Erst mal vorweg : Wer glaubt, er müsse irgendwo in der Weltgeschichte rumfliegen, der soll das in Gottes Namen tun !
Als bodenständiger Mensch,( was ja nicht gleich altbacken und altmodisch bedeutet !) möchte ich jedoch hier an dieser Stelle , einfach nur an die Vernunft und ein dringend notwendiges Umdenken, appellieren !
Gerade in dieser Zeit, wo überall von Achtsamkeit und Selbstfindung gesprochen wird.... Kann man das nicht auch hier in Deutschland praktizieren ? :?:
@tiegerweibchen.., es geht doch nicht um "sich praktizieren", wenn man in die Ferne reist. Es geht um andere Kulturen, gastfreundliche Menschen, um Natur, Tierwelt... Freiheit. Raus aus dem "muffigen" und überreglementierten Deutschland... :shock: :shock: :shock: Ich möchte sehen, fühlen und erleben, wie Menschen in anderen Kulturen leben, wie sie sich geben, wie sie einen akzeptieren; erfahren, was ihre Gedanken sind zu "Gott und die Welt", ihre eigene Welt... ich möchte deren Küche kennenlernen...und! ich möchte auf neue Gedanken kommen...Und ein Aspekt der für mich sehr wichtig ist: ich möchte mit eigenen Augen und Empfindungen erleben wollen...

Immer wieder rmußte ich feststellen, dass das, was in unserem TV so zu sehen ist, nur die "halbe Wahrheit" ist und sehr manipulativ wirkt!! Und wenn man sich selbst einen "Tellerrand" durch Reisen schafft, ist man weniger anfällig für unnötige politische Manipulationen....
Andre6110 hat geschrieben: Immer wieder rmußte ich feststellen, dass das, was in unserem TV so zu sehen ist, nur die "halbe Wahrheit" ist und sehr manipulativ wirkt!! Und wenn man sich selbst einen "Tellerrand" durch Reisen schafft, ist man weniger anfällig für unnötige politische Manipulationen....



wahre Worte
@Andre :P
..oder um die Verwandtschaft zu besuchen
@tigerweibchen
Denkst du nicht auch dass das jeder für sich selbst entscheiden sollte und dass Menschen, die zuhause sorgsam und achtsam mit ihren Mitmenschen und der Welt, in der sie leben umgehen das auch auf Reisen tun?

@Andre6110
Besser hätte man es nicht ausdrücken können, du sprichst mir aus dem Herzen. Reisen bedeutet über seinen Tellerrand hinaus sehen, neugierig auf den anderen und sein Leben sein, neue Eindrücke gewinnen und vieles mehr.

Und gerade jetzt, wo der Tourismus fast zusammen gebrochen ist bedeutet es für viele ein kleines bisschen Existenzsicherung wenn Touristen kommen. Ich war letztes Jahr im September auf Safari in Kenia. Und abgesehen davon dass es die schönste Reise meines Lebens war und ich die Parks sicher nie mehr so erleben werde (was ich den Menschen dort finanziell wünsche) und Kenia was Corona betrifft überraschenderweise ein wesentlich besseres Hygienekonzept als Deutschland hat konnte z.B. unser Guide durch seinen Verdienst und unser finanzielles Dankeschön das Schulgeld für seine Kinder bezahlen, unser Askari Mais für seine Familie kaufen usw.
In den Parks nimmt das Wildern wieder sehr stark zu weil die Ranger nicht mehr bezahlt werden können und die Menschen, die dort leben keine Einnahmequelle mehr haben um ihre Familien zu ernähren.
Und so ist es doch im Moment überall wo ein großer Teil der Bevölkerung vom Tourismus lebt

