Plane das Schwierige da, wo es noch leicht ist !
Tue das Große da, wo es noch klein ist !

Alles Schwere auf Erden beginnt stets als Leichtes.
Alles Große auf Erden beginnt stets als Kleines.

Laotse
Du hast nur eines in aller Welt was dir ganz gehört - das ist der Augenblick.



Friedrich Rittelmeyer (1872-1938)
Altwerden ist wie auf einen Berg steigen
Je höher man kommt,
desto mehr Kräfte sind verbraucht,
aber um so weiter sieht man! 
„Autobiographie in fünf Kapiteln“


von Portia Nelson

1
Ich gehe die Straße entlang.
da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich falle hinein.
Ich bin verloren....Ich bin ohne Hoffnung.
Es ist nicht meine Schuld.
Es dauert endlos, wieder herauszukommen.

2
Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich tue so, als sähe ich es nicht.
Ich falle wieder hinein.
Ich kann nicht glauben, schon wieder am selben Ort zu sein.
Aber es ist nicht meine Schuld.
Immer noch dauert es sehr lange, herauszukommen.

3
Ich gehe dieselbe Straße entlang,
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich sehe es.
Ich falle immer noch hinein.... – aus Gewohnheit.
Meine Augen sind offen, ich weiß, wo ich bin.
Es ist meine eigene Schuld.
Ich komme sofort heraus.

4
Ich gehe dieselbe Straße entlang,
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich gehe darum herum.

5
Ich gehe eine andere Straße
Das Gedicht ist wie für mich geschrieben......manche Fehler wiederholen sich....mein Motto dagegen: aufstehen, Krönchen richten, weiter... Kopf hoch, sonst fällt Krönchen runter...
Mit leerer Hand kommst du,
mit leerer Hand gehst du.
Und zwischen Nichts und Nichts
bist du verrückt genug zu glauben,
etwas zu besitzen.

~Osho~
Nur was ich selbst hervorgebracht
und immer wieder aufs Neue mir erwerbe,
ist für mich Besitz.

Friedrich Daniel Ernst Schleier
Nichts ist im Leben so wichtig
wie die Freundschaft.

Aristoteles
.... mit der Zeit lernst du,
daß eine Hand halten nicht dasselbe ist
wie eine Seele fesseln
und daß Liebe nicht anlehnen bedeutet
und Begleitung nicht Sicherheit.
Du lernst allmählich,
daß Küsse keine Verträge sind
und Geschenke keine Versprechen.
Und du beginnst,
deine Niederlagen erhobenen Hauptes
und offenen Auges hinzunehmen
mit der Würde des Erwachsenen,
nicht maulend wie ein Kind.
Und du lernst, all deine Straßen auf dem Heute zu bauen,
weil das Morgen ein zu unsicherer Boden ist.
Mit der Zeit erkennst du,
daß sogar Sonnenschein die Haut verbrennt,
wenn man zuviel davon abbekommt.
Also bestell deinen Garten
und schmücke selbst dir deine Seele mit Blumen,
statt darauf zu warten, daß andere dir Kränze flechten.
Und bedenke, daß du wirklich standhalten kannst ...
und wirklich stark bist.
Und daß du einen eigenen Wert hast.
(Rose Ausländer 1901- 1988)