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Du hast Zauberbilder eingefügt, Marie021957. Den Trick wirst Du uns vermutlich nicht verraten. :wink:

Wie ist das bei dem Stollwerkmädchen, fließt da statt Wasser manchmal warme Schokolade aus den Hähnen? Der "Kulleraugen-Jakob" wirkt so, als wenn er sich nicht unterkriegen lässt. Virus hin oder her. Ein lustiger Wegweiser auf dieser Jakobsweg-Etappe.

Wenn ich überlege, wie dicht gedrängt wir alle damals Fasching gefeiert haben. Alle aus einem Glas getrunken, Lippenstift getauscht, Küsschen hier und Küsschen da ... Wahnsinn. Kurz darauf war alles anders. Anderer Wahnsinn.
Liebes Camino-Tagebuch,

letzte Nacht träumte ich von dünnen Betonbruchplatten, die in etwa die Größe von Fußsohlen hatten. Diese Platten waren teils mit Moos bewachsen. Ganz deutlich sah ich die feinen Poren im Beton, den ersten Hauch von Moosgrün, und hier und da ein wunderfeines Mooskissen.

Wie elektrisiert sitze ich im Bett auf: Das ist ein Auftrag! Ich weiß ganz genau worum es geht. Zwar kann ich es weder greifen noch benennen, doch spielt das keine Rolle. Freude! Ich kann kaum erwarten, mich auf den Weg zu machen. Irgendwie eine Wanderung steht an ...

Vermeintlich hellwach düse ich ins Bad. Dort fällt mein Blick auf die Uhr: Kurz nach vier Uhr morgens. .... - kurz nach vier?? Merkwürdige Zeit für einen Auftrag ... Ein Gefühl leiser Enttäuschung erfasst mich, als mir bewusst wird, ich hänge noch halb in einem Traum. Diese tollen Betonbruchstücke mit dem Moos ... alles nur ein Traum. Schlimmer eigentlich: es gibt gar keinen Grund, jetzt loszuwandern. Mit einem Gefühl der Enttäuschung schleiche ich zurück ins Schlafzimmer, schlüpfe unter die Bettdecke. Mhmmm... wie kuschelig warm und weich ... Eigentlich gar nicht so schlimm, jetzt noch ein bisschen schlafen zu können. --> *schnarch*

Wie die Beton-Fußsohlen in den Traum kamen
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Gestern, auf dem Weg zu Fuß zur Fahrradwerkstatt, wurden meine Schuhe mehrmals mit Wasser "geflutet", wodurch die Schuhe deutlich an Gewicht zunahmen, ich das Gefühl hatte, ganz schwere Füße zu haben. Vielleicht erzähle ich ein anderes Mal mehr davon.

Doch kein Pausentag heute
Eigentlich wollte ich heute einen Pausentag einlegen, aber dieser Eindruck, noch einen Auftrag zu haben, ließ mich heute den ganzen Tag nicht los. Tatsächlich drängte es mich ein wenig, noch einmal an einen Ort zurückzugehen, an dem es einen sonderbaren Vorfall gab. Nämlich auf meiner

Wandertour, am 17.02.2021 - Schnappschüsse und ein Schreckschuss :
Es ging entlang Wiesen und Feldern, ein wenig querfeldein. Die Kamera hatte ich mitgenommen. Dann entdeckte ich ein landwirtschaftliches Gerät, fotografierte herum, ohne zu einem befriedigendem Ergebnis zu kommen. Was ich als Motiv wollte, ging nicht, weil andere Teile des Korpus im Weg waren. Ich vertrödelte total viel Zeit damit, obwohl ich eigentlich nur marschieren wollte. Deshalb gab ich mich halt zufrieden damit:

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Nur wenige Schritte weiter fällt mir etwas anderes ins Auge. Ein toll alterndes Metalltor mit vielen Roststellen und abblätternden Farbschichten. Immer wieder neue Motive entdeckte ich rund um das Tor.

Der Wind ließ mein Motiv immer munter hin und her, auf und ab wippen. Nach dem frustrierenden Ergebnis mit den Schalthebeln verbiß ich mich, vertrödelte gefühlt Ewigkeiten. Und wie das beim Fotografieren so ist: ich nahm weder Zeit noch den Raum rund um mich her wahr.

