Danke lieber Naturverbundener für all die Höflichkeiten. Mancher kann es halt nicht besser. Wo die Argumente fehlen kommen primitive Beleidigungen zum Zug.
Ich sehe hier keinen Austausch von Gedanken, keine offene Diskussion, also laß` ich es. Das interessiert mich einfach nicht!
Ich halte zwar auch die Wiederansiedlung des Wolfes in unseren Breiten für hinterfragunswürdig und wäre zumindest für eine gezielte, den jeweils aktuellen Populationen entsprechende Bestands-Regelung, bin aber zum Glück noch nicht so "naturverbunden", daß ich es nötig hätte, agumentativ nur noch mit Beleidigungen, Anmassungen und armseliger Polemik wahrgenommen zu werden :mrgreen:

NB: Diskussionen sind hier -egal in welchem Thread- sowieso meistens sinnlos, es liegt immer jemand auf der Lauer, der meint, sich auf die Meinungshoheit stürzen zu müssen :wink:
Zu den Zäunen:
Gegen die Schweinepest, vor der die Massentierhalter (Lobbyisten) Ängste haben, gelingt es, entlang der Landesgrenze zu Polen einen wahnsinnslangen Schutzzaun gegen Wildschweine zu bauen.. da wird man doch auch Weideflächen vor Wölfen schützen können, rein technisch betrachtet.
Man könnte auch drüber nachdenken, die Wölfe über den Zaun zu werfen :lol: :lol:
Ich geh gerne wandern und habe keine Lust durch eine Landschaft, die durch ca. 2 m hohe Zäune verschandelt ist zu latschen.
Der Wolf passt einfach nicht in ein so dicht besiedeltes Land wie es Deutschland ist.
Das ist nicht gut für die Menschen die hier von diesem Land leben müssen und wollen und auch nicht gut für den Wolf der es gerne etwas ruhiger hat.
In Afrika gibt es so ein Artenschutzprojekt, wo Viehherden von Kangals geschützt werden, die vertreiben die Leoparden und andere Fressfeinde von den Herden,

was wiederum die Leoparden davor schützt, von den Viehhirten umgebracht zu werden. Es kommt beiden Seiten zu Gute.
Karelu hat geschrieben: Ich geh gerne wandern und habe keine Lust durch eine Landschaft, die durch ca. 2 m hohe Zäune verschandelt ist zu latschen.
Der Wolf passt einfach nicht in ein so dicht besiedeltes Land wie es Deutschland ist.
Das ist nicht gut für die Menschen die hier von diesem Land leben müssen und wollen und auch nicht gut für den Wolf der es gerne etwas ruhiger hat.


2 m hohe Zäune reichen da gar nicht. Die müssen eher 3 gegen 4 m hoch sein.
Und es kommt dazu, daß Wölfe sich unter den Zaun durchgraben können.
Auch unvorstellbar, wie so ein Zaun auf einer steilen, durchwachsenen Alm
errichtet werden soll.
darlingcompanion hat geschrieben: Danke lieber Naturverbundener für all die Höflichkeiten. Mancher kann es halt nicht besser. Wo die Argumente fehlen kommen primitive Beleidigungen zum Zug.
Ich sehe hier keinen Austausch von Gedanken, keine offene Diskussion, also laß` ich es. Das interessiert mich einfach nicht!



Ich danke Ihnen auch sehr herzlich für Ihre "Höflichkeiten"
Sie haben mit den Untergriffen angefangen.
Ich habe Ihnen nur Ihre Anspielungen und Nettigkeiten zurückgesendet.
Wenn man das nicht aushält, darf man eben damit nicht anfangen
Naturverbundener hat geschrieben: Nein es ist schon Richtig: Der Wolf zerstört die Natur.
Die Weidehaltung, insbesondere von kleinen Tierherden, wird
bald der Vergangenheit angehören.

Vielleicht könnte man die Diskussion etwas versachlichen, indem erst mal die Frage geklärt wird: was verstehen Sie denn eigentlich unter Natur?

