsaspekten Baldurs 400
Crataegus, bei Harmonieaspekten Baldurs 400

Isis: Foenum graecum 200
Senecio aureus 400
Senecio jacobaea 60
Ranunculus ficaria 60
Geranium Robertianum 60

Uranus: Glechoma hederacea 100
Anchusa officinalis 60

Zerst. Planet: Epigaea repens 60
Erodium cicutarium 60

Neptun: Pelargonium odoratissimum 60
Solanum villosum 60

Pluto: Potentilla tormentilla 60
Condurango 400
Adonis vernalis 400
Catechu, bei HS mit Skuld 60

Saturn: Juglans regia 200
Juglans cinerea, bei HS mit Fafnir 60
Lycopodium 2000

Mondknoten: Sanguinaria 400
Primula veris 100
Merkst du nicht, dass du hier zum Alleinunterhalter wirst :?:
Hawaii.72 hat geschrieben: Merkst du nicht, dass du hier zum Alleinunterhalter wirst :?:


Na und, mich stört es nicht und es hilft mir sehr bei meiner ""Verzeitung"".
Und schließlich Zahle ich ja auch dafür, hier ohne die limitierten 3 Beiträge soviel schreiben zu können wie ich mag!! **Lach**
Glaubst du, das richtige Publikum dafür hier zu haben? Auch :lol:
Ja hat er, sich selber.

In Fachkreisen nennt sich das Beschäftigungstherapie.
Hawaii.72 hat geschrieben: Glaubst du, das richtige Publikum dafür hier zu haben? Auch :lol:


Es geht mir doch nicht ums Publikum,
Sondern darum, was mir am Ende so wichtig war, dass ich es von ins nächste Leben mitnehmen möchte, wenn ich dereinst gegangen sein werde.
Im Netzt geht nämlich nichts verloren
Shekinah hat geschrieben: Ja hat er, sich selber.


Da bin ich wenigstens immer in guter Gesellschaft!

Shekinah hat geschrieben: In Fachkreisen nennt sich das Beschäftigungstherapie.


Hahahaha, das gefällt mir
und was tun diejenigen, die das dann auch noch lesen und ihren Senf dazu abgeben müssen??
Machen die ein Bildungsprogramm für Senioren??
Nein, eine Turnübung, Kopfschütteln :lol:
Das wiederum könnte zu einem äusserst unangenehmen Schleudertrauma führen...
@Fum, um deine Ergüsse für die Nachwelt zu erhalten, müsstest du sie auf dem Mond deponieren. Auf der Erde mit ihren Katastrophen geht leicht etwas den Bach runter. :wink:
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