Hier soll eigentlich beschrieben werden, wie einem Filme gefallen (oder auch nicht), dazu kann man schon mal nen Link dazu einstellen, aber die eigene Meinung ist gefragt.
Mein Tipp - vor ein paar Tagen angesehen: "Es gilt das gesprochene Wort"
(romantisches deutsch-französisches Filmdrama)

Obwohl der Film schon ab 12 Jahren zugelassen ist, sind zu Beginn des Filmes ein paar Szenen, die etwas gewöhnungsbedürftig sind.

Kurzer Inhalt: Deutsche Pilotin trifft auf kurdischen Lover-Boy, er möchte nach Deutschland und schafft es sie zu überreden, ihn nach Deutschland zu holen und mit ihm eine 3-jährige Scheinehe einzugehen. Wie beide mit diesem "Deal" umgehen, ist bemerkenswert.

Starke Schauspieler, die dieses Thema gut rüberbringen und nachdenklich machen! Mir hat der Film sehr gut gefallen, da die Unterschiedlichkeit bzw, Unvereinbarkeit der beiden Hauptpersonen toll rausgespielt wurde.
Melissa56 hat geschrieben: Ballon

Ich habe mir „Ballon“ von Michael Bully Herbig angesehen.
...
Gute und spannende Unterhaltung.

Hab's jetzt im SommerNachtFilmFestival Nürnberg im Freiluftkino gesehen.

Sehr spannend, gute Leistung von Bully Herbig und seinen Schauspielern.
Sehr glaubwürdiges DDR-"Feeling".
Im Freiluftkino diesen Film anzusehen, ist das i-tüpfelchen.

Falls du ihn nicht schon kennst, dann schau dir mal
Bridge of Spies (Der Unterhändler)

an. Von Steven Spielberg, 2015, Hauptrolle Tom Hanks.

Ist auch sehr spannend. Ein Klassefilm, bei dem mir eine Beschreibung schwer fällt.
So wie du mich willst - Psychodrama mit Juliette Binoche

Die 50-jährige Claire hat sich das Facebook-Profil einer 24-jährigen mit falschem Bild angelegt, um ihren Liebhaber auszuspionieren.
Sie versucht es über seinen besten Freund. Doch als sie anfangen, sich zu schreiben, verlieben sie sich ineinander.
Es entwickelt sich ein intensiver Chat-Flirt.
Irgendwann verliert sie die Kontrolle über das virtuelle Spiel.

Spannend aber zum Schluß etwas verwirrend. Trotzdem sehenswert.
Das macht mich sehr neugierig auf den Film.
Allerdings gehe ich nicht so gerne ins Kino und ich werde wohl warten müssen, bis ich ihn anderweitig finde.
A Star is born
Lady Gaga's Anfangszeit, toller Film ,tolle Musik ,Gänsehaut........
PUSH - Für das Grundrecht auf Wohnen (2019)

Eine Filmkritik von Bianka Piringer


Das Problem von Entmietungen, Luxussanierungen, explodierenden Mietpreisen auf dem Wohnungsmarkt betrifft immer mehr Menschen. In vielen Großstädten der Welt können sich nicht nur Geringverdiener, sondern zunehmend auch Mittelschicht-Angehörige keine adäquate Mietwohnung oder gar ein Eigenheim mehr leisten. Der Dokumentarfilm des Schweden Fredrik Gertten (Bikes vs Cars) vertieft sich in dieses globale Phänomen, das von vielen bereits als eine der größten Herausforderungen unserer Zeit betrachtet wird. Er begleitet Leilani Farha, die UN-Sonderberichterstatterin für das Menschenrecht auf Wohnen, auf ihrer Recherchereise um die Welt, die in einen Aufruf zum politischen Paradigmenwechsel mündet.


Den Film habe ich heute gesehen, und er hat mich erschüttert!

Die Städete werden zunehmend zu Geisterstädten, weil sich die Mieter das Wohnen in den Zentren nicht mehr leisten können.
Dazu stehen unzählige Wohnungen leer, weil sie von Investoren gekauft werden, die sie als Kapitalanlage einfach leerstehen lassen.

Wer was zum Beruhigen sucht soll sich den Film nicht anschauen!
"GUT GEGEN NORDWIND"

vor 2 Wochen habe ich mit meinem Freund den Film angeschaut.
Ein rein verbaler Austausch zwischen Emma und Leo entwickelt sich aus einem Versehen.
Vorsichtig, fast im Zeitlupentempo, dann energischer drängt die virtuelle Parallelwelt der beiden in die komplizierte Wirklichkeit.

Mir hat der Film gefallen, mein Freund fand zu wenig "Handlung".


