_SPHINX_ hat geschrieben: Es gibt es keine Ratschläge, jeder muss selber klar kommen. Ich habe mein Mann durch Krebs verloren. :( ( Das ist unsere Schicksal.)
ich habe meiner Frau vor 2 Jahren und 5 Monaten verloren, kann man nicht beschreiben.
Manchmal sollte man sich tatsächlich was von der Seele schreiben,
was ich hier mit mache.
Mein Mann hat 2Jahre gegen seinen Krebs gekämpft und gewonnen.

Am 18.7.ist er für einen Kollegen eingesprungen,
es sollte NUR eine Tour,mit dem LKW nach Bremen werden.
In Iserlohn war dann die Fahrt zu Ende......

Gegen 7.40Uhr stand die Polizei bei mir vor der Tür,
mit der Nachricht: ihr Mann ist verunglückt,
er wurde mit dem Hubschrauber nach Lünen ins Krankenhaus gebracht.
Keine weiteren Auskünfte.
Die Polizistin half mir dann,meinen Sohn anzurufen,
ich stand dermaßen unter Schock,das ich nicht fähig war,die Telefonnummer meines Sohnes
zu finden.
Innerhalb der nächsten 10Minuten kam dann meine Freundin,
die dann blieb,bis mein Sohn eintrudelte.
Dann sind wir nach Lünen ins Krankenhaus gefahren.
Dort eröffneten uns die Ärzte dann;
sollte ihr Mann diesen schweren Schlaganfall überleben,
wird er als Schwerstpflegefall entlassen.
Hätte auf der Intensivstation alles zusammen schreien können,
aber es kam einfach kein Ton raus.
Am 20.7.-----------kam gegen 3Uhr dann der Anruf:
ihr Mann ist soeben verstorben.

Mittlerweile sind ein paar Tage vergangen,
aber ich habe immer noch diesen furchtbaren Tunnelblick,
an meinen Ohren rauscht alles so unrealistisch vorbei.

Hoffe nur,
das ich bald wieder einen normalen Durchblick habe.
gib Dir Zeit es ist noch alles zu frisch, Du stehst auch noch unter Schock, Trauern braucht. Sehr viel Zeit. Mein Beileid, das ist ein schlimmer Unfall und für die Familie furchtbar. bei länger Krankheit weiß man was kommt, es ist zwar nicht weniger schlimm, aber so aus dem Leben herausgerissen werden, ich habe das selber erlebt das ist einfach nur grausam. alles Gute für Dich.
Mein Beileid und ich wünsche dir für die Zukunft sehr viel Kraft.

Alles Gute für dich
Babsy4112 hat geschrieben: Manchmal sollte man sich tatsächlich was von der Seele schreiben,
was ich hier mit mache.
Mein Mann hat 2Jahre gegen seinen Krebs gekämpft und gewonnen.

Am 18.7.ist er für einen Kollegen eingesprungen,
es sollte NUR eine Tour,mit dem LKW nach Bremen werden.
In Iserlohn war dann die Fahrt zu Ende......

Gegen 7.40Uhr stand die Polizei bei mir vor der Tür,
mit der Nachricht: ihr Mann ist verunglückt,
er wurde mit dem Hubschrauber nach Lünen ins Krankenhaus gebracht.
Keine weiteren Auskünfte.
Die Polizistin half mir dann,meinen Sohn anzurufen,
ich stand dermaßen unter Schock,das ich nicht fähig war,die Telefonnummer meines Sohnes
zu finden.
Innerhalb der nächsten 10Minuten kam dann meine Freundin,
die dann blieb,bis mein Sohn eintrudelte.
Dann sind wir nach Lünen ins Krankenhaus gefahren.
Dort eröffneten uns die Ärzte dann;
sollte ihr Mann diesen schweren Schlaganfall überleben,
wird er als Schwerstpflegefall entlassen.
Hätte auf der Intensivstation alles zusammen schreien können,
aber es kam einfach kein Ton raus.
Am 20.7.-----------kam gegen 3Uhr dann der Anruf:
ihr Mann ist soeben verstorben.

Mittlerweile sind ein paar Tage vergangen,
aber ich habe immer noch diesen furchtbaren Tunnelblick,
an meinen Ohren rauscht alles so unrealistisch vorbei.

Hoffe nur,
das ich bald wieder einen normalen Durchblick habe.


Kann dir sehr gut nachfühlen, denn auch ich habe meinen Partner von jetzt auf gleich verloren. Plötzlicher Herztod.

Dieses Zitat trifft es wohl genau auf den Punkt um unsere Gefühlslage zu beschreiben.

