allein

einsamkeit macht sich breit -
keine hoffnung, nur noch schranken,
nur noch grenzen, nur noch nacht -
trauer in meinen gedanken.

in den träumen von unendlichkeit
hat sich die wärme verflogen.
ich hab eine hand gesucht
und den halt verloren.
Schlaflos sitze ich hier,
....
betrachte ein Bild von dir;
wieder Tage, Nächte ohne dich.
eine Antwort, aber
eintausend Fragen.
Ruhe finde ich nicht.

Neben der Hoffnung
nagende Zweifel;
jeder Traum wird nicht wahr.
Du hast mich noch nicht gefunden,
aber ich bin immer da.
Dein Lächeln

Immer, wenn du lächelst,
charmant und so verführerisch,
kann ich mich nicht wehren.
Längst weiß ich es :
ich liebe dich.

Einen Traum, zärtlich und leis,
bekam ich aus deinen Händen,
ein Lächeln von dir,
das mir versprach :
du und ich - der Traum wird nie enden.

Mit deinem Lächeln,
charmant und so verführerisch,
hast du mich lachend gefangen.
bis dass der Tod uns scheidet -
so bin ich mitgegangen.
ich liebe dich so sehr

ich bin aufgewacht.
ein kuß hat mich geweckt.
butter, brötchen, marmelade -
frühstück für mich im bett.
deine hoffnung,
ich ließe mich verführen,
erfüllt sich mit jedem kuß mehr.
ich möchte haut an haut dich spüren.
ich liebe dich so sehr.
Die Hoffnung heißt: "vielleicht"

Du hast mir ein Jahr
deines Lebens geschenkt,
ohne zu fragen,
ob es am Ende sich lohnt.
Ich war den Umgang
mit so fremden Wesen,
wie dir,
einfach nicht wirklich gewohnt.

Die Zeit war schön,
so voller Leben;
ich hab geträumt,
geweint und gelacht.
Es war ein Geben
und ein Nehmen;
jedes Fünkchen von Hoffnung
hab ich bewacht.

Du hast mir ein Jahr
deines Lebens geschenkt,
ohne zu fragen,
ob es am Ende reicht.
Vielleicht bin ich schon bald
ein Teil eines "wir" .
Die Hoffnung heißt:
... vielleicht ...
In einem Augenblick

Einen Augenblick lang
meinte ich, ich wäre glücklich;
dachte, wir wären endlich am Ziel.
Ich schickte zu den Sternen
meinen Dank,
bis ich ins Bodenlose fiel.

Ich wollte dir alles geben,
was ich habe und was ich kann.
Ich sah uns zu den Sternen schweben,
einen Augenblick lang,
dann sah ich dich an.

Und aus bunten Blütenträumen
wurde kaltes, graues Eis.
Die Schritte verhalten in dunklen Räumen.
Ich wollte nicht wissen,
was ich nun weiß .

Einen Augenblick lang dachte ich,
wir wären glücklich,
wären nun endlich am Ziel.
Doch ich seh in deinen Augen -
wir haben uns verloren.
Ein Stein war zu viel.
Sie hat ihr Herz verloren

Sie hat an ihn ihr Herz verloren,
hat es ihm zu Füßen gelegt.
Er hat es gesehen,
aber nicht aufgehoben.
Er steht und wartet, unbewegt.

Sie hat so viel von sich erzählt
und Blicke flogen hin und her.
Er möchte so gern,
doch die Vergangenheit quält
und vertrauen fällt ihm schwer.

Er weiß nicht, ist sie stark für ihn?
Kann sie warten, einige Zeit
oder wird sie an ihm zerbrechen?
Kann sie seine Ängste sehn ?
Ist sie auch dazu wirklich bereit?

Sie hat an ihn ihr Herz verloren,
hat es ihm zu Füßen gelegt.
Er hat es gesehen,
aber nicht aufgehoben;
ohne Mut ist es irgendwann zu spät.
Der Zeitgeist pflastert die Wege

Am Ende scheint er schmal und unbegehbar
Mit den Schritten dorthin weit und zielführend
Mehr Platz geht nicht
Alle Richtungen scheinen offen

Die Nacht ist schwarz in der Dichte
Am Rande blau und durchlässig
Der Mond erhellt seine Grenzen
Die Sterne funkeln mit der Straßenlaterne um die Gunst
Licht ist nicht gleich Licht

Ein Wesen im Schatten steht
Sucht sein Ziel im Unendlichen
So weit und doch so nah
Wandert auf dem Zeitgeist weit
Weiß doch nicht wohin genau

Erzähl mir Deinen Weg, Geist der Ziele
Wen kann ich fragen und erkennen
Ist der Tag der Schlüssel
Die Sonne der Erzähler
Werde ich bestehen im Schauen auf den Glanz der Einsamkeit

©Dandelion 2021