Ich leider auch nicht.
Aber meine Pilz -Zwiebel - Knoblauch - Eierpfanne, die war echt lecker vorhin.Mein zweiter Versuchstag.
Diese Frage sollte eigentlich Spirit999 beantworten, die sie gestellt hat. Aber da sie sich nicht mehr meldet, versuche ich es mal:
Ein spiritueller Mensch hat klare innere Wertmaßstäbe gefunden, die sein gesamtes Verhalten bestimmen. Dazu kann auch die Lebensweise als Vegetarier gehören.
Im Gegensatz dazu stehen diejenigen, die aus alltäglichen Gründen kein Fleisch essen und nicht weiter darüber nachdenken. Das hatten wir auch schon in diesem Forum (billiger, schmeckt besser, ...)
Micha, danke für die einleuchtende Antwort.
Wichtig fände ich es auch noch, wenn sich der spirituelle Mensch dabei nicht über die "Normalesser" erheben würde.
Auf alle Fälle sehe ich es auch so, dass wir durch unser Essverhalten unsägliches Leid über die Tiere bringen.
Allein dieser Grund reicht aus, über den Vegetarismus nachzudenken.
Interessante Antwort, danke.

Ein spiritueller Mensch hat klare innere Wertmaßstäbe gefunden, die sein gesamtes Verhalten bestimmen - gilt dann im Umkehrschluss auch: wer klare innere Wertmaßstäbe gefunden hat, ist ein spiritueller Mensch?

Es erinnert mich an die alte Diskussion um Gesinnungsethik und Verantwortungsethik. Der "spirituelle Vegetarier" handelt demnach aus der inneren Überzeugung heraus, kein Tier töten oder es auch nur leiden sehen zu wollen; er ist ein Gesinnungsethiker. Zu den Verantwortungsethikern gehören die, die das machen um gesund zu bleiben, oder "der Umwelt" zuliebe, weil die CO2 Bilanz dann besser ist.

Ich frag mich, was das in der Praxis bedeutet - ein Vegetarier, der Yoga macht, ist spirituell, wenn er ins Fitnessstudio geht, dagegen nicht?

Vielleicht liege ich ja auch völlig falsch. Mir kommt "spirituell" vor wie ein zertifiziertes Label: wer es führen darf, erfüllt bestimmte Kriterien, als eine Art Auszeichnung?

Oder, ganz anders gefragt: was wohl ist die Absicht von diesem Thread?
Ich töte Tiere und bin trotzdem spirituell.
Esse allerdings kein Fleisch aus Massentierhaltung.
Lebe aber immer mehr vegetarisch.
Bleibt nur zu hoffen, dass Deine Schüsse sauber sitzen.
Insofern besser, als Massentierhaltung.
Ich halte Spiritualität nicht für ein Label oder eine Auszeichnung. Natürlich ist sie auch nicht zwingend mit Vegetarismus verbunden. Vegetarisch zu leben kann eben nur eine Facette der Spiritualität eines Menschen sein. In dem Sinne, sich über die Welt als Ganzes und das eigene Verhalten Gedanken zu machen. Auch Yoga hat nicht zwingend etwas mit Spiritualität zu tun, viele betreiben es als Sport. Es kann aber auch ein Weg zur eigenen Spiritualität sein.
Grundsätzlich kann man auch alles zu einer Religion erheben.
Wer spirituell ist merkt das selber gar nicht, weil es sich für ihn völlig normal anfühlt. Das merken eher die anderen, weil sich Begegnungen mit ihm anders anfühlen.
Dank an alle Etikettenschwindler mit der Bitte um Antwort:
„Warum seid ihr noch hier ?“

Längst gibt es Regionen, Projekte und Gleichgesinnte,
mit denen ihr nach eurer Philosophie mit ALLEN Konsequenzen leben könnt.