Der Tod ist kein Unglück für den, der stirbt, sondern für den, der überlebt.

Karl Marx 1818 - 1883

Ich wünsche dir von Herzen Kraft, Zuversicht und Hoffnung.
Bedanke mich recht herzlich für Eure lieben Worte.


lg Babsy
Bei mir war es auch von jetzt auf gleich. Hatten einen Monat vorher noch Silberhochzeit. Morgens Tod im Bett gefunden, einfach unbeschreiblich der Schmerz selbst jetzt nach 2 1/2 Jahren. Habe noch zwei Töchter die aber schon älter sind, 23 und 25 Jahre aber auch ihnen fehlt die Mutter.
@chrisvomsee

Bei mir sind es erst knappe 5 Monate und wir hatten lediglich 10 glückliche gemeinsame Jahre vergönnt bekommen.
Habe ihn am Morgen leblos aufgefunden und trotz aller Versuche ihn zu reanimieren konnte ich und später der Notarzt ihn nicht mehr zurückholen. Dieses Szenario geht mir immer wieder durch den Kopf.

Auch wenn es Jahre her war, dass ich Wiederbelebungsmassnahmen in Kursen gelernt hatte, wunderte ich mich im Nachhinhein welchen Automatismus man plötzlich instinktmässig doch an den Tag legt und alles richtig macht. Spüre und höre immer noch das Knacken der Rippen unter meinen Händen beim ersten Druck auf seinen Brustkorb. Der Gedanke dass ich ihm noch wehgetan habe, ist irrrational das weiss ich weil ich es genauso nur richtig machte, aber vorhanden.

Ganz langsam habe ich das NIE mehr mittlerweile realisiert. Nie mehr gemeinsam - nur noch in der Erinnerung, welche ich in liebevollen Gedanken mit einem Lächeln für immer wachhalten werde.

Trost spenden mir immer wieder solche Zitate:
Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.

Wünsche allen somit ein gutes WE mit Zuversicht.
bei mir werden es am 23.12.   5 Jahre. Seitdem habe ich kein Weihnachten mehr gefeiert und werde es auch nicht mehr, ich verbinde das immer mit dem plötzlich. Tod meines Mannes.
es war alles zu schön und gut, es bleiben nur die Erinnerungen....und  der Schmerz des Verlustes...immer noch und immer wieder, 
An die bevorstehende graue Zeit (Novembermonat) möchte ich noch gar nicht denken. Und vor Weihnachten grausts mich auch schon, aber ich habe Kinder und "unsere" liebgewordenen Traditionen möchte ich doch irgendwie schon weiter führen. Allerdings wird es nie mehr so sein wie es war.
Ich habe auch Einen Sohn, aber der versteht das, er ist auch in der Familie seiner Freundin eingebettet,
Daher kein Problem, ich kann es einfach nicht und was mir nicht  guttut mache ich einfach nicht. 
Auch ich habe vor 2 1/2 Jahren meinen Mann durch Krebs verloren.Ich weiß noch die man uns im Januar 2012 sagte,das er nur noch ein paar Monate zu leben hat und das mit 55 Jahren.Ich dachte der Boden tut sich auf und ich falle und dieses fallen hörte nicht auf.Auch glaubte ich, das dieser Traum der so schlimm war,doch irgendwann aufhört und ich wach werde.Aber dem war nicht so,es war alles Realität und wir mussten einen Weg finden, der uns beiden für die restliche Zeit, die ihm noch blieb, so schön wie möglich zu gestalten.Und wir haben das geschafft, soweit es möglich war.Wir haben zusammen gelacht,geweint und jeden Tag den wir noch erleben durften genossen.Alles andere war Nebensache. Selbst wenn er ins Krankenhaus musste,wir waren meistens auf der Palliativ Station, haben wir die Zeit genutzt jeden Tag als ein Geschenk anzunehmen. Doch dann kam der Tag, das wir Abschied nehmen mussten, für immer und er wünschte sich nichts mehr das ich glücklich weiter leben soll,in so einer Situation mehr als undenkbar für mich. 
Die Welt stürzt zusammen und dieses Gefühl ganz allein auf der Welt zu sein,obwohl man es ja nicht ist,schmerzt unendlich.Wäre meine Tochter nicht gewesen,die ja auch gelitten hat ohne Ende,würde ich heute hier nicht diese Zeilen schreiben. Ich wäre am liebsten mit ihm gegangen,aber das ging ja nicht.
Wie schon einige hier gesagt haben,man funktioniert einfach nur noch... Und ich war ständig auf der Flucht, ich konnte nicht zu Hause sein. Die Worte von außenstehenden, die es mit Sicherheit gut meinen, das Leben geht weiter ...oder die Zeit heilt alle wunden...die will und kann man nicht hören.
Meine Tochter und ich sind auch zu einer Trauerbegleitung gegangen, ein Jahr lang, und es hat uns geholfen, dort konnte man sich fallen lassen ohne das jemand gesagt hätte du musst loslassen oder sich zusammen reißen. Alles braucht Zeit,wie lange kann niemand sagen,das ist bei jedem anders.
Es wird irgendwann erträglicher und man findet einen weg einen neuen weg den man geht.
Die Sonne scheint wieder und das Leben bekommt wieder einen Sinn.
Die Wunden heilen, aber die Narben werden immer bleiben, auch wenn sie nicht mehr so schmerzen .
Ich wünsche allen das sie trotz dieser schweren Zeit wieder einen weg finden der sie in eine gute Zukunft führt und das Leben wieder als lebenswert finden. Und wenn man eine Familie und gute Freunde hat,die hinter einem stehen,ist alles etwas leichter zu ertragen.
Liebe grüße Birgitt 
Es sind bei mir jetzt gute 3 Monate seit dem Tod meines lieben Mannes vergangen.
Eine Besserung ist aber noch nicht in Sicht.
am 17. Juli hätten wir unseren 7. Hochzeitstag gehabt, ich weiß nicht mehr, wie ich diesen Tag überstanden habe. Aber ich habe diesen Tag mit vielen Tränen und trüber Stimmung, passend zum Wetter, trotzdem zum Friedhof geschafft.
Die Tage an diesem Datum werde ich, wie auch andere Daten, z.B. seinen Geburtstag, oder auch Feiertage, wie eben Weihnachten, nie wieder unbefangen erleben können.

