Inlaeaj vom 08.06.2020, 17:23 ...
@MisterFritz “Wenn es wieder etwas sicherer ist, mache ich gerne mit“.

Glaube mal Inlaeaj, in meiner nähe ist das einer der sichersten Orte die es gibt:-)
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Willkommen Frau Blau, Blümchen!
Emilia... hat geschrieben: ... gehe ich mir mal den Rück-Besinnungsweg bei Obernburg/Main anschauen ...
Hallo Emilia...
von dem Rück-Besinnungsweg hatte ich bis jetzt noch nichts gelesen. Was Du so alles entdeckst! Ich bin eh gerne in "Deiner Gegend" unterwegs. Da merke ich mir das mal.


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MisterFritz hat geschrieben: Inlaeaj vom 08.06.2020, 17:23 ...
@MisterFritz “Wenn es wieder etwas sicherer ist, mache ich gerne mit“.
Glaube mal Inlaeaj, in meiner nähe ist das einer der sichersten Orte die es gibt:-)
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Willkommen Frau Blau, Blümchen!
Knickschen, Mister Fritz, schön hier!

Hallo Inleaj, draußen in der Natur ist es angenehmer, Du kannst den Menschen besser ausweichen. Doch auch gemeinsame Aktivitäten sind dort möglich. Vergangene Woche unternahm ich eine Wandertour mit einem Wanderfreund. Sowohl er als auch ich legen Wert auf physische Distanz. Auf weniger breiten Wegen gingen wir hintereinander. Wobei wir dann viel Abstand hielten. Bei anstrengenderen Passagen schnauft man ja schon mal mehr, und aus der "Wolke" will Hinterfrau oder -mann lieber nicht die Atemluft ziehen. Da aber eh jeder sein eigenes Tempo geht, ergibt sich das fast von selbst. Wir waren rund fünfzehn Stunden unterwegs, viel Zeit zum Schweigen und Besinnen. Aber auch für Gespräche, wenn die Umgebung das zuließ.
Liebe FrauBlau - immer wieder gerne.

Ich nehme deine Anregungen auch immer gerne auf, auch wenn das bei mir dann eher mit Aufregung verbunden ist.

Seit ich komoot habe, fühle ich mich, wenn ich allein unterwegs bin, wohler, weil ich dann sehe, ob ich erstens auf dem richtigen Weg bin und zweitens kann ich meine Ausdauer und Kraft für den Rückweg besser einschätzen, wenn ich sehe, wie weit es noch zu gehen ist.
Hallo bewegunsgfreudige Mitmenschen, wer hat Lust mal in der schoenen Wetterau, speziell eine Wanderung rund um das Rosendorf Steinfurth mit
zugehen? Es sind ca. 13 km und etwas hügelig

>>Liebe Grüße
Ud2408
Klingt interessant. Ich bin dabei. Gibt es schon konkrete Pläne?
Emilia... hat geschrieben: Seit ich komoot habe, fühle ich mich, wenn ich allein unterwegs bin, wohler, weil ich dann sehe, ob ich erstens auf dem richtigen Weg bin und zweitens kann ich meine Ausdauer und Kraft für den Rückweg besser einschätzen, wenn ich sehe, wie weit es noch zu gehen ist.

Liebe Emilia..., das geht mir auch so. Die App ist eine gute Unterstützung, vor allem dann, wenn ein Weg mal wieder im Gestrüpp endet, weit und breit kein Wegweiser vorhanden und womöglich die Sonne hinter Wolken versteckt ist (Wo war jetzt noch mal Süden?? :( ). Okay, ich kann dann auf die Wetter-App schauen, aus welcher Richtung der Wind kommt, den feuchten Finger hochhalten. Aber wenn kein Wind weht?? :(