Ganz anders der Film "EIN LICHT ZWISCHEN DEN WOLKEN"
Den habe ich mit einer Freundin zusammen am 3.10. gesehen.

Gewöhnungsbedürftig aber sehr sehenswert!
Ein leiser Film über das friedliche Mit- oder wenigstens Nebeneinander von Religionen ganz ohne mahnenden Zeigefinger angelegt.
Wunderschöne Aufnahmen. Der Film spielt in Albanien.

Der Film regt zum Nachdenken und zur Diskussion an.
Sonntag gesehen:

Deutschstunde

Ein Filmdrama von Christian Schwochow aus dem Jahr 2019 und die Neuverfilmung des Romans Deutschstunde von Siegfried Lenz. Premiere war am 28. September 2019 auf dem Filmfest Hamburg. Der Film lief am 3. Oktober 2019 in Deutschland an.

Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sitzt Siggi Jepsen im Jugendarrest auf einer Elbinsel und soll in der Deutschstunde einen Aufsatz über „Die Freuden der Pflicht“ schreiben. Doch weil ihm das nicht gelingt, muss er die Aufgabe am nächsten Tag in einer Zelle nachholen.

Keine leichte Kost!

https://youtu.be/WkwgzwVOrrg
Ich habe diesen Film auch gesehen. Perfekt gemacht! Schöne Kameraarbeit, viele wichtige Details. Und fast keine Musik...
Der Künstler kann nicht anders, als zu zeichnen, der Polizist kann nicht anders, als einen Auftrag ausführen.
Ich habe einen Film über Nureyev gesehen. Dies ist eigentlich ein biopic. Ich habe meine Heimatstadt gesehen - das ist Leningrad in den 60er Jahren, kein typisches Klischee. Zu dieser Zeit war diese Geschichte uns verborgen, es gab keine Informationen.
https://www.youtube.com/watch?v=IUYPHIG8os8
Der Film ist in deutscher Sprache)
Ich habe mir zuletzt den Film " Gut gegen Nordwind," angesehen!
Mir hat der Film sehr gefallen, es geht da um ein Paar, Mann und Frau, die sich durch Zufall Nachrichten schreiben im Internet!
Die beiden Hauptdarsteller schreiben sich am Anfang nur wenig, aber von Tag zu Tag immer mehr und es entsteht dadurch eine virtuelle und innige Beziehung!
So nach und nach entsteht der Wunsch, sich vielleicht doch einmal zu treffen, um zu sehen, wie der virtuelle Schreibpartner aussieht!
Leider kommt es dann doch nicht dazu, weil immer etwas dazwischen kommt! Erst ganz zum Schluss treffen sie sich doch, aber mehr will ich nicht verraten, ich fand den Film sehenswert, er erinnert mich ein wenig an den Film E-Mail für dich!
PS : Es gibt davon auch ein Buch!
Mit meiner Tochter war ich im Film „Ad Astra“. Ein Film aus dem SF-Genre jedoch eher untypisch. Der physikalischen Suche der Hauptperson (Brad Pitt) nach seinem Vater (Tommy Lee Jones) entspricht parallel die innere Annäherung. So ist der Film im Grunde ein Road-Movie. Nur sind seine Stationen keine alten Kinos an der Zonengrenze wie bei Wenders sondern eben Raumstationen auf dem Weg zu den Sternen.
Der Film gibt dem Zuschauer die Zeit und Möglichkeit, sich den Figuren und ihrer Geschichte zu nähern. Aufgelockert wird er durch einige hübsche Action-Szenen. Und etwas untypisch auch sein Fazit: „Es gibt nur uns!“ Und so gibt es auch nur diese eine Chance – dieses eine Leben.
Kürzlich habe ich auf Netflix ein besonderes Schmankerl entdeckt.

The Green Book

Ein Film über eine wahre Geschichte aus dem Jahr 1962, in dem es um Rassismus geht. Eine Komödie. Herrlich anzusehen. Ein Film, den man wirklich ALLEN empfehlen kann. Ein informativer Film, der anhand seiner Darsteller überzeugt. Unterhaltung vom Feinsten.

Folgende Rezension finde ich sehr treffend und beschreibt auch meine Eindrücke.
Deshalb kopiere ich sie herein. Selbst könnte ich es gar nicht so gut beschreiben.




Von Julia Haungs
geschrieben für den SWR

Drei Oscars gewann "Green Book".
Das "Negro Motorist Green Book" war bis 1964 eine unverzichtbarere Lektüre für Afroamerikaner auf Reisen durch die Südstaaten der USA. Es listete die wenigen Hotels, Restaurants und Tankstellen auf, die für Schwarze zugänglich waren. "Green Book" von Peter Farrelly erzählt die wahre Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft über Rassenschranken hinweg. Bereits bei den "Golden Globes" gehörte die Komödie zu den Gewinnern.