Sorry, das war jetzt ein sehr langer Beitrag und dann auch noch von einem Neuling :wink:
Es ist hier, wie im restlichen Leben, doch immer das Gleiche !
Wenn jemand seine Meinung äußert, fühlt sich IMMER jemand auf den Schlips getreten. :roll:
Ich kann Eure Argumente ja teilweise auch verstehen, aber darum geht's doch garnicht !
Niemand sollte sein Verhalten rechtfertigen müssen !
Bevor man den Armen in Afrika (oder anderswo) helfen will, könnte man ja,
MEINER MEINUNG NACH , vielleicht mal über die Alters - und Kinderarmut in Deutschland nachdenken. :|
@tigerweibchen
Dafür bitte ich dich vor den Vorhang. Leider ist es bei vielen Menschen fast schon "modern" geworden, Bedürftigen irgendwo im Ausland zu helfen und der notleidende Nachbar wird kaum beachtet. In Österreich ist es leider nicht anders als sonst wo. Wahrscheinlich wird dieses Verhalten damit begründet, dass die stille Hilfe gleich ums Eck nicht so spektakulär ist, wie z. B. für Strassenkinder in Rumänien (nur als ein beispiel stellvertretend für viele derartige projekte) zu sammlen. Auch da trifft der Threadtitel mehr als passend zu.
@tigerweibchen.., ich akzeptiere deine Meinung bezüglich deinem Urlaubsverhalten voll und bin auch froh, dass es so viele Menschen gibt, die gleich denken wie du. Das meine ich nicht ironisch oder gar sarkastisch. Oft denke ich, wenn ich fern der Heimat unterwegs bin und so in die atemberaubenden Landschaften schaue... was wäre, wenn hier die ganzen Kreuzfahrttouristen, die Campingurlauber von Ost- und Nordsee, die Pauschaltouristen.... wenn die alle hier "herumgeistern" würden .... Also doch lieber Menschen wie du... Ich habe eh angst, dass diese Gegenden eines Tages mit Asphaltpisten geschändet werden, auf denen Buskolonnen voll gepackt mit Tagestouristen alles kaputt machen, wofür die Natur Millionen von Jahre gebraucht hat, um dies hier entstehen zu lassen..... :shock: :shock: :shock:
@Valentin,
"der notleidende Nachbar" lebt in einem Staat mit einem, teils ausufernden, Sozialsystem und verpflichtender oder staatlicher Krankenversicherung.
Nicht überall in Osteuropa ist das der Fall.
Und was soll uns das jetzt sagen , Hawaii :?:
vermutlich, dass es "uns gut geht" ;)


ich bin allerdings auch der Meinung, man sollte die Menschen reisen lassen.

Nicht alles ist mein Ding, wenn ich die Kreuzfahrtschiffe im kleinen Hafen von Oslo gesehen habe z.B., da wurd mir übel, weil es einfach falsch aussieht, wie ein Geschwür in der Natur...

Persönlich habe ich/wir auch weitere Reisen gebucht/geplant... coronaconform und immer mit Blick auf Einreisemöglichkeiten und die jeweiligen Vorraussetzungen im Land. Tja, die Mühe muss man sich dann halt machen, wenn man in diesen Zeiten reisen möchte...

mein größter Wunsch ist es, nach jetzt über einem Jahr meine Tochter mit Familie in Australien einmal wiedersehen zu können und sowie das möglich ist, bin ich eins zwei drei dort. Geimpft bin ich, also hoffe ich ehrlich gesagt auch in dieser Hinsicht auf Vorteile... so isset
Hawaii.75 hat geschrieben: @Valentin,
"der notleidende Nachbar" lebt in einem Staat mit einem, teils ausufernden, Sozialsystem und verpflichtender oder staatlicher Krankenversicherung.
Nicht überall in Osteuropa ist das der Fall.


Das sollte aber niemanden daran hindern, sich auch um seine eigenen Nachbarn zu kümmern und in seiner eigenen Umwelt Gutes zu tun. Das sogenannte "ausufernde" Sozialsystem kommt dennoch nicht allen Mitbürgern zu Gute. In Österreich waren 1.472 Mio. Menschen/16.9% der Bevölkerung (Stand Mai 2020) davon betroffen, arm und/oder ausgegrenzt zu sein. Auch mehr als 300.000 Kinder und Jugendliche unter 18, leben in solchen Verhältnissen. Wenn das kein Grund ist hier zu helfen, was dann?
@tigerweibchen: "Bevor man den Armen in Afrika (oder anderswo) helfen will, könnte man ja, MEINER MEINUNG NACH , vielleicht mal über die Alters - und Kinderarmut in Deutschland nachdenken."

Das Eine schließt das Andere doch nicht aus
Aber gerne, wenn du dann auch beides tust ! Und genug Geld hast um
"allen" was abzugeben....beneidenswert ! ? :?: :?: :?:
tigerweibchen1960 hat geschrieben: Erst mal vorweg : Wer glaubt, er müsse irgendwo in der Weltgeschichte rumfliegen, der soll das in Gottes Namen tun !
Als bodenständiger Mensch,( was ja nicht gleich altbacken und altmodisch bedeutet !) möchte ich jedoch hier an dieser Stelle , einfach nur an die Vernunft und ein dringend notwendiges Umdenken, appellieren !
Gerade in dieser Zeit, wo überall von Achtsamkeit und Selbstfindung gesprochen wird.... Kann man das nicht auch hier in Deutschland praktizieren ? :?:

Du meinst es sicherlich gut.
Dein Aufruf könnte besser ankommen, wäre dieser fast aggressiver belehrender Unterton nicht zu spüren.