Fangt schon mal damit an, ein Leben in Alaska oder
Im australischen Outback , Amazonas, PatagonieN
Wüste Gobi und an vielen anderen Orten , dort die Erfahrung zu sammeln, um euren schwulstigen Bekenntnissen
Ein Minimum an Glaubhaftigkeit zu gewähren.
Diadem, wen genau meinst Du denn mit "Etikettenschwindler"?
Kolombine hat geschrieben: Ich bin etwas überrascht.
So viel ich weiß, ist die pflanzliche Energiemenge, die man braucht um ein Kilo Fleisch zu erzeugen, wesentlich höher, als wenn der Mensch sich diese Pflanzenenergie selbst - ohne den Umweg über das Tier -selbst zuführen würde.
Wenn ich mich richtig erinnere, braucht das Tier pro Kilo Fleisch sieben mal so viel Soja zum Beispiel, als wenn wir dieses Soja gleich selbst verzehren würden.
Also statt sieben Kilo Pflanze, nur ein Kilo.
Um uns die selbe Menge an Energie zu geben.

Das ist völlig richtig
Diadem hat geschrieben: Dank an alle Etikettenschwindler mit der Bitte um Antwort:
„Warum seid ihr noch hier ?“
Längst gibt es Regionen, Projekte und Gleichgesinnte,
mit denen ihr nach eurer Philosophie mit ALLEN Konsequenzen leben könnt.

Warum willst Du den Menschen vorschrieben, wie und wo sie leben sollen?
Liebe Chat Teilnehmer,
Ich danke für eure Aufmerksamkeit. Irgendetwas hat jeden von euch dazu bewogen, einen Beitrag zum Thema zu erstellen und sichtbar in Erscheinung zu treten, egal wo die/derjenige gerade in ihrer/seiner Entwicklung steht. Micha4 weiß schon sehr viel und lebt es so vor, dass es wie das Atmen selbstverständlich und automatisch zum Leben gehört, ohne sich damit über andere zu erheben. Schön.

1. Vom Saulus zum Paulus.
2. Jede Reise fängt mit dem ersten Schritt an.
3. Alle Wege führen nach Rom.

Was haben diese alten weißen Sprüche aus verschiedenen Zeitaltern und Kulturen mit dem angesprochen Thema zu tun? Viel.

1. Jeder Heilige war auch mal ein Sünder.
Reinigungsprozesse nach dem Prinzip des Nichtverletzens führen nicht nur zur besseren körperlichen und mentalen Gesundheit und zur Rettung des Ökosystems des Planeten, sondern auch zum spirituellen Aufstieg. Wie innen so außen, wie oben so unten.
2. Ich war ein leidenschaftlicher Fleischesser, das bedeutet ich habe absolut alles außer Augen und Nieren gegessen, nur die schmeckten mir nicht. Aus spirituellen und ethischen Gründen habe ich den ersten Schritt getan welchen viele andere kleine Schritte gefolgt sind. ich musste auch erstmal lernen das vegetarische und auch vegane Kost sehr abwechslungsreich und schmackhaft ist. Der erste Schritt ist am schwersten und irgendwann mal läuft es von selbst. Schmeckt gut und tut.
Und neue innere Welten öffnen sich.
Die innere Erfahrung kann man nicht beschreiben, die will gelebt sein.
3. Alle Wege führen zur Quelle zurück. Der eine (welcher die Gnade der Ersthanderfahrung der Verbindung zur Quelle der bedingungslosen Liebe gehabt hat) kommt früher an, der andere (derjenige welche noch große innere Widerstände hegt) später, aber die Zeit spielt dabei keine Rolle. Alle werden ihren Weg zurück finden.

Das ist gelebte Spiritualität, den Weg zur Quelle inmitten von alltäglichen Herausforderungen des Lebens zu gehen. Vegetarische&vegane Ernährung ist eines der Hilfsmittel ethisch zu leben und liebevoll mit allem sein umzugehen, da alles mit allem verbunden ist und alles derselben Quelle entspringt. Denn, weißt du dem geringsten unter uns antust tust du in Wahrheit dir selbst an. Also warum nicht gleich Gutes tun, dabei gesund und munter sein und es sich auch noch ohne schlechtes Gewissen schmecken lassen?

Das hier ist kein Schlusswort zum Sonntag, sondern nur eine kleine zwischenmeldung von mir weil einige schon darauf angespielt haben dass sie sich wundern warum ich mich nicht melde.

Liebe Grüße und bis demnächst,
Vesna