Marie-Sabine Roger - das Leben ist ein listiger Kater

dieses kleine Büchlein war ein Lesegenuss....ich will mehr davon....
nachher fahre ich zur Stadtbücherei und schaue ob sie von dieser Autorin noch weitere Bücher haben....

Aachener Zeitung
wer "Das Labyrinth der Wörter" gelesen hat, wird dieses Buch lieben
Peter Scholl Latour - Die Welt aus den Fugen

Ich nehme seine Büchern nach ein paar Jahren gern wieder in die Hand und vergleiche die damalige politische Lage mit der heutigen.
Ich bin vorhin per Zufall auf dieses Forum gestoßen und freue mich, dass es das immer noch gibt. Wenn mich nicht alles täuscht, habe ich 2014 und 2015 vor meiner längeren Fifty-Pause da auch mitgeschrieben, schön, dass immer noch so viele Bücher vorgestellt werden.

Ein interessantes Buch habe ich heute zu Ende gelesen: „Grand-Hotel Europa“ von Ilja Leonard Pfeijffer.
Am Anfang fand ich es erst ein wenig zäh, aber als ich mich dann eingelesen hatte, ja , sehr gut. Ich empfehle es im Moment jedem/r, weil es ein sehr nachdenkenswertes Buch über unser so geschätztes Europa, aber auch ziemlich altgewordenes Europa ist. Der Autor sieht unser Stehengeblieben sein, unser bequemes Verharren im Alten, unsere Müdigkeit und unsere Schwäche als Grund, einerseits den Herausforderungen der Zeit nicht antworten zu können und andererseits aufgrund fehlenden Innovationswillens mit den nichteuropäischen Teilen der Welt immer weniger auf Augenhöhe mithalten zu können.
Dann das weitere Thema des Autors: Der Massentourismus und seine schädlichen und hässlichen Auswirkungen, wie z.B. auf Venedig, die Umwandlung von einst schönen Regionen in reine Tourismusorte inklusive der Vertreibung und Zerstörung der örtlichen Strukturen zugunsten der großen internationalen KapitalgeberInnen. Unsere europäische Schwäche, unser Altsein, ermöglicht es dann eben auch, dass das Grand-Hotel Europa, in dem der Autor wohnt, eines Tages von den „Chinesen“ übernommen und als touristische Gelddruckmaschine in Disney-Land-Manier umgestaltet wird.
Spannend geschrieben! Hat mich sehr zum Nachdenken angeregt. Zum Schluss wollte ich mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören☺
Gruß Luise :)
The Nothing Man - von Catherine Ryan Howard - ein spannender Thriller
vorhin fertig gelesen....

Harlan Coben - ich vermisse dich

in einer Partnerbörse lockt jemand finanzstarke Personen an - danach werden sie gefangen gehalten und abgezockt....
wobei Männer bevorzugt gefangen gehalten werden.....denn wenn ein Mann SMS rausschickt von wegen, dass er verliebt sei und mit seiner neuen Flamme auf Reisen .......und wenn er danach verschwunden bleibt - dann wird das geglaubt .....
bei Frauen hakt das Umfeld eher nach und läßt nicht so schnell locker .....
AmwLuise hat geschrieben: Ich bin vorhin per Zufall auf dieses Forum gestoßen und freue mich, dass es das immer noch gibt. Wenn mich nicht alles täuscht, habe ich 2014 und 2015 vor meiner längeren Fifty-Pause da auch mitgeschrieben, schön, dass immer noch so viele Bücher vorgestellt werden.

