Ines de la Fressange
Pariser chic. :shock: :oops: :oops: :oops: 8)
Ein Forum für Kunst und Literatur - genial! Na denn mal los:
Als Krimiliebhaberin habe ich gerade Elisabeth Herrmann für mich entdeckt - die kann schreiben!
Besonders gefallen haben mir "Zeugin der Toten" und "Das Kindermädchen".
Ich habe grad mit ganz grossem Vergnügen "Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse"gelesen, viele jiddische Audrücke, aber unglaublich reizvoll geschrieben, macht Spass.... :D
*Ich bitte nicht um mein Leben* von Marina Nemat

Es schildert die Geschichte einer jungen Christin, die dem iranischen Terrorregime entflohen ist.
Ich lese gerade "Monsieur Paulin und ich" von Damien Luce. Eine sehr traurige, aber gleichzeitig auch sehr herzerwärmende Geschichte um ein kleines Mädchen, dass sich mit einem Obdachlosen anfreundet, nachdem sie weder von ihren Eltern Liebe erfährt noch Freunde in der Schule findet.
Die Seerose im Speisesaal: Venezianische Geschichten von Ulrich Tukur
Atlas eines ängstlichen Mannes / Christoph Ransmayr - er hat eine wunderbare Spache

Bevor Max kam / Michael Köhlmeier - unterhaltsam, Wiener Kaffeehausflair

Die Verteidigung des Glücks / Gioconda Belli - die Geschichte des Widerstandes gegen das
Somoza-Regime in Nicaragua
Bild


Ein Buch....ja, wie soll ich sagen - irgendwie faszinierend, allerdings darf man nicht zart besaitet sein, denn es kommen viele, viele Fäkalausdrücke vor.... wie "diese verdammten Dachpappen lehnen an meinem verfickten Auto..." oder sowas wie... "Wer hat den diese Scheißmusikmesse ins Leben gerufen, das waren doch die verfickten, schwulen Froschfresser" - nur ein paar harmlose Beispiele... echt wahr, es geht noch schlimmer....
Abgesehen davon ist die Story schon ganz witzig, ein A&R Manager (Artist & Repertoire Manager einer Plattenfirma, der Künstler entdeckt und Verträge macht...) erzählt aus seinem Berufsleben, dass aus Konzerten, die ihn nicht interessieren, langweiligen Meetings, Saufgelagen, Koksen und Partys besteht. Nebenbei schließt man mal mit ein paar völlig untalentierten Künstlern einen Vertrag über eine Platte ab und bringt seinen Abteilungsleiter um, weil man seinen Posten haben will, den dann leider doch ein anderer bekommt....
Albert Schweitzer

ich wusste, dass es ihn gab,
jetzt bin ich schwer beeindruckt!
Letztes Jahr am Flughafen gekauft, jetzt angefangen zum Lesen.

Made in Sweden von Torbjörn Flygt

Made in Sweden erzählt die Geschichte der Familie Kraft: von Johan, seiner begabten, aber einsamen Schwester Monika und von ihrer Mutter Bodil, die in Malmös Strumpffabrik schuftet. Made in Sweden handelt auch von den 70er und 80er Jahren und den gesellschaftlichen Veränderungen in dieser Zeit. Wir folgen Johan auf seinem Weg durch die Schule, begegnen seinen Lehrern, seiner ersten Freundin und vor allem seinem Zuhause. Denn die eigentliche Heldin des Romans ist die hart arbeitende, warmherzige, allein erziehende Mutter Bodil. Prämiert als bester schwedischer Roman 2001
Stefan Grünewald

Die erschöpfte Gesellschaft


Mehr zu diesem Thema hier :

http://www.zeit.de/karriere/2013-02/gru ... sellschaft
Paula McLain
"Madame Hemingway"

Tolle Biografie der ersten Frau von Erneut Hemingway  
Immer noch mal wieder begonnen..
Tiziano Terzani.. Fleigen ohne Flügel..

Vielleicht bleib ich jetzt mal am Ball..
Ich habe gerade Zsuzsa Bank's Die hellen Tage gelesen, ich glaube es ist literarisch gesehen das Beste was ich je ueber eine Jugend und die menschliche Beziehungen in einem Dorf gelesen habe; die letzte zarte Seiten sind ein gegluecktes Beispiel wie mann auch ueber eine Frau mit Alzheimer schreiben kann.
Hallo,

ich lese gerade "Neuland- durch die Wüste zu mir selbst, von Andrea Vogel / Beatrice Keck.
Von Timbuktu /Mali nach Marrakesch/Marocco, 3000 KM zu Fuß. Was ihm auf diesem langen Weg alles durch den Kopf geht, ist für jeden Menschen, der tiefe, bewegende Gedanken liebt, eine Offenbarung. Wunderbar eingebettet in die schönsten Wort- und Satzfindungen, geschmeidig wie das Gehen an einem langen, heißen Tag, der sich in der Kühle der Nacht wieder findet.
Etwas vermisst habe ich, deutlichere Angaben, wie seine Ausrüstung sich zusammenssetzte, auf dem Teil wo er wirklich ganz alleine unterwegs war, ohne Kamele. Wieviel Wasser hatte er dabei, z.B.für 300 KM, das sparen sich die Autoren, leider.
Trotzdem für mich sehr lesenswert.