Wie sieht es am Marbachstausee eigentlich mit Mücken aus? Es juckt mich - aus Gründen - gewaltig, diese Frage zu stellen.

Liebe Frau Blau - dazu kann ich nix Allgemeines sagen, heute jedenfalls war kein Stechgeziefer in der Nähe.

Liebe tigi - einen nackten Mann AUS dem Haus zu tragen hätte möglicherweise für mehr Aufsehen gesorgt ;)
Heute war ich auf einem ganz besonderen Weg unterwegs - ein Waldkunstpfad, den es kaum noch zu toppen gilt - und das fast vor meiner Haustüre

https://2020.waldkunst.com/

ein paar wenige ausgewählte Impressionen, die ausreichen sollten, sich auf den Weg (ca 3,5 km) zu machen ;)

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Emilia... hat geschrieben: Heute war ich auf einem ganz besonderen Weg unterwegs - ein Waldkunstpfad, den es kaum noch zu toppen gilt - und das fast vor meiner Haustüre

https://2020.waldkunst.com/

ein paar wenige ausgewählte Impressionen, die ausreichen sollten, sich auf den Weg (ca 3,5 km) zu machen ;)
Liebe Emilia, wow, und das, wo ich doch Füße sammele! Okay, nicht so, wie man jetzt denken könnte. Äh, und auch nicht sooo, wie ebenfalls denkbar wäre. :D Egal, feiner Tipp! Ich muss unbedingt mal wieder eine Tour dort planen. Übrigens, Füße und - gedanklich bei Deinem aktuellen Blogbeitrag - Gesichter üben momentan eine gewisse Anziehungskraft auf mich aus. Allerdings eher iin Form von Momentaufnahmen. Häufig turne ich mit der Kamera um Skulpturen oder Denkmäler herum, nicht um tatsächlich ein Foto zu machen, sondern um mich auf verschiedene Blickwinkel gut fokussierem zu können. Meine Gedanken haben gerade Fuß, aber es fehlt noch die Hand. Wie auch immer, Dein Gesichter-Blogbeitrag und dieser Waldkunst-Tipp haben direkt wieder Wanderlust in meine Adern gepumpt. *hibbel hibbel*
Danke auch für die Antwort auf die Frage zu den Mücken! Der Juckreiz hat inzwischen nachgelassen, ich bin gewillt, mich den Biestern einmal mehr zu stellen. Allerdings sollte ich direkt den "Bite away" in den Rucksack stecken, sonst habe ich den beim nächsten Mal wieder nicht dabei, ts.

Dir 'ne gute Zeit! Bin gespannt, was Du als nächstes mitbringst. :)
Also wenn Füße eine gewisse Anziehungskraft ausüben, da hätte ich ein Rezept!
Auch für den ambitionierten Wanderer und Wanderin als Motivationsmahlzeit geeignet!
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Hackfleischauflauf mit Speck
Guten Appetit
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toller Thread - bin begeisterte Leserin....
leider hat mein innerer Schweinehund im Moment Oberwasser.... :?
MisterFritz hat geschrieben: Also wenn Füße eine gewisse Anziehungskraft ausüben, da hätte ich ein Rezept!
Auch für den ambitionierten Wanderer und Wanderin als Motivationsmahlzeit geeignet! -->Hackfleischauflauf mit Speck
Guten Appetit
Uuääh, Mister Fritz, das ist ja voll unappetitlich. :lol:
Ich musste bei dem Anblick sofort an den Megamarsch 2019 denken. So wie diese Hackfüße ausschauen, fühlten sich meine Füße nach etwa 70 km an.

Gundulabella hat geschrieben: toller Thread - bin begeisterte Leserin....
leider hat mein innerer Schweinehund im Moment Oberwasser.... :?
Kann ich mir gut vorstellen, Gundulabella, auf dem Oberwasser kann sich der Schweinehund so herrlich treiben lassen. Zieh dem ruhig mal den Stöpsel aus der Badewanne! Und mache ein Foto von seinem verdutzten Gesicht! :D
Ach schade, geht ja gar nicht, ist die Fantasie schon wieder mit mir durch.