Vor der Tour, bei der Routenplanung, habe ich meist Flügel. Hier noch ein vermeintliches "Highlight" einbauen, dort noch einen Abstecher hinzu, um Rast an einem idyllisch gelegenen See zu machen (Ein See, der aber ausgetrocknet ist, wenn ich komme) und der kleine Umweg - über den Hügel mit der schönen Aussicht - muss auch noch sein. Sind ja nur paar Klicks. Manchmal verliere ich beim Planen die Höhenlinien aus den Augen. Vor Ort dann das große Staunen. :shock: Ächz. Vor allem wenn es die letzten Kilometer betrifft. Da überlege ich manches Mal, ob ich den winzigen Eselsberg (zufälliger Name) nicht doch besser umkreise, anstatt ihn direkt zu überqueren. 8)

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Im Moment beschreibe ich gerade eine Wanderung (Melibokus, Burg Frankenstein und so weiter), die von Tolstois "Wieviel Erde braucht der Mensch?" inspiriert war. Ich hätte das längst schon hier gepostet, scheitere bisher einfach nur an meiner Langatmigkeit beim Beschreiben. Das Wandern ging irgendwie schneller. :wink:

Bis bald!
--
Hallo ud2408,
Steinfurth kenne ich noch nicht. Grundsätzlich spricht mich Dein Vorschlag an, doch leider ist die Anreise mit den Öffentlichen ziemlich zeitaufwändig. Bis Bad Homburg oder Friedrichsdorf wäre etwas einfacher, da ein zweites Umsteigen entfiele. Falls Du dort mal etwas unternehmen möchtest?
:)
Liebe Frau Blau,

ein bisschen weiter weg, aber nicht uninteressant ist eine Wanderung im Hafenlohrtal, von dem Kurt Tucholsky folgendes sagte:

„Dies ist eine alte Landschaft, die gibt es gar nicht mehr, hier ist die Zeit stehen geblieben. Wenn Landschaft Musik macht, dies ist ein deutsches Streichquartett“

Wenn du in Rothenfels startest und nach Rothenbuch wanderst, dann kommst auch zum Gasthaus im Hochspessart, in dem eben jener eingekehrt ist. Ein Bild an der Wand zeugt von seinem Aufenthalt. Von diesem sagt er:

"Die Perle des Spessarts. Dies ist nicht das Wirtshaus im Spessart, das liegt in Rohrbrunn – aber wir nennen das um. Hier ist es richtig."
Der ganze Corona - Zirkus geht mir unglaublich auf den Zackel. Und wenn ich die ganzen Masken sehe, sinkt meine Laune im Minutentakt. Der Vorschlag von ud2408 ist ja schon mal ein Anfang. Meine Idee wäre für August etwas auszumachen. Sollte immer per S-Bahn erreichbar sein. Mir kommt in den Sinn der Frankfurter Grüngürtel oder von Frankfurt nach Hanau auf der rechten Seite immer am Main entlang.

Es gibt jetzt auch die virtual runs. Zb von https://www.corona-run.org/
Den Spaß könnten wir ja auch mitmachen. Hat zwar kein besonderen Sinn, aber wir hätten ein kleines Corona - Andenken!
So als Beispiel.

Damit es Frau Blau nicht zu langweilig auf so kurze Strecken wird, kann sie ja das Gepäck von uns allen schleppen :-)
MisterFritz hat geschrieben: Der Vorschlag von ud2408 ist ja schon mal ein Anfang. Meine Idee wäre für August etwas auszumachen. Sollte immer per S-Bahn erreichbar sein. Mir kommt in den Sinn der Frankfurter Grüngürtel oder von Frankfurt nach Hanau auf der rechten Seite immer am Main entlang. Es gibt jetzt auch die virtual runs. Zb von https://www.corona-run.org/
Den Spaß könnten wir ja auch mitmachen. Hat zwar kein besonderen Sinn, aber wir hätten ein kleines Corona - Andenken!

Da wäre ich im August dabei.
Der Grüngürtel ist immer wieder schön. Am Main entlang in Richtung Hanau ... auch gut! Gut, dass ich nicht entscheiden muss.