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Irgendwann spürte ich leises Unbehagen, und den Drang, den Ort zu verlassen. Mich zufrieden zu geben, der Wind war ja nicht abzustellen. Nach wenigen Schritten auf der anderen Seite des Wiesenweges ein Gatter zu einer Pferdewiese. Ich stockte, die Versuchung zu fotografieren. In dem Moment fiel hinter mir ein Schuss. In etwa dort, hinter dem Tor, an dem ich fotografiert hatte.

Ich konnte das kaum glauben! Ich wollte das nicht glauben, weil ich dann ja um mein Leben laufen müsste, oder? Durch meine Hirnwindungen kam die Feststellung: ich habe hier keine Wachtel gesehen. direkt dazu die bescheuerte Schlussfolgerung: es kann keinen Schuss gegeben haben, denn es gibt ja keinen Grund zum Schießen. Außerdem hat es sich nicht so angehört, wie es klingt, wenn im Wald geschossen wird. Warum Wald? Hier war doch kein Wald? Ich war etwas durcheinander vor Schreck. Der Schuss klang anders ... wie ... wie ... Ich kam nicht drauf, ging inzwischen aber weiter. Besonnen, auch wenn ich fürchtete, der Schuss könne für mich bestimmt gewesen sein, so kann doch ein vernünftiger Mensch nicht wirklich glauben, dass es so war. Nur der Schreck. Ich ging weiter, hatte so ein Gefühl von Leere und Schutzlosigkeit im Rücken ... einerseits war ich doch recht sicher, nicht erschossen zu werden. Das wäre ja absurd. Oder? Wie weit ein Mensch auf Wiesen und Feldern wohl zu sehen ist?

Alles in Ordnung, schließlich sitze ich hier und texte ... Später, als ich es mit meinem Mann besprach, kam ich drauf: der Schuss könnte aus einer Schreckschusspistole gekommen sein. Aber warum sollte das jemand tun? Ich hatte das Wiesengrundstück nicht betreten. Mein Mann hatte eine Idee, warum mich jemand vielleicht verscheuchen wollte. Er meinte, ich hätte zu wenig kriminelle Energien, sonst käme ich auch drauf. Aha, aber er hat genug solcher Energien? Das gibt mir schwer zu denken. :o

Ernsthaft, seine Überlegungen sind einleuchtend, doch keiner von uns kann es wissen. Weshalb ich hier auch keine Vermutung äußern will. Das jedenfalls war heute mein "Auftrag" - so vom Traumfeeling her: ich bin noch einmal zum Ort des Schreck-Schusses gegangen. Also eher vorbei gegangen. Konfrontationstherapie. Sonst könnte es sein, dass ich das Gebiet zukünftig großräumig meiden würde. Diese Einschränkung möchte ich mir jedoch ersparen. Alles gut, und doch bleibt ein merkwürdiges Gefühl.
@FrauBlau
Mannomann, hast du gefährliche Etappen auf deinem Jakobsweg!!! :shock:

Da sind meine Strecken total harmlos,das einzig gefährliche waren der in meinem wüsten Traum zum Geier mutierte Mäusebussard und diese heimtückischen Radfahrer, welche sich von hinten in einem Affenzahn nähern und ohne zu klingeln hautnah an mir vorbeibrettern. Das sind bestimmt genau dieselben die sich über die Autofahrer aufregen, die vielleicht beim passieren nur 1,49 m Abstand halten. Aber ich habe mir alle gemerkt und wehe wenn ich in meinem FIAT sitze, dann können die sich warm anziehen. :lol:

Obwohl ich in einer Großstadt wohne gibt es viel Wald,Feld, Pferdekoppeln und zur Zeit verwaiste Kuhweiden. Sogar die Wildschweine sind in Gehegen untergebracht.

Das mit den Zauberbildern beherrscht nur 50+, und den Trick wollen sie mir nicht verraten. Falls sie es mir ermöglichen stellt mein Sohn weitere Bilder ein.

Gestern führte mich mein Jakobsweg am Rhein entlang. Da sah ich zwei Gänse, die an einer Anlegestelle auf ein Müllemer Bötchen warteten. Wahrscheinlich waren sie von ihrer weiten Reise aus dem Winterquartier erschöpft und suchten eine Mitfahrgelegenheit. Leider fahren die Boote erst wieder im April.

Heute war ich wieder im Wald unterwegs, bei frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein. Sogar die Vögelchen flöteten und zwitscherten wie jeck. Wunderschön.