Zum Abschluss noch ein puscheliges Hummelpummelchen:
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Samstag, 25. Juli 2020

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Übersicht der Tour

Plan: Nach Seligenstadt wandern, am Main frühstücken, wieder nach Hause gehen.
Prädikat: nichts Besonderes


Teil 1: Licht und Schatten | Mut und Muffensausen


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4:55 Uhr | Ich bin nicht allein
Direkt nach dieser Aufnahme bemerke ich ein Fahrradlicht - es taucht quasi ganz links im Foto aus der Dunkelheit auf. Während ich auf den Tunnel zugehe, wird mir klar: Ich werde vermutlich mitten im Tunnellicht stehen, wenn die Person auf dem Rad den Tunneleingang erreicht. Gesehen zu werden, ohne selbst etwas sehen zu können … – nicht mit mir! Mit einem Sprint auf leisen Sohlen durchquere ich die lichte Bühne. Nach rechts raus aus dem Tunnel. Der Weg ist von Laternen gesäumt, nur in den schattigen Zonen fühle ich mich wohl. Keine Ahnung, ob ich bemerkt wurde oder nicht. Falls ja, habe ich zumindest mal einen verängstigten Eindruck gemacht. Super Opfer! Die „Flucht“ nach vorn war vielleicht doch keine so gute Idee.

Wer auch immer da auf dem Rad unterwegs ist, die Person hat eine andere Richtung als ich eingeschlagen, denn ich bekomme sie weder zu hören noch zu sehen.

Pfiffe im Dunkel
Kurz darauf komme ich an der weiträumigeren Unterführung einer Brücke vorbei. Zum Glück kann ich diese rechts liegen lassen, auf dem Bahndamm in andere Richtung weitergehen. Der Bereich unterhalb der Brücke bietet dank der gespeichertem Sonnenwärme einen angenehmen Platz zum Trinken oder Schlafen. Vor einiger Zeit kam ich dort spätabends mit dem Fahrrad vorbei. Jemand machte sich einen Spaß und sprang mit Gebrüll aus einem Schatten heraus auf den Weg. Mann ey, ich habe mich damals fast zu Tode erschrocken. Immerhin, diese Trigger sorgen doch immer wieder für Spannung im Leben. Da wird es nicht langweilig?

Nahezu lautlos husche ich im Sichtschutz einer Baumgruppe weiter. Als ich aus dem Schutz herausgehe, ertönt hinter mir - von irgendwo im Bereich der Brücke - ein fast tonloser, sehr kurzer Pfiff. Wie wenn jemand einem Kameraden ein Signal gibt. Ich überlege kurz, stoppe absichtlich abrupt, drehe mich um 180°, und bleibe wie ein mächtiger Fels (bloß nicht wieder ängstlich wirken) stehen, um irgendetwas zu erkennen. Natürlich kann ich nichts sehen, denn unter der Brücke und auch rund um das Gleisbett ist es finster. Der Schein der Straßenlaternen, die den Bahndamm auf meiner Seite säumen, blendet etwas. Nicht zu ändern, einfach weitergehen. Erneut ein Pfiff, doch so leise, dass ich mich frage, ob ich mir das nicht eingebildet habe.

Und was war das jetzt?
Nach weiteren hundert Metern schräg hinter mir ein Geräusch, das an dieser mir vertrauten Stelle ungewöhnlich ist. Ein sachtes Quietschen wie Metall an Metall, ganz kurz nur … dann noch einmal … Ein Blick auf die Uhr verrät, dass in Kürze eine S-Bahn vorbeirauschen müsste. Könnte sein, dass ein Signal umgestellt wurde, wodurch dieses Geräusch ausgelöst wurde. Meine überwache „Rundum-Wahrnehmung“ bleibt aktiv. Bewusst ein- und ausatmen, den Körper entspannen. Schließlich rauscht die Bahn vorbei, die hell erleuchteten Fenster verschwimmen zu einem warmen Leuchtbalken. Wusch und vorbei, gefolgt vom Sirren der Gleise … abklingend. Dann nur noch das Rascheln der in Büschen und Gras verborgenen kleinen Nager und Hasen, die – aufgescheucht, vielleicht von meinen Schritten - schnell ins Feld flüchten. Zweihundert Meter weiter ein Reh, Im hohen vertrockneten Gras heben sich seine Umrisse verschwommen ab. Ganz still steht es, ich spüre seinen Blick. Damit stellt sich eine angenehme Entspannung ein. Der nächste Ortsteil liegt in Sichtweite. Wie lang einem 1000 m vorkommen können!

