@Fumaria sehr interessant!!
Wie schön, dass es Menschen gibt, die ganz genau wissen, was da kommt! Gott sei Dank, dass ich nicht alles glauben muss!
Herbstrose47 hat geschrieben: Wie schön, dass es Menschen gibt, die ganz genau wissen, was da kommt! Gott sei Dank, dass ich nicht alles glauben muss!


Wie steht geschrieben
"" Was ihr glaubt, das wird euch werden!!""

So gesehen sind alles nur Märchen und diejenigen die es dann am Ende wissen können es uns angeblich ja nicht mehr sagen
Ja, das mit dem Glauben ist so eine Sache! Der eine glaubt dies, der andere das. Welches davon ist nun die erlebbare Wahrheit? Erfährt jeder seine eigene Geschichte oder ist das irgendwie objektivierbar?
Nichts gegen Märchen, auch sie enthalten eine tiefe psychologische Wahrheit, geben den Sehnsüchten und Hoffnungen der Menschen Gestalt.
Und wozu sollte mir auch jemand sagen, was nach meinem Tod geschieht? Vorstellungen sind immer Abbilder des irdischen Lebens, über das "Danach" gibt es keine Vorstellungen, diese Erfahrung kann und muss jeder selbst machen!
Herbstrose47 hat geschrieben: Ja, das mit dem Glauben ist so eine Sache! Der eine glaubt dies, der andere das. Welches davon ist nun die erlebbare Wahrheit? Erfährt jeder seine eigene Geschichte oder ist das irgendwie objektivierbar?
Nichts gegen Märchen, auch sie enthalten eine tiefe psychologische Wahrheit, geben den Sehnsüchten und Hoffnungen der Menschen Gestalt.
Und wozu sollte mir auch jemand sagen, was nach meinem Tod geschieht? Vorstellungen sind immer Abbilder des irdischen Lebens, über das "Danach" gibt es keine Vorstellungen, diese Erfahrung kann und muss jeder selbst machen!


Vielleicht ist das hier das nach dem Tod Beschriebene so ähnlich wie ein Reisebericht, man kann sich davon inspirieren lassen und vielleicht sogar selbst eine Reise ins nun nicht mehr ganz Unbekannte planen.
Egal wie man es sieht, es stirbt sich damit einfach ""schöner und leichter"" und nur grobe Wegmarken scheinen das Allgemeine oder die Wahrheit zu betreffen
Vielleicht geht es auch einfach mal darum,
etwas auf dem Youtube-Kanal zu verkaufen,
bei dem ein Umtauschrecht und eine Gewährleistung von vornherein ausgeschlossen sind.
nettestierfrau hat geschrieben: Vielleicht geht es auch einfach mal darum,
etwas auf dem Youtube-Kanal zu verkaufen,
bei dem ein Umtauschrecht und eine Gewährleistung von vornherein ausgeschlossen sind.


Verwechselst Du da nicht etwas mit Kirche, die Unsummen an neuem Geld braucht, und somit auch gegen das Bibelwort verstößt, das da lautet:
""Siehe die Vögel am Himmel sie sähen nicht und sie ernten nicht und der Herr ernährt sie doch.""
Vor Jahren war das Buch von Moody ,,Leben nach dem Tod''
in aller Munde. Ich habe es auch verschlungen
und habe fest daran geglaubt.
Wenn man in diesem Glauben sterben kann, stirbt sich's
sicher leichter, aber wer kann das?
Es gibt inzwischen natürliche Erklärungen für die beschriebenen Phänomene.

Zurück gekommen ist noch keiner.
Lassen wir uns überraschen!

"Lassen wir uns überraschen" ist unlogisch - denn es gilt nur für den Fall, dass wir nach dem Tod noch ein Bewusstsein haben werden - aber dann wäre es ja keine Überraschung mehr für diejenigen, für die diese Option bestand. Für mich wäre es allerdings eine Überraschung, in der Tat! Aber das "Wusste ich's doch!" im anderen Fall müsste ausbleiben. :wink:


Am besten ist eine schöne Illusion, die es nur in der eigenen Vorstellung von der Realität gibt, und die man so lange nicht als solche erkennen muss, wie es nötig ist!

Mit solchen Illusionen erzeugt der Mensch sein geistiges Himmelreich immer dann, wenn er aufgrund einer Lebenskrise die reale Hölle auf Erden nicht mehr ertragen kann, was der Psychologe auch Verdrängung nennt.