Plötzlich hörte ich Geschnatter, nein, nicht von den anderen Waldspaziergängern sondern hoch über mir. Konnten das Kraniche sein? Ich stoppte sofort und blickte in den Himmel. Leider versperrte mir das Geäst der Bäume die Sicht, aber ein kleines Sichtfenster war da und ich konnte sie sehen, wie sie in V- Formation über mich hinwegflogen. Ein toller Anblick!!!!! Aber kommen die sonst nicht im März aus ihrem Winterquartier zurück?

Da hatte ich auf meiner restlichen Strecke etwas zu grübeln....
Ja, Marie021957, der Jakobsweg hat es offenbar in sich.
Etwas sehr Beunruhigendes hat sich hier letzte Nacht ereignet. Ich war spät zu Bett gegangen, fast eingeschlafen, da fiel ein Schuss ganz in der Nähe (eine Straße weiter/ knapp 100 m). Weitere drei oder vier Schüsse, von einer sich offenbar durch die Straßen bewegenden Person, folgten. Unerklärlich.

Ich rief die 110, und erfuhr, dass bereits ein Nachbar, auch wegen der Schüsse, angerufen habe. Die zeitliche Nähe zu dem Schuss hinter meinem Rücken, und nun wieder in meiner Nähe. Ich weiß gar nicht, was ich darüber denken soll. Einerseits fühle ich mich fast persönlich betroffen, andererseits gibt es dafür keinerlei Grund oder Erklärung. Es kann nur Zufall sein. Aber es fühlt sich sehr ungut für mich an. Mein ganzer Mut von gestern ist zu Staub zerfallen. Ich kann das alles nicht einordnen. Werde aber noch die für mich zuständige Polizeistation kontaktieren, um von dem Vorfall am 17.02. zu berichten. Dazu kam ich nachts nämlich nicht. Eigentlich dürfte es keinen Zusammenhang zwischen dem einen Schuss und den mehreren in der Nacht geben? Ein wirklich beunruhigender Zufall. Oder was war das? So grübele ich nun die ganze Zeit hin und her, hin und her. Wende ich mich lieber den Wildschweinen zu:

Um die in Gehegen untergebrachten Wildschweine beneide ich Dich ein wenig. Es heißt ja, gesunde Wildschweine greifen keine Menschen an. Außer sie fühlen sich in die Enge gedrängt. Leider ist mir das mal unfreiwillig passiert. Es regnete an dem Tag stark und ich hatte sie nicht gerochen. Die Wildschweine wiederum hatten mich wohl wegen des Regens nicht bemerkt. Es war ein schmaler Pfad mit dornigem Gestrüpp. Erst flüchteten sie mir entgegen, machten dann aber kehrt. Ich auch!!

Heute ging ich länger durch den Dieburger Forst, auch dort gibt es sehr viele Wildschweine. Auf meinen Nachtwanderungen habe ich, bis auf eine Ausnahme, immer Wildschweine im Wald oder auf Lichtungen gesehen. Oder deren Spuren der Verwüstung in Maisfeldern. Letztes Jahr sah ich mit Elektrozaun umgrenzte Maisfelder, und überlegte, ob diese vor den Wildschweinen schützen sollen. Ich weiß so vieles nicht, und unterwegs gibt es immer etwas zum Grübeln oder Überlegen. Genau so, wie Du das auch beschreibst. Es wird nie langweilig. Ansonsten ... der nächste Radfahrer oder MTBiker kommt bestimmt. Äh, ich selbst bin manchmal Radfahrer und darf dann mit Staunen beobachten, wie meine Sichtweise von der Wandererperspektive zur Radfahrerperspektive wechselt. Eines wird mir dabei klar: Ich kann sehr selbstgerecht sein. :lol:
Heute ein Artikel in der ZEIT zum Thema Wandern:

https://www.zeit.de/sport/2021-02/wande ... 0#comments

für alle, die noch einen Stups benötigen, um endlich los zu wandern.
Es sind auch ein paar Bilder aus der Vulkaneifel zu sehen.

Weiterhin fröhliches Wandern, Erkunden und Staunen.
@FrauBlau

ich werd langsam alt und vergeßlich:
also aus dem Brunnen beim Stolkwerckmädchen plätschert nur Wasser, leider.
Der Schokoladenbrunnen befindet sich im Schokoladenmuseum. Umgekehrt wäre es mir aber lieber. :)
Ich hoffe daß du bald wieder ohne Sorgen durch die Gegend streifen kannst und das Rätsel um die Schüsse gelöst ist.

