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und hast du in der freundschaft sex
war es meistens nicht die ex.
meistens ist es eine neue,
oh wie ich mich darauf freue.
Weil mich Sprache, Ausdruck und Inhalt fasziniert haben, habe ich versucht mit einer Frau, die mir nur selten gelungene persönliche Nähe zu verwirklichen.
Wohlgemerkt rein auf freundschaftlicher Basis.

Innerhalb weniger Tage entstand ein seltsamer Druck seitens meiner Briefpartnerin, der sich letztendlich sowohl mit meinen Inhalten, meiner Schnelligkeit im antworten,
als auch mit einer mir unbekannten geforderten Intelligenz, auseinandersetzte.

Ich stellte für mich fest, dass meine Denkebene wohl eine völlig andere war, und wir uns wohl zufällig auf der Treppe (symbolisch) getroffen hatten.
Einer ging gerade rauf, und der andere runter.

Ich glaube nicht mehr, dass es Freundschaft zwischen Mann und Frau im fortgeschrittenen Alter noch geben kann.
Schon gar deswegen, weil ich bei allen Versuchen immer das Gefühl hatte, dass mich da einer verbiegen will.
Vielleicht muss man das ja, aber ich will es nicht mehr!

Ich habe für mich festgehalten, dass wahre Freundschaft immer etwas gewachsenes ist, dass viele Jahre der Entstehung braucht.

Und habe mich damit abgefunden, auch weil irgend jemand diese Tage hier geschrieben hat, ich soll einen bestimmten Thread umbenennen in "Mein Tagebuch".

So schlecht ist die Idee gar nicht.
@robin - ich denke keiner sollte sich verbiegen und schon gar nicht in unserem Alter.
Ich stehe auf dem Standpunkt man soltle mich akzeptieren wie ich bin - anders gibt es mich nicht. Freundschaften können sich doch nur dann richtig entwickeln, wenn man anderen und sich selbst nichts vormacht.
Ich versuche zu artikulieren, was ich will und natürlich auch was ich nicht mag und ich erhoffe mir das auch von meinem Gegenüber.

Ich lernte mal einen Mann kennen - dem ich schrieb ich will einen Nichtraucher.
Er schrieb mir zurück er raucht, aber er versucht es sich abzugewöhnen.
Abzugewöhnen um mir zu gefallen dachte ich?
Warum sollte er sich wegen mir verbiegen?
Ich schrieb zurück - bitte nicht wegen mir. Nur wenn du es für dich selbst willst.
Wenn du es für mich machst, ist es im vorhinein schon zum Scheitern verurteilt. Er raucht heute noch und ist mir tzrotz seiner Raucherei ein guter Freund.

kundgeba
Robin4855 hat geschrieben: Weil mich Sprache, Ausdruck und Inhalt fasziniert haben, habe ich versucht mit einer Frau, die mir nur selten gelungene persönliche Nähe zu verwirklichen.
Wohlgemerkt rein auf freundschaftlicher Basis.

Innerhalb weniger Tage entstand ein seltsamer Druck seitens meiner Briefpartnerin, der sich letztendlich sowohl mit meinen Inhalten, meiner Schnelligkeit im antworten,
als auch mit einer mir unbekannten geforderten Intelligenz, auseinandersetzte.

Ich stellte für mich fest, dass meine Denkebene wohl eine völlig andere war, und wir uns wohl zufällig auf der Treppe (symbolisch) getroffen hatten.

Einer ging gerade rauf, und der andere runter.
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Robin, leider kann ich nur mutmaßen was du damit sagen willst, in letzter Zeit fällt es mir immer schwerer deine Beiträge zu verstehen, sie erinnern mich immer mehr an an Gleichnisse aus der Bibel, :? , irgendwie habe ich deinen Schreibstil anders in Erinnerung, er hat sich im Laufe der Zeit so verändert, ich würde dir mit Sicherheit öfter mal Antworten, aber dazu brauche ich eine konkrete Aussage, :idea: :idea: aber vieleicht drückst du dich ja deshalb so unverständlich aus, legst du keinen Wert mehr auf die Meinung anderer?
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Ich glaube nicht mehr, dass es Freundschaft zwischen Mann und Frau im fortgeschrittenen Alter noch geben kann.
Schon gar deswegen, weil ich bei allen Versuchen immer das Gefühl hatte, dass mich da einer verbiegen will.
Vielleicht muss man das ja, aber ich will es nicht mehr!

Ich habe für mich festgehalten, dass wahre Freundschaft immer etwas gewachsenes ist, dass viele Jahre der Entstehung braucht.

