[quote="translation"]"toleranter Sex" ist ein Begriff, mit dem ich nichts anfangen kann... soll womöglich "offene Beziehung" heissen oder "polyamor"

ich machs einfach so....

Das ist goldrichtig.
[quote="Sylkee"]Lekali
28.02.2021, 0:53
...und nicht von den not geilen Männern."

Schön, dass Frauen 70+ Not-Geilheit erspart bleibt
Reiselust58 hat geschrieben:
Wer sich in einem Swinger-(Pärchen)club ausleben möchte, darf das tun und ist kein schlechterer Mensch als derjenige, der Sex nur im Schlafzimmer ausleben möchte. Bitte seid etwas gelassener mit der Meinung / dem Leben anderer User. Es wird hier niemand gezwungen die Vorlieben anderer User zu teilen!

Das "swingen" macht ihn aber sicherlich auch nicht zu einem besseren Menschen. Wobei ich die moralische Kategorisierung in diesem Kontext ohnehin nicht für angebracht halte.

Für mich stellt sich eher die Frage: Wie wirkt sich das "swingen" auf die Persönlichkeit aus? Was macht die Reduktion des wohl intimsten und intensivsten zwischenmenschlichen Kontaktes auf einen lieblosen Austausch von Körperflüssigkeiten mit dem emotionalen Teil meiner Persönlichkeit?

Diese Erfahrungen können, werden sie beispielsweise in geringer Zahl und im jugendlichen Alter gemacht, zur Persönlichkeitsentwicklung beitragen, sie müssen das aber nicht.

Aber ein solches Verhalten, dauerhaft ausgeübt, verändert nicht nur die emotionale Bindungsfähigkeit, sondern auch meine Sicht auf den Anderen. Er wird zu einem Objekt degradiert, dem Objekt zur Befriedigung meiner sexuellen Bedürfnisse. Was dazu führt, dass die eigen Persönlichkeit menschlich verarmt.

Das mag nicht "böse" sein, ist aber eine traurige Angelegenheit.
Das hast du gut auf dem Punkt gebracht, Dick. Vielen Dank!
Meine volle Zustimmung!
Sehr interessante Gedanken die dick01 hier einbringt und auch "gute" Schlussfolgerungen.
Jedoch bin ich mir ziemlich sicher, dass diese Überlegungen dem Swingen nicht gerecht werden. Diese Überlegungen gehen eher in die Richtung Bordell, da wird eine Unterlage gekauft, die dann einfach benutzt wird.
Der Swinger Club, auch Pärchenclub genannt, funktioniert ein wenig anders. Zwei oder auch mehr Menschen treffen sich, lernen sich kennen und wenn sie harmonieren kann es auch mal sehr intim werden.
Die Hauptgefahren bei besuchen in diesen Clubs ist die Liebe und die Eifersucht. Nicht jedes Paar, besonders Erstbesucher, kommen damit klar, dass der Partner mit einer anderen Person intensive Gefühle erleben kann und genauso kommt es immer wieder vor das sich eben neue Paare bilden die sich einfach verliebt haben.

Auch schreibt dick01 vom lieblosen austausch der Körperflüssigkeiten, einen solchen Austausch kann man nur als schlechten Sex bezeichnen und gerade das Ziel eines Swinger ist es guten Sex zu genießen und Befriedigung zu erfahren, ein leidenschaftliches Spiel mit dem Ziel dem anderen in ungeahnte Höhen der Lust zu führen.
Manche Paare besuchen den Club nur weil sie es genießen Zuschauer zu haben und andere weil es sie eben erregt zuzusehen.
dick01 hat geschrieben:
"Für mich stellt sich eher die Frage: Wie wirkt sich das "swingen" auf die Persönlichkeit aus? Was macht die Reduktion des wohl intimsten und intensivsten zwischenmenschlichen Kontaktes auf einen lieblosen Austausch von Körperflüssigkeiten mit dem emotionalen Teil meiner Persönlichkeit?"