5:20 Uhr | Intelligente Beleuchtung

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Dem Bahndamm folgend, geht es durch die Stadtteile Rodgaus. Auf diesem Foto ist eine Laterne mit der neuen „intelligenten“ LED-Beleuchtung zu sehen. An den Lichtmasten befinden sich Bewegungsmelder. Das Licht ist gedimmt, erst mit meinem Annähern wird es an der jeweiligen Laterne heller, zielt also genau dorthin, wo ein Fußgänger oder Radfahrer unterwegs ist.

Rechts außerhalb des Bildrands befindet sich die Dudenhöfer Düne – ein Biotop am Rand der Siedlung. Sandmagerrasen und Heide, verteilt einige Bauminseln. Für mich ein etwas irritierender Ort, wie ein Stückchen Lüneburger Heide, das an diesen Ort projiziert wird.

5:39 Uhr | Zwischen Dudenhofen und Jügesheim

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Der dunkle Streifen am Horizont zeichnet die Linie des vor mir liegenden Weges in östlicher Richtung, der neben dem Bruchgraben bis zur Rodau führt.

5:52 Uhr | Rodau Park

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Die Wasserschlange im Rodaupark. Jede der fünf Figuren steht für einen Stadtteil Rodgaus.
Die Zuordnung darf sich der Betrachter aussuchen.

Beim letzten Mal, als ich hier vorbeikam, lag ein Teil der Wasserschlange am Boden. Die Fallböen im August 2019 hatten auch in Jügesheim erhebliche Schäden angerichtet. Inzwischen ist der Rodaupark wieder hergerichtet. Ein neu eingesetztes Stück Eichenholz macht die Schlange wieder komplett.

6:18 Uhr | Alte Rodaubrücke

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Weiter geht es über die bald 150 Jahre alte Brücke. Die darunter fließende Rodau wirkt fast etwas verschlafen. Oder spiegele ich mich darin? Auf diesem Weg verlasse ich Hainhausen und streife den südlichen Zipfel des Stadtteils Weiskirchen.

6:29 Uhr | Brücke über die B 45

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Dieses Foto zeigt nicht wirklich, wie sehr die ganze Brücke zu leuchten scheint. Ein Erleben, wie in ein warmes Lichtbad einzutauchen. Am liebsten würde diesen Moment wieder und wieder erleben, bis ich davon völlig berauscht wäre. Dieses Morgensonnenlicht ... Könnte ich es doch trinken! High sein, frei sein. Nee, ich bin ja schon frei, oder warum marschiere ich hier am frühen Morgen herum? Während ich die Brücke verlasse, ist es ein bisschen so, als würde ich eine lichte Haut abstreifen. Ein vergängliches Highlight, das in wenigen Minuten verschwunden sein wird.

6:36 Uhr | Bleib zauber!

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Bleib zauber! Wer könnte da widerstehen?


„Auf das Rehbockseck“, so der Name des Flurstücks rechts am Weg. Das erinnert mich an eine Vollmondwanderung im April, als ein unheimlich anmutendes Schrecken eines Rehbocks weit durch den dunklen Wald hallte. Seht ihr, vor dem Waldrand wartet eine große Dusche. Soll ich?

6:37 Uhr | Blick zurück
Ein Blick nach links. Der ferne Grünstreifen, dahinter verborgen die lichte Brücke.

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6:38 Uhr | Ein Jungbrunnen?