Morgen schau ich, bzw. mein Sohn ob ich, bzw.er weitere Jakobswegbilder einstellen kann. Heute war ich mit Kranichbeobachten, bzw. wühlen im Garten beschäftigt. Rentnerstreß eben....
Danke Dir, Marie021957 :)
Vielleicht kannst Du ja ein paar Kilometerchen Gartenerde durchwühlen, die zählen dann auch für den Jakobsweg. :wink:

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Liebes Camino-Tagebuch,

gestern habe ich die wohl schönste Wanderung auf dem virtuellen Jakobsweg gemacht. Die sanft geschwungene Landschaft im Odenwald, die abwechslungsreichen Wege, das schöne Wetter, und dazu fühlte ich mich mir wohlig nah.

Etwas holprig ging es los. Nach dem Vorfall in der Nacht blieb rund eine Stunde Schlaf, da ging es wieder raus aus den Federn. Mit "zermartertem" Kopf und flauem Magen schleppte ich mich ins Bad. Nur gut, dass der Startpunkt meiner Wandertour eine Bahnfahrt von der Haustür entfernt war. Nur der Fußweg zum Bahnhof war nötig. Erst war mir mulmig, doch nach wenigen Schritten entspannte sich mein Körper.

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Am Wegrand zogen dann bestimmte Merkmale meine Aufmerksamkeit an. Mit dem Weitergehen verlor sich alles wieder. Es brauchte keine Schilder, beunruhigende Gedanken kamen und gingen wie die weißen Wolken am Himmel. Eigentlich okay, doch so oft wiederholt brauchte ich es eigentlich nicht. Egal.

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Obwohl es eine längere Wanderung war, begregnete mir über lange Strecken kein Mensch. Manchmal war mir, als müsste ich mich kneifen, so mystisch erschien mir alles.

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"Kunst am Radweg" - Auf diesem Abschnitt waren einige Spaziergänger unterwegs. Kleingärten ... von einem Grundstück erklang laute Rockmusik. Die Sonne schien mir ins Gesicht, ganz mild warm, dazu diese Musik, wie aus einer fernen Welt, als man maskenlos draußen zusammenstand, lachte, Musik hörte, so als würde es niemals anders sein.

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Hier hatte es knapp einen Kilometer zuvor eine Begegnung auf einem breiteren Weg gegeben. Zwei Reiterinnen trabten den Hügel hinauf. Eine von ihnen wirkte so verschwitzt und hitzig, als reite das Pferd auf ihrem Rücken und nicht umgekehrt.

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Was für ein riesiger Bunker, von Menschen keine Spuren. Dort verlor ich ein wenig die Orientierung, dachte, ich käme nicht mehr raus. Sehr viel Laub, oberhalb des Bunkers eine Schicht Tonscherben unter der Laubdecke. Dadurch rutschten die Füße mit jedem Abstoßen. Das GPS hüpfte hin und her, so dass ich nicht unterscheiden konnte, ob ich auf dem Weg im Nichts unterwegs bin oder nicht. Nach einem Anstieg kehrte ich um, der Weg schien der verkehrte zu sein. Oh nein, der nächste Weg war noch verkehrter! Also alles noch einmal rauf. Die Müdigkeit machte sich arg bemerkbar. Ich fühlte mich ziemlich kraftlos in den Oberschenkeln, die Füße schienen schwer. Irgendwie fühlte ich mich hier ein wenig ungeborgen.

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Eine Wanderung geht zu Ende ... Irgendwo hier wechselte ich von der siebten zur achten Etappe (virtueller Jakobsweg). Noch knapp 80 km bis "Santiago de Compostela".
Liebes Camino-Tagebuch,

heute las ich von einer Sache, die ich demnächst mal ausprobieren werde:

Wandernd die in Landkarten verborgenen Bilder sichtbar machen
Gesehen hatte ich das vor Ewigkeiten schon einmal, doch war es bald darauf vergessen: GPS-Drawing oder Figure Running. Die Idee beflügelte mich, und zusammen mit dem frühlingshaften Wetter pushte das so richtig meine Stimmung. Das war auch nötig. Dazu gleich mehr.