"Aber ein solches Verhalten, dauerhaft ausgeübt, verändert nicht nur die emotionale Bindungsfähigkeit, sondern auch meine Sicht auf den Anderen. Er wird zu einem Objekt degradiert, dem Objekt zur Befriedigung meiner sexuellen Bedürfnisse. Was dazu führt, dass die eigen Persönlichkeit menschlich verarmt."
Zitatende


Sorry, aber ich gebe gern auch meinen Senf dazu.
Das Swingen wirkt sich insofern auf die Persönlichkeit aus, als dass eine große Erweiterung des Horizonts stattfindet. Viele reden oft mit, ohne einen Club jemals von innen gesehen zu haben. Vorurteile ablegen und eigene Erfahrungen machen, damit erreicht man ganz sicher ein anderes und evtl. höheres Level.
Dann kann man das Swingen objektiv ablehnen oder Gefallen daran finden
Ich sehe nichts, was sich da negativ auf die Persönlichkeit auswirken sollte.

Zur dauerhaften Ausübung, Bindungsfähigkeit und menschlichen Verarmung:
Das Swingen wird meiner Ansicht nach eine Beziehung eher noch festigen, sofern beide ihre Erfüllung darin finden - mangelnder Sex als Trennungsgrund Nr.1 fällt damit nämlich schon mal weg.
Die Anderen dienen dabei nicht als Objekt zur Befriedigung der Begierde, sondern als "Gleichgesinnte". Lies mal einen Flyer oder die Beschreibung eines Swingerclubs im Net, wer sich dort trifft - Gleichgesinnte - keine Lustobjekte.
Menschliche Verarmung - also da kann ich wirklich nur müde drüber lächeln.

Ich mag keine Menschen, die mit dem erhobenen Moralfinger durch die Gegend latschen und anderen von Dingen erzählen wollen, von denen sie selbst nur vom Hörensagen wissen. Das ist jetzt nicht gegen dick01 gerichtet, sondern ganz allgemein meine Haltung dazu.
Ich muss nicht die Erfahrung in einem Swingerclub machen, um zu wissen und beurteilen zu können (ich schrieb BEurteilen und nicht VERurteilen), dass das nichts für mich ist aber jeder so, wie er es braucht.

Vielmehr hängt es eher damit zusammen, wie jeder erfüllten Sex definiert. Für meine Definition braucht es weder Zuschauer und erst recht keinen Partnerwechsel.

Daher finde ich es immer wieder amüsant, wenn Swinger eingebildet glauben, man muss das erst ausprobiert haben, um mitreden zu können. :D
@ups_undnu

Vielleicht weißt Du auch einfach noch gar nicht, ob das was für dich ist oder nicht.
Du scheinst dich jedenfalls mit dem Thema zu befassen, sonst würdest du dich hier nicht mit Beiträgen beteiligen. :wink:

Ich kenne einige, die ähnlich wie Du argumentiert haben, auch welche, die nirgendwo zum Zug gekommen sind oder deren Beziehungen kurz vor dem Aus standen. Viele von denen ließen sich darauf ein, es einfach mal zu probieren, haben Konventionen außer Acht gelassen, die Sperren im Kopf gelöst und haben sich behutsam herangetastet.

Bei nicht wenigen sieht es heute so aus, dass sie nicht mehr zu ihrem alten Level zurückkehren wollen, also quasi auf den Geschmack gekommen sind.

Frage z.B. mal lange miteinander lebende Paare nach ihrem Erfolgsrezept.
Wahrscheinlich werden einige es dir nicht verraten. 8)
ups_undnu hat geschrieben: Ich muss nicht die Erfahrung in einem Swingerclub machen, um zu wissen und beurteilen zu können (ich schrieb BEurteilen und nicht VERurteilen), dass das nichts für mich ist aber jeder so, wie er es braucht.

Vielmehr hängt es eher damit zusammen, wie jeder erfüllten Sex definiert. Für meine Definition braucht es weder Zuschauer und erst recht keinen Partnerwechsel.

