[quote="Naturverbundener"]Wölfe greifen Menschen sehr wohl an.
Die Totenbücher vergangener Jahrhunderte sprechen da eine deutliche Sprache.
Und das Wiederansiedeln von Wölfen in unserem dichtbesiedelten Mitteleuropa
ist schwachsinnig und hat nur Nachteile.
Wölfe sind in keinster Weise vom Aussterben bedroht.
Und Wölfe tragen in keinster Weise dazu bei, dass weniger Mikroplastik in alle Lebensbereiche, einschliesslich des Menschlichen Körpers gelangt.
Sie tragen in keinster Weise dazu bei, dass weniger geflogen, gefahren wird.
Wölfe verhindern nicht die Bodenverdichtung, nicht den Flächenfrass, nicht das
Insektensterben, nicht das Artensterben, nicht den Feinstaubausstoss.
Wölfe verhindern nicht, dass jeder von uns im Jahr > 500 Liter Erdöl verbraucht.
usw.,,,
Also was sollen Wölfe in Mitteleuropa bringen??? Ausser viel Tierleid.
Und ausser Schikanen für die Landbevölkerung, welche diesen Irrsinn ausbaden muß.

*
@Naturverbundener

Fazit: Weil für alle diese "Schäden" der Mensch verantwortlich zeichnet, rotten wir doch einfach diese Lebensform aus! Das entnehme ich aus ihren Äußerungen als Schlußfolgerung!
Meine Meinung!
@Regalon
Ich verstehe nicht ganz was sie mit Ihrer Aussage meinen.

Kein Mensch will die Wölfe ausrotten.
Geht auch gar nicht, weil die ja weitverbreitet sind.
Und in Sibirien, Kanada, Alaska, meinetwegen Rumänien, also Länder wo es
echt noch Urwälder gibt, da gehören sie ja auch hin und erfüllen da auch eine
wichtige Funktion.
Aber bei uns ist dichte Besiedelung, Wirtschaftswald, und vor allem
Weidewirtschaft.
Das Wild wird durch den Strassenverkehr dezimiert, es wird durch Wanderer,
Radfahrer, Jogger, e-biker herumgetrieben und hat kaum noch Ruhezonen.
Jetzt wird es noch zusätzlich von Wölfen gejagt. Echt Toll !!!
Was bitte soll daran "Natürlich" sein "!!!

Es werden immer mehr Wölfe. Sie werden immer dreister, weil man sie ja
nicht einmal vertreiben darf, geschweige den dezimieren.
Sie kommen dem Menschen immer näher und verlieren die Scheu.

Und das sind keine Kuscheltiere.
sehen Sie sich die Grauenhaften Aufnahmen noch einmal an.
Ach übrigens! Haben Weidetiere nicht auch ein Recht auf Überleben?
https://www.stol.it/Media/Videos/Intern ... sangriffen
Vorweg: mich faszinieren Wölfe und wenn sie Teil wären auf dem Weg zu intakten Naturgebieten...wahrscheinlich ein Wunschtraum.

Kein Tier ist gut oder böse und obwohl hier vom Wolf die Rede ist, bringe ich ein Beispiel aus den Weltmeeren: Jährlich passieren mehr gefährliche Zwischenfälle mit Delfinen und Menschen, als mit Haien und Menschen. Tendenziöse Berichterstattung verzerrt in allen Bereichen.

Fazit: Für mich ist die Datenlage nicht klar.
Währenddessen ist fast ein Drittel aller Wildtierarten in Österreich bereits ausgerottet.(war neulich in den Nachrichten).
Es gibt eine Menge Lebewesen und Tiere, die an Nutztieren und sonstigem menschlichen Eigentum Schaden anrichten. Hier wurde auch schon diskutiert, welchen Schaden Menschen an der Natur anrichteten.
Gibt in der Wolfsdiskussion keine Kompromissmöglichkeit?

Jedes Tier, oder Lebewesen, das aus der natürlichen Umgebung verschwindet, ist ein blinder Fleck und eine verpasste Chance, die Natur in ihrer Komplexität zu verstehen, um sie schützen und erhalten zu können, sodass sie sich irgendwann wieder selber erhält. Das bringt mit sich, dass Menschen auf einen Gutteil ihrer Besitzansprüche verzichten müssten...
HurdyGurdy hat geschrieben: https://taz.de/Raubtiere-in-Niedersachsen/!5762123/


Sagen Sie?
Ist dieser Beitrag in der TAZ, nicht ein wenig Lächerlich?
Mir scheint dieser Autor nicht viel Sachkenntnis zu dem Thema, zu haben.
Dafür jede Menge Überheblichkeit.
Vom Grünen Tisch aus, die betroffene Frau wie ein kleines Kind zu behandeln
und natürlich ganz genau wissen, was der Wolf gedacht hat !!
Und selbstverständlich, der Querverweis zur AFD darf auch nicht fehlen.
Ist ja, klar, wer gegen die Ansiedlung von Wölfen ist, ist natürlich ein NAZI !!