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Das Wasser verströmt zwar einen metallischen Geruch, dennoch verspüre ich ein klitzekleines bisschen den Wunsch, mich nassregnen zu lassen. Doch es würde sich rächen. Im nahen Wald wäre ich ein gefundenes Fressen für die Mücken. In der nicht weiter hinterfragten Annahme, der Sprühstrahl verlaufe im Kreis, setze ich den Weg fort, als letzte Tropfen in die Pfütze fallen. Doch – oha! – der Strahl kehrt um, saust mir entgegen! Und wie schnell! Nun aber zurück! Wer weiß schon, was es mit diesem Bleib-Zauber wirklich auf sich hat! Ja, wenn es ein Jungbrunnen wäre, aber kann ich da sicher sein?

Danke für die Begleitung! Ich gehe dann mal unbeobachtet weiter, folge der Dreimärkerschneise und schließlich dem Jügesheimer Weg Wir lesen uns in zweieinhalb Kilometern, am Ortseingang Froschhausens wieder! Dann suchen wir uns gemeinsam einen Platz am Main.
Teil 2 | Kein Grund, sich irgendwelche Nudeln zu machen

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Nach der „Bleib-Zauber-Dusche“ (4) ging es entlang der Dreimärkerschneise und dem Jügesheimer Weg durch ein Waldgebiet. Dort, wo im vergangenen Sommer das Unwetter gewütet hat, gibt es nun Lichtungen,. Der einstige Wald liegt als Totholz kreuz und quer. Kurz hinter der A 3 (rote Stecknadel) geht es mit dem Wanderbericht weiter:

7:09 Uhr | Ankunft in Froschhausen


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Nach nun 2,5 km erreiche ich den Ortseingang Froschhausen. Die offenen Gewächshäuser muten im Morgenlicht etwas seltsam an. Wie Skelette aus Metall, die über Nacht heimlich ihrer schützenden Hülle beraubt und innerlich ausgeweidet wurden. Der verinnerlichte Modus, in den ich Schritt um Schritt gelangte, hat einen direkten Draht zur Fantasie – und die läuft auf Hochtouren. Leider kann ein Foto nichts davon einfangen.

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7:24 Uhr | Bunte Steine
Auf der langen Mauer vor der Schule liegt eine Steinschlange. Steinschlangen und Corona, das gehört für mich inzwischen zusammen. Während des Shutdowns waren viele Familien mit dem Bemalen von Steinen beschäftigt. Unzählige dieser Steine wurden „ausgewildert“ und in FB-Gruppen wurden die gefundenen gemeldet. Ich selbst habe ein paar Steine bemalt und auf den Weg geschickt. Vor allem als die Spielplätze geschlossen waren, war die Steinsuche ein guter Anlass für Kinder, nach draußen zu gehen. Während des Shutdowns begegneten mir überhaupt häufiger als zuvor Familien draußen in der Natur.

7:29 Uhr | Flutgrabenweg

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Der Flutgrabenweg führt in nordöstlicher Richtung aus Froschhausen heraus. Ein Schild weist zur Kapelle auf der Liebfrauenheide. Bei einer nächsten Tour schaue ich sie mir mal an.

7:33 Uhr | Wie im Bilderbuch
Ich könnte glauben, durch die heile Szenerie eines Bilderbuchs zu wandeln. So friedlich wirkt die Umgebung. In dem verschlafenen und zugleich skeptischen Blick der Kuh finde ich mich wieder.

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7:43 Uhr | Wanderautobahn

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Fernwanderwege erweisen sich streckenweise als ähnlich reizlos wie eine Autobahn. Zur Abwechslung mag ich diese dennoch gerne. Genau richtig, um unabgelenkt die Freude an der Bewegung zu genießen. Das Rhythmische, das Vorankommen … das fühlt sich so gut an.

7:45 Uhr | Haftnotiz to-go
Was ist das? Am Absperrbügel neben dem Bahnübergang hängt ein Zip-Beutel mit Papierschnipseln. „Gedanken to-go“ steht auf dem Aushang. Eigentlich habe ich so schon mehr als genug Gedanken. Ich will weitergehen, doch „Bimm bimm bimm“, da gehen die Schranken runter. Soll ich das als Zeichen des Himmels deuten? Eher nicht. Innerlich schüttele ich den Kopf über mich, als ich nun doch in den Beutel greife.