Daher finde ich es immer wieder amüsant, wenn Swinger eingebildet glauben, man muss das erst ausprobiert haben, um mitreden zu können. :D


Habe gerade „nebenan“ gelesen, dass du in einem deiner Wohnräume Kartons mit Ware lagerst.
Dort ließe sich doch herrlich drauf schwingen, so als Duo!
Die Textilien kannste danach höherpreisiger an Fetischliebhaber versenden.
Auf gehts!
Man hab ich wieder Ideen heute. :idea:
ups_undnu hat geschrieben: Ich muss nicht die Erfahrung in einem Swingerclub machen, um zu wissen und beurteilen zu können (ich schrieb BEurteilen und nicht VERurteilen), dass das nichts für mich ist aber jeder so, wie er es braucht.

Vielmehr hängt es eher damit zusammen, wie jeder erfüllten Sex definiert. Für meine Definition braucht es weder Zuschauer und erst recht keinen Partnerwechsel.

Daher finde ich es immer wieder amüsant, wenn Swinger eingebildet glauben, man muss das erst ausprobiert haben, um mitreden zu können. :D


Liebe ups_undnu,


Man muss es nicht ausprobiert haben aber man sollte einmal (oder auch mehrmals) dort gewesen sein.

UND - in einem seriösen und guten Swingerclub sollte man AUCH als Frau (OHNE Begleitung) auch nur OHNE eine einzige blöde Anmache durch den Abend kommen dürfen.
Aber GUTE Clubs sind eine Rarität - DAS geb ich wohl zu.
LEIDER werden aber selbst in manchen renommierten und alt eingesessenen Clubs die Frauen oft als Menschen mit minderen Rechten betrachtet und als Folge auch dementsprechend behandelt.

Ein Swingerclub ist KEIN Etablissement und die Frauen sind auch KEINE SexDIENSTLEISTERINNEN.
DAS kapieren nur ZU viele nicht :( .

Viele (auch Pärchen) kommen aber auch nur wegen der dort einfach wirkenden erotisierenden Atmosphäre in einen Club.

JEDER gut eingerichtete Club sollte die Möglichkeit des versperrbaren Zimmers haben und auch die ggf. vorhandenen sogenannten Guckfenster sollten zu verschließen sein.
Technisch gut ausgestattete Club sollten auch über eine einfach zu bedienende Alarmierungsmöglichkeit in den Zimmern verfügen, falls einer im Schutze der Zweisamkeit mal glauben sollte sich NICHT (mehr) an das VORHER Vereinbarte halten zu müssen.

Vor etwa 15 Jahren hatte ich in einem der Wiener Clubs sogar eine Karte mit der ICH den Club DIREKT, als OHNE anläuten zu müssen, betreten konnte.
Es gab für mich also keinen Doorcheck mehr.
Je nachdem WIE sehr im Vorfeld die Kommunikation mit der Frau (auch) von erotischen Elementen geprägt war habe ich auch schon das ein oder andere Mal eben diesen Club als Raum/Ort des Erst-Dates vorgeschlagen.
Da gabs NIE irgendein Problem.
Wir wurden den ganzen Abend in Ruhe gelassen; selbst wenn der GANZE :shock: Club voller Single-Männer :shock: gewesen ist.

Auf die Atmosphäre kommt es an.
Und jeder macht DAS draus was ER bzw SIE möchte; von NIX - zumindest nicht im Club ;) - bis volles Programm.

Zumindest MEIN Motto war immer "Man kann im Swingerclub eine wirklich tolle, aufregend-anmunternde und erotisierende Stimmung einfangen - man muss nur rechtzeitig :!: wieder gehen :wink: "

> Für meine Definition braucht es weder Zuschauer und erst recht keinen Partnerwechsel.
Eh net.