Die Weidehaltung? Existiert auf Kosten nicht nur der Regenwälder, sondern auch auf Kosten der temperaten Laubwälder, die hier alles bedecken würden, wenn man die Natur denn machen ließe
Die Weidehaltung ist zwar uralt, aber sie ist eben ein Stück "Kultur" (was der Gegenbegriff zur "Natur" ist), ganze Landstriche wie Almen, Alb und sogar die Alpen sind nach ihr benannt.
Alles auf Kosten der Wälder, die Tacitus einst so schaurig-schön erwähnt hat.
Ob nun mit oder ohne Wolf.

Natur hat nichts mit Erdzeitaltern wie Kambrium oder Eozän zu tun, sondern ist die Summe all dessen, was "das Leben" auf diesem Planeten ohne Zutun des Menschen bewirkt und bewirken kann. Sie hat also eine real existierende Komponente, und ein noch ungleich höheres Potenzial.

Der Wolf ist zweifelsohne ein Stück Natur, bereitet in der Kulturlandschaft aber gewisse Probleme. Warum also keine Regulierung durch Jagd?
Hier was zu den Zäunen, die werden auch gefördert

https://www.praxis-agrar.de/tier/schafe ... schuetzen/
translation hat geschrieben: In Afrika gibt es so ein Artenschutzprojekt, wo Viehherden von Kangals geschützt werden, die vertreiben die Leoparden und andere Fressfeinde von den Herden,


Wer schützt dann die Menschen vor den Kangals > für die ist nähmlich jeder Fremde, ob Wolf oder Mensch, der sich seiner Herde nähert ein Feind den es zu vertreiben gilt.
Herdenschutzhunde sind dafür da, eine Herde vor Feinden zu schützen.
Da sollte man(n) sich nicht so sehr auf Tuchfühlung mit diesen Tieren begeben.
Ein gewisser Abstand von den Menschen zum Vieh ist sowieso sinnvoll, damit
die Herde nicht unruhig wird.
Denn es kann durchaus sein, dass auch mal eine Mutterkuh/ Mutterschaf einen Angriff startet,aus Sorge um ihr Kalb/Lamm.
Auch der kann bös´ ins Auge gehen, es muss nicht immer der Wolf oder ein Herdenschutzhund sein, der angreift,
Leider merkt man bei einigen Kommentaren hier, dass der Mensch noch immer nichts begriffen hat, sich überheblich gebärdet und glaubt, sobald er aufkreuzt, müssen die Tiere weichen.
Dabei sollte der Mensch doch seinen Verstand gebrauchen, kommt aber immer seltener vor.
BilderBerger hat geschrieben: Vielleicht könnte man die Diskussion etwas versachlichen, indem erst mal die Frage geklärt wird: was verstehen Sie denn eigentlich unter Natur?

Die Weidehaltung? Existiert auf Kosten nicht nur der Regenwälder, sondern auch auf Kosten der temperaten Laubwälder, die hier alles bedecken würden, wenn man die Natur denn machen ließe
Die Weidehaltung ist zwar uralt, aber sie ist eben ein Stück "Kultur" (was der Gegenbegriff zur "Natur" ist), ganze Landstriche wie Almen, Alb und sogar die Alpen sind nach ihr benannt.
Alles auf Kosten der Wälder, die Tacitus einst so schaurig-schön erwähnt hat.
Ob nun mit oder ohne Wolf.

Natur hat nichts mit Erdzeitaltern wie Kambrium oder Eozän zu tun, sondern ist die Summe all dessen, was "das Leben" auf diesem Planeten ohne Zutun des Menschen bewirkt und bewirken kann. Sie hat also eine real existierende Komponente, und ein noch ungleich höheres Potenzial.

Der Wolf ist zweifelsohne ein Stück Natur, bereitet in der Kulturlandschaft aber gewisse Probleme. Warum also keine Regulierung durch Jagd?