Die Idee mit dem Corona-Run gefällt mir. Das wäre eine weitere positive Erinnerung an diese etwas sonderbare Zeit. Kürzlich hatte ich gesehen, dass es auch von Megamarsch derlei Medaillensets gibt. Leider steht auf der Medaille "Family" drauf, und ich bin nicht willens, eine Parallelfamile zu gründen. Müsste ich womöglich Dich, Mister Fritz, adoptieren? :shock: :lol:

MisterFritz hat geschrieben: Damit es Frau Blau nicht zu langweilig auf so kurze Strecken wird, kann sie ja das Gepäck von uns allen schleppen :-)
Das ist total unleserlich geschrieben, es ist nicht zu entziffern!! Tschüüüüüss :D


GGTier.jpg
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Kampf den Corona-Pfunden
Es ist unglaublich, aber es stimmt was ich gelesen habe. In Coronazeiten nehmen die Menschen an Gewicht zu. Auch meine Waage bewegt sich in die falsche Richtung. Also habe ich eine runde bei Langen, Sprendlingen und Dreieich gedreht.
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Es war ein ruhiger Weg. Bei Dreieich bin ich in ein Neubaugebiet geraten. Totenstill war es dort. Kein Hund, keine Katze, kein Kind, kein Mensch zu sehen. Waren wohl alle außer Haus am schuften um die Schulden abzuzahlen :-)
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An einem Weg haben Kinder Steine schön bemalt und am Wegesrand gelegt. Mit viel liebe zum Detail. Erinnerte mich an die Muscheln, die mein Sohn früher gesammelt und auch bemalt hat.
Detail.jpg

Sonst gabs nix neues zu sehn.
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Emilia... hat geschrieben: Liebe Frau Blau, ein bisschen weiter weg, aber nicht uninteressant ist eine Wanderung im Hafenlohrtal ...
Liebe Emilia,
inzwischen habe ich diesen von Dir erwähnten Wanderweg gefunden. Die Streckenlänge passt perfekt für eine Wanderung mit meinem Liebsten; steht jetzt auf unserer Liste. Danke Dir!
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Sekundenglück

Herbert Grönemeyer:
„Es ist die Stille der Gefühle
Ein lauer Sommer, der durch mich fährt“
(YouTube)

Darin fand ich mich wieder; nur deshalb fügte ich Grönemeyers „Sekundenglück“meiner Playlist hinzu.
Später, am Abend, brach ich zu einer meiner Standardrunden auf. Bald zeigte sich, dass ich mir das Sekundenglück genauer hätte anhören sollen, denn da heißt es auch:

„An dem Tag, wenn du kommst, wird 's regnen“

Hatte ich auf den ersten zwei Kilometern noch geglaubt, der Regen würde ein paar Kilometer entfernt runtergehen, so machte mir die Realität bald Beine. Ich schaffte es gerade noch, unter einem Dachvorsprung Schutz zu finden, ehe es richtig schüttete. Warm genug war es, ich hätte ruhig nass werden können. Doch Ohrhörer und Smartphone würden Schaden nehmen. In einer Regenpause machte ich mich schnell auf den Heimweg. Fünf von geplanten fünfzehn Kilometern hatte ich auf dem Tacho. Es kostete Überwindung, anderthalb Stunden später noch einmal aufzubrechen.

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Am Ortsrand angekommen, hat man freie Sicht auf die untergehende Sonne. Ich spürte es, wider Erwarten: das Sekundenglück. Mit beschwingten Schritten ging ich der Sonne entgegen.

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Die Regenfront verlor sich in der Ferne. Auflösende Wolkendecken blieben zurück, überall Leinwände für traumhaftes Farbleuchten, das immer intensiver wurde. Grönemeyers Gesang war längst verklungen, doch diese speziellen Sekunden schwollen immer wieder an.

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Diese Komposition aus Licht, Gerüchen und Körpergefühl beflügelte mich, meine Schritte wurden immer leichter, schneller, ausschreitender. Immer wieder erlebe ich, wie kraftvolles körperliches Bewegen das Erleben dieser Naturphänomene verstärkt. Ich mag dann nicht stehenbleiben, um zu staunen, sondern mag lieber schreitend, wieder und wieder, mich in die Lichtfluten stürzen.