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Mit einem Griff befördere ich eine kleine Auswahl Lose heraus. Meist steht „Für Dich“ drauf. Aber auch „bedenkenswert“ gibt es, und damit ist die Wahl getroffen. Hmm … An einem Bahnübergang mitten im freien Feld werde ich nun angeregt, mir lieber „Nudeln als Sorgen zu machen“.

7:44 Uhr | Die Bahn ist wieder frei

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Dem eiligen Landwirt überlasse ich gerne die ganze Fahrbahn. Dann wechsele ich zur andere Seite und setze den Weg neben der Bahnlinie fort, stecke den Denk-Zettel ein. Wie bringe ich eine Sorge in Nudelform? Einen Nudelteig herstellen und ihn wie Sorgenfalten auswellen? Die Sorgen einverleiben, so als sei ich ein samtweiches Sorgenfresserchen. Fehlt nur noch ein Reißverschluss zwischen meinen Lippen. Keine so schlechte Idee, manch Sorge entsteht erst durch ein unbedacht ausgesprochenes Wort. Ich will den langweiligen Nudel-Sorgen-Gedanken nicht. Deshalb begleitet er mich auch länger.

7:55 Uhr | Hallo hallo? Ist da das Spaghettimonster?

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Hier gibt es einen Bahnübergang mit Bedarfsschranke. Die Schrankenbäume sind grundsätzlich unten. Wer mit einem Fahrzeug durchfahren möchte, kann den Hebel an der Wechselsprechanlage drücken und um Öffnung bitten. Ich könnte die Sprechanlage nutzen, um das Nudel-Sorgen-Thema mit jemandem zu besprechen. Die knarzendem Antworten aus dem gelben Kasten klängen vielleicht wie aus einer anderen Welt. Lieber nicht ... womöglich antwortete mir das Fliegende Spaghettimonster

Als Fußgänger nutzte ich den benachbarten Fußgängerüberweg, der im Zickzack durch ein Absperrbügellabyrinth auf die andere Seite führt.

8:05 Ihr | Komfortzone | Von der Anstrengung des Stehenbleibens
Durst! Vorhin, der Wunsch mich beregnen zu lassen, jetzt geht es mir auf: das war ein leises Zeichen, dass der Körper Flüssigkeit braucht. Die Gedanken kleben, bilden keine Sätze mehr. Keine Lust, den Rucksack abzusetzen, um an das Wasser zu kommen. Bin ja eh bald am Main, werde Pause machen und in Ruhe trinken. Ich mag jetzt nicht stehenbleiben. Weitergehen liegt im Bereich meiner Komfortzone. Das Stehenbleiben erforderte ein erneutes Losgehen. Dazu müsste ich mich aufraffen! Zum Aufraffen wäre ich jetzt viel zu faul.

Beim letzten Mal hatte ich versprochen, die Etappe bis hin zum Main zu beschreiben. Während der Wandertour war ich zu diesem Zeitpunkt selbst enttäuscht, noch nicht am Main zu sein. Die im Off rauschenden Fehleinschätzungen hatten zu einer Erwartung geführt, die mir erst dadurch bewusst wurde. Wie ein fader Hauch strich die Enttäuschung über mein zuversichtliches Gemüt. Da werden die Beine nur deshalb schwer, weil die Gedanken den Weg schwerer machen, als er in Wirklichkeit ist. Trotzdem, kein Grund, sich irgendwelche Nudeln zu machen!
Dateianhänge sehen Sie nur als registriertes Mitglied im 50plus-Treff.
Wow, Frau Blau, nicht nur die Energie so früh am Morgen solche Touren zu unternehmen, sondern auch noch tolle Bilder und spannend geschrieben.
Ganz herzlichen Dank.
Inleaj hat geschrieben: Wow, Frau Blau, nicht nur die Energie so früh am Morgen solche Touren zu unternehmen, sondern auch noch tolle Bilder und spannend geschrieben.
Ganz herzlichen Dank.
Hallo Inleaj, über Deine Rückmeldung freue ich mich. Den dadurch ausgelösten Motivationsschub nutze ich heute Abend, um den dritten Teil zu formatieren und hier auszulegen. Ich sehe mich schon um Mitternacht beim Frühstück am Main. Das hat was! :D