Und habe mich damit abgefunden, auch weil irgend jemand diese Tage hier geschrieben hat, ich soll einen bestimmten Thread umbenennen in "Mein Tagebuch".

So schlecht ist die Idee gar nicht.

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Hier widersprichst du dir selber, lieber Robin, auf der einen Seite sagst du, <ich glaube nicht mehr, dass es eine Freundschaft zwischen Mann und Frau im Fortgeschrittenen Alter noch geben kann, das hast du hier schon mehrfach verlauten lassen, Freundschaft kann man hier nicht finden, nun hast du aber für dich festgestellt, dass wahre Freundschaft immer etwas gewachsenes ist, das viele Jahre der Entstehung braucht, also kommst du mit Ungeduld nicht weiter. Freunde sind immer erst mal gute Bekannte, was daraus wird bringt die Zeit und sooooooooo lange bist du ja noch nicht hier, du weißt doch gar nicht wen du morgen oder nächsten Monat kennen lernst :wink:
Ein angenehmer Mailaustausch KANN über eine Bekanntschaft zu einer Freundschaft führen. KANN, muss aber nicht.

Das es am Anfang eines Mailaistausch auch mal zu unrunden Ereignissen kommt (vielleicht kann ich dem andern nicht ruckzuck verstehen USW) das gehört dazu. Und bei diesen Unebenheiten, hilft Offenheit und manchmal auch ein bisschen Humor. Freundschaft liegt nicht wie Zucker in den Regalen eines Supermarktes rum. Sie muss wachsen und sich entwickeln Bei Freundschaft gilt wohl auch, das der Weg das Ziel ist.

Silberstaub
Wer Freundschaft sucht, ist bereit, sich auf den anderen, der ihn interessiert, einzulassen. Wenn der andere ebenfalls Interesse zeigt, gilt das auch für diesen. Die beiden Menschen fokussieren ihren Blick also auf den Gegenüber, und sind bereit, von sich abzusehen, den Anderen in seiner Andersartigkeit kennen- und verstehen zu lernen. Das anfängliche Interesse kam ja wohl deshalb auf, weil man im Anderen etwas Faszinierendes, vielleicht Ähnliches, vielleicht gleiche Interessen, Ansichten, Temperament, Erfahrungen, Hobbys etc. entdeckt hat.

Wer Nähe sucht, sucht also das Ähnliche im Anderen. Deshalb das Gefühl, der Andere wolle einen "verbiegen". Dabei bemerkt er nicht, dass er selbst ebenfalls den Anderen zu verbiegen sucht, um ihn sich ähnlicher zu machen.

Ich glaube, der Grundfehler liegt in dem starren Blick auf sich selbst, sprich Egozentrismus und in der Angst, sich verändern zu sollen dem Anderen zuliebe. Wer erwartet, der Andere müsse sich verändern, man selbst brauche das aber nicht, ist unfähig, Freundschaft und Liebe zu leben, sondern nutzt den Anderen einfach nur aus. Freundschaft und Liebe sind Ausdruck von Gebenwollen und intensiver Arbeit an sich selbst. Wer das nicht kann, bleibt einsam und bildet sich ständig ein, alle sind Schuld, nur ich nicht.

Freundin61
Seid ihr schon einmal von eurem Freund/eurer Freundin zutiefst gekränkt worden? Unabsichtlich natürlich. Wie seid ihr dann damit umgegangen?

Das würde mich sehr interessieren. Und ich meine damit keine Freundschaft, die erst ein paar Wochen alt ist.

Musi
@ Musi

Du solltest Dir nur einfach einmal überlegen was dir diese Freundschaft wert ist und ob Dir das unabsichtliche hätte auch passieren können.
Du musst selbst herausfinden wie Du damit umgehst, jede andere Sichtweise könnte dich in Deiner Entscheidung beeinflussen.
Deshalb auch heute nicht einmal eine dumme Bemerkung dazu.
Ich danke dir.

Gruß
Musi
Sally57 hat geschrieben: Robin, leider kann ich nur mutmaßen was du damit sagen willst, in letzter Zeit fällt es mir immer schwerer deine Beiträge zu verstehen, sie erinnern mich immer mehr an an Gleichnisse aus der Bibel, :? , irgendwie habe ich deinen Schreibstil anders in Erinnerung, er hat sich im Laufe der Zeit so verändert, ich würde dir mit Sicherheit öfter mal Antworten, aber dazu brauche ich eine konkrete Aussage, :idea: :idea: aber vieleicht drückst du dich ja deshalb so unverständlich aus, legst du keinen Wert mehr auf die Meinung anderer?