Schlagkräftiger Problemlöser
Wenn die Kohle stimmt, schluckt Tony Lip seinen Rassismus mit einem Haps herunter. Der Italo-Amerikaner mit dem prolligen Charme ist Türsteher in einem New Yoker Edelclub.
Sein Ruf als schlagkräftiger Problemlöser bringt ihm 1962 einen äußerst lukrativen Auftrag ein. Der schwarze Star-Pianist Don Shirley sucht für seine Konzert-Tournee durch die Südstaaten einen Fahrer, aber vor allem einen Beschützer.

Schwarze nur als gefeierte Musiker willkommen
Wie sich zeigen wird, aus gutem Grund, denn die Diskriminierung ist im Süden bis 1964 gesetzlich verankert und damit allgegenwärtig. Egal ob Shirley es mit Kellnern, Polizisten oder Fans zu tun hat.
So lange er Klavier spielt, ist er das gefeierte Musikgenie. Nach seinem Auftritt darf er nicht einmal die Toilette seines eben noch so herzlichen Gastgebers benutzen.



Die USA im Jahre 1962: der begnadete Pianist Dr. Don Shirley (Mahershala Ali) braucht für seine anstehende Konzerttournee in die Südstaaten einen Fahrer.
Shirley engagiert den Italo-Amerikaner Tony Lip (Viggo Mortensen), der sich bislang mit Gelegenheitsjobs über Wasser hielt.

Anfänglich tut sich Shirley schwer mit seinem Fahrer, der ihn mit seinen rauen Umgangsformen häufig vor den Kopf stößt.

Lip, der auch als Türsteher arbeitete, empfindet Shirley dagegen als unentspannt.

Während ihrer Reise sehen sich Shirley und Lip immer wieder mit Gewalt und Rassentrennung konfrontiert.

Anhand des "Negro Motorist Green Book", einem Reiseführer für afroamerikanische Autofahrer, wissen sie, welche Restaurants und Unterkünfte auch schwarze Gäste bedienen.



Weiße Identifikationsfigur erzeugt Interesse für schwarze Geschichte
Der Zuschauer erlebt die mannigfachen Demütigungen Shirleys durch die Augen des weißen Fahrers, der dadurch seine eigenen Vorurteile überwindet.
Es ist ein gern genutzter Kunstgriff in Hollywood, über eine weiße Identifikationsfigur Interesse für eine schwarze Geschichte zu erzeugen. ImFall von "Green Book" ergibt dieses Stilmittel aber schon allein deswegen Sinn, weil es sich um eine wahre Geschichte handelt.


Roadtrip zweier ungleicher Männer
Der Sohn Tony Lips, Nick Vallelonga, hat sie zu einem Drehbuch verarbeitet. Er konzentriert sich darin auf die unterschiedlichen Welten der beiden Männer, deren Schnittmenge anfangs gleich Null ist. Doch der Roadtrip bringt sie einander näher, durch Gespräche, die Musik und eine Verhaftung.

Komödie über Rassismus
Eine Komödie über Rassismus, das klingt wie ein schlechter Scherz. Zumal sie nicht in Form einer bissigen Satire daherkommt sondern als warmherziger Feel Good-Film. Und doch gelingt Regisseur Peter Farrelly das Kunststück.

Kein wirklich subtiler Film
Ein Großteil der Komik ergibt sich aus der Umkehrung der Standardsituation: schwarzer Diener – weißer Herr. Hier ist der Schwarze der Chef: ein durch und durch kultivierter Mann von Welt, der Weiße ein Prolet, der weder über Geld, noch über Bildung oder Umgangsformen verfügt.

Überzeugende Hauptdarsteller Viggo Mortensen und Mahershala Ali
"Green Book" lebt vom Zusammenspiel seiner überzeugenden Hauptdarsteller: Viggo Mortensen als hemdsärmeliger Tony Lipp und Mahershala Ali als vornehmer Don Shirley.
Es macht Spaß zu beobachten, wie sich die beiden anfangs verständnislos gegenüberstehen, bevor sie sich mehr und mehr aufeinander einlassen. Denn natürlich ist Tony nicht ganz so dumpf wie es anfangs scheint, und hinter der distinguierten Maske Shirleys verbirgt sich ein zutiefst einsamer Mensch: zu schwarz für die Weißen, zu weiß für die Schwarzen.

Vorhersehbares Happy End
Die Art, wie der Film Zugehörigkeit, Identität und Rassismus verhandelt, ist immer an ein breites Publikum gewandt. Vieles wird ausbuchstabiert, wenig bleibt ambivalent, am Schluss steht ein vorhersehbares Happy End.