Während meiner Runde dachte ich darüber nach, welche Umgebung sich am besten zum Bilder-Wandern eignet. In den Ortschaften mit vielen Straßen und Gassen lassen sich Feinheiten vielleicht besser nachlaufen. Andererseits brauchen manche Figuren auch ausholende Bögen. Am einfachsten ist es vielleicht, so eine Tour mit dem Routenplaner auszutüfteln. Aus meinen Gedanken riss mich folgende Beobachtung:

Frau und Kind werden mit Mist beworfen!
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Ich gebe zu, die Perspektive lässt es deftiger ausschauen, als es sich tatsächlich darstellte. Mein Weg sollte eigentlich auch dort weitergehen. Okay, ich wage es. Als ich dort ankam, hatte sich die Gefahr bereits gelegt.

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Nach einem ausreichend langen Zeitraum schaute ich auf meine GPS-Aufzeichnung, ob es noch einen Umweg braucht, um das heutige Kilometerziel zu erreichen.. Ich traute meinen Augen nicht: Während ich teils planlos den Wegen gefolgt war, dabei sogar einen "neuen" Wegabschnitt im Wald entdeckt hatte, muss mein von der Idee gefüttertes Gehirn unbemerkt die Füße geleitet haben. Ja gut, ein bisschen Fantasie braucht es schon, aber trotzdem, das ist doch ein Ding, oder?

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Eindeutig, das ist mein Kopf im Profil. Ganz niedergeschlagen bin ich, mein Kopf ist gesenkt, und eine Schmollschnute ziehe ich, seitdem ich heute mit einem Polizeibeamten telefoniert habe. Die Polizeimütze habe ich ihm vom Kopf gekickt und mir selbst aufgesetzt, nachdem er durch die Blume mitteilte, ich könne wohl kaum einen Silvesterböller von einem Schreckschuss unterscheiden. -- So so! Oarr! Fast hätte ich geantwortet: "Sie haben wohl den Schuss nicht gehört!!" Was ja stimmt! Ich war aber nicht sicher, ob mir die Aussage nicht doch zu meinem Nachteil ausgelegt werden würde, im Fall.

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Das alles war nicht so schön, doch fiel es mir somit leichter, den ganzen Mist einfach loszulassen.
Ich schreib das jetzt um 4:00 Uhr und hab für einen Moment gedacht, in der früh eine Runde zu drehen. Kommenden Samstag ist Vollmond, vielleicht mache ich es. Abgenommen habe ich, zwei Kilo sind weniger auf der Waage.
FrauBlau, wie gleichst Du Deinem Kalorienverbrauch aus? Du hast inzwischen 700 Kilometer hinter Dir. 10 Km = 600 Kalorien x 70 = 42000 Kalorien. 7000 Kalorien sind 1 Kilo, Du müsstest 6 Kilo weniger wiegen. Wie machst Du das? Futterst Du jeden Tag Nudeln?
Da wo das GPS-Drawing vorgestellt wurde, da gab es auch einen Bericht übers Nacktwandern. :-) Wenn man da nackt durch die Gegend stampft, wo bleibt denn das Handy, Geldbörse usw ? Da wäre ein Packesel von nutzen. Gibt schon verrückte Sachen.
Bei mir läuft alles wie geplant. 150 Km im Monat und am 13.5. ist Vatertag. Da möchte ich die letzten Kilometer nach Frankfurt zum Kapuzinerkloster gehen. Dort gibt es einen Ort der Stille. Mitten im Zentrum von Frankfurt und nur wenige Meter neben dem üblichen Menschengewühl. Ich war dort immer mit meinem Sohn für wenige Minuten um kurz innezuhalten, wenn der Sturm des Lebens zu wild wurde. Übrigens läuft da auch der Bruder Paulus rum, den bestimmt einige vom Fernsehen kennen. Nicht das jetzt jemand denkt, ich drifte ins Religiöse ab, weit entfernt, aber dieser Ort ist was Besonderes und für mich ein schöner Abschluss dieser Aktion.
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hier in Hessen ist Wahl. Überall Schilder und die Briefkästen sind voller Werbung.
Ansonsten ist es nun draußen schön. Sonne, Vögel zwitschern und die Menschen kommen aus den Häusern. Der böse Januar mit Regen und Schnee liegt hinter uns.
Weiterhin viel Glück auf allen Wegen...
@Mr.Fritz
, doch
hoffen wir mal daß es keinen Kälteeinbruch gibt, schließlich ist der kalendarische Winter erst Mitte März beendet. :)

Meine Etappe führte mich heute erst durchs "Dorf" und abschließend in den Wald. Die Vögel zwitscherten und flöteten und sangen wie jeck um die Wette, sie wollten den Frühling begrüßen. Wie ich das so hörte versuchte ich den Frühling ebenfalls zwitschernd zu begrüßen,doch leider hab ich wohl die falschen Töne getroffen. Nach einer Schockstarre haben Amsel, Finken und Co wieder übernommen und ich meine Klappe gehalten.