Und durch die Blume sagt er uns,....
natürlich gehören Wölfe zu Deutschland.
Und wem das nicht passt, der kann ja wegziehen gg
Wir schaffen dass, .....
Kann es sein, Sie haben einen anderen Artkel gelesen?
Keine Sachkenntnis? Weswegen?
Überheblichkeit? Wo?

Nur so viel zum Autor:
Heiko Werning ist Reptilienforscher aus Berufung, Froschbeschützer aus Notwendigkeit, Schriftsteller aus Gründen und Liedermacher aus Leidenschaft. Er studierte Technischen Umweltschutz und Geographie an der TU Berlin. Er tritt sonntags bei der Berliner „Reformbühne Heim & Welt“ und donnerstags bei den Weddinger „Brauseboys“ auf und schreibt regelmäßig für Taz und Titanic. Letzte Buchveröffentlichung: „Vom Wedding verweht“ (Edition Tiamat).
Die Frage ist halt:

Da dem Wolf in der deutschen Roten Liste der seltenen und gefährdeten Tier- und Pflanzenarten nun eindeutig die Kategorie 0 = Ausgestorben nicht mehr zusteht, auch nicht wirklich die Kategorie 1 = Vom Aussterben bedroht, weil expansive Art, also schlimmstenfalls die 2 = Stark Gefährdet -

warum unterliegt er dann nicht längst wieder dem ganz normalen Jagdrecht, also keine ganzjährige Schonfrist, sondern festgelegte Bejagungszeiten mit festgelegten Quoten, die ja durchaus mit den aktuellen Bestandszählungen korreliert werden könnten?

Spaziergängerinnen mit Hysterieattacken machen sich natürlich gut als unterhaltsamer Aufhänger für die taffe und abgeklärte Leserschaft, die meilenweit über solchen Ängsten steht. Die Nervenstärke hat man sich schließlich längst bei "der tut nichts, der will nur spielen" antrainiert ...
Unsere vorfahren, die den wolf (nahezu) ausgerottet haben, machten dies sicher nicht aus spaß und langeweile, sondern aus notwendigkeit zur gefahrenabwendung.

Vor etlichen jahren traf ich in einem wald auf frische wolfsspuren im aufgeweichten boden und ehrlich, um meine ruhe war’s geschehn und ich war heilfroh, nach einer guten stunde aus diesem wald draußen zu sein und die nächste siedlung zu erreichen.

Und den wolfsschützern und –liebhabern ein guter tip: narkosegewehr, rein in die transportkiste und ab nach kanada, sibirien oder in die karpaten. Bei sehnsucht können sie ihre lieblinge dann dort jederzeit besuchen.

Oder muß es erst wieder zu einem zwischfall mit einem mensch oder gar einem kind geben, da die wölfe so eng an der zivilisation die scheu vor den menschen verloren haben?
:roll:
HurdyGurdy hat geschrieben: Kann es sein, Sie haben einen anderen Artkel gelesen?
Keine Sachkenntnis? Weswegen?
Überheblichkeit? Wo?

Nur so viel zum Autor:
Heiko Werning ist Reptilienforscher aus Berufung, Froschbeschützer aus Notwendigkeit, Schriftsteller aus Gründen und Liedermacher aus Leidenschaft. Er studierte Technischen Umweltschutz und Geographie an der TU Berlin. Er tritt sonntags bei der Berliner „Reformbühne Heim & Welt“ und donnerstags bei den Weddinger „Brauseboys“ auf und schreibt regelmäßig für Taz und Titanic. Letzte Buchveröffentlichung: „Vom Wedding verweht“ (Edition Tiamat).



Herr Wernig scheint sehr vielseitig interessiert und auch beschäftigt zu sein.
Als Froschbeschützer ist mir Herr Wernig richtig symphatisch.
Das ändert aber nichts daran, daß dieser Beitrag von ihm in der TAZ, ziemlich lächerlich ist.
Er und die anderen "Wolfversteher" haben den richtigen Durchblick
und tadeln, wenn da im Revier des Wolfes laut "herumgekreischt" wird.
Aber zum Glück sind ja Wölfe so cool und entspannt und "gucken" nur neugierig.
Gehts noch ???
Der Herr hat keine Ahnung!
Ein Arbeitskollege von mir, kommt aus dem Kosovo.
Der erzählt andere Geschichten.
Das das zusammenleben von Mensch und Wolf in anderen Ländern so gut
klappt und so harmoniert, ist nämlich ein Märchen.
Die müssen nun mal mit dem Wolf leben. Sei jeher,
Wir hatten das Glück fast 200 Jahre dieses Raubtier nicht in unseren Wäldern zu haben.
Und noch ein mal: Der Wolf ist NICHT vom Aussterben bedroht.
Es ist purer Luxus, auf Kosten der Landbevölkerung, das Wiederansiedeln dieses Raubtieres regelrecht zu pushen.
https://www.bing.com/videos/search?q=wo ... ORM=VRDGAR