Sein Geburtstag, jetzt im August, war genau so ein rabenschwarzer Tag für mich. Eine Freundin gab mir den Rat ich solle mir einen Pikkolo holen, und den auf ihn, mit seinem Foto auf dem Tisch, trinken und ihm zu prosten. Das habe ich dann gemacht, Ja, es hat mir etwas geholfen, aber ich war trotzdem an diesem Tag sehr deprimiert und niedergeschlagen.

An den normalen Wochentagen, wenn ich arbeiten muss fällt mir das immer sehr viel leichter, als an den Wochenenden. Geschäftlch bin ich grade sehr eingebunden und im Stress, da ich noch zwei Urlaubsvertretungen habe. Jeden Abend erzähle ich ihm, wie früher auch, was mir der Tag so gebracht, hat und wo ich meine Schwierikeiten hatte. Ich rede sehr viel mit ihm - und hoffe daß er mich hört.
ich bin froh, dass dieser schwere Schicksalsschlag nun schon über 7 Jahre bei mir her ist. Kann alle verstehen, aber jeder muss da ganz allein durch. Es ist nicht einfach. Ich bin ein Jahr durch die Welt gereist, hab bei Freunden geschlafen, mochte meine Wohnung nicht mehr. Hab einer Freundin alles aufgeschrieben, was ich geändert haben will, als ich zurück kam, war es ein wenig anders, aber es hat lange gedauert, bis ich mich an die Einsamkeit gewöhnt hatte.
An Sternchen 07,
Ich kann dich verstehen,ist auch alles noch so frisch bei dir....
So war es bei mir auch,den standesamtlichen Hochzeitstag haben wir noch zusammen verbracht,das war im März 2012, den kirchlichen am 21.  Mai nicht mehr und es war die Hölle.... Habe nur geweint und die Frage nach dem warum kann keiner beantworten...Geburtstag und Weihnachten das erste mal ohne ihn...ohne Worte...
Auch wenn es für sich im Moment nicht vorstellbar ist...mit der Zeit wird es anders...es ist immer noch schwer an solchen bestimmten Tagen aber man lernt damit anders umzugehen.
Es ist gut,das du durch deine Arbeit abgelenkt bist,und das du mit ihm redest über das was du gemacht hast und erlebt hast ist gut,das mache ich heute noch und es tut gut.Auch wenn es mir nicht gut geht oder ich ein Problem habe Rede ich mit ihm und manchmal habe ich das Gefühl er hilft mir und ist bei mir um mir zu helfen.Daraus gewinne ich wieder kraft und fühle mich stark.Behalte das bei, es wird dir gut tun.
Ich wünsche dir alles gute und verlier nicht den Mut,auch wenn es schwer ist LG.Birgitt 
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