Hallo @Pflaumenmus (06.04.2021),

Ich unterscheide hier in der Tat zwischen zwei unterschiedlichen Aspekten:


Wie versuche ich Bedürftigen „im Alltag“ zu helfen?
Was mache ich mit meinem „Nachlass“?


Meinen Standpunkt zu meinem „Alltagsverhalten“ habe ich in diesem Forum unter
„Stilles“ Betteln von Bedürftigen: Wie reagiert ihr darauf?“
bereits hinreichend detailliert dargelegt.

Auch wenn ich derzeit das Projekt www.Arbeiterkind.de erst für die „Nachlass-Aktion“ favorisiere, heißt das ja nicht, dass ich nicht auch derzeit schon versuche, mich hier etwas einzubringen – übrigens nicht nur finanziell.
Gott sei Dank habe ich dieses Problem nicht .Kinder und Enkel in ausreichender Menge, da geb ich gerne und kann sehen, wie sie sich freuen. Die laufenden Spenden sind aufgeteilt zwischen Hilfe für Menschen und Hilfe für Tiere. Der Blindenverband auf der einen Seite, in memoriam meines Großvaters dem dort gut geholfen wurde ( auch anderen Menschen, die ich kenne) und einer kleinen Organisation , die sich um Straßenhunde in mehreren Ländern kümmert und von der ich auch meinen Yoshi habe.
Wenn ich zusätzlich Vermögen hätte, würde ich mit dem Ausgeben und Verschenken nicht warten. Ein Polster für zusätzliche Ausgaben, wenn man nicht mehr kann, und den Rest verteilen, im näheren Umfeld finden sich oft bedürftige Menschen oder kleine Organisationen, bei denen man sicher sein kann, es kommt alles an der richtigen Adresse an.
Wenn ich zusätzlich Vermögen hätte, würde ich mit dem Ausgeben und Verschenken nicht warten.

Kommt drauf an, wieviel man jetzt schon verschenken sollte.
Man weiß eben nicht, was im späteren Alter auf einen zukommt. Die Pflegeheime werden immer teurer. Und gerade Gundulabella muss davon ausgehen, dass es keine Angehörigen geben wird, die sie ggfs. unterstützen/pflegen würden.

Im Testament festlegen, wer was bekommen soll. Fertig.
Sonst bekommen es die Verwandten.
Gundulas Frage richtet sich ja eher an kinderlose Nachlass-geber

Ich hab ja nur ein Kind, und keine Enkel. Das Testament ist so formuliert, dass er Alleinerbe ist, wobei auch paar Vermächtnise an andere drin stehen, die erfüllt werden müssen.
Wenn er aber vor mir verstirbt oder gleichzeitig mit mir (kann ja passieren) hab ich erstmal diese Stiftung drin.
Ich überarbeite mein Testament alle paar Jahre, kann gut sein dass mir wann anders wer anders auch noch wichtig wird.
Wenn es dem Herrgott gefällt, mir nochmal einen heiratbaren Mann vorbeizuschicken schaut´s gleich wieder anders aus.
translation, beziehst du dich mit deinem ersten Satz auf meinen Kommentar?

Ja, das weiß ich. Deshalb sollte sie eben im Testament die Organisationen angeben, denen sie etwas vererben möchte. Am Besten das Testament beim Amtsgericht/Arzt o.ä. hinterlegen.

Ohne Testament bekommen es ihre Verwandten. Logisch.
Gundulabella, ich würde mich um deine Katze oder ihre evtl. Nachfolger kümmern, wenn du dein Vermögen mir vermachst.
Rotkappe hat geschrieben: Wenn ich zusätzlich Vermögen hätte, würde ich mit dem Ausgeben und Verschenken nicht warten.

Kommt drauf an, wieviel man jetzt schon verschenken sollte.
Man weiß eben nicht, was im späteren Alter auf einen zukommt. Die Pflegeheime werden immer teurer. Und gerade Gundulabella muss davon ausgehen, dass es keine Angehörigen geben wird, die sie ggfs. unterstützen/pflegen würden.

Im Testament festlegen, wer was bekommen soll. Fertig.
Sonst bekommen es die Verwandten.


immer schön aufpassen mit dem Verschenken; wenn mal die Sozialhilfe die übersteigenden Pflegekosten übernehmen muss, können sie sich die Schenkungen zurückholen (Der Sozialleistungsträger kann den Rückforderungsanspruch gegen den Beschenkten gesetzlich anstelle des Schenkers oder Elternteils geltend machen (§ 93 SGB XII, § 33 Abs.2 SGB II).
Puh, ich versteh's nicht.

In der Verwandtschaft bist du eine Patenschaft eingegangen, weil du dich gedrängt gefühlt hast, aber die willst du nicht beerben, weil Verwandtschaft dir auf den Keks geht, weil sie dir immer Ratschläge erteilt und dich zu was drängt, zu dem du dann nicht nein sagen kannst / willst.

Statt dessen machst du dann eine anonyme Patenschaft im Entwicklungsland, wo der Patriarch seinen Anteil einbehält, und das Patenkind dann doch zwangsverheiratet und vielleicht noch schlimmeres wird.

Dann machst du ein Testament, aber dann doch wieder nicht, und wirst gerügt (von wem?), was dir dann doch wieder nicht egal ist, sondern auf den Keks geht, und jetzt willst du Tipps, wie du alles richtig machst, damit du dir nicht wieder Kritik einhandelst.

An der Melissa-Katzenfütter-Stiftung würd ich mich evtl. beteiligen, und ein mal pro Woche zu Füttern rüberfahren, wenn die Aufwandentschädigung passt. Und das Insektenhotel tät ich auch gießen.
Aber ich denke, es werden genug trauernde Verwandte zur Stelle sein, die wissen, wie man sich beim Nachlassgericht anstellt.
Alles wird gut.
Melissa56 hat geschrieben: Gundulabella, ich würde mich um deine Katze oder ihre evtl. Nachfolger kümmern, wenn du dein Vermögen mir vermachst.


:lol:

@BilderBerger
ich versteh's auch nicht.....das kommt wohl daher, dass wir beide uns meist nicht verstehen....
und auch mein Kätzchen braucht mehr als Futter - nämlich Verständnis.... :wink:
Bilderberger: du verstehst nicht? Ist auch nicht zu verstehen,......
@Melissa
jetzt mal ganz ohne Witz....
ich muss immer wieder an die Bärbel denken, um die Du dich ja zuletzt gekümmert hast.....
da meine Nichte am Starnberger See geheiratet hat, habe ich mich dort mit der Bärbel verabredet (@All sie ist ein 50plus Mitglied - inzwischen verstorben).....
unsere Hochzeitsgesellschaft stand vor dem Hotel und ich bin auf die Bärbel zugegangen um sie zu begrüßen.....

sie kam in Blinkiblinki Mütze, Pluderhose und Zehensandalen auf mich zu.....
die Gesichter meines Brudes und der übrigen Gesellschaft sind mir noch gut in Erinnerung.....
damals war ich noch zu feige und hab mich nur fremdgeschämt - heute gäbs einen riesigen Stinkefinger und verlassen dieser Gesellschaft !

heute sage ich:
auch unkonventionelle Menschen sind ok ..... auch wenn das manche konventionellen Menschen nicht begreifen können oder wollen...
Ich hab Bärbel nur einmal mit Socken und richtigen Schuhen gesehen, das war, als wir nach Tschechien auf die sogenannten Weihnachtsmärkte gefahren sind. Da hatte es aber bestimmt 20 Grad Minus, eher noch kälter.

Das hat so gut mit uns funktioniert, weil jede die andere so akzeptiert hat, wie sie war. Wir haben oft nicht verstanden, wieso die andere das jetzt so oder so macht, wir waren auch schon mal wütend aufeinander, aber das war nicht ausschlaggebend für die Freundschaft.
Treudoofe_Tomate hat geschrieben:
immer schön aufpassen mit dem Verschenken; wenn mal die Sozialhilfe die übersteigenden Pflegekosten übernehmen muss, können sie sich die Schenkungen zurückholen (Der Sozialleistungsträger kann den Rückforderungsanspruch gegen den Beschenkten gesetzlich anstelle des Schenkers oder Elternteils geltend machen (§ 93 SGB XII, § 33 Abs.2 SGB II).


Ja. War es nicht so, dass die Schenkung länger als 10 Jahre zurückliegen muss?
Ja, Rotkappe, bei mehr als10 Jahren ist's mit der Rückforderung vorbei; für jedes Jahr sind jeweils10 % frei
Gundulabella:
Wenn dein Vermögen überwiegend aus Aktien besteht,

was passiert denn, falls du noch einen Betreuer bekommst ?

Wenn der sich jetzt nicht mit Aktien auskennt ?