Liebe Grüße aus Wien - Erwin (Kuscheltiger)
Das Niveau hier ähnelt immer mehr einem Kindergarten als dem von Personen Ü50 ... sehr schade!
@ups ... vielleicht solltest Du die doch erst einmal einen Swinger-/Pärchenclub anschauen und mit den Leuten reden ... unvoreingenommen. Erst dann kannst Du wirklich mitreden und nicht nur wenig fundiertes Halbwissen verbreiten.
Jeder darf so leben wie er/sie will und niemand sollte das verurteilen. Aber Thesen über etwas zu verbreiten, von dem man keine Ahnung hat finde ich sehr grenzwertig! Aber wird Deutschen sind ja darin Weltmeister, daher haben wir ja auch Millionen von "Bundestrainern" und "Bundeskanzler(innen)" :lol:
Es gibt ein Gericht,das heißt "Schwarzsauer", vielleicht kennen es Einige.
Obwohl es mir immer wieder angepriesen wird, wie köstlich es schmeckt,
probierte ich nicht einmal, nie im Leben, denn allein der Anblick lässt
mich erschauern.
Ich fühle in meinem tiefsten Inneren,das ist nicht meine Sache, es ekelt mich.
Vielleicht geht es einigen UserInnen mit den Clubs, wie mir mit dem Schwarzsauer.
Sie wissen einfach, was sie nicht wollen, nicht einmal probieren möchten sie. :lol:

Ansonsten ist es doch ganz einfach, jeder lässt jeden das tun, was ihm gefällt.
Solange es sich im rechtlichen Rahmen bewegt. :D
Sternezaehler hat geschrieben:
ups_undnu hat geschrieben: Ich muss nicht die Erfahrung in einem Swingerclub machen, um zu wissen und beurteilen zu können (ich schrieb BEurteilen und nicht VERurteilen), dass das nichts für mich ist aber jeder so, wie er es braucht.

Vielmehr hängt es eher damit zusammen, wie jeder erfüllten Sex definiert. Für meine Definition braucht es weder Zuschauer und erst recht keinen Partnerwechsel.

Daher finde ich es immer wieder amüsant, wenn Swinger eingebildet glauben, man muss das erst ausprobiert haben, um mitreden zu können. :D


Habe gerade „nebenan“ gelesen, dass du in einem deiner Wohnräume Kartons mit Ware lagerst.
Dort ließe sich doch herrlich drauf schwingen, so als Duo!
Die Textilien kannste danach höherpreisiger an Fetischliebhaber versenden.
Auf gehts!
Man hab ich wieder Ideen heute. :idea:


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Schätzelein, du solltest endlich mal lesen lernen. Und wenn, dann bediene ich einen anderen Fetisch. Textilien sind dagegen ne Lachnummer. :lol:
Jemand die „Erfahrung“ abzusprechen, weil er ein bestimmtes Verhalten ablehnt, ist zum einen ein billiges und nicht zu belegendes Argument und zum anderen ist häufig das genaue Gegenteil der Fall. Das Verhalten wird abgelehnt, weil man um seine negativen Folgen weiß. Beim Sex mit einem Menschen, den ich gerade einmal kennengelernt habe, der zudem nur einer meiner Sexualpartner ist, von Liebe zu reden, ist offensichtlich unsinnig, daher der Begriff „lieblos“.

Aber selbstverständlich kann man beim „swingen“ guten Sex erleben. Der Zustand sexueller Erregung ist ja einem Rauschzustand ähnlich, er kann, und tut das häufig, auch süchtig machen. Und bekanntermaßen erreichen die Süchtigen nach eigenem Bekunden auch einen „neuen Level“ des Bewusstseins. Und alle, die das ablehnen, haben es nicht verstanden und sollten es einmal ausprobieren. (Nebenbei: der physiologische Reflex, der einem Orgasmus am ähnlichsten ist, ist das Nießen. Wie man so auf einen „anderen Level“ kommen soll, ist vernünftig nicht nachvollziehbar.)

Aber, wie jedes andere Suchtverhalten, so führt auch diese Sucht zu negativen Folgen für die Persönlichkeit und die emotionalen Beziehungen zu den Mitmenschen, insbesondere sind die am stärksten belastet, die dem Süchtigen am nächsten sind. Und jeder Süchtige behauptet, dass es gut für ihn ist, dass er es freiwillig tut und auch jederzeit aufhören kann. Aber leider ist das Aufhören die einzige Chance, sein Leben wieder frei selbst zu gestalten.