Ein interessantes Buch habe ich heute zu Ende gelesen: „Grand-Hotel Europa“ von Ilja Leonard Pfeijffer.
Am Anfang fand ich es erst ein wenig zäh, aber als ich mich dann eingelesen hatte, ja , sehr gut. Ich empfehle es im Moment jedem/r, weil es ein sehr nachdenkenswertes Buch über unser so geschätztes Europa, aber auch ziemlich altgewordenes Europa ist. Der Autor sieht unser Stehengeblieben sein, unser bequemes Verharren im Alten, unsere Müdigkeit und unsere Schwäche als Grund, einerseits den Herausforderungen der Zeit nicht antworten zu können und andererseits aufgrund fehlenden Innovationswillens mit den nichteuropäischen Teilen der Welt immer weniger auf Augenhöhe mithalten zu können.
Dann das weitere Thema des Autors: Der Massentourismus und seine schädlichen und hässlichen Auswirkungen, wie z.B. auf Venedig, die Umwandlung von einst schönen Regionen in reine Tourismusorte inklusive der Vertreibung und Zerstörung der örtlichen Strukturen zugunsten der großen internationalen KapitalgeberInnen. Unsere europäische Schwäche, unser Altsein, ermöglicht es dann eben auch, dass das Grand-Hotel Europa, in dem der Autor wohnt, eines Tages von den „Chinesen“ übernommen und als touristische Gelddruckmaschine in Disney-Land-Manier umgestaltet wird.
Spannend geschrieben! Hat mich sehr zum Nachdenken angeregt. Zum Schluss wollte ich mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören☺
Gruß Luise :)


ich werde mir dieses Buch notieren - u.a. weil ich dieselbe Europa-Befürchtung habe.....
Home, sweet Home - Joy Fielding
heute morgen fertig gelesen:

Harlan Coben - in ewiger Schuld

ich finde diesen Thriller-Autor sehr gut und hab mir deshalb mehrere seiner Bücher aus der Stadtbücherei mitgenommen....
"Den Netten beißen die Hunde"
von
Martin Wehrle

unglaublich interessant
Herbert Rosendorfer: Briefe in die chinesische Vergangenheit...ich lach mich schlapp
Middlesex ...... mal wieder, vom Jeffrey Eugendides ...... eines meiner Bestoff :)
Middlesex —> Das könnte ich auch nochmal lesen.
Das war wirklich gut.

Völlig andere Richtung, aber
ebenfalls auf meiner Wiederholungsliste:
Die Bibel nach Biff von Christopher Moore
The Beatles von Frank Goosen

" »Er kombiniert sein Nerd-Wissen über die Fab Four mit seinen Jugend-Abenteuern. Wenn man das Buch zuklappt, hat man das Gefühl, dass es da jemanden gibt, der einen wirklich versteht.« "
Jens Buchholz, musikexpress , 8. Mai 2020

Ich finde das Buch sehr unterhaltsam, gut geschrieben. Goosen halt :D
E. Annie Proulx: Schiffsmeldungen

Ich lese diese Buch zum zweiten mal, weil es so aufbauend ist und Mut macht.
So schön - der Trotz gegen widrigste Umstände.
Die geografische Lage von Neufundland hab ich gegoogelt - extrem !


Quoyle ist mit seinen 36 Jahren ganz unten angelangt: mittelmäßig bis erfolglos mit allem, was er beginnt. Er ist groß, dick, unbeholfen, schüchtern und unfähig zu allem - so redet er, so reden es ihm die anderen ein. Auf eine glühende Liebesaffäre folgen sechs trostlose Ehejahre mit einer notorisch untreuen Frau. Als sie bei einem Unfall stirbt, bleibt Quoyle mit den beiden Töchtern ratlos zurück, er fühlt sich verraten, verloren und ohne jede Perspektive. In dieser Situation taucht seine Tante auf und überredet ihn, im Heimatland der Familie ein neues Leben zu beginnen. An der rauen, spröden und schönen Küste Neufundlands versuchen die vom Pech verfolgten Familienmitglieder einen Neuanfang. Es gelingt ihnen trotz der widrigen Umstände, in dieser abweisenden und zugleich faszinierenden Landschaft Fuß zu fassen.


Da steht ein Haus in Neufundland, das mit Stahlseilen geschützt ist gegen Stürme und Unwetter.
Einfach faszinierend !!!
Jonathan Franzen - Crossroads

Eine Familiengeschichte von der ich nicht weiß, ob sie mir sympathisch ist, aber ich kann nicht mehr aufhören zu lesen, so intensiv ist das geschrieben.
Geht jemand von euch zu Literaturlesungen und hat Empfehlungen?