Während dieser geistige Totenstarre ist man nachweislich so lange auf die Hilfe ebenfalls ganz realer, menschlicher Schutzengel angewiesen, bis man wieder bereit dazu ist, sich selber vor den Gefahren im Leben zu schützen, um nicht früher zu sterben, als nötig – nur für den Fall, dass man doch nicht ewig lebt.
flesermutzel hat geschrieben: Zurück gekommen ist noch keiner.
Lassen wir uns überraschen!


Wer luzid träumen kann, also seine Taumwelten als real erlebt, die/der kann sich leicht vorstellen, dass der Schlaf nur der kleine Bruder des angeblichen Todes ist. Und die jetzt schon erlebbaren "Out-off-Body-Techniken"" lassen einfach keinen Zweifel mehr daran, dass es nur so weitergehen kann, wenn man am Ende durch das Tor auf anderen Seite geht, nur dass dabei die Silberschnur endgültig zerreist und nur deswegen eine Rückkehr nicht mehr möglich ist
Verdandi hat geschrieben:
"Lassen wir uns überraschen" ist unlogisch - denn es gilt nur für den Fall, dass wir nach dem Tod noch ein Bewusstsein haben werden - aber dann wäre es ja keine Überraschung mehr für diejenigen, für die diese Option bestand. Für mich wäre es allerdings eine Überraschung, in der Tat! Aber das "Wusste ich's doch!" im anderen Fall müsste ausbleiben. :wink:





Eben! So mein ich das ja!
Falls wir weiter leben, unsere Verstorbenen wieder sehen usw, usw,
dann haben die Zweifler (wir?) doch eine schöne Überraschung, oder?

Ein Lied meines Lieblingsensembles Entzücklika sagt:
,,Freu mich auf eure Gesichter,
wenn es mich erwischt,
euch die Tür zu öffnen zum Licht!''


In diesem Sinne lassen wir uns überraschen. :wink:
Wie schade dass ich hier trotz ausgewiesener Kompetenz noch keine akzeptable Lernhilfe erhalten habe.
Also begnüge ich mich weiterhin mit meinen täglichen MiniSterbefaellen:

mein nicht grüssender Nachbar
die Preiserhöhung beim Lieblingsitaliener
den Rotwein beim Fernsehen
die Autofahrt zum Supermarkt um die Ecke
das vierte Bier beim Skatabend
u. v. a. m.
Warum bedauerst Du, hier keine "Lernhilfe" erhalten zu haben? Wozu brauchst Du denn eine? Es ist doch völlig gleichgültig, ob jemand "das Sterben gelernt" hat oder nicht, es bleibt ihm in keinem Fall erspart!
Besser wäre es da, Gelassenheit im Umgang mit dem Tod zu lernen, ihn weder zu verdrängen noch schönzureden. Auch die schönsten Bilder vom Jenseits sind keine "Reisebeschreibungen", sondern bleiben nur Vorstellungen, um die Angst vor dem Sterben zu betäuben.
Doch auch der Gedanke, gar kein Bewusstsein mehr nach dem Tod zu haben, ist letztlich Verdrängung, denn vorstellen kann es sich jemand, der sein Leben lang seinem Ich-Bewusstsein oberste Priorität eingeräumt hat, wohl kaum. Konsequent zu Ende gedacht, hieße es ja auch, sich einzugestehen, vorübergehend für einen verschwindend kurzen Zeitraum ein materialisiertes "Nichts" gewesen zu sein.
Ich finde es sinnvoller, sich der Angst vor dem Sterben zu stellen, um zu lernen, den Tod als natürlichen Bestandteil des Lebens anzunehmen.
Auf die Frage, was nach dem Tod kommt, hat ohnehin niemand die ultimative Antwort und wenn gar nichts kommt, stellt sich diese Frage auch nicht!
Das Thema ist im Moment sehr frisch für mich und die Gedanken, was kommt danach möchte ich einmal kurz mit einem Gespräch letzte Woche nach der Beerdigung meiner Mutter umreissen.

Auf die Frage einer Verwandten, sie würde gerne wissen, wo meine Mutter wohl gerade sein mag, antwortete mein Bruder ohne Umschweife als wäre es selbstverständlich: Sie ist längst auf dem Weg nach Australien, sich alles anschauen, was ihr zu Lebzeiten gesundheitsbedingt verwehrt war…

die Silberschnur ist durchtrennt, meine Gedanken begleiten sie beim Weiterziehen.

ein für mich tröstlicher Gedanke ...