Ja was versteht man unter Natur!? Natürlich sind Epochen, nicht identisch mit Natur. Ich habe das mehr Sarkastisch gemeint, an Hurdy Gurdy
gerichtet. Welcher ja urtümliche Natur wiederherstellen möchte. Daher fragte ich ob er den Zustand der Natur, zb des Kambriums oder des Eozäns nachbauen möchte.
Warum wird die Weidehaltung hier so kritisiert? Ist es nicht besser die Tiere sind
auf der Weide, anstatt in Massenställen eingepfercht? Schmeckt das Fleisch von freilaufenden Tieren nicht besser? Ist mir ein Rätsel was mit manchen hier los ist.
Ich glaube es hat auch was mit Stadt/Land zu tun. Ich selber wohne am Land .
Ich unterhalte mich mit vielen Menschen hier, zum Thema Wolf. Ich habe noch keinen Befürworter getroffen, nur Ablehnung des Wolfes und harsche Kritik, an den Befürwortern und den Schuldigen, die uns den Wolf aufzwingen.
Dafür höre ich immer wieder, daß die Stadtbevölkerung in hohem Maße, für den Wolf einsteht. Ich erkläre mir das so. Die Stadtbevölkerung möchte was für die Umwelt/Natur tun. Aber es soll mit keinen Nachteilen verbunden sein.
Also hat man ein Gutes Gefühl, ja man fühlt sich moralisch überlegen, weil es ja so Toll ist, wenn es wieder Wölfe gibt. Die "rückständige" Landbevölkerung soll sich nur nicht so anstellen, der Wolf ist ja So Super. So in etwa wird es wohl sein. Und wie gesagt, es ist mit keinen Nachteilen verbunden !!! Für die Stadtbevölkerung (Ausnahmen bestätigen die Regel)
Herr Bilder Berger!
Sie wollen also wieder alles zuwachsen lassen, von Laubbäumen!?
Damit die Wölfe wieder ihre Urwälder haben
An und für sich ein schöner Gedanke! Aber doch ziemlich Schräg.
In Österreich wächst der Waldanteil kontinuierlich, weil ja schwierige Flächen
nicht mehr bewirtschaftet werden.
Wenn man was für die Natur tun möchte (Und es ist 5 Minuten vor 12 dafür !),
dann gibt es 100erte Möglichkeiten dafür. Die hier alle aufzuzählen, würde das Forum sprengen. Aber zB. keine Flugreisen, Energiewende, Wiese statt Rasen,...
Wölfe in Mitteleuropa, bringen der Natur gar nichts, sie zerstören nur gegenwärtige Natur, schaffen unnötige Probleme, sind gefährlich,...
Das mindeste, wäre, wie Sie auch geschrieben haben, Regulierung des Wolfsbestandes durch die Jagd: Und zwar drastische Reduzierung.
Wie es in vielen Ländern ja auch gehandhabt wird.
Was für eine Natur schwebt Ihnen den vor?
Wollen Sie das Paläozoikum, das Kambrium oder etwa das Eozän wieder einführen?
Ich nehme mal an Sie würden am liebsten die Welt wie sie vor sagen wir, 300 Jahren war, wieder einführen. Damals lebten vielleicht eine halbe Milliarde Menschen, wahrscheinlich sogar weniger.
Nun Heute haben wir aber 8 Milliarden !?
Und da sollten wir die Natur vielleicht so nehmen, wie sie heute ist.
Und da hat der Wolf in dichtbesiedelten Gebieten eben keinen Sinn.
Der Wolf zerstört hier die Natur.
[/quote]

So allmählich entgleitet Ihnen wohl der Überblick.
In Deutschland schaffen wir nicht mal 2% Natur!!! Was soll der Wolf hier noch zerstören? Ich möchte keine Natur "einführen", ich denke einfach, sie in ruhe zu lassen. Ganz einfach. Aber der Mensch glaubt, alles regeln zu müssen. Er kanns aber nicht. Wir sehen das an der desolaten Umwelt.

https://www.dolomitenstadt.at/2021/07/0 ... es-wolfes/
translation hat geschrieben: Hier was zu den Zäunen, die werden auch gefördert

https://www.praxis-agrar.de/tier/schafe ... schuetzen/


Viele Weitetierhaltungen sind Hobbyzuchten. Das rechnet sich für die Betreiber dann besser, als mit steuerlicher Relevanz ...
Leider gibt es für das Hobby keine Zaunprämien. Dann ist abschießen des Wolfs billiger.