Schäfer: "Schönen Gruß an die Wolfsschützer"
Wolfsangriffe auf Menschen sind seit vielen Jahrzehnten nicht mehr gelistet. Verbreiten Sie keine Ängste. Die letzten in den Fünfzigern aus Spanien waren Angriffe von tollwütigen Fähen, die Junge zu versorgen hatten. Der angeblich in Ihrem Link gelistete Angriff ist in dem Artikel von der TAZ, dessen Autor Sie ahnungslosigkeit bescheren, beschrieben. Die, die alles nicht wollen, finden immer einen Grund. Das ist meist die einfachste Regel: Abschießen. Einfach billig.

Sie sollten sich "Kulturverbundener" umbenennen. Ihre Mutmaßungen haben mit Naturkenntnissen wenig zu tun. Regelung durch Totschießen ist keine Natur. Das sind hintergrundlose Aussagen. Grimms Märchen und Jägerlatein sind längst widerlegt. Wenn wir Natur haben wollen, müssen wir lernen nachzudenken und nicht denken, was ein Bewohner aus dem Kosovo so von sich gibt. Es gibt immer irgendwelche Menschen denen etwas nicht passt. Bei uns hier erzählen Jäger auch reichlich Märchen. In dem Bericht des angeblich ahnungslosen Hannes Jaenicke, erzählen Schafhüter etwas anderes. Aber das zählt ja wohl nicht.
In Deutschland werden jährlich rund 5 Mio. Tiere durch die Jagd getötet. Neben Wiildtieren auch Hunde, Katzen, Pferde. Durchnittlich verlieren 3 Menschen durch Hundeangriffe ihr leben. Alles abschießen?
https://www.krone.at/2433863

Beim Bergwandern, habe ich diese Schafe oft getroffen.
So friedliche, freundliche Geschöpfe.
Jetzt sind innerhalb von Tagen Dutzende Tot, viele verstümmelt,
traumatisiert,..
durch einen einzigen Wolf.
Und sie werden von den Almen abgetrieben.
Der Wolf zerstört die Natur.
Was geben Sie denn hier von sich? Der Wolf zerstört die Natur? Geht's noch?
Das ist das übliche Geschwätz von Wolfsgegnern, die sich nirgendwo wirklich neutral informiert haben. "Zerstört" wird allenfalls Kultur. Die Bergalmen sind vom Menschen künstlich geschaffene Flächen. Gräser sind Steppenbesiedler. Würde der Mensch hier nicht eingreifen, würden die Flächen verbuschen bzw. es würde - je nach Region - Wald entstehen.
Die weltweite Weidewirtschaft mit all den Folgen, ist der größte CO2-Erzeuger überhaupt. Wenn Sie über die Zahlen, die ich oben geschrieben habe, sich nur einen einzigen Funken Gedanken machen würden, müssten Sie sich keine wegen des bösen Wolfes machen, sondern wegen der uberbordenen und rücksichtslosen Land- und Weidewirtschaft.
Wo der Woll die Grasfresser dezimiert, entsteht Wald. Der ist für unser Klima wichtiger als ein paar blökende Schafe, die ohnehin nur für den Weg zur Schlachtbank dienen.
„Der Wolf zerstört die Natur“. Der Witz des Tages. Versuchen Sie es doch bitte einmal mit Argumenten und weniger Behauptungen.

Übrigens, der Wolf ist weltweit geschützt. Es ist also nicht so, dass es genug davon gibt.

„Wölfe stehen im Völkerrecht nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen (1973) und der Berner Konvention (1979) unter besonderem Schutz. Die EU hat die Inhalte der Abkommen im Jahre 1992 in der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (kurz: FFH-Richtlinie) umgesetzt. Der Wolf zählt zu den besonders geschützten Tierarten."
Dass ein Tier die Natur zerstört, ist wohl die dümmste Aussage, die ich
seit langem gehört habe.
Einzig der Mensch zerstört die Natur.
Gegen Wolfsrisse gibt es ein probates Mittel und das sind Herdenschutzhunde.
Ansonsten hat Hurdy Gurdy alles gesagt.