Julie8 hat geschrieben: Ich lese „ Ein unvergänglicher Sommer“ von Isabel Allende.
Ich lese sie sehr gerne, weil ihre Romane mir neben einer interessanten Story auch sehr viel politisches und geschichtliches Wissen vermitteln.

Ich finde meine Gedanken in ihren wieder.
Das gefällt mir.
Und ja, ich liebe auch ihre differenzierte, schöne Sprache.

Für mich ist Lesen mehr als meine Zeit totschlagen, wie das meist bei Krimis der Fall ist.


das sehe ich nicht so, denn gute Krimis beinhalten ebenfalls sehr viel politisches, geschichtliches und psychologisches Wissen !
was als "Krimi" bezeichnet wird, hat oft eine sehr große Spannweite ....
ich habe in letzter Zeit vermehrt Krimis gelesen, die den ersten und zweiten Weltkrieg beleuchtet haben.....mit allen politischen und wirtschaftlichen Aspekten....

ps:
ich mag Isabel Allende ebenfalls....
Ich bin immer auf der Jagd nach alten Büchern die noch schöne Buchrücken haben, früher hatte der Bertelsmann Verlag einige nette Serien herausgebracht. Mein letzter Fund war das Buch

24 Stunden von Louis Bromfield

das habe ich mir nach meinem, teilweise schwer zu ertragenen, letzem Buch verdient.
Wer gerne historische Romane liest, sollte sich das nicht entgehen lassen.

Hilary Mantels preisgekrönte Tudor-Trilogie

In diesen drei Büchern gehts gar nicht sosehr um die Tudors als um den königlichen Einflüsterer Thomas Cromwell.

Wie hat Cromwell das geschafft?

"Was immer man von ihm hält, seine Geschichte ist faszinierend", meint Hilary Mantel, "Cromwell war der Sohn eines Schmieds, d.h. er kam aus armen Verhältnissen. Er wurde zum Grafen und zur Rechten Hand des Königs - in einer der turbulentesten Dekaden der englischen Geschichte. Da fragt man sich: Wie hat er das geschafft?"

Wie er das geschafft hat, das hat Hilary Mantel - in "Wölfe" und "Falken" - so die beiden ersten Titel der Trilogie - nachgezeichnet: den Aufstieg Cromwells, die Intrigen am Hof von Heinrich dem VIII., bis zur Hinrichtung von dessen zweiter Frau Anne Boleyn. Vier Jahre später starb Cromwell selbst auf dem Schafott.

orf

So spannend kann Geschichte sein !!!
Wir sind ja alle sehr plötzlich sehr "einsam" geworden, persönlicher Kontakte beschnitten, Kommunikation fast nur noch vie elektronischer Medien - vielleicht schreibt auch noch mancher einen Brief, Zeit genug haben sehr viele - man sorgt sich ob man das Lebensnotwendige noch bekommt (in erster Linie Klopapier) usw. usw.
Und mit jedem Tag wird das Gejammer lauter, heftiger.

Aber wir sind nicht ganz alleine und wer sich in eine Welt versetzen möchte tatsächlich ganz alleine zu sein, der sollte vielleicht mal

"Die Wand" von Marlen Haushofer

lesen (es gibt auch einen Film mit Martina Gedeck in der Hauptrolle bzw gibt es ohnehin nur eine Hauptrolle)
Man wacht auf, ist in einem kleine Gebiet isoliert und ausser Hund, Katze und Kuh und Tiere im Wald niemand mehr am Leben. Irgend etwas Apokalyptisches ist passiert, was bleibt unklar und ist auch nicht wichtig für die Handlung (der Roman entstand am Höhepunkt des kalte Krieges wo Weltuntergangszenarien immer ein Thema waren und die damalige Stimmung vielleicht eine Inspiration)

Nebenbei: heuer jährt sich der 100.Geburtstag und 50. Todestag von Marlen Haushofer (11.April 1920 / 21.März 1970).
Habe eben erfreuliche Post von unserer städtischen Bücherei bekommen. Ab sofort wird ein Leser- und Lieferservice bis auf weiteres angeboten. Es kann maximal 1 Titel (Buch, Magazin, DVD) pro Woche per Mail oder telefonisch bestellt werden und wird jeweils am Donnerstag ausgeliefert bzw. vor die Tür gelegt. Die Rückgabe ist unbefristet, d.h. kann erst dann erfolgen, wenn die Bücherei wieder geöffnet ist.
Bemerkenswert ist, dass dieser Service kostenlos angeboten wird.
TomCat7 hat geschrieben: Wir sind ja alle sehr plötzlich sehr "einsam" geworden, persönlicher Kontakte beschnitten, Kommunikation fast nur noch vie elektronischer Medien - vielleicht schreibt auch noch mancher einen Brief, Zeit genug haben sehr viele - man sorgt sich ob man das Lebensnotwendige noch bekommt (in erster Linie Klopapier) usw. usw.
Und mit jedem Tag wird das Gejammer lauter, heftiger.