Nach einigen Kilometern war dann ein Waldstück zu durchqueren. Es tropfte von den Blättern, es knackste und raschelte am Boden. Feucht und schwer erschien die Dunkelheit. Bald war ich wieder unter freiem Himmel. Ein ziemlich voller Mond beleuchtete den Weg.

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Am Lerchenberg hatten sich, bei einer früheren Runde durch die Dunkelheit, einige Jugendliche einen Scherz erlaubt. Sie feierten im Schutz von Bäumen und Sträuchern. Als ich vorbeikam fiel ein Schuss. Einer kurzen Stille folgte anerkennendes Lachen von jungen Männern: „Hoa hoa“ Damals hatte ich einen Schreck bekommen, an den ich mich erinnerte. Doch an diesem Abend wurde die Dunkelheit mehrmals beleuchtet. Von hinten kamen laufend Fahrzeuge, vermutlich vom Tennisclub.

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Bald bog ich auf den Radweg neben einer Straße ein. Mehrere Versuche, den Mond zu fotografieren, waren misslungen, zu fern war er. Nach rund sieben Kilometern das Unerwartete: der Mond lag mir zu Füßen. Ich übertreibe, eigentlich nahm er nur ein Bad in der Pfütze.

Schon ging es auf die letzten Kilometer. „Und du denkst, dein Herz schwappt dir über.“
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Ich darf dir Frau Blau und euch ein weiteres Highlight vorstellen?

Etappe 7 des Nibelungensteigs

https://www.nibelungenland.net/Qualitae ... rg-am-Main

Da ich immer nur Unteretappen laufe und wenn möglich nur auf Waldwegen,
bin ich vom Naturparkplatz Kreuzschleife in Freudenberg zur gleichnamigen Burg "gewandert". Hier zwei Impressionen:

1.jpg


2.jpg



Demnächst werde ich vom Naturparkplatz Stutz in Bürgstadt zur Centgrafenkapelle aufbrechen.
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Oh schön, Emilia, Impressionen vom Nibelungensteig!

Auf den Nibelungensteig habe ich es seit vielen Monaten abgesehen. Im Juni, während einer "Sommersonnenwende-Wanderung", streifte ich diesen Steig. Da wurde mir eigentlich erst richtig bewusst, dass die längsten Tage bald schon wieder vorbei sind. Ich hatte nämlich überlegt, den Nibelungensteig in zwei Etappen zu gehen. Besser wären natürlich drei Etappen, denn irgendwann nach 40 bis 45 km bekomme ich langsam einen Tunnelblick und kann die Umgebung nicht mehr so recht wertschätzen.

Auf zwei Etappen kam ich deshalb, weil An- und Abreise zeitaufwändig/ umständlich sind. Wie machst Du das, Emilia? Fährst Du mit dem Auto zum Startpunkt? Und wie gelangst Du am Ende zurück?

Wäre toll, Du berichtest von Deiner nächsten Tour!
Felder bei Ringheim.jpg
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Ja Frau Blau. Ich fahre zu einem Wanderparkplatz und laufe nur soviel, wie ich auch wieder zurück kann oder eben ein kleiner Rundwanderweg. Bei öffentlichen musst halt schauen wo Bahnhöfe anzutreffen sind wie in Miltenberg.
Ist ja schön, das hier Leben einkehrt und sich verschiedene Beteiligen. Gestern Abend war ich draußen. Diesmal hab ich keine Security gesehen und hab heimlich ein Bild gemacht. Ich bin ein Held :-)
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Es war still. Während der Woche sind kaum Menschen unterwegs.
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Ein Blondine mit Dialekt aus Osteuropa fragte mich nach dem Weg nach Darmstadt. Ganz schön mutig. Sie hatte noch 15 km vor sich und es war schon 21:00 Uhr. Ich konnte aber sehen, das sie eine Profin war. Sie war Top Ausgerüstet.
2 paar Socken habe ich mir heute bestellt. 23,00 Euro. Hab mich gestern zum letzten mal geärgert. Mit minderwertigem Zeug hat das keinen Sinn.
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