Wenn meine heute gelaufenen KM - Daten übernommen werden dürfte ich die vierte Etappe gemeistert haben. Mal sehen wie lange ich für den Rest brauche, geplant habe ich nix : weder für die letzten KM noch für die Zeit.

Aber wenn ich damit fertig bin mache ich den virtuellen Nordseewanderweg und vielleicht nutze ich dann sogar die Wege rund um Duhnen. :D
Hi Mister Fritz, ich habe gerade die Wetterprognose angesehen: Samstag könntest Du sogar einen klaren Himmel haben. Bestimmt ist das wunderschön so früh am Morgen.

Beim Nacktwandern bleibt eigentlich nur ein Platz für Geldkarte und Handy: das klemmt man ein, die Backen feste zusammenkneifen! Könnte allerdings sein, das GPS ist dann für 'n Arsch. 8)

Oje, mein Kalorienverbrauch benötigt keinen Ausgleich. Vor einem Jahr war ich viel aktiver. Fitnessstudio, Sportverein, die Jumping-Showtanztruppe, dazu bin ich zu allen Sportstätten immer mit dem Fahrrad gefahren. Ich habe da, nur um von A nach B und zurück zu kommen, ganz schön Kilometer gerissen. Das ist total weggebrochen. An das Wandern hat sich mein Körper gewöhnt, die Bewegungsabläufe sind ökonomisch, keine Bewegung zu viel oder zu ausholend, immer sparsam. Weißte, die stillgelegten Eierstöcke sind Schuld. Seitdem die nicht mehr rackern, wird da auch keine Energie mehr verbrannt. Dazu kommt ja noch der altersbedingte Muskelschwund = weniger Muskulatur = geringerer Energieverbrauch. Du bist ja ein großer starker Mann! Da muss ordentlich Holz in den Ofen, um die Muskulatur zu versorgen. Da passt das wohl mit den 600 Kalorien auf 10 Kilometer.

Hallo Marie021957, das wäre natürlich toll, wenn es klappt, die virtuelle Nordseewanderung sogar in Duhnen oder im Watt zu laufen. An die Nordsee würde ich auch gerne mal wieder fahren, den Wind spüren, das Salz auf den Lippen.

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Heute war es irgendwie ein bisschen diesig. Ob das wohl Saharastaub war?


Meine nächste Challenge sind 503 km auf den Spuren des Heiligen Franziskus -- St. Francis Way. Es gibt virtuelle Postkarten und Street View. Im Preis enthalten sind fünf Bäume, die tatsächlich gepflanzt werden. Wenn das stimmt, das muss ich mir erst noch näher ansehen. Aber eins nach dem anderen. Erst einmal auf dem Jakobsweg ankommen. Angekommen ist man erst, wenn man ankommt, und nicht schon hundert Meter vorher. Wow ... wer hätte das gedacht? :lol:
Kein Scherz!
Vorsicht, Pause machen! Feinstaubbelastung ist sehr hoch!
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aus Wetter online.
Hallo Mr.Fritz,

danke für die Warnung, hab's nur zu spät gelesen und bin durch die Gegend gelatscht.

Jetzt bin ich in der fünften Etappe, jubel!!!! Das tröstet mich ein wenig darüber hinweg daß ich vergeblich einen Trampelpfad gesucht hab, den ich voriges Jahr entdeckt hatte. Da werd ich am Wochenende einfach mal den Anfang des Weges nehmen,dann werd ich sehen wo mein Fehler liegt.
Heute habe ich die Vögelchen alleine zwitschernd den Frühling begrüßen lassen.Ein Zitronenfalter flatterte an mir vorbei und bei einer Pause, die ich auf einer Bank in der Sonne sitzend verbracht habe summte eine fette Hummel um mich rum.
Was für ein schöner Frühlingstag!!!