Um mal wieder auf das eigentliche Thema zurückzukommen:
Skania1 hat geschrieben: Mit
Ü 60 getrennt aber er ist noch nicht ausgezogen sucht eine Wohnung
Mir gehts sehr schlecht da bei


Als mein Mann meinte, er bräuchte mal nach 30 Jahren Ehe eine andere Frau, bin ich ausgezogen, weil er es nicht schaffte, sich eine eigene Wohnung zu suchen. Mir waren mein inneres Gleichgewicht und mein Seelenfrieden wichtiger, als darauf zu bestehen, dass er auszieht. Anfangs versuchten wir auch eine WG, aber dabei ging es mir auch sehr schlecht!

Ich wünsche Dir viel Kraft für die kommende Zeit und drück Dir die Daumen, dass Du das Problem schnell lösen kannst!
@Heidschnucke, ja einfach so.
Bevor ich hier gute oder schlechte Ratschläge gebe, gute oder dumme Sprüche schreibe, Sachen die zu Thema passen oder nicht passen, oder sich gegenseitig beleidige und und und; - dann lade ich sie lieber zu mir ein. Wir können uns auch anfreunden, obwohl es in unseren Alter nicht mehr so schnell geht, sie kann sich aussprechen oder auch nur Urlaub machen und den Kopf frei zu bekommen. Manchmal wirkt räumliche Distanz von Partner Wunder.
Die Einladung ist ohne irgendwelche Hintergedanken oder Gegenleistungen nur auf gegenseitigen Respekt ausgesprochen wurde.
@eugenie
Alle Achtung. Eine Einladung an die TE auszusprechen und damit einer bisher Unbekannten nicht einen Tapetenwechsel, sondern auch ein Offenes Ohr in schwerer Zeit anzubieten. Dazu gehört etwas.
Verlassen und verlassen werden

Nur wer auf beiden Seiten gestanden hat,
Kann Schmerz und Leidenschaft in einem
emotionalen Kontex wahrnehmen
Ein Paradoxon der besonderen Art,
Wenn die Euphorie des Einen den bitteren Schmerz
Des Anderen begründet.

Zu bedauern sind beide,
denn ihnen liegt noch ein langer Weg vor der Brust,
bis sich die aufgewühlten Gefühle in sanfte Wogen
Geglättet haben.

Und das wünsche ich dir
Die Trennung ist die letzte Bastion des Schwächeren, sich gegen einen bisher Stärkeren durchzusetzen, wodurch Demjenigen, der sich vorher mächtig gewähnt hat, plötzlich das tatsächliche Ausmaß seiner Ohnmacht bewusst wird, indem er den Anderen nicht um Alles in der Welt dazu zwingen kann, zu bleiben, sondern warten muss, bis der so gnädig ist, und sich eines Anderen besinnt und freiwillig zu ihm zurückkehrt.

Solche Aktionen dienen oft auch nur der Machtdemonstration Desjenigen, den man meint, einfach in die Tasche stecken zu können mit der Gewissheit, dass er sich ja nicht dagegen wehren kann, wenn er zB wirtschaftlich von Einem abhängig ist, wie es häufig bei Männern der Fall ist, die als Alleinverdiener die ganze Familie ernähren.

Der fällt dann besonders brutal aus den rosaroten Wolkenträumen seiner Allmachtsfantasien runter auf den Boden der Tatsachen, wo er mit der Realiät konfrontiert wird, dass der Mann oder die Frau eben doch nicht so auf den jeweiligen Partner und seine sexuelle Attraktivität oder finanzielle Wohltätigkeit angewiesen ist, wie er oder sie es sich gewünscht haben mag.

Ob diese Fluchtaktionen nur einen legitimen Warnschuss darstellen, um mehr positive Aufmerksamkeit zu erzielen, was damit natürlich gar nicht möglich ist, weil man damit unweigerlich den Zorn des Verlassenen auf sich zieht, oder aber tatsächlich vollzogen wird, um sich dauerhaft vom Anderen zu trennen, indem man sein Treuegelöbnis bricht, bleibt für den scheinbar auf diese Weise Entmachteten letztlich gleich.

Daher kann er nichts Besseres zu tun, um sein „beschädigtes Selbstbild vom Unbesiegbaren“ wieder zu reparieren, als sich entweder am Beziehungsverbrecher dafür zu rächen, indem er ihm auch irgendwie Schaden zufügt, wie es alle Stalker zu tun pflegen - selbst wenn sie sich damit strafbar machen - , oder aber sich Jemand Anderen zu suchen, den er wieder so von sich abhängig macht, dass der meint, er habe keine andere Wahl, als sich in sein Schicksal dreinzufügen, und sich zufrieden mit dem zu geben, was er ihm als Dank für seine Dienste anbietet.

Hierbei schmerzt den Verlassenen nicht die Trauer um den "Verlust des Einflusses auf den Flüchtigen, den er irrtümlicherweise rechtmäßig zu besitzen vermeinte", sondern die Wut über "die eigene Ohnmacht, ihn nicht auch gegen seinen Willen dazu zwingen zu können, unter der eigenen Herrschaft zu verbleiben, anstatt sich eigenmächtig unter eine fremde Herrschaft zu begeben".
So isses @ Film
Verlassen und verlassen werden stehen in wechselseitigem Zusammenhang.
Das ändert auch nicht die kategorische Voreingenommenheit in frauendominierten Foren:

Wo der Gestaltungswille erlahmt und die angepasste Konsumhaltung Platz greift , ist „verlassen“ eine
Mögliche Option.
Manche sind sogar von allen guten Geistern verlassen, macht aber die Sache am Ende auch nicht besser.

Was in langen theoretischen Abhandlungen über Trennungen erzählt wird entspricht letztendlich auch nicht der Praxis von Trennungen, da jede Trennung ein anderes Gesicht durch anderen Hintergrund zeigt. Und manchmal ist es tatsächlich ganz anders als es aussieht.
filofaxi, ich denke jeder "Partei" gehts nicht gut,egal wer die Trennung ausspricht, bzw. vorantreibt oder vor die Türe gesetzt wird!

ich will gar nicht alles lesen,weil es mich belastet und ich eh nicht helfen könnte!

Aaaaaber wie schon einige meinten und m.E. klug reden,...ich würde mir jemand persönlich suchen dem ich wirklich vertrauen kann!

Auch Freunde können nicht immer helfen, da sie oft zu nahe dran sind! Lieber eine neutrale Person!
Aber da muß jede(r) leidgeplagte durch! Immer wieder Sternstunden suchen und finden,um die Zeit durchzustehen!
Klar ausziehen, wäre die schnellste und beste Möglichkeit ..ist aber auch leichter gesagt als getan!
Trennung ist schlecht, ja das ist stimmt, aber meine Meinung nach sollten wir ihm nicht unsere ganze Aufmerksamkeit ,Zeit und Liebe schenken, lass etwas Liebe selbst. Genießen Sie sich mit Freunden, gemeinsame Trekkinggruppe, Sport, beschäftigen Sie sich. Wenn die Trennung kommt du bist bereit zu akzeptieren.. Außerdem halten Sie Ihre Attraktivität in Kleidung, Haare . "Kümmern Sie sich um Ihre Schönheit" Lieben Grüß Sheilai