Aber wir sind nicht ganz alleine und wer sich in eine Welt versetzen möchte tatsächlich ganz alleine zu sein, der sollte vielleicht mal

"Die Wand" von Marlen Haushofer

lesen (es gibt auch einen Film mit Martina Gedeck in der Hauptrolle bzw gibt es ohnehin nur eine Hauptrolle)
Man wacht auf, ist in einem kleine Gebiet isoliert und ausser Hund, Katze und Kuh und Tiere im Wald niemand mehr am Leben. Irgend etwas Apokalyptisches ist passiert, was bleibt unklar und ist auch nicht wichtig für die Handlung (der Roman entstand am Höhepunkt des kalte Krieges wo Weltuntergangszenarien immer ein Thema waren und die damalige Stimmung vielleicht eine Inspiration)

Nebenbei: heuer jährt sich der 100.Geburtstag und 50. Todestag von Marlen Haushofer (11.April 1920 / 21.März 1970).



"Die Wand " ist ein großartiges Buch, aber wer zu Depressionen neigt, sollte es zur Zeit besser nicht lesen.

Ich habe Marlen Haushofer gekannt.
Sie hat in der gleichen Stadt gewohnt wie ich, und meistens habe ich sie in der Stadtbibliothek getroffen.
Die Büchereileiterin war ihre Freundin, die Lesungen veranstaltete.

Sie war eine stille Frau ...

Sie hatte eine Rivalin - Dora Dunkl, eine Diva, die Liebeslyrik geschrieben hat.
Über diesen Dichterinnenstreit gibt es Legenden.
Die laute Üppige gegen die stille Zarte ...

Aber ich glaube, das ist eine andere Geschichte - lach!
seit gestern nacht bin ich ein Fan von Kurzgeschichten - kurze Geschichten......

Elke Heidenreich - Alles kein Zufall
Haushofer hat ja zum Glück ja auch weniger Depressives geschrieben wobei vieles einen autobiographischen Touch hat. Und auch Kinderbücher, wobei ich gestehe, das ich “Bartls Abenteuer“ vor einem halben Jahr wieder mal gelesen habe. Aber als Katzenfreak darf man das *lach*
@ Gundulabella, dann empfehle ich dir das Buch " Kolonien der Liebe "
auch von Elke Heidenreich.
Ironische, zärtliche und melancholische Geschichten über die Liebe in unserer Zeit...
danke @Ginkgobell

gerade lese ich

Dora Heldt - Mathilda
oder irgendwer stirbt immer....

nichts weltbewegend tiefgründiges.....mehr so etwas zum Schmunzeln.... :wink:
"Sternstunden der Menschheit" von Stefan Zweig

nicht nur dieser Tage eine recht passende Lektüre
Stewart O'Nan
Das Glück der anderen

passt genau in die heutigen Tage
Bernd Köstering - Falkensturz
(ein Literaturkrimi aus Offenbach)

Hallo Leuts
gestern war ich beim Rewe und habe in der kleinen Bücherecke nochmals Taschenbücher mitgenommen.....mein Stapel wächst und wächst.....
leider wird die Stadtbücherei wohl erst wieder im Mai aufmachen *seufz*

um den Bücherberg abzubauen, wäre ich an einem Tausch interessiert, falls jemand in meiner Nähe ist....ich gebe viel ab und bekomme ein bißchen ..... :wink:
nach Mail/Tel.Absprache könnte ich es vor die Haustüre stellen....etwas anderes ist wohl im Moment nicht möglich... :?
Iny Lorentz - Die Tochter der Wanderapothekerin
ein historischer Roman
ein höllischer Psycho-Thriller - heute fertig gelesen.....für mich u.a. ein Gegengift gegen Corona.....

Sebastian Fitzek - der Insasse