Über 3 Jahre alt, das Thema, ist nicht schon alles beantwortet worden :?: :?
nöö, ich möchte auch noch mitsenfen gggg

Also zu Ostern habe ich mir 2 Rumpsteak á 200g gegönnt. dry aged Fleisch - und mit 50 Euro/kg irre teuer.

Zur Zubereitung habe ich mir eine Graugussgrillpfanne gekauft. Ich habe zwar Einbrennpaste, aber diese Pfanne war schon eingebrannt.

Dann habe ich das Fleisch beidseitig mit grobem Pfeffer aus der Mühle bestreut und ein wenig geklopft.

Nun habe ich mir Champignons und Zwiebelringe in einer zweiten Pfanne, ganz normal Aluguss mit Beschichtung, zubereitet.
Während dessen habe ich die Grillpfanne mit einem Pinsel ganz dünn mit Öl eingestrichen, also wirklich dünn und langsam aufgewärmt.
Grauguss kann sehr problematisch auf plötzliche Erwärmung und erst recht auf Abkühlung reagieren und mein Induktionsfeld ist durchaus zu schnell um einfach loszuheitzen.
Als die Pfanne die gewünschte Temperatur hatte, habe ich beide steaks hineingegeben und je 1,5 Minuten gebraten.
Ich habe die steaks nicht mehr in den Backofen getan und dennoch trat kein Saft aus und die steaks waren phantastisch!
Die Grillpfanne darf dann ganz langsam abkühlen und wird nur ausgewischt - nicht abgewaschen und erst recht nicht in die Geschirrspülmaschine geben.
Ganz ehrlich, die 20 Euro für das Fleisch haben sich gelohnt und die Investition der Grillpfanne ebenfalls.
Hört sich gut an 
Ich glaube, mein Fehler beim Steak braten ist immer, dass ich das Nachgaren vernachlässige. Aber man muss das Fleisch nach dem Braten noch ruhen lassen und wenn man es zu lange brät, ist es deswegen durch und zäh. Es ist wohl auch noch sinnvoll, das Fleisch während des Bratens oft zu wenden. Ich hab diese Weisheiten hier gelesen: http://gargut-schicksale.de/steak-braten/
Seitdem klappt es ein bisschen besser. :-)
Mumpsi hat geschrieben: Kann mir mal jemand verraten, wie ein Steak zart und saftig gebraten wird? Habe mir am Wochenende ein T-Bone-Steak mit Filet gemacht, war zäh wie Leder. Ich kann zwar gut kochen und wage mich auch an ausgefallene Gerichte, aber mit Steaks habe ich einfach kein Glück. Danke für Eure Hilfe. Mumpsi

Die Flut der Ratschläge muß Dich ja fast erschlagen. Wenn ich das so durchlese kann ich auch nur den Kopf schütteln.
Ein gutes T-Bone oder Ribeye kostet halt so um die 45 Euro das Kilo und kommt meistens aus Amerika. Deutschland ist ein Milchland und kein Steakland, pasta.
Ein gutes Fleisch kann man nur auf zwei Arten versauen:
1. die Pfanne ist nicht heiss, wirklich heiss
2. man brät es zur Schusohle
Das Steak ist jetzt mehr als fünf Jahre alt.

Ich würde mal sagen, es ist sehr gut abgehangen und in der Zwischenzeit wahrscheinlich ein Trockensteak.

Um sowas wieder weich zu kriegen braucht es ein Kochbuch der Tataren.
Die habens es angeblich geschafft.
Deshalb verzichte ich auf solche Schuhsohlen und koche mir jetzt eine Pasta. Basta!
barbera hat geschrieben: Das Steak ist jetzt mehr als fünf Jahre alt.

Ich würde mal sagen, es ist sehr gut abgehangen und in der Zwischenzeit wahrscheinlich ein Trockensteak.

Um sowas wieder weich zu kriegen braucht es ein Kochbuch der Tataren.
Die habens es angeblich geschafft.

Hast voll recht. Unglaublich was da die Leute für Weisheiten von sich geben.
Da wird das Steak ja zum dünnsten Nudelteig. (ha,ha)