Hier widersprichst du dir selber, lieber Robin, auf der einen Seite sagst du, <ich glaube nicht mehr, dass es eine Freundschaft zwischen Mann und Frau im Fortgeschrittenen Alter noch geben kann, das hast du hier schon mehrfach verlauten lassen, Freundschaft kann man hier nicht finden, nun hast du aber für dich festgestellt, dass wahre Freundschaft immer etwas gewachsenes ist, das viele Jahre der Entstehung braucht, also kommst du mit Ungeduld nicht weiter. Freunde sind immer erst mal gute Bekannte, was daraus wird bringt die Zeit und sooooooooo lange bist du ja noch nicht hier, du weißt doch gar nicht wen du morgen oder nächsten Monat kennen lernst :wink:


hallo Sally,
fast hätte ich den ersten Teil Deines Textes übersehen.
Die verschiedenen Denkebenen......ich will versuchen das zu erklären. An einem einfachen Beispiel.
Ich lese, wenn ich ein Buch lese, gerne Sachbücher. Zum Beispiel, weil das nahe liegt, ein Buch über Weidepflege oder über Knickpflege in Schleswig Holstein. Ich gebe zu, das ist sehr speziell.
Der andere, den ich auf der Treppe treffe, liest Tucholsky, Kant, und Schoppenhauer.
Im Moment der Begegnung stellen wir nur beide fest, dass wir lesen. Oh toll...sagt man sich, noch einer der liest.
Vertieft man das das Gespräch zum Lesen, stellt man fest, dass man auf völlig verschieden Denkebenen liest. Und jetzt kommt das was kundgeba geschrieben hat.
Muss ich mich jetzt für Schoppenhauer interessieren? Oder der andere für Knickpflege? Nö!

Ergo ist das gemeinsame "Thema" verpufft.

Jetzt könnte man sich ja neuen Ufern zuwenden. Es müssen ja wohl nicht unbedingt Gemeinsamkeiten sein. Vielleicht macht es Sinn zu wissen, dass einer gut zuhören kann.
Aber das erkennen, dass "Gemeinsames" doch nichts "Gemeinsames" ist, ist erst einmal ein Negativerlebnis.

Ich bin sehr wohl an Meinungen interessiert. In bestimmten Fällen, um die Sensibilität zu erhöhen, auch mal an Bewertungen. Aber dazu brauche ich dann schon ein wenig Vertrauen zu dem Menschen.
Zu einigen hier habe ich das, weil ich aus vielen Texten erkannt habe, das es da um ehrlichen Austausch geht.

Zum 2. Teil Deines Beitrages muss ich mich konkreter ausdrücken.
Unter "gewachsen" verstehe ich dass es tatsächlich lange braucht, oder vielleicht auch bestimmte Ereignisse die den Beginn einer Freundschaft ausmachen. Also zum Beispiel eine ganze Lebensperiode, wie zum Beispiel die Schulzeit, oder ein Teil des Berufslebens, oder eine Tätigkeit in einem Verein, oder eine Nachbarschaft beim wohnen.
Vertrauen ist wohl so ein Ding.

Ich hätte es gerne dass Du recht hast!
Danke Robin, du Umstandskrämer, aber du kennst mich ja mittlerweile und wenn ich etwas nicht verstehe frag ich nach, andere schreiben vieleicht nix oder schieben einen blöden Text nach, andere verstehen dich sofort. :lol: 8)
Glaub mir, wenn du mein Freund wärst, kämst du beim Erklären mit viel weniger Wörtern aus und alles ganz easy, ohne dich zu verbiegen :wink:
:oops: :lol:
Muss ich mich jetzt für Schoppenhauer interessieren? Oder der andere für Knickpflege? Nö!

robin ich verstehe durchaus, was Du damit ausdrücken willst. Und wenn man es unter dem Aspekt sieht - ich interessiere mich dafür, weil der andere es mag - dann ist das wohl zum scheitern verurteilt. Da stimme ich Dir zu.

Aber es beinhaltet noch eine andere Möglichkeit. Die, die ich anwende. Ich würde über das Wort Knickpflege schon stolpern. Ich kenne es nicht und somit ist meine Neugierde geweckt. Dann frage ich danach. Schon ist wieder eine Möglichkeit gefunden, sich zu unterhalten. Das kann so weitergehen..warum interessierst Du dich dafür? Wie kannst Du es gebrauchen? Und schon schließt sich der Kreis und ich bin wieder bei dem Menschen angelangt :)
Umgekehrt funktioniert das ebenso. Auf diese Weise habe ich schon viel im Leben kennengelernt, wovon ich vorher keine Ahnung hatte.

Es müssen nicht immer die Gemeinsamkeiten sein. Gerade Gegensätzlichkeiten können bereichernd für beide sein.

ginger
Ginger, du triffst es, danke.