Am 5.Mai zog nachmittags ein schweres Unwetter mit Starkregen und Hagel über die Stadt hinweg.
Erst heute sah ich im Bunker nach, weil ich an einer erneuten Überschwemmung dachte.
Aber seltsamerweise ist nichts passiert, sogar die Plattform vor dem Fenster ist trocken.
Nun frage ich mich allmählich warum dringt mal Regenwasser ein und mal nicht?
Der Bunker im November 2014 so wie man ihn an liebsten heute noch hätte:
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Heute ist aber der Boden wieder feucht-- leider
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Strippe hat geschrieben: - sogar die Plattform vor dem Fenster ist trocken.
Nun frage ich mich allmählich warum dringt mal Regenwasser ein und mal nicht?

Heute morgen Dauerregen der stundenlang anhielt.
Dann kontrollierte ich wieder den Bunker.
Und siehe da, durch eine Fuge in der Seitenwand rechts am Fenster sickerte Wasser durch und hatte auf der Plattform einen kleinen See gebildet.
Mal sehen wie ich das am besten dicht bekomme.
Strippe hat geschrieben: Wo sich der ehemalige Notaustiegstunnel befunden hat, ist nun ein Fenster mit einem Lichtschacht.
Aber trotzdem gibt es noch eine unauffindbare Quelle da immer noch Wasser von hier aus in dem Bunker eindringt, aber zum Glück nicht soviel wie vorher. Da ja vom Hügel immer das Regenwasser herunter kommt und es immer noch verborgene Stellen in den alten Bauwerk gibt wo es durchsickern kann, ist die Findung kompliziert.
Ein Estrich wird demnächst noch gemacht um das verkehrte Gefälle auszugleichen.

Und das hab ich inzwischen gemacht damit das Wasser was von außen durch die Wand reinsickert auch über dem Lichtschacht wieder nach draußen zurückläuft.
Spart mir eine Menge Aufgrabung.
Bisher habe ich mich nicht mit Bunkern befasst, oder nur sehr ungern, weil sie mich an den II. Weltkrieg erinnern. Andererseits haben Bunker vielen Menschen auch das Leben gerettet, indem sie an diesem Ort Zuflucht und Sicherheit suchten.
Deshalb sind Bunker auch Denkmale, die gegen das Vergessen notwendig sind.
Ich bin begeistert, was Strippe geleistet hat, um den Bunker in der Nähe seiner Wohnung zu sanieren und danke Strippe, wie eindrucksvoll du darüber berichtest. :D
@MJ64.
Was hier noch daran vorzufinden ist, das ist mal ein kleiner Schutzraum gewesen, um damals der hier lebenden Dorfbevölkerung Schutz zu bieten dessen Häuser keinen Keller hatten.
Heute kann dieser keinen Zweck mehr erfüllen sondern schlummert als Erinnerungsstück unter einem bewachsenen Hügel.
Danke @Strippe für den Hinweis bei Freundschaft & Familie auf das Forum. Da hast du ja eine Menge Arbeit und auch Ideen investiert. Was treibt dich dazu, frage ich mich, dich so in diese Arbeit hineinzuknieen?
@Jakobine.
Das ist ganz einfach zu erklären.
Dieser Bunker befindet sich in unserer Eigentumswohnanlage und er wurde abgeschrieben und vergessen da keiner ihn wollte.
Nur ich eben wollte ihn vor den endgültigen Verfall bewahren, denn er ist immerhin ein Stück Stadtteilgeschichte.
Nach zahlreichen Versuchen gelang es mir auch den immer ständig wiederkehrenden Wassereinbruch nach starken Regenfällen zu begrenzen.
Nutzbar ist er aber nicht, da trotzdem zu feucht, aber die Jahrelange Arbeit lohnte sich trotzdem.
Hallo Strippe,
ja, das Ergebnis deiner jahrelangen Arbeit lässt sich sehen. Bei uns werden Bunker, allerdings Hochbunker, auch oft zum Proben für junge Bands genutzt. So etwas wäre in deinem Bunker ja auch möglich. Der Lärm würde doch sicher geschluckt.
Schönen Sonntag
Jakobine
Das ist leider nicht möglich da zu dicht an den Häusern und wie gesagt auch zu feucht.
Es ist Oktober geworden und es gab Tage da regnete es unaufhörlich.
Vorher im August, stand wieder viel Wasser im Bunker aber als ich vorgestern hinein sah da war alles bis auf einer 2 m² Stelle an der Nordseite abgetrocknet.
Es ist ein Wunder, trotz tagelangen Dauerregen ist es wieder weitgehend trocken wie vor einem Jahr.
Ich denke mal, dass es am Grundwasserspiegel auch liegen kann das durch die Fundamente eindringt, denn dort ist es immer zu erst nass.
Machen lässt sich nur mit hohen Aufwand was daran, aber er wird nicht genutzt also auch wird keine zeit daran vergeudet.
Ich bin ja schon froh, dass ich es in über 3 Jahren so weit geschafft hatte wenigsten die äußeren Leckstellen nahezu abzudichten.
Und so ist nun der Bunker wieder annähernd wie auf dem vorherigen Fotos auf dieser Seite anzusehen.
Der Frühsommer 2016 ist nass und feucht.
Ab und an sehe ich mal in den Bunker und es ist immer unterschiedlich.
Mal ist er nass, mal fast völlig abgetrocknet.
Aber die Ursache der ständigen Einfeuchtung liegt nun fest: Es kommt durch die Grundmauern und was daran zu machen, das ist zu aufwändig und verursacht Kosten die hier keiner zahlen wird.
Aber das Wasser läuft immer wieder ab und der Rest trocknet mit der zeit ab. Dazu hilft die Entlüftung, eines der letzten Arbeiten die ich noch machen konnte.
Draußen wuchert der Hügel mit dichten Buschwerk zu, der alte Notausgang ist nicht mehr zu sehen.
Und so ist es von draußen her wieder eine vergessene Unterwelt geworden, in dessen inneren sich aber in den vergangenen 4 Jahren sehr viel zum Vorteil verändert hatte.
Gut 9 Monate später gibt es keine Veränderungen im Bunker, immer ist er mal trocken und mal nass.
Mitarbeiter/innen der Hausverwaltung wollten ihn gerne mal ansehen und ich hatte ihnen den Bunker mal gezeigt, denn die sind ziemlich jung und kannten so etwas überhaupt nicht.
Nun, es ist ja auch ein Unikat was es auf einem privaten Gelände befindet und daher setze ich mich auch sehr für den Erhalt ein, denn es ist ein stück Geschichte aus unserem Stadtteil die aber noch nicht veröffentlich wurde.
Ich überlege das zwar zu machen, aber das wird wohl Genehmigungspflichtig gegenüber Hausverwaltung und Eigentümergemeinschaft sein.
Viele Monate sind vergangen.
Aber immer noch gehe an und ab mal in den Bunker um nachzusehen wie es dort unten aussieht.
Es ist immer das gleiche Spiel zwischen Feuchtigkeit und Trockenheit.
Es ist mir aber doch gelungen vor zwei Monaten den Lehmhaufen um einiges zu reduzieren der sich noch immer darin befindet.
Wahrscheinlich werde ich auch bald wieder eine Möglichkeit bekommen diesen noch weiter zu entfernen, mal sehen.
Turnusgemäß hatte ich die elektrischen Anlagen und die Pumpe überprüft aber auch diese sind noch in Ordnung.
Seit dem 29.9. regnete es bis heute fast ununterbrochen.
Argwöhnisch betrachte ich den Bunker, der nach langer Trockenheit wieder feuchte Stellen aufweist.
Regenwasser dringt durch die Grundmauern der Nordseite und sickert durch die Fensterschleuse.
Auch am Übergang zwischen dem Zugangstunnel und der Gasschleuse tropft es wieder zwischen alt und neu durch.
Und am 5.10. steht in Rahmen einer geschichtlichen Stadtteilführung von unserem Heimatmuseum eine Führung durch dem Bunker auf dem Programm.
Na mal abwarten, es wird zwar wenn nur der Boden nass werden also Gummistiefel braucht man nicht bei dieser Besichtigung.