Du hast richtig gelesen :
Ich verschenke eines meiner wertvollsten Güter.

Und du brauchst nichts dafür zu tun .
Denn um mit dir in Kontakt zu treten
öffnet sich mein Herz wie ein Scheunentor:
Du kannst reintreten —im doppelten Sinn

Ich vertraue darauf,
dass du mich persönlich Betreffende Nachrichten an mein PN - Postfach Sendest
Dass du ein Forenthema im Forum bedienen kannst
Dass deine spontanen Smileys und andere Kurzatmige
Befindlichkeiten im Chat ihren Platz finden
Kurzum.
Ich vertraue auf deine Fähigkeit, alltägliche Regeln
Einer zugewandten Unterhaltung beherzigen zu
Können.

Aber wie sieht‘s mit dem angeborenen URvertrauen
aus, wie das Neugeborene zur Mutter, das Springpferd
Zu seinem Reiter, der Sportler zu seinem Coach z.B.

Tja
In diesem Fall wartet noch viel Partnersrbeit auf uns.
Diadem, Du hast ja eine poetische Ader !
Schön, wie Du Dein Vertrauen beschreibst.
Es wäre ein Traum, wenn es so realisierbar wäre.
Auch hier in den Foren und der Blog-Landschaft.
Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
Das Urvertrauen hat sich bei manchen Menschen im Laufe der Jahre in
„Hab Acht“ gewandelt.

Bei all den guten Erfahrungen, die ich gemacht habe, gab es auch Enttäuschungen.
Ich gehe nicht mehr so vorbehaltlos eine neue Freundschaft oder Partnerschaft ein.
Das muss sich entwickeln.
Vertrauen muss wachsen können.

Genauso ist das mit dem ersten Blick.

Der kann zwar vielversprechend sein, sich beim zweiten Blick auch bestätigen.
Aber nicht selten erkennt man nach weiteren Blicken, dass der Erste nicht standhalten kann.

Und dann wird es sich zeigen ob Beide -
bei aller Offenheit und Ehrlichkeit, den nötigen Anstand -
die nötige Diskretion besitzen und die Probleme hinter verschlossenen Türen klären können.

Nichts ist schlimmer als die öffentlichen Schlammschlachten ehemals Verbandelter.

Egal ob in der Realität oder hier im Portal.

Aber ein Gutes hat es dennoch -
ich weiß, wem ich niemals begegnen möchte!
Mit dem Vertrauen ist es so eine Sache.....
Diejenigen, die es verspielt haben, tun sich oft schwer, diejenigen sein zu können, die sie eigentlich selbst gerne sein möchten.
Sich Jemandem WIRKLICH zu öffnen, bedeutet eben auch, ihm seine eigebe Verwundbarkeit in die Hände zu legen, in der Hoffnung, er/sie möge diese Verwundbarkeit schützen, als kostbares Geschenk sehen und nicht in ein Haifischbecken zu werfen, sobald sich eigene Träume nicht sofort erfüllen.
Vertrauen ist kein Füllhorn, aus dem ewiger Nektar fließt, es sei denn, der Nachschub wird durch Wertschätzung und Verlässlichkeit gesichert.
@Ento62 10:41

Das hast Du sehr treffend ausgedrückt! :D
Urvertrauen ist keinesfalls angeboren, sondern wird in einer bestimmten Zeit nach der Geburt erworben, beim Menschen ebenso wie bei anderen Säugetieren, also auch Pferden.

Beim Menschen wird davon ausgegangen, dass das erste Jahr nach der Geburt dieser Zeitraum ist.
Je nachdem, in was für einem Umfeld der Mensch lebt, in dieser Zeit aufwächst, kann er Urvertrauen erwerben, entwickeln, oder eben nicht.
Es ist die Grundlage, ein Grundgefühl, eine Grundeinstellung, die es Menschen überhaupt erst ermöglicht, Vertrauen zu haben, in andere Menschen, in sich selbst (Selbstvertrauen), in das Leben (Zuversicht, Optimismus …).
Das Urvertrauen gibt Menschen die Fähigkeit, seine Umwelt, Menschen, Ereignisse … differenziert wahrzunehmen, zu beurteilen und angemessene Entscheidungen zu treffen.
Z.B. auch die Entscheidung, ob der Mensch andere Menschen als vertrauenswürdig wahrnimmt, ihnen Vertrauen schenken möchte.

Selbst Enttäuschungen können mit Urvertrauen als „bedauernswerte, aber zum Glück seltene Einzelereignisse“ überwunden, hinter sich gelassen werden, das Leben danach wieder mit Zuversicht und Optimismus und einer Erfahrung reicher weiter gelebt werden!

Urvertrauen ist also, wenn man im Zusammenhang mit „Vertrauensarten“ von „Geschenk“ sprechen will, ein Geschenk, welches nur innerhalb des ersten Lebensjahres und nur von den wenigen Personen an ein Kind gemacht werden kann, welche sich in diesem ersten Lebensjahr verlässlich und liebevoll um dieses Kind kümmern, für dieses Kind sorgen.
Das sind in der Regel die Eltern.

Menschen, denen dieses Geschenk in ihrem ersten Lebensjahr nicht gemacht wurde, können dieses Urvertrauen später nicht mehr entwickeln/erwerben,
Solche Menschen haben infolge dieses Mangels an Urvertrauen in ihrem Leben vielerlei Probleme (Bindungsängste, Depressionen, Ängste, Misstrauen, Persönlichkeitsfehlentwicklungen …) und, als Folge davon, Schwierigkeiten, ihr Leben zu meistern, Vertrauen zu anderen Menschen zu haben/aufzubauen, Verantwortung zu übernehmen und zu tragen, Freundschaften und Partnerschaften zu leben, Bindungen einzugehen und zu halten …

Nachholen lässt sich das nach dem ersten Lebensjahr nicht.
Es lässt sich später nur in einem individuell unterschiedlichen, aber immer eingeschränkten Umfang durch gezielte Therapien nachholen, die Teile der Persönlichkeitsentwicklung eines Menschen beeinflussen/begünstigen/(leicht) korrigieren können.

„ Partnersrbeit“ im Alter 50+, mit Menschen, die von all diesen Zusammenhängen und derartigen Therapien keine Ahnung haben, wird da nichts mehr ausrichten.


Von „Urvertrauen des Springpferdes zu seinem Reiter“ zu sprechen,
ist in Anbetracht dessen, mit welchen Methoden Pferde dazu gebracht werden, über extrem hohe und breite Hindernisse zu springen, der blanke Hohn!
Ein Pferd ist ein Fluchttier, welches, aus guten, in seiner Anatomie liegenden Gründen, Hindernisse, wann immer möglich, umläuft!
Nur in extremen Ausnahmefällen, wenn das Pferd keine andere Wahl hat, wenn es dazu gezwungen wird, wird es Hindernisse überspringen.
Springtraining und -turniere sind eine Aneinanderreihung von „Extremfällen“.
Angst, erbarmungsloses Antreiben zur Überwindung dieser Angst, Barren und Blistern waren in der Vergangenheit die Normalität in der „Ausbildung“ von Springpferden und werden noch immer angewandt.
Im Zusammenhang mit Springpferden muss wohl eher gesagt werden, das ein vielleicht einmal vorhandenes Vertrauen des Pferdes zu seinem Reiter auf schändlichste, verabscheuungswürdige Art und Weise missbraucht wird!
bei mir hat jeder erst mal mein vollstes Vertrauen!

Warum sollte ich nicht vertrauen? Damit fahre ich bisher sehr gut! :)
Mißtrauen belastet ungemein ,warum sollte ich es mir antun?

Sollte allerdings mein Vertrauen mißbraucht werden,dann wirds schwer werden...es wieder zu gewinnen!

Umgekehrt ist's natürlich genauso!
Die Würde des Vertrauenswürdigen besteht in seiner Zuverlässigkeit, mit der er seinen Mitmenschen treu ist, indem er seine ihnen gemachten Zusagen und Versprechen einhält, sodass sie sich auf ihn als Partner verlassen können.

Die Unzuverlässigkeit des Untreuen macht ihn nur für Diejenigen vertrauenswürdig, die so naiv sind, zu meinen, dass er bei ihnen eine Ausnahme macht, nachdem er ihnen beteuert hat, in Zukunft sein Wort zu halten.

Insofern ist das Vertrauen, welches man Jemandem entgegenbringt, zwar gut, aber erst dann, wenn man sich vergewissert hat, ob der Betreffende des Vertrauens auch würdig ist.

Der Abhängige, der einem Stärkeren auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist, hat keine Alternative, ihm sein Vertrauen zu schenken oder es ihm zu verweigern, sodass ihm nur die Hoffnung bleibt, dass der seine Vormachtstellung (und nicht das ihm geschenkte Vertrauen) nicht zum Nachteil seiner Anvertrauten missbraucht.

Die oben aufgezählten Erwartungen, die man an Jemanden stellt, der als vertrauenswürdig gelten darf, sofern er sie erfüllt, haben ebenfalls Nichts mit geschenktem Vertrauen zu tun, außer er hat versprochen, sie zu erfüllen, und hält sich auch dran, sodass man sich auf ihn verlassen kann, wofür ein geschenktes Vertrauen dann aber auch nicht nötig ist.

Insofern ist das geschenkte Vertrauen eher ein Vertrauensvorschuss im Sinne eines (zu treuen Händen) An-Vertrauens etwa eines Wertgegenstandes oder eines Geheimnisses, welches Jemand versprochen hat, treuhänderisch für einen Anderen aufzubewahren, anstatt den Besitzer durch Veruntreuung oder Verrat zu schädigen, was dann einen Vertragsbruch aufgrund eines Betruges um eine zugesagte aber nicht erbrachte Leistung bedeutet.
Sehr analytisch betrachtet, aber durchaus treffend,@ filofaxi
KaffeeundKuchen hat geschrieben: Urvertrauen ist keinesfalls angeboren, sondern wird in einer bestimmten Zeit nach der Geburt erworben, beim Menschen ebenso wie bei anderen Säugetieren, also auch Pferden.

Beim Menschen wird davon ausgegangen, dass das erste Jahr nach der Geburt dieser Zeitraum ist.
Je nachdem, in was für einem Umfeld der Mensch lebt, in dieser Zeit aufwächst, kann er Urvertrauen erwerben, entwickeln, oder eben nicht.
Es ist die Grundlage, ein Grundgefühl, eine Grundeinstellung, die es Menschen überhaupt erst ermöglicht, Vertrauen zu haben, in andere Menschen, in sich selbst (Selbstvertrauen), in das Leben (Zuversicht, Optimismus …).
Das Urvertrauen gibt Menschen die Fähigkeit, seine Umwelt, Menschen, Ereignisse … differenziert wahrzunehmen, zu beurteilen und angemessene Entscheidungen zu treffen.
Z.B. auch die Entscheidung, ob der Mensch andere Menschen als vertrauenswürdig wahrnimmt, ihnen Vertrauen schenken möchte.

Selbst Enttäuschungen können mit Urvertrauen als „bedauernswerte, aber zum Glück seltene Einzelereignisse“ überwunden, hinter sich gelassen werden, das Leben danach wieder mit Zuversicht und Optimismus und einer Erfahrung reicher weiter gelebt werden!

Urvertrauen ist also, wenn man im Zusammenhang mit „Vertrauensarten“ von „Geschenk“ sprechen will, ein Geschenk, welches nur innerhalb des ersten Lebensjahres und nur von den wenigen Personen an ein Kind gemacht werden kann, welche sich in diesem ersten Lebensjahr verlässlich und liebevoll um dieses Kind kümmern, für dieses Kind sorgen.
Das sind in der Regel die Eltern.

Menschen, denen dieses Geschenk in ihrem ersten Lebensjahr nicht gemacht wurde, können dieses Urvertrauen später nicht mehr entwickeln/erwerben,
Solche Menschen haben infolge dieses Mangels an Urvertrauen in ihrem Leben vielerlei Probleme (Bindungsängste, Depressionen, Ängste, Misstrauen, Persönlichkeitsfehlentwicklungen …) und, als Folge davon, Schwierigkeiten, ihr Leben zu meistern, Vertrauen zu anderen Menschen zu haben/aufzubauen, Verantwortung zu übernehmen und zu tragen, Freundschaften und Partnerschaften zu leben, Bindungen einzugehen und zu halten …

Nachholen lässt sich das nach dem ersten Lebensjahr nicht.
Es lässt sich später nur in einem individuell unterschiedlichen, aber immer eingeschränkten Umfang durch gezielte Therapien nachholen, die Teile der Persönlichkeitsentwicklung eines Menschen beeinflussen/begünstigen/(leicht) korrigieren können.

„ Partnersrbeit“ im Alter 50+, mit Menschen, die von all diesen Zusammenhängen und derartigen Therapien keine Ahnung haben, wird da nichts mehr ausrichten.


Von „Urvertrauen des Springpferdes zu seinem Reiter“ zu sprechen,
ist in Anbetracht dessen, mit welchen Methoden Pferde dazu gebracht werden, über extrem hohe und breite Hindernisse zu springen, der blanke Hohn!
Ein Pferd ist ein Fluchttier, welches, aus guten, in seiner Anatomie liegenden Gründen, Hindernisse, wann immer möglich, umläuft!
Nur in extremen Ausnahmefällen, wenn das Pferd keine andere Wahl hat, wenn es dazu gezwungen wird, wird es Hindernisse überspringen.
Springtraining und -turniere sind eine Aneinanderreihung von „Extremfällen“.
Angst, erbarmungsloses Antreiben zur Überwindung dieser Angst, Barren und Blistern waren in der Vergangenheit die Normalität in der „Ausbildung“ von Springpferden und werden noch immer angewandt.
Im Zusammenhang mit Springpferden muss wohl eher gesagt werden, das ein vielleicht einmal vorhandenes Vertrauen des Pferdes zu seinem Reiter auf schändlichste, verabscheuungswürdige Art und Weise missbraucht wird!


es gibt Pferde die sich - bis zu einem gewissen Grad - über Hindernisse prügeln lassen.....
doch die guten - das sind die, die zu ihrem Reiter Vertrauen haben und mit ihm zusammen als Team die jeweilige Aufgabe meistern....egal ob Springen, VS oder Dressur...

es gibt Pferdemütter, die ziemlich ruppig sind mit ihrem Fohlen - die lieber die Herde anführen wollen oder in den Sport......das Fohlen wird - so oft es geht - an einen "Onkel" oder an eine Tante abgegeben....
ich habe dies über 3 Generationen lang erlebt, doch viel zu spät begriffen.....
das Verhalten der Mutter färbt sich auf ihr Stutfohlen ab - das ja nichts anderes gewöhnt ist....
und das Verhalten wird bei der nächsten Stutfohlen-Generation wiederholt ......
erst bei der 3. Generation wurde die jeweilige Mutterstute etwas fürsorglicher/mütterlicher zu ihrem Fohlem......
Fazit: ich hätte mit dieser Stutenfamilie nie züchten dürfen....

viele Grundverhaltensweisen sind bei den höheren Säugetieren ähnlich....
und ja - da gehören wir als Menschen immer noch dazu !
unsichere oder harte Mütter bekommen Kinder, die später ähnliche Verhaltensweisen aufweisen...
"Ich schenke dir mein Vertrauen" ist lediglich eine Floskel, die nichts darüber aussagt, ob auch der Schenkende vertrauenswürdig ist.

Vertrauen ist kein Geschäft, sondern etwas viel Tiefergehendes, das Zeit braucht um sich zu entwickeln, so dass beide Seiten das Gefühl haben, dem anderen in allen Lebenslagen vertrauen zu können.
Danke für euren engagierteN Gedankenaustausch

Sicher ist mit meinem Geschenk auch eine Erwartenshaltuntg verbunden, weshalb mit solchen Geschenken behutsam umzugehen Ist.

Ratsam für alle Fälle noch ein Ass im Ärmel zu haben.
Im Zweifelsfall:

„Ever give a second Chance,“
Das käme dann aber auf die individuelle Panzerung an.
"Ever give a second chance" beinhaltet ja eigentlich schon das Gürteltier in einem selbst, nachdem das Vertrauen evtl.von dieser Person, die da eine zweite Chance erhalten möchte, geschreddert wurde.
fragola hat geschrieben: "Ich schenke dir mein Vertrauen" ist lediglich eine Floskel, die nichts darüber aussagt, ob auch der Schenkende vertrauenswürdig ist.

Vertrauen ist kein Geschäft, sondern etwas viel Tiefergehendes, das Zeit braucht um sich zu entwickeln, so dass beide Seiten das Gefühl haben, dem anderen in allen Lebenslagen vertrauen zu können.


in wenigen Sätzen hast Du das Wesentliche ausgedrückt.....Daumen hoch !
ein wirklich tiefes Thema und viele wertvolle Beiträge, danke , besonders dir gundel um 10:22h..ein "mir gefällt Gleichnis" :)

Mir ist klar,wir können nur soviel Vertrauen schenken, wie wir es selbst bekommen haben! Viele Meinungen sind mir zu gestelzt, aber o.k. wer's mag!

Die Chance meiner "Schenkung" besteht für jeden, denn es sind die verschiedensten Charaktere ,die mir begegnen und warum sollte ich jetzt denen ..kein... Vertrauen schenken?
Es wäre mir schlicht unmöglich,etwas zu äußern, erzählen , evtl. bei "gutem Gefühl" = Vertrauen,auch schon mal in tiefere Schichten zu pendeln, wenn ich nicht den "Vorschuß= gleich Chance" geben würde im hier und jetzt!

Was kommt das kommt, sehe ich erst später und dies in allen Lebenslagen!

Wenn jemand ständig mauert, so heißt es in OWL, oder ich muß ständig einer potensiellen Vertrauensperson alles aus der Nase ziehen,kann ich kein Frage und Antwortspiel mehr stattfinden ! Ganz ehrlich,dazu habe ich keine Lust und ein vertrauen ist schon gar nicht möglich!

Das ist das Leben und beinhaltet auch einen Vertrauensbeweis-aufbau!
Es ist ein Geben und Nehmen und führt zu einem erquickenden Miteinander und einem "ich schenke dir mein Vertrauen"!
Vertrauen bedeutet Offenheit und Wahrheit! Dieses mein Empfinden habe ich in vielen Seminaren "Theater und Clown", singen und tanzen erleben dürfen und bestärkt mich in jeder Hinsicht und läßt (m)einen Weitblick zu!
Endecke das Kind in Dir/mir, denn diese sind voller Vertrauen und verschenken es mit Liebe und ohne Vorbehalte!
Wie schön, daß hier